Anonymous Geschrieben 15. November 2023 Share Geschrieben 15. November 2023 Schlechte Nachricht an alle Sexarbeiter/innen und Freier: Neben der Union hat soeben auch Bundeskanzler Scholz verkündet, dass er sich mit seiner SPD für ein Sexkaufverbot stark machen wird. Es soll - wenn möglich - noch in der laufenden Legislaturperiode vorbereitet bzw. eingeführt werden. Hier ist ein Link dazu: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kanzler-aeussert-sich-olaf-scholz-will-prostitution-zurueckdraengen-so-aeussert-er-sich.88a78c91-594a-4540-af71-613b5a922895.html Damit ist wohl klar, dass das Nordische Modell baldmöglichst eingeführt wird. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 15. November 2023 Share Geschrieben 15. November 2023 vor 54 Minuten schrieb Anonymous: Schlechte Nachricht an alle Sexarbeiter/innen und Freier: Neben der Union hat soeben auch Bundeskanzler Scholz verkündet, dass er sich mit seiner SPD für ein Sexkaufverbot stark machen wird. Es soll - wenn möglich - noch in der laufenden Legislaturperiode vorbereitet bzw. eingeführt werden. Hier ist ein Link dazu: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kanzler-aeussert-sich-olaf-scholz-will-prostitution-zurueckdraengen-so-aeussert-er-sich.88a78c91-594a-4540-af71-613b5a922895.html Damit ist wohl klar, dass das Nordische Modell baldmöglichst eingeführt wird. Nö Tiger, da ist nix klar. Ein Kanzler allein macht keine Gesetze. 2 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 15. November 2023 Share Geschrieben 15. November 2023 Am 9.11.2023 um 10:59 schrieb Anonymous: Das ProstSchG und die damit verbundenen Hurenausweise gibt es erst seit 2017. Du wurdest also nicht im Zusammenhang damit belangt. Ich weiß aber, dass insbesondere große Teile von Bayern und nicht zuletzt München aus Sperrgebiet bestehen und generell weniger lax als andere Bundesländer ist. Dieses Bundesland ist alleine deswegen für mich unattraktiv, weil sie auch für die Anmeldung angeblich Geld nehmen (so erzählten es mit Bayrische Kolleginnen, berichtige mich gerne wenn das falsch ist. ) in anderen Bundesländern ist das nicht überall so. Ist jetzt natürlich im Nachhinein schwer nachzuvollziehen, aber es kann 2015 nicht mit fehlendem Hurenausweis und der Anmeldung nach ProstSchG zu tun gehabt haben, denn das gab es damals noch nicht. Die Bußgeldvorschriften nach § 33 - Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) finden sich zum Beispiel hier: https://www.prostituiertenschutzgesetz.info/bussgeldvorschriften/ Dort findet sich übrigens auch die Strafe für Kunden, die nicht dafür Sorge tragen, dass ein Kondom verwendet wird. Nach allem was ich bisher auch von Beratungsstellen weiß, kommt es nicht oft zu Geldstrafen und wenn, dann im Bereich von 1000 - 1500€. Was natürlich keineswegs heißen soll, dass es nie passiert! Das habe ich ja auch nicht geschrieben. Zu der Information von der Beratungsstelle - sie ist falsch. Klar kann ein Kunde danach fragen, aber es gibt keinen Anspruch darauf, dass er die Anmeldebescheinigung sehen darf. Null. Nada. Ich zitiere hier mal von der Seite von Cara, die zwar in NRW sind, aber die gesetzlichen Regelungen sind Bundesweit: "Wer darf meine Anmeldebescheinigung kontrollieren? Nur die Betreiberinnen und Betreiber von Prostitutionsstätten, die zuständigen Behörden und die Polizei dürfen deine Anmeldebescheinigung kontrollieren. Niemand anderes hat das Recht, deine Bescheinigung zu sehen. Wenn du den Verdacht hast, dass dich jemand anlügt, frag ihn oder sie nach dem Dienstausweis. Niemand darf bei der Kontrolle Geld von dir verlangen. Wenn dir so etwas passiert und du dich unsicher fühlst, darfst du auch jederzeit die Polizei informieren." Ich weiß ja nicht wann Du die Beratung hattest, in der Dir das erzählt wurde, aber die ersten Monate nach Einführung des ProstSchG, der Beratungs- und Anmeldepflicht, wussten die Berater*innen selbst nicht so genau, was sie tun. Es ist nicht so, dass die alle in Schulungen darauf vorbereitet worden wären und bis heute sind die Beratungen in unterschiedlichen Bundesländern auch sehr unterschiedlich in der Qualität. Auch die Behörden die den Ausweis kontrollieren dürfen, sind nicht in jedem Bundesland dieselben. In Hamburg darf zum Beispiel die Polizei den Hurenausweis auch nicht einfach so zu sehen verlangen, sondern nur anlässlich einen Kontrolle eines Betriebs und die dürfen sie nicht alleine machen. Auch das Ordnungsamt ist da nicht zuständig, sondern die Mitarbeiter*innen von Pro*BEA und nur die. Du hast recht, ich arbeite in München und muss jedes Jahr für die Gesundheitsberatung zahlen. Ebenso alle 2 Jahre für die Anmeldung beim Kreisverwaltungsreferat. Legal arbeiten zu wollen, kostet in Bayern nicht nur Steuern. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 16. November 2023 Share Geschrieben 16. November 2023 Auf YT kann man eine interessante Doku zum Thema Nordisches Modell in Schweden sehen und was das mit den Menschen in der Sexarbeit macht. Ich habe jetzt nur einen Teil dieser Doku gesehen aber ein paar Zitate teile ich hier gerne: Seit Einführung des Nordischen Modells wurde noch kein Freier bestraft. Das Nordische Modell sieht in Schweden sogar Haftstrafen vor (6 Monate) Frauen in der Sexarbeit werden von Sozialarbeitern mit quasi polizeilicher Befugnis "betreut". Frauen in Sexarbeit verlieren nicht selten ihre Ki*der Frauen in Sexarbeit werden im Kontext des Nordischen Modells immer als Opfer von Gewalt, Menschenhandel usw. angesehen. Frauen in Sexarbeit müssen das in Schweden offiziell auch so sehen, sonst kann das auch zu Problemen führen Das Nordische Modell führt zu einer Rechtlosigkeit von Frauen in der Sexarbeit Scheinbar sind vom Nordischen Modell in seiner Schärfe mehr xx-chromosomale Frauen betroffen, keine gleichgeschlechtliche Sexarbeit usw. Das Statement von Scholz habe ich mir auch mal im Original angesehen. Er bezeichnet sich als Feminist und will die Prostitution zurückdrängen, er hält Sexkauf für unmoralisch und fällt der Familienministerin nicht in den Rücken, die vor gleichwelcher Änderungen und Entwicklung bestehender Prostitutionsgesetze, die Evaluation des ProstSchG abwarten möchten. Ich persönlich glaube, wenn kein Wunder passiert, dann wird es zum Nordischen Modell kommen. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 18. November 2023 Share Geschrieben 18. November 2023 Bei der ganzen Diskussion über das nordische Modell wird immer über die Frauen geschrieben nicht über die Männer die zu einer Sexarbeiterin gehen es ist für sie die einzige Möglichkeit körperliche Nähe zu spüren weil sie von den anderen Frauen immer abgelehnt werden und mit der Freierbestrafung werden sie auch noch als kriminelle abgestraft 2 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 19. November 2023 Share Geschrieben 19. November 2023 vor 14 Stunden schrieb Anonymous: Bei der ganzen Diskussion über das nordische Modell wird immer über die Frauen geschrieben nicht über die Männer die zu einer Sexarbeiterin gehen es ist für sie die einzige Möglichkeit körperliche Nähe zu spüren weil sie von den anderen Frauen immer abgelehnt werden und mit der Freierbestrafung werden sie auch noch als kriminelle abgestraft Guten morgen, Stimmt für die Männer ist es dann teilweise noch schlimmer, wenn ich die beeinträchtigen/psychisch Erkrankten Männer mit hinzufügen darf. Teilweise werden dann aber die Dienste einer Sexualtherapeutin in Anspruch genommen da es ,teilweise von der Krankenkasse übernommen wird. Werden die Männer dann auch bestraft? Für die Sexualtherapeutin gibt's extra Umschulung vielleicht werden die wieder anders eingestuft obwohl sie in meinen Augen nichts anders tun wie wir hier bei km. Wenn das Gesetz wirklich rauskommt, haben die Männer mit Sicherheit das größte Problem damit. Liebe Grüße 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 19. November 2023 Share Geschrieben 19. November 2023 vor 4 Stunden schrieb Anonymous: Teilweise werden dann aber die Dienste einer Sexualtherapeutin in Anspruch genommen da es ,teilweise von der Krankenkasse übernommen wird. Eigentlich keine schlechte Idee, darf dann nicht mehr Escort heißen, sondern Sexualtherapeutin. Dann gibt's das auf Rezeptwird dann wahrscheinlich die Krankheit nr.1 in Deutschland Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 19. November 2023 Share Geschrieben 19. November 2023 vor 12 Stunden schrieb Anonymous: Für die Sexualtherapeutin gibt's extra Umschulung vielleicht werden die wieder anders eingestuft obwohl sie in meinen Augen nichts anders tun wie wir hier bei km. Oh, das ist mir völlig NEU. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 24. November 2023 Share Geschrieben 24. November 2023 Hier mal ein Link zu dem Thema Verfassungsmässigkeit und das NM: https://verfassungsblog.de/der-alte-wunsch-nach-einfachen-losungen/ Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 29. November 2023 Share Geschrieben 29. November 2023 Das nordische Modell.. wenn man mal (als Österreicher kennt man das) in einem Skigebiet gearbeitet hat und gesehen hat wie gesittet die schwedischen Gäste versuchen in 1-2 Wochen das hereinzuarbeiten was sie in den letzten 50 Wochen verpasst haben... Muss man sich fragen wie ehrlich dieses Modell ist. Gleiches gilt natürlich auch für Sauftourismus und die (den internationalen Ermittlungebehörden durchaus bekannte) illegale und sehr brutale (Zwangs-) Prostitution in Schweden. Aber leider haben die Lehren aus der amerikanischen Prohibitionszeit noch nicht dazu geführt dass die Pharisäer verstummt sind. Manche Dinge sollten besser kontrolliert legal ablaufen als dem illegalen Wildwuchs Tür und Tor zu öffnen.. 2 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 30. November 2023 Share Geschrieben 30. November 2023 Politikerinnen aller Parteien haben Arbeitskreise gebildet. Wen wundert's... lauter Muttis wollen plötzlich wissend sein über dieses Thema????? Nachgefragt wann diese denn mit Sexarbeiterinnen im Kontakt standen, oder gar mit einer "solchen" gesprochen haben ... Werden die Trullas laut und rechthaberisch. Auf den Besuch einer Laufwohnung und den dort arbeitenden Frauen im Gespräch mal zuhören... auweia! Das geht denn doch zu weit. somit werden wohl NIEMALS die wirklichen Probleme von Sexarbeit angesprochen werden. Stattdessen das Buch einer Aussteigerin als "Wissen" für alle propagiert. 3 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 30. November 2023 Share Geschrieben 30. November 2023 uns kann man noch so viele Gesetze ans Bein binden.. Sexarbeit wird es immer geben, also lasst Euch davon bitte nicht beeindrucken und widmet Euch den schönen Dingen im Leben Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 2. Januar 2024 Share Geschrieben 2. Januar 2024 Muss man Kreativ werden, dann drehen wir alle Amateurpornos oder machen über die bekannten Portale eine Liveshow gegen Unkosten....ist zwar nichts für jeden aber wäre legal. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 2. Januar 2024 Share Geschrieben 2. Januar 2024 Ich befürchte, dass die Abolitionisten in einem weiteren Schritt die Pornografie in all ihren Formen bekämpfen werden. Das wurde schon angekündigt und ist ein altes Thema dieser Leute im Rahmen von PorNo-Kampagnen. Wenn diesbezüglich momentan weniger stattfindet, dann nur, weil der Kampf gegen uns bei denen jetzt Priorität hat. Ich bin mal gespannt, wie sich KM aufstellen wird in der Zukunft und wie die KM-Regeln angepasst werden, wenn es ein Nordisches Modell geben sollte und zwar nicht nur mit einem Sexkaufverbot sondern auch noch mit einem Werbeverbot, wie jetzt schon in Irland. Amateurpornografie ist übrigens der Profi-Bereich. Sehr dünne Luft, Hart umkämpft und nur wenige können davon leben. Primär sind es die Portale. Nicht selten stehen hinter Amateursternchen auch Branchenriesen. 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 2. Januar 2024 Share Geschrieben 2. Januar 2024 vor 8 Stunden schrieb Anonymous: Muss man Kreativ werden, Na ja, kreative Lösungen mögen manchmal eine Weile funktionieren, so wie AO-Huren ihre Dienste nicht direkt anbieten, sondern zu Partys einladen, die für Männer Eintritt kosten. Aber die Strafverfolger in den Behörden sind auch nicht ganz dumm und werden dann schließlich doch gegen solche Umgehungsversuche vorgehen. Zu glauben, mit ein bisschen Kreativität geht dann alles weiter wie bisher, wäre naiv. vor 2 Stunden schrieb Anonymous: Ich bin mal gespannt, wie sich KM aufstellen wird in der Zukunft und wie die KM-Regeln angepasst werden, wenn es ein Nordisches Modell geben sollte und zwar nicht nur mit einem Sexkaufverbot sondern auch noch mit einem Werbeverbot, wie jetzt schon in Irland. Wenn mich nicht alles täuscht wäre es dann sowohl mit Bordellen als auch mit Websites wie kaufmich vorbei, zumindest, solange sie noch ein Büro in Deutschland, der EU oder irgendwo sonst haben, wo die deutsche Justiz Zugriff hat, Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 2. Januar 2024 Share Geschrieben 2. Januar 2024 vor 9 Stunden schrieb Anonymous: Muss man Kreativ werden, dann drehen wir alle Amateurpornos oder machen über die bekannten Portale eine Liveshow gegen Unkosten....ist zwar nichts für jeden aber wäre legal. Das Nordische Modell würde auch hier greifen. Die Gesetzgebung sieht in diesem Fall vor, dass jegliche Bezahl-Art strafbar wäre. Also auch ein Geschenk, ein Essen, Schmuck oder eine Bezahlung über Dritte. Zu glauben, dass man in diesem Fall einfach nur einen Porno drehen und die Sexarbeiterin quasi als "Schauspielerin" bezahlen kann, ist ein großer Irrtum, da dies ebenfalls als Sexkauf gilt. Auch die "Only-Fans-Fraktion" ist hiervon betroffen. Solange die Sexarbeiterinnen nur passiv - also ohne Kontakt mit ihren Usern - etwas vor der Kamera machen, ist es erlaubt. Sobald aber der User mit der Sexarbeiterin via Chat Kontakt aufnehmen kann, damit sie bestimmte sexuelle Handlungen durchführt, gilt auch das als Sexkauf und ist strafbar. Und ja: Ich denke auch, dass die Einführung des Nordischen Modells nur ein erster Schritt im Bereich "Sexualkultur in Deutschland" ist. Schon jetzt werden immer mehr Bestrebungen erkennbar, auch den freien Zugang zu Pornos einzugrenzen bzw. ihn auf Dauer ganz abzuschaffen, weil angeblich auch hier Frauen ausgebeutet und als reines Sexobjekt angesehen werden. Wenn das die neue schöne Welt sein soll - dann gute Nacht. Portale wie "Kaufmich" oder "Ladies" werden dann wohl auf ausländische Server abwandern. Wenn man mal "Escorts Schweden" oder "Escorts Frankreich" googelt, stellt man schnell fest, dass in diesen Ländern viele Anbieter ihre Webseiten auf arabische Server verlagert haben - und damit unantastbar für die Justiz in ihrem Heimatland sind. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 2. Januar 2024 Share Geschrieben 2. Januar 2024 Die Länder wo das schon der Fall ist werden von ausländischen Anbietern aus dem Ausland bedient. Das sind z. B. für Irland keine Iren im EU-Ausland, sondern eine rumänische Firma in Spanien. Bei Ladies und KM wird sich bitter rächen, dass die sich so unreflektiert auf die Sexindustrie versteift haben, was der BESD ja auch macht. Es wirkt auf mich so, als bedeute es in Deutschland gegen das Sexkaufverbot zu sein, für die Sexindustrie, Straßenprostitution und andere ausbeuterische Kontexte zu sein. Und das ist m. E. ein ganz fataler Irrtum. 1 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 2. Januar 2024 Share Geschrieben 2. Januar 2024 @BlondJohn @Tobias_80 Interessant, soweit ich weiß erstreckt sich das nordische Modell nicht auf Pornografie. Ich meinte etwas überspitzt, das nicht jeder einen Drehvertrag abschließen, Filmen und hochladen wird oder will (Es geht aber, einmal selbst erlebt) @MelKingPoint Es gibt ja alternative Portale wo die Sätze besser sind, bzw. viele Amateur-Profis haben auch eine eigene Seite ohne Portal...die Behörde kann munkeln, solange es nach recht und Gesetz läuft.... Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 2. Januar 2024 Share Geschrieben 2. Januar 2024 @BlondJohn @Tobias_80 Gerade nachgeschaut, Pornografie ist Schweden legal und recht wenig reguliert, muss man nicht verstehen ist halt so.....aber ich weiß, das für die Verbotsforderer jeder Sex der auf gegenseitigfn Vorteil geruht und nicht auf Gefühlen verboten gehört, mit den selben Argumenten. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 2. Januar 2024 Share Geschrieben 2. Januar 2024 vor 39 Minuten schrieb Anonymous: @BlondJohn @Tobias_80 Gerade nachgeschaut, Pornografie ist Schweden legal und recht wenig reguliert, muss man nicht verstehen ist halt so.....aber ich weiß, das für die Verbotsforderer jeder Sex der auf gegenseitigfn Vorteil geruht und nicht auf Gefühlen verboten gehört, mit den selben Argumenten. Vielleicht habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt: Die rein kommerzielle Pornografie bleibt wohl auch unter dem Nordischen Modell legal. Soll heißen: Sobald eine Filmfirma dahintersteht und BEIDE Darsteller (im Regelfall die Frau und der Mann) bezahlt werden, gilt das nicht direkt als Sexkauf. Ich meinte vielmehr, dass es unter dem Nordischen Modell nicht legal wäre, wenn man(n) sich privat mit einer Sexarbeiterin trifft und dann vorgibt, mit ihr einen Porno drehen zu wollen. Denn DAS wäre eindeutig ein verbotener Sexkauf. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 2. Januar 2024 Share Geschrieben 2. Januar 2024 Unabhängig vom Nordischen Modell gibt es eine PorNo Kampagne. Diese ergänzen sich im Ergebnis. 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 2. Januar 2024 Share Geschrieben 2. Januar 2024 vor 3 Stunden schrieb Anonymous: Bei Ladies und KM wird sich bitter rächen, dass die sich so unreflektiert auf die Sexindustrie versteift haben, was der BESD ja auch macht. Ich habe keine Ahnung, was du damit sagen willst. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 2. Januar 2024 Share Geschrieben 2. Januar 2024 Du reißt einen Satz aus dem Zusammenhang. Ich denke mir, dass es Probleme mit unterschiedlichen Standpunkten und einer differenzierten Diskussion in der Sache gibt, weil vielen Menschen die einzelnen Begriffe nicht so klar sind. Das würde an dieser Stelle aber zu sehr vom Thema wegführen, wenn wir uns jetzt über Basics unterhalten. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 2. Januar 2024 Share Geschrieben 2. Januar 2024 PorNo und Nordisches Modell werden in Deutschland von den gleichen Leuten vertreten, es werden nur Begrifflichkeiten ausgetauscht. Was ersteunlich ist, deren unheimliche Prüderie und geistige Begrenztheit, wie oft musste ich hören das Prostutionssex und Pornosex kein echter / richtiger Sex sei, die Begründungen warum das so ist sind abenteuerlich... 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 28. Januar 2024 Share Geschrieben 28. Januar 2024 Am 2.1.2024 um 16:42 schrieb Anonymous: Es wirkt auf mich so, als bedeute es in Deutschland gegen das Sexkaufverbot zu sein, für die Sexindustrie, Straßenprostitution und andere ausbeuterische Kontexte zu sein. Und das ist m. E. ein ganz fataler Irrtum. Das stimmt definitiv. Aber welche Bereiche gibt es noch neben der ausbeuterischen Sexindustrie? Mir fallen da nur zwei Bereiche ein: 1.) der Bereich "Massage". Ich habe nicht die geringste Idee, wie groß und damit ernstzunehmend dieser Bereich ist. Außerdem findet man es zumindest im Bereich der Tantramassage fürchterlich, unter "Prostitution" eingeordnet zu sein und den gleichen Regularien unterworfen zu sein wie Prostituierte. Prostitution ist für die Masseur*innen eine Schmuddelecke, aus der sie heraus wollen. 2.) der große Bereich der Nebenerwerbs- und Gelegenheitsprostituierte. Das ist ein Thema, mit dem sich der BesD sehr ungern beschäftigt. Ich kann als Ursache dafür nur vermuten, dass diese Prostituierten zum größten Teil "schwarz" arbeiten (Haus- und Hotelbesuche) und somit in der Lage sind, den im BesD organisierten Professionellen das Leben mit Dumpingpreisen schwer zu machen. Das heißt: den ersten Bereich KANN der BesD nicht vertreten, den zweiten Bereich WILL er nicht vertreten. Was bleibt da noch übrig? 1 Link zu diesem Kommentar
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