Anonymous Geschrieben 19. Oktober 2023 Share Geschrieben 19. Oktober 2023 vor 2 Stunden schrieb Anonymous: Also - wenn Ihr etwas seht: Wie wird in dem jeweiligen Medium über Paysex & das nordische Modell gesprochen? Eine unerschöpfliche Quelle ist die Facebook-Gruppe https://www.facebook.com/groups/nordischesmodell Hier versammeln sich die größten Hardliner und Fans von Huschke Mau, Alice Schwarzer etc. Man kann dort nicht kommentieren, ohne Gruppenmitglied zu sein, aber dort werden immer wieder Beiträge von Sexkaufgegner*innen geteilt, von dort kann man zum Originalbetrag gehen, wo man meistens auch kommentieren kann. Außerdem werden in dieser Gruppe auch immer wieder Veranstaltungen bekannt gegeben - wer Zeit und Nerven hat, kann teilnehmen und z.B. bei Podiumsdiskussionen das Wort ergreifen. Über Facebook bin ich auch auf eine sehr informative Seite gestoßen: https://proinstitution.wordpress.com/ 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 19. Oktober 2023 Share Geschrieben 19. Oktober 2023 mir ist das alles zu unkonkret. Nur weil mal eine Dame aus der CSU ihre Meinung geäussert hat, ist das noch lange keine "Diskussion". Denn wenn man es so auslegt wird auch bereits seit mindestens 20 Jahren über das Tempolimit auf deutschen Autobahnen "diskutiert". Long story short: wieder sich selbst locker machen, sich nicht vom erstbesten Geseier infizieren lassen und locker durch die Hose atmen. Also ich zumindest bin da (als zukünftiger Straftäter) ganz entspannt.... Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 19. Oktober 2023 Share Geschrieben 19. Oktober 2023 Ihr glotzt alle zu viel Fernsehenmacht euch doch nicht verrückt! Wird sowieso wieder nach gewisser Zeit untergehen. Abschaffung der Sommer/Winterzeit ist auch nur dann kurz im Gespräch, wenn es soweit ist Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 19. Oktober 2023 Share Geschrieben 19. Oktober 2023 vor 1 Stunde schrieb Anonymous: Ihr glotzt alle zu viel Fernsehenmacht euch doch nicht verrückt! Wird sowieso wieder nach gewisser Zeit untergehen. Abschaffung der Sommer/Winterzeit ist auch nur dann kurz im Gespräch, wenn es soweit ist Was für eine unqualifizierte Meinung. Ein Sexkaufverbot ist schon länger im Gespräch und gerade in letzter Zeit werden die Stimmen dafür deutlich lauter. Dieser Report ging kürzlich durch das EU Parlament: https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/A-9-2023-0240_EN.html Die Punkte mit dem Sexkaufverbot sind erfreulicherweise heraus genommen worden, aber sie haben es natürlich versucht. Und ich bin sicher, bei diesem Versuch wird es nicht bleiben. Dieser Report gilt als Empfehlung für die EU Länder, auch wenn ihn innerhalb Deutschlands viele Politiker*innen, als "Leitlinie" verkaufen wollen. Das ist ernst zunehmen! Da es hier um Gesetze geht, die ganz viele Menschen vermeintlich weder betreffen noch interessieren, ist es natürlich kein Thema für die breite Maße bisher. Es geht um Politik und Regulierung - nicht gerade ein Thema das alle Menschen zur Unterhaltung nutzen. Aber Sexarbeitenden-Vereinigungen in ganz Europa beschäftigen sich schon lange damit. Weil es mehr Länder als nur Schweden gibt, die ein Sexkaufverbot haben. Das ist ja keine Phantasie, wir sehen das ja auch im Nachbarland Frankreich zum Beispiel. Wir versuchen Lobbyarbeit, Aufklärung, schreiben uns die Finger wund und tun seit mehreren Jahren alles was wir irgendwie können, um darauf aufmerksam zu machen, was da droht. Von gar nicht wenigen politischen Kräften und Organisationen wird eine Regelung zur Sexarbeit gewünscht, die europaweit einheitlich ist. Und nein, damit ist leider nicht eine Regelung gemeint, wie wir sie in Deutschland haben. "Kriegt euch mal wieder ein, das ist alles nicht so tragisch" und ähnliche Aussagen, können nur von Personen stammen, die sich bisher nicht oder nur oberflächlich mit der Materie beschäftigt haben. Das ist ok, man muss nicht über alles Bescheid wissen. Aber von "wird eh wieder untergehen" haben sich Menschen, die sich damit beschäftigen ungefähr vor 3 Jahren komplett verabschiedet. Ohne laute und massive Gegenstimmen, wird das eben nicht einfach weggehen, nur weil man die Augen davor verschließt. 2 7 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 19. Oktober 2023 Share Geschrieben 19. Oktober 2023 vor 5 Stunden schrieb Anonymous: Ihr glotzt alle zu viel Fernsehenmacht euch doch nicht verrückt! Wird sowieso wieder nach gewisser Zeit untergehen. Abschaffung der Sommer/Winterzeit ist auch nur dann kurz im Gespräch, wenn es soweit ist Wird es nicht. Da sind Fanatiker unterwegs, die lassen nicht locker. Vor etwas mehr als 100 Jahren wurde die Prohibition in den USA durchgeboxt - von der gleichen Sorte von Fanatikern, mit den gleichen demagogischen Methoden, mit dem gleichen moralischen Anspruch. Die waren sehr aktiv in den Parlamenten und brachten einen Politiker nach dem anderen auf ihre Seite. "Wird schon nicht so schlimm" hat sich schon oft als Irrtum herausgestellt. Das mit der Zeitumstellung ist eine ganz andere Sache. Das geht nur, wenn sämtliche europäischen Staaten mitmachen. Ein Sexkaufverbot kann aber jeder Staat für sich allein beschließen 3 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 20. Oktober 2023 Share Geschrieben 20. Oktober 2023 Am 12.10.2023 um 13:07 schrieb Anonymous: Was würde denn das Nordische Modell bei den von dir Vorgetragenen Problemen Helfen? Aus meiner Sicht nichts, da es Bordelle dann zumindest Offiziell nicht mehr geben würde und es den Vermietern egal sein dürfte, da Sie sich mit der Vermietung nicht Strafbar machen. Doch, Vermieter machen sich strafbar. Es gab sogar einen Fall in Schweden, wo ein Mann wegen Zuhälterei verklagt wurde, weil seine Ehefrau hin und wieder Besucher in der gemeinsamen Wohnung empfing. Lies mal diesen Artikel, da tun sich Abgründe auf! https://www.deutschlandfunk.de/schwedisches-prostitutionsgesetz-ein-mensch-kann-nicht-zum-100.html 2 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 20. Oktober 2023 Share Geschrieben 20. Oktober 2023 vor 20 Stunden schrieb Anonymous: mir ist das alles zu unkonkret. Nur weil mal eine Dame aus der CSU ihre Meinung geäussert hat, ist das noch lange keine "Diskussion". Das war ein Streitgespräch, also schon eine Diskussion, zwischen Frau Bär (CSU) und Renate Künast (B90/Grüne). Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 20. Oktober 2023 Share Geschrieben 20. Oktober 2023 In Frankreich müssen Männer, die nicht dem Nordischen Modell entsprechen, angeblich entweder eine Strafe in Kauf nehmen oder an einem erzieherischen Seminar zum Thema teilnehmen. Außerdem werden Freier, wie Zuhälter rechtlich behandelt. Ob das aber tatsächlich so heiß gegessen, wie es gekocht wird, ist eine weitere Frage. Auch in Frankreich gibt es zahlreiche Escortseiten. Der springende Punkt ist aber in Ländern des Nordischen Modells und auch in Großbritannien, ob Bordelle, Terminwohnungen usw. gestattet sind. Und in Deutschland setzt man freie Sexarbeit mit der Freiheit und dem Vorteil der Sexindustrie gleich. Ob das so sein sollte, muss jeder selbst für sich beantworten. Man findet in deutschen Medien kaum qualifizierte und abstrahierende Artikel zum Thema, weil die einzelnen Redaktionen eigentlich nur noch Journalien sind und meistens ausschließlich von einander abschreibt bzw. sich auf Presseerklärungen, wie von Bär und anderen Big Playern berufen. Um einfache Sexarbeitende geht es überhaupt nicht, sondern um das gute Gewissen von dominanten und dominierenden Kreisen. Vielleicht darf man gar keine Presse mehr lesen, wenn man wissen will, wie es im Lande so aussieht und die Presse hat ja auch inzwischen Existenzprobleme. Interessant wären vielleicht alternative Medien. Da findet am Rande eine Diskussion zum Thema statt. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 22. Oktober 2023 Share Geschrieben 22. Oktober 2023 Am 17.10.2023 um 18:39 schrieb Anonymous: Sorry, aber du plapperst nur unbewiesenen Aboli-Phrasen nach. Auch in anderen Ländern ist Prostitution legalisiert: Schweiz, Österreich, Dänemark, Griechenland, Niederlande, Portugal und Spanien. In einigen weiteren Ländern ist Prostitution legal unter bestimmten Bedingunen. Selbstverständlich gibt es in anderen Ländern Bordelle. Außer in den Ländern wie z.B. Italien, wo nur Wohnungsprostitution legal ist. Hast du irgendwelche Belege dafür, dass in Deutschland ein höherer Anteil von Prostituierten aus dem Ausland kommt als z.B. in der Schweiz, in Österreich oder in Dänemark? Die angeblich hohe Zahl von toten Prostituierten sagt überhaupt nichts aus. In Deutschland ist es rein rechnerisch deutlich wahrscheinlicher, dass eine Prostituierte im Straßenverkehr umkommt als durch Rotlichtkriminalität. Wenn man ehrlich ist und die vielen Nebenerwerbs- und Gelegeheitsprostituierten mitrechnet, die überhaupt keine Berührung mit der Rotlichtkriminaität haben, sinkt der Anteil toter Prostituierten noch viel weiter. Total daneben was er von sich gibt soll er mal bei Regensburg Ladys reinschauen wie viele Frauen von Deutschland sind.Kein Freier kann sicher sein das es eine Prostituierte es Freiwillig macht.Ich zu meinem Teil kann nur sagen ich mache es freiwillig und habe keine Probleme dazu zu stehen eine Prostituierte zu sein. 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 22. Oktober 2023 Share Geschrieben 22. Oktober 2023 vor 4 Stunden schrieb Anonymous: Total daneben was er von sich gibt soll er mal bei Regensburg Ladys reinschauen wie viele Frauen von Deutschland sind.Kein Freier kann sicher sein das es eine Prostituierte es Freiwillig macht.Ich zu meinem Teil kann nur sagen ich mache es freiwillig und habe keine Probleme dazu zu stehen eine Prostituierte zu sein. Natürlich kann man sich Nie zu 100% sicher sein, aber mit ein bisschen Menschenkenntnis und Empathie kann man diese Problematik zumindest auf ein Minimum Reduzieren! Bei mir fängt das schon beim Schriftverkehr an. Wenn ich eine SDL anschreibe, dann nehme ich mir die Zeit dafür dies in einer Persönlichen Nachricht zu tun und erwarte dies im Gegenzug auch von der SDL. Kommen dann nur Copy Paste Antworten, verfliegt bei mir relativ schnell das Interesse an einem Treffen. Sicher mag mich damit auch die ein oder andere Freiwillige SDL als Kunde verlieren, aber im Gegenzug geh ich wahrscheinlich auch dem Großteil der Zwangsprostituierten aus dem Weg, da diese eher selten viel Zeit fürs Schreiben aufwenden, sondern nur schnelle Treffen ausmachen wollen/müssen. Dein Beitrag bestätigt eigentlich nur das du überhaupt nicht zu verstehen scheinst was es mit dem Nordischen Modell auf sich hat. Du behauptest auf der einen Seite das du es freiwillig machst und kein Problem damit hast eine SDL zu sein, forderst aber auf der anderen Seite ein Verbot jeglicher SDL!? Denn nichts anderes würde man damit Erreichen wenn alle Freier (wozu auch deine Kunden Zählen würden) automatisch Kriminell wären. Den einzigen denen man damit nicht helfen würde, sind am Ende eigentlich genau jene welchen man damit helfen möchte! Der Großteil der Zwangsprostituierten befindet sich sicher nicht wegen Kunden wie uns in dieser Situation, sondern wegen Kunden ohne Gewissen welche nur für den schnellen Druckabbau eine möglichst Billige Nummer mit vollem Programm suchen. Und gerade diese Kunden ohne Gewissen und Charakter werden sich durch solch ein Verbot sicher nicht stoppen lassen. 5 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 22. Oktober 2023 Share Geschrieben 22. Oktober 2023 vor 8 Stunden schrieb Anonymous: Natürlich kann man sich Nie zu 100% sicher sein, aber mit ein bisschen Menschenkenntnis und Empathie kann man diese Problematik zumindest auf ein Minimum Reduzieren! Bei mir fängt das schon beim Schriftverkehr an. Das gilt für kaufmich. Kaufmich ist eine andere Welt als die Rotlichtviertel mit Straßenstrich und Laufhäusern. Allein schon dadurch, dass man dieses Milieu meidet und seine Kontakte über kaufmich und ähnliche Seiten sucht, reduziert man das Risiko, eine Zwangsprostituierte zu treffen - wenn auch leider nicht auf Null. Den Sexkaufgegnern dürfte das klar sein. Deshalb tun sie so, als ob die gesamte Prostitution sich ausschließlich im Rotlichtmilieu abspielt, und alles andere wird unter den Teppich gekehrt und tot geschwiegen. 2 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. Oktober 2023 Share Geschrieben 23. Oktober 2023 vor 7 Stunden schrieb Anonymous: Das gilt für kaufmich. Kaufmich ist eine andere Welt als die Rotlichtviertel mit Straßenstrich und Laufhäusern. Allein schon dadurch, dass man dieses Milieu meidet und seine Kontakte über kaufmich und ähnliche Seiten sucht, reduziert man das Risiko, eine Zwangsprostituierte zu treffen - wenn auch leider nicht auf Null. Den Sexkaufgegnern dürfte das klar sein. Deshalb tun sie so, als ob die gesamte Prostitution sich ausschließlich im Rotlichtmilieu abspielt, und alles andere wird unter den Teppich gekehrt und tot geschwiegen. Guten Tag, Ich kann jetzt nur von meiner Erfahrung sprechen aber die Landhäuser bei uns in der Umgebung. Sind sehr seriös, da darf man nur arbeiten wenn man seinen " Huren Ausweis " vorlegen kann . Gibts bei euch so viele schwarze Schafe, das sowas nicht kontrolliert wird ? Lg Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. Oktober 2023 Share Geschrieben 23. Oktober 2023 vor einer Stunde schrieb Anonymous: da darf man nur arbeiten wenn man seinen " Huren Ausweis " vorlegen kann . Gibts bei euch so viele schwarze Schafe, das sowas nicht kontrolliert wird ? Ein Hurenausweis ist irrelevant. Auch Zwangsprostituierte sind meistens angemeldet. Die Zuhälter wissen, wie sie die Frauen zum Schweigen bringen: "wenn du etwas sagst, passiert etwas mit deinem Kind zu Hause". Ich vermute, Prostituierte ohne Hurenausweis sind gerade hier bei kaufmich zu finden: die vielen Nebenerwerbs- und Gelegenheitsprostituierten, die diskrete Haus- und Hotelbesuche machen und deren Familie und Freunde nichts von ihrem Doppelleben wissen dürfen. 4 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. Oktober 2023 Share Geschrieben 23. Oktober 2023 Zitat Ein Hurenausweis ist irrelevant. Auch Zwangsprostituierte sind meistens angemeldet. Die Zuhälter wissen, wie sie die Frauen zum Schweigen bringen: "wenn du etwas sagst, passiert etwas mit deinem Kind zu Hause". sehr wichtiger Punkt. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. Oktober 2023 Share Geschrieben 23. Oktober 2023 vor 2 Stunden schrieb Anonymous: Ein Hurenausweis ist irrelevant. Auch Zwangsprostituierte sind meistens angemeldet. Die Zuhälter wissen, wie sie die Frauen zum Schweigen bringen: "wenn du etwas sagst, passiert etwas mit deinem Kind zu Hause". Ich vermute, Prostituierte ohne Hurenausweis sind gerade hier bei kaufmich zu finden: die vielen Nebenerwerbs- und Gelegenheitsprostituierten, die diskrete Haus- und Hotelbesuche machen und deren Familie und Freunde nichts von ihrem Doppelleben wissen dürfen. Huhu, des soll jetzt nicht abwertend klingen, ich kann mir das nicht vorstellen oder mich da rein versetzen, Was passiert sein muss, wie man zu einem zuhälter kommt. Da schaltet mein Gehirn aus . Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. Oktober 2023 Share Geschrieben 23. Oktober 2023 Hallo, ich kann mir vorstellen wenn dieses Gesetz irgendwann mal geben sollte , das sich nichts ändert. Ich will da nichts falsches sagen, viele Frauen in meiner Umgebung die ich hier kennengelernt habe, waren alle nicht angemeldet. Egal ob mit oder ohne Gesetz ist es illegal . Ich hab mir die ganzen Videos angeschaut die hier verlinkt waren und mich ein bisschen belesen. Für die Zwangsprostituierte wäre das Gesetz vielleicht gut aber ich denke dem zuhälter wäre es egal, wer soll sowas kontaktieren? Da rattert es in meinem Kopf , wo so viele Fragen aufkommen um den Menschen zu helfen aber ich denk nicht das es so ein Gesetz schaffen würde. Da hätte ich ein kleines Bsp. Um mich vielleicht besser zu verstehen. In Heilbronn gab es mal eine berühmte Straße wo die Frauen da standen. Angeblich gibt's die jetzt nicht mehr, ob die wieder aufmachen durfte weiß ich nicht. Des stand in der Zeitung. Da hat sich nicht mal die Polizei rein getraut, da stellt sich mir halt die Frage, was das Gesetz ändern soll? Vielleicht ist meine Denkweise auch völlig falsch, ich lass mich gerne belehren. Liebe Grüße Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. Oktober 2023 Share Geschrieben 23. Oktober 2023 Die Verantwortung liegt ganz klar bei uns Freiern. Deshalb habe ich für die Absicht hinter diesem nordischen Modell auch Verständnis. Solange nicht alle Freier beim geringsten Zweifel Abstand vom Service nehmen wird es Zwangsprostitution geben. Dazu zähle ich auch die Loverboy geführten Frauen die sich ihre Freiwilligkeit vorstellen, einreden oder was auch immer... 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. Oktober 2023 Share Geschrieben 23. Oktober 2023 vor 2 Stunden schrieb Anonymous: Ich vermute, Prostituierte ohne Hurenausweis sind gerade hier bei kaufmich zu finden: die vielen Nebenerwerbs- und Gelegenheitsprostituierten, die diskrete Haus- und Hotelbesuche machen und deren Familie und Freunde nichts von ihrem Doppelleben wissen dürfen. Also praktisch alles Schwarzarbeiter? Und die Seite verleitet dazu? Ist jetz nur mal son Gedanke von mir Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. Oktober 2023 Share Geschrieben 23. Oktober 2023 Ich muss gestehen, dass mich das Thema "Sexkaufverbot" schon seit einigen Wochen ziemlich umtreibt. Ich habe diesbezüglich einige Artikel gelesen und Videos angeschaut, um mir ein umfangreiches Bild darüber zu machen. Ich bin dabei vor allem auf folgenden Bericht gestoßen: https://www.donacarmen.de/wp-content/uploads/Wer-hat-Angst-vor-dem-Sexkaufverbot.pdf Er stammt zwar aus dem Jahre 2019, aber er ist trotzdem noch ziemlich aktuell und schlüsselt einige interessante Aspekte auf, die eindeutig gegen das Nordische Modell sprechen. Besonders zu erwähnen ist hierbei folgender Auszug: "Das Beispiel Prostituiertenschutzgesetz zeigt: In Deutschland wird Prostitutionspolitik immer noch von der Polizei gemacht. Trotz aufgeregter öffentlicher Debatten bleibt festzustellen: Keine Fachberatungsstelle, kein Prostituiertenverband, keine Gleichstellungs- oder Frauenbeauftragte hatte hierbei etwas zu melden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist daher für die nahe Zukunft nichts anderes zu erwarten: Weder Prostitutionsgegnerinnen, weder katholische oder evangelikale Anti-Prostitutions-Fanatiker noch radikale Feministinnen werden absehbar der Polizei ins Handwerk pfuschen. Man erinnere sich an das Gejammer aus Polizeikreisen, als es darum ging, wie man denn die Einhaltung der Kondompflicht am Ende überwachen solle. Da stellt sich doch die Frage: Wie will man in einem Land wie Deutschland am Ende die Einhaltung eines ‚Sexkaufverbots‘ überwachen, wenn Kauf und Verkauf sexueller Dienstleistungen bereits heute durch das Prostituiertenschutzgesetz in erheblichem Maße digitalisiert und in den Untergrund gedrängt werden?" Genau dasselbe frage ich mich auch. Ich bin kein Anwalt, aber mein Rechtsempfinden sagt mir, dass die Polizei handfeste Beweise bräuchte, um einen Freier zu überführen. Die Beamten müssten also beobachten, wie ein Freier einer Prostituierten Geld bezahlt und dann Sex mit ihr hat, um ihn strafrechtlich verfolgen zu können. Da sich beim Nordischen Modell jedoch der Sexkauf vorwiegend in Wohnungen und Hotels - also hinter verschlossenen Türen - abspielen würde, wäre dieser Kauf nicht sichtbar, eine Beweisführung also nur lückenhaft möglich. Außerdem wäre bei dem Nordischen Modell ja "nur" der Sexkauf strafbar, aber andere Dienstleistungen (z. Bsp. Massagen) nicht. Ein ähnliches Prinzip findet übrigens in Japan statt: Dort ist Prostitution zwar streng verboten, wird aber in den sogenannten "Soaplands" trotzdem praktiziert. Die Freier kaufen sich in den Soaplands legal eine Massage sowie ein Entspannungsbad bei einer Frau, d.h. das bezahlte Geld richtet sich offiziell nur auf diese harmlose Dienstleistung. Natürlich entwickeln dabei die Frau und ihr Gast "so ganz zufällig" ein paar erotische Gefühle füreinander und haben Sex. Dieser gilt dann jedoch als private Angelegenheit, kann also rechtlich nicht als Sexkauf belangt werden. Was ich damit sagen will: Letztlich würde es selbst beim Nordischen Modell wohl viele rechtliche Grauzonen geben, die zwar die Lage der Prostituierten erheblich verschlechtern, aber grundsätzlich nichts an dem Gewerbe ändern würden. Wäre es da nicht vernünftiger, die Prostitution stattdessen völlig zu liberalisieren und dafür den Schwerpunkt der Polizei auf die Verfolgung der Menschenhändler und Zuhälter setzen? 1 5 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. Oktober 2023 Share Geschrieben 23. Oktober 2023 vor einer Stunde schrieb Anonymous: Ich bin dabei vor allem auf folgenden Bericht gestoßen: [...] Genau dasselbe frage ich mich auch. Ich bin kein Anwalt, aber mein Rechtsempfinden sagt mir, dass die Polizei handfeste Beweise bräuchte, um einen Freier zu überführen. [...] Was ich damit sagen will: Letztlich würde es selbst beim Nordischen Modell wohl viele rechtliche Grauzonen geben, die zwar die Lage der Prostituierten erheblich verschlechtern, aber grundsätzlich nichts an dem Gewerbe ändern würden. Dona Carmen sehe ich sehr zwiespältig. Während Corona war es die mit Abstand beste Quelle, wenn man sich informieren wollte, was genau in welchem Bundesland verboten, erlaubt oder nicht erwähnt war. Auf der anderen Seite zitieren sie eine Hilfsstelle für Prostituierte, bei der in so und so langer Zeit nur eine einzige Frau um Hilfe gegen Gewalt gebeten hatte, und daraus ziehen sie den kühnen Schluss, dass es fast keine Zwangsprostitution gäbe. Das ist doch völlig blauäugig! Bei den Sexkaufgegnern muss man nur Dona Carmen erwähnen, um als Prostitutions-Lobbyist gebrandmarkt zu werden. Das mit der Überführung der Freier scheint in Schweden recht gut zu funktionieren. Als Freier kann man leicht Kontakt über Internetseiten anbahnen, die sich als Falle der Polizei heraus stellen. Es soll aber auch deutsche Prostituierte geben, die in Schweden arbeiten, weil sie dort viel mehr verdienen als in Deutschland. Mit den Grauzonen hast du völlig recht. Der gesamte Bereich der erotischen Massage ist in Schweden in eine solche Grauzone gerückt. Erotische Massagen gehören eigentlich per Definition zur Prostitution und sind somit offiziell verboten, aber die Kund*innen werden nicht verfolgt. Auch Prostitution zwischen Männern wird nicht verfolgt. Angeblich weil die Polizei zu wenig Personal hat. Aber es gibt wohl immer Mittel und Wege. Selbst in Schweden ergab eine Umfrage unter Studierenden im Jahr 2006 (also 7 Jahre nach Einführung des Sexkaufverbots!), dass 2,8% von ihnen sexuelle Handlungen verkauft hatten. 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 23. Oktober 2023 Share Geschrieben 23. Oktober 2023 vor 10 Stunden schrieb Anonymous: Also praktisch alles Schwarzarbeiter? Und die Seite verleitet dazu? Ich habe "alles" weder geschrieben noch gemeint. Bei kaufmich gibt es garantiert viele Escorts, die offiziell als Prostituierte gemeldet sind und Steuern zahlen. Ich hatte aber auch selbst schon das Vergnügen mit jungen Damen, wo ich mit absoluter Sicherheit weiß, dass ihre Eltern nichts von ihrem Hobby wissen - und das Finanzamt logischerweise auch nicht. Wie kommst du darauf, dass diese Seite dazu verleitet? Bei den meisten Schwarzarbeiter*innen kommt sicherlich zuerst die Bereitschaft zur Prostitution, und dann schauen sie, auf welche Weise sie an Kontakte kommen. 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 24. Oktober 2023 Share Geschrieben 24. Oktober 2023 vor 17 Stunden schrieb Anonymous: Ich muss gestehen, dass mich das Thema "Sexkaufverbot" schon seit einigen Wochen ziemlich umtreibt. Ich habe diesbezüglich einige Artikel gelesen und Videos angeschaut, um mir ein umfangreiches Bild darüber zu machen. Ich bin dabei vor allem auf folgenden Bericht gestoßen: https://www.donacarmen.de/wp-content/uploads/Wer-hat-Angst-vor-dem-Sexkaufverbot.pdf Er stammt zwar aus dem Jahre 2019, aber er ist trotzdem noch ziemlich aktuell und schlüsselt einige interessante Aspekte auf, die eindeutig gegen das Nordische Modell sprechen. Besonders zu erwähnen ist hierbei folgender Auszug: "Das Beispiel Prostituiertenschutzgesetz zeigt: In Deutschland wird Prostitutionspolitik immer noch von der Polizei gemacht. Trotz aufgeregter öffentlicher Debatten bleibt festzustellen: Keine Fachberatungsstelle, kein Prostituiertenverband, keine Gleichstellungs- oder Frauenbeauftragte hatte hierbei etwas zu melden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist daher für die nahe Zukunft nichts anderes zu erwarten: Weder Prostitutionsgegnerinnen, weder katholische oder evangelikale Anti-Prostitutions-Fanatiker noch radikale Feministinnen werden absehbar der Polizei ins Handwerk pfuschen. Man erinnere sich an das Gejammer aus Polizeikreisen, als es darum ging, wie man denn die Einhaltung der Kondompflicht am Ende überwachen solle. Da stellt sich doch die Frage: Wie will man in einem Land wie Deutschland am Ende die Einhaltung eines ‚Sexkaufverbots‘ überwachen, wenn Kauf und Verkauf sexueller Dienstleistungen bereits heute durch das Prostituiertenschutzgesetz in erheblichem Maße digitalisiert und in den Untergrund gedrängt werden?" Genau dasselbe frage ich mich auch. Ich bin kein Anwalt, aber mein Rechtsempfinden sagt mir, dass die Polizei handfeste Beweise bräuchte, um einen Freier zu überführen. Die Beamten müssten also beobachten, wie ein Freier einer Prostituierten Geld bezahlt und dann Sex mit ihr hat, um ihn strafrechtlich verfolgen zu können. Da sich beim Nordischen Modell jedoch der Sexkauf vorwiegend in Wohnungen und Hotels - also hinter verschlossenen Türen - abspielen würde, wäre dieser Kauf nicht sichtbar, eine Beweisführung also nur lückenhaft möglich. Außerdem wäre bei dem Nordischen Modell ja "nur" der Sexkauf strafbar, aber andere Dienstleistungen (z. Bsp. Massagen) nicht. Ein ähnliches Prinzip findet übrigens in Japan statt: Dort ist Prostitution zwar streng verboten, wird aber in den sogenannten "Soaplands" trotzdem praktiziert. Die Freier kaufen sich in den Soaplands legal eine Massage sowie ein Entspannungsbad bei einer Frau, d.h. das bezahlte Geld richtet sich offiziell nur auf diese harmlose Dienstleistung. Natürlich entwickeln dabei die Frau und ihr Gast "so ganz zufällig" ein paar erotische Gefühle füreinander und haben Sex. Dieser gilt dann jedoch als private Angelegenheit, kann also rechtlich nicht als Sexkauf belangt werden. Was ich damit sagen will: Letztlich würde es selbst beim Nordischen Modell wohl viele rechtliche Grauzonen geben, die zwar die Lage der Prostituierten erheblich verschlechtern, aber grundsätzlich nichts an dem Gewerbe ändern würden. Wäre es da nicht vernünftiger, die Prostitution stattdessen völlig zu liberalisieren und dafür den Schwerpunkt der Polizei auf die Verfolgung der Menschenhändler und Zuhälter setzen? Guten morgen, Also unsere Polizei und Ordnungsamt sind ja net doof . Die hocken hier bei km drin, meine ehemalige Arbeitskolleging wurde hier Hops genommen. Sie wurde hier angeschrieben und später im Hotel kontrolliert wo sie hingeschickt wurde. Ob das alles mit rechten Dingen zu geht,kann ich mir nicht mal vorstellen ob die das dürfen,weil es ja eigentlich Anstiftung ist ,wenn man nicht angemeldet ist. Hätt ich jetzt gesagt. Ordnungsamt/Polizei legt sich das ja eh wie sie es brauchen also denk ich hat man da eh keine chance. Es müsste alles viel mehr kontrolliert werden, egal ob das an berühmten Straßen ist oder online. Da des finanziell und vielleicht auch an Personal Mangel nicht möglich ist oder wäre , sind wir vielleicht als Mitbürger gefragt. Für mich ist das ein schwieriges Thema, ich mache kaufmich gerne und für mich wäre das Gesetz eine Katastrophe. Lg 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 24. Oktober 2023 Share Geschrieben 24. Oktober 2023 vor 2 Stunden schrieb Anonymous: Da des finanziell und vielleicht auch an Personal Mangel nicht möglich ist oder wäre , sind wir vielleicht als Mitbürger gefragt. Soll das eine Anstiftung zum Denunziantentum sein? 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 24. Oktober 2023 Share Geschrieben 24. Oktober 2023 vor 11 Stunden schrieb Anonymous: Ich habe "alles" weder geschrieben noch gemeint. Das hab ich auch nicht behauptet! War nur son Gedankengang von mir. Wenn man das mal ein bisschen weiter spinnt, ist das auch eine Grauzone! Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 24. Oktober 2023 Share Geschrieben 24. Oktober 2023 vor 3 Stunden schrieb Anonymous: Guten morgen, Also unsere Polizei und Ordnungsamt sind ja net doof . Die hocken hier bei km drin, meine ehemalige Arbeitskolleging wurde hier Hops genommen. Sie wurde hier angeschrieben und später im Hotel kontrolliert wo sie hingeschickt wurde. Ob das alles mit rechten Dingen zu geht,kann ich mir nicht mal vorstellen ob die das dürfen,weil es ja eigentlich Anstiftung ist ,wenn man nicht angemeldet ist. Hätt ich jetzt gesagt. Ordnungsamt/Polizei legt sich das ja eh wie sie es brauchen also denk ich hat man da eh keine chance. Natürlich ist die Polizei / das Ordnungsamt nicht blöd. Allerdings wird es bei dem Nordischen Modell vielfach daran scheitern, genügend Kontrollen durchzuführen. Es entbehrt ohnehin jeglicher Logik, dass der Staat tausende Beamte im ganzen Bundesgebiet auf „Freierjagd“ schicken sollte. Wir reden hier immerhin davon, dass zwei erwachsene Menschen einvernehmlichen Sex haben – und dann dafür bestraft werden. Als ob wir keine andere Probleme in diesem Land hätten! Ich nenne hier nur mal das Stichwort „häusliche Gewalt“, wo jeden Tag zigmal mehr Frauen von ihren Ehemännern misshandelt werden als in der Prostitution. Der Knackpunkt an der Sache ist doch folgender: Den Pay6 so zu gestalten, dass er praktisch von einem normalen Tinder-Date rechtlich nicht mehr zu unterscheiden ist. Und das bedeutet, man muss die Bezahlung von dem Sex trennen (siehe meinen Beitrag oben zu den „Soaplands“ in Japan). Was also wäre, wenn in Zukunft die Sexarbeiterinnen nicht mehr direkt für Sex werben würden, sondern sich als Flirt-Coach anbieten. Sie treffen ihre Kunden dann unverbindlich in einem Café, geben ihnen Beziehungs-Tipps, nehmen dafür das Geld entgegen. So weit, so legal. Aber dann kann es nun mal „so ganz zufällig“ passieren, dass sich beide während des Gesprächs attraktiv finden und beschließen, miteinander in die Kiste zu springen. Das ist natürlich umständlich - ich weiß -, aber letztlich ist es ein Weg, dieses Verbot auszuhebeln. Überhaupt: Wo ziehen wir in der heutigen Zeit die Grenze zwischen einem One-Night-Stand und einem Escort-Service? Oder anders gefragt: Was würde das Nordische Modell in der Verbindung zwischen Mann und Frau ändern? Würde es schon als Sexkauf gelten, wenn ich einer Frau einen Kaffee oder das Kinoticket bezahle – und sie dann mit mir schläft? Wenn man genau darüber nachdenkt, ergibt sich daraus eine Schlussfolgerung, die völlig verrückt und lebensfremd ist, weil IMMER in irgendeiner Weise bei einem Date eine Zuwendung fließt. 3 Link zu diesem Kommentar
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