Anonymous Geschrieben 24. Oktober 2023 Share Geschrieben 24. Oktober 2023 vor 4 Stunden schrieb Anonymous: Soll das eine Anstiftung zum Denunziantentum sein? Was sie daraus lesen find ich jetzt nicht so toll. Ich Stifte hier niemanden an. Aber jetzt mal angenommenen, ich buche eine Frau/Mann und sie würde nach Hilfe fragen oder im neben Zimmer hockt der zuhälter. Würden sie da nicht eingreifen? Einmal drüber rutschen und wegschauen ? Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 24. Oktober 2023 Share Geschrieben 24. Oktober 2023 vor 16 Minuten schrieb Anonymous: Was sie daraus lesen find ich jetzt nicht so toll. Ich Stifte hier niemanden an. Aber jetzt mal angenommenen, ich buche eine Frau/Mann und sie würde nach Hilfe fragen oder im neben Zimmer hockt der zuhälter. Würden sie da nicht eingreifen? Einmal drüber rutschen und wegschauen ? Das ist doch eine ganz andere Nummer. Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Zuhälter gehören hinter Schloß und Riegel. Zwangsprostitution gehört bekämpft, genau so wie Menschenhandel. Das alles hat aber nichts mit dem Nordischen Modell zu tun. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 24. Oktober 2023 Share Geschrieben 24. Oktober 2023 vor 4 Stunden schrieb Anonymous: Natürlich ist die Polizei / das Ordnungsamt nicht blöd. Allerdings wird es bei dem Nordischen Modell vielfach daran scheitern, genügend Kontrollen durchzuführen. Es entbehrt ohnehin jeglicher Logik, dass der Staat tausende Beamte im ganzen Bundesgebiet auf „Freierjagd“ schicken sollte. Wir reden hier immerhin davon, dass zwei erwachsene Menschen einvernehmlichen Sex haben – und dann dafür bestraft werden. Als ob wir keine andere Probleme in diesem Land hätten! Ich nenne hier nur mal das Stichwort „häusliche Gewalt“, wo jeden Tag zigmal mehr Frauen von ihren Ehemännern misshandelt werden als in der Prostitution. Der Knackpunkt an der Sache ist doch folgender: Den Pay6 so zu gestalten, dass er praktisch von einem normalen Tinder-Date rechtlich nicht mehr zu unterscheiden ist. Und das bedeutet, man muss die Bezahlung von dem Sex trennen (siehe meinen Beitrag oben zu den „Soaplands“ in Japan). Was also wäre, wenn in Zukunft die Sexarbeiterinnen nicht mehr direkt für Sex werben würden, sondern sich als Flirt-Coach anbieten. Sie treffen ihre Kunden dann unverbindlich in einem Café, geben ihnen Beziehungs-Tipps, nehmen dafür das Geld entgegen. So weit, so legal. Aber dann kann es nun mal „so ganz zufällig“ passieren, dass sich beide während des Gesprächs attraktiv finden und beschließen, miteinander in die Kiste zu springen. Das ist natürlich umständlich - ich weiß -, aber letztlich ist es ein Weg, dieses Verbot auszuhebeln. Überhaupt: Wo ziehen wir in der heutigen Zeit die Grenze zwischen einem One-Night-Stand und einem Escort-Service? Oder anders gefragt: Was würde das Nordische Modell in der Verbindung zwischen Mann und Frau ändern? Würde es schon als Sexkauf gelten, wenn ich einer Frau einen Kaffee oder das Kinoticket bezahle – und sie dann mit mir schläft? Wenn man genau darüber nachdenkt, ergibt sich daraus eine Schlussfolgerung, die völlig verrückt und lebensfremd ist, weil IMMER in irgendeiner Weise bei einem Date eine Zuwendung fließt. Das ist immer meine Rede, ich sag immer . Ich bin die Frau wie in der Bar, mich bezahlt man nicht mit Getränke sondern ich nehme das Geld. Ich find den Satz eigentlich witzig aber so im Nachhinein irgendwie nicht mehr ,weil sie recht haben . Ich könnt ihn die frage nicht mal beantworten aber im Prinzip ist es das selbe find ich . Ich lass mich überraschen wo das alles noch hinführt. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 24. Oktober 2023 Share Geschrieben 24. Oktober 2023 vor 11 Stunden schrieb Anonymous: Da des finanziell und vielleicht auch an Personal Mangel nicht möglich ist oder wäre , sind wir vielleicht als Mitbürger gefragt. Das kommt für mich überhaupt nicht in Frage. Ein Date basiert auf absolutem Vertrauen von beiden Seiten. Dass ich dann heimlich den Steuerfahnder spiele, geht gar nicht. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 25. Oktober 2023 Share Geschrieben 25. Oktober 2023 vor 17 Stunden schrieb Anonymous: Das kommt für mich überhaupt nicht in Frage. Ein Date basiert auf absolutem Vertrauen von beiden Seiten. Dass ich dann heimlich den Steuerfahnder spiele, geht gar nicht. Hallo, sie tun das vielleicht nicht aber andere machen das ganz gerne aber auf das wollte ich eigentlich nicht hinaus. Deswegen hatte ich ja geschrieben das man dann "vielleicht " auf die Mitbürger zählt um das zu kontrollieren. Das war reine Spekulation, weil ich mir nicht vorstellen kann wie man sowas umsetzten soll bzw. Wie die Behörden das kontrollieren wollen. Das wollte ich eigentlich mit meinen Satz ausdrücken und euch nicht anstiften alle Escorts zu kontrollieren ob es mit rechten Dingen zu geht. Vielleicht hab ich mich einfach zu unklar ausgedrückt. Lg Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 28. Oktober 2023 Share Geschrieben 28. Oktober 2023 Am 24.10.2023 um 13:27 schrieb Anonymous: Natürlich ist die Polizei / das Ordnungsamt nicht blöd. Allerdings wird es bei dem Nordischen Modell vielfach daran scheitern, genügend Kontrollen durchzuführen. Es entbehrt ohnehin jeglicher Logik, dass der Staat tausende Beamte im ganzen Bundesgebiet auf „Freierjagd“ schicken sollte. Wir reden hier immerhin davon, dass zwei erwachsene Menschen einvernehmlichen Sex haben – und dann dafür bestraft werden. Als ob wir keine andere Probleme in diesem Land hätten! Ich nenne hier nur mal das Stichwort „häusliche Gewalt“, wo jeden Tag zigmal mehr Frauen von ihren Ehemännern misshandelt werden als in der Prostitution. Der Knackpunkt an der Sache ist doch folgender: Den Pay6 so zu gestalten, dass er praktisch von einem normalen Tinder-Date rechtlich nicht mehr zu unterscheiden ist. Und das bedeutet, man muss die Bezahlung von dem Sex trennen (siehe meinen Beitrag oben zu den „Soaplands“ in Japan). Was also wäre, wenn in Zukunft die Sexarbeiterinnen nicht mehr direkt für Sex werben würden, sondern sich als Flirt-Coach anbieten. Sie treffen ihre Kunden dann unverbindlich in einem Café, geben ihnen Beziehungs-Tipps, nehmen dafür das Geld entgegen. So weit, so legal. Aber dann kann es nun mal „so ganz zufällig“ passieren, dass sich beide während des Gesprächs attraktiv finden und beschließen, miteinander in die Kiste zu springen. Das ist natürlich umständlich - ich weiß -, aber letztlich ist es ein Weg, dieses Verbot auszuhebeln. Überhaupt: Wo ziehen wir in der heutigen Zeit die Grenze zwischen einem One-Night-Stand und einem Escort-Service? Oder anders gefragt: Was würde das Nordische Modell in der Verbindung zwischen Mann und Frau ändern? Würde es schon als Sexkauf gelten, wenn ich einer Frau einen Kaffee oder das Kinoticket bezahle – und sie dann mit mir schläft? Wenn man genau darüber nachdenkt, ergibt sich daraus eine Schlussfolgerung, die völlig verrückt und lebensfremd ist, weil IMMER in irgendeiner Weise bei einem Date eine Zuwendung fließt. Ja sie dürfen Damen auf der Platform anschreiben und Kontrollieren ob sie Angemeldet ist.Ist mir auch schon passiert.Es geht auch um das Sperrgebiet.Und bei Ausländischen Damen ob sie bei uns in Deutschland Arbeiten dürfen. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 7. November 2023 Share Geschrieben 7. November 2023 https://www.tagesspiegel.de/politik/sexkauf-soll-verboten-werden-unionsfraktion-will-freier-bestrafen-10746343.html Na dann Prost! Ich bin dann raus. Verbieten, verbieten und nochmals verbieten. Am besten alles verbieten. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 8. November 2023 Share Geschrieben 8. November 2023 vor 11 Stunden schrieb Anonymous: https://www.tagesspiegel.de/politik/sexkauf-soll-verboten-werden-unionsfraktion-will-freier-bestrafen-10746343.html Na dann Prost! Ich bin dann raus. Verbieten, verbieten und nochmals verbieten. Am besten alles verbieten. Ja, willkommen in der schönen neuen Welt, in der die Politik mittlerweile auch über unsere Sexualität bestimmen will. Wir können bloß hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht ein solches Sexkaufverbot kassieren bzw. abmildern wird. Auch wenn ich diesbezüglich wenig Hoffnung habe, weil die Richter nur allzu gerne nach der Pfeife der Politiker tanzen. In Zukunft werden Freier und Sexarbeiterin wohl enger als üblich zusammenarbeiten müssen, damit ihr Treffen nicht auffliegt. Einfach so einen Termin ausmachen, hinfahren und Spaß haben, wird nicht mehr möglich sein. Aber da sind vor allem auch die Sexarbeiterinnen gefragt, ihre Kunden bestmöglich zu schützen. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 8. November 2023 Share Geschrieben 8. November 2023 vor 45 Minuten schrieb Anonymous: Ja, willkommen in der schönen neuen Welt, in der die Politik mittlerweile auch über unsere Sexualität bestimmen will. Wir können bloß hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht ein solches Sexkaufverbot kassieren bzw. abmildern wird. Auch wenn ich diesbezüglich wenig Hoffnung habe, weil die Richter nur allzu gerne nach der Pfeife der Politiker tanzen. In Zukunft werden Freier und Sexarbeiterin wohl enger als üblich zusammenarbeiten müssen, damit ihr Treffen nicht auffliegt. Einfach so einen Termin ausmachen, hinfahren und Spaß haben, wird nicht mehr möglich sein. Aber da sind vor allem auch die Sexarbeiterinnen gefragt, ihre Kunden bestmöglich zu schützen. Durchatmen bitte, noch ist kein Sexkaufverbot beschlossen. Diese Positionierung der Union war zu erwarten. Aber die alleine machen keine Gesetze. Das 2017 in Kraft getretene ProstSchG ist noch nicht mal zu Ende evaluiert, es gibt keine Zahlen und harten Fakten, die diese Forderung nach einem Sexkaufverbot untermauern. Also nicht gleich in Panik verfallen. Aber einen Zahn muss ich da ziehen. Auch wenn wir bei einem Sexkaufverbot mit unserer Kundschaft gut zusammen arbeiten müssen, und das mit uns bekannten Stammgästen sicher auch gerne tun - unsere Kunden "bestmöglich zu schützen" ist nicht unsere Priorität. Wir müssen UNS bestmöglich schützen, denn unsere Kundschaft bucht sich hin und wieder eine angenehme Dienstleistung, auf die sie auch verzichten können. Ein Großteil der Sexarbeitenden lebt aber komplett oder überwiegend von der Sexarbeit, es ist unsere Lebensgrundlage. Der Screening Prozess wird vermutlich noch aufwändiger, und vor allem neuen Kunden gegenüber, wird man misstrauischer. Gut möglich, dass bei einem Sexkaufverbot die Damen aufhören, die es eh nur nebenher gemacht haben, und diejenigen, die Fulltime-Sexarbeitende sind, werden sich sehr genau anschauen, ob sie einen noch unbekannten Kunden treffen wollen. Vergessen wir nicht - käme ein Sexkaufverbot, dann sind Kunden von SDL Straftäter. Die Vermutung, dass mehr Kunden übrig bleiben, die es mit Gesetzen nicht ganz so genau nehmen, ist da nicht völlig von der Hand zu weisen. Aber wie gesagt, da sind wir nicht. Sexarbeitenden kann ich nur empfehlen sich jetzt zu vernetzen und Verbänden wie dem BesD beizutreten. Je größer solche Interessenvertretungen werden, desto eher besteht die Wahrscheinlichkeit, dass sie gehört werden. Unseren Kunden kann ich nur raten - unterstützt solche Verbände. Entweder mit einer Spende, mit dem Teilen unserer politischen Texte, als Teilnehmende an Veranstaltungen und Demonstrationen. Äußert Euch mal in Kommentarzeilen, bei Podiumsdiskussionen etc. Dafür müsst (und solltet) ihr Euch nicht unbedingt als Kunden outen - dann fliegt Euch vermutlich alles um die Ohren. Anfang Mai wird in Berlin eine große Demo stattfinden. Kommt da hin, unterstützt uns, werdet mit uns zusammen laut, damit wir auch in Zukunft noch Spaß miteinander haben können. 3 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 8. November 2023 Share Geschrieben 8. November 2023 vor 22 Minuten schrieb Anonymous: Durchatmen bitte, noch ist kein Sexkaufverbot beschlossen. Diese Positionierung der Union war zu erwarten. Aber die alleine machen keine Gesetze. Das 2017 in Kraft getretene ProstSchG ist noch nicht mal zu Ende evaluiert, es gibt keine Zahlen und harten Fakten, die diese Forderung nach einem Sexkaufverbot untermauern. Also nicht gleich in Panik verfallen. Aber einen Zahn muss ich da ziehen. Auch wenn wir bei einem Sexkaufverbot mit unserer Kundschaft gut zusammen arbeiten müssen, und das mit uns bekannten Stammgästen sicher auch gerne tun - unsere Kunden "bestmöglich zu schützen" ist nicht unsere Priorität. Sorry, ich habe mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt. Ich meinte "beschützen" im Sinne von: Die Sexarbeiterinnen sollten ihren Kunden insofern entgegenkommen, dass die Bezahlung möglichst in einem sicheren, unbeobachteten Rahmen abläuft und nicht leicht nachvollziehbar ist. Denn genau diese Bezahlung macht die Sache ja strafbar. Der Sex selbst ist - sofern er einvernehmlich ist, was ich voraussetze - legal. Vielleicht wird sich in Zukunft tatsächlich das Verhältnis zwischen Freier und Sexarbeiterin ändern. Ich selbst bevorzuge stets dieselbe Sexarbeiterin, weil ich das vertraute Gefühl dabei schätze. Im Endeffekt ist das wie bei einer Art Freundschaft Plus, nur eben gegen Geld. Falls ein Sexkaufverbot kommen sollte und ich Vertrauen zu der jeweiligen Sexarbeiterin habe, hätte ich kein Problem damit, ihr das Geld bereits einen Tag im voraus zukommen zu lassen. Das Treffen würde dann also nach außen hin wie ein gewöhnliches Date zwischen Mann und Frau aussehen und könnte strafrechtlich nur schwer belangt werden. Und was die Union anbelangt: Es wirkt nicht gerade seriös von der Partei, dass sie die Forderung nach einem Verbot so massiv "raushaut", ohne vorher die Zahlen und Fakten der Evaluierung zu kennen. Das zeugt vielmehr davon, dass die Union keinerlei Interesse an einer sachlichen Debatte hat, selbst wenn das Ergebnis der Evaluierung gut ausfallen sollte. Die Prostitution passt der Union einfach nicht in ihr christlich-konservatives Bild und muss möglichst schnell von der Bildfläche verschwinden. Ungeachtet der vielen negativen Konsequenzen, die ein solches Verbot nach sich ziehen würde. Oder hat die Union etwa schon vergessen, wie prekär die Lage der Sexarbeiterinnen während Corona war? Damals gab es de facto ebenfalls ein Sexkauf- bzw. Prostitutionsverbot. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 8. November 2023 Share Geschrieben 8. November 2023 Wenn ich etwas verkaufe was man nicht kaufen darf ist das doch Anstiftung zu einer Straftat? Und wen ich den Käufer also den Straftäter nicht benenne ist das doch Strafvereitelung? Ich frage mich wie das funktionieren soll... Ich frage mal meinen Abgeordneten. Das ist übrigens der beste Weg sich politisch einzubringen. Das persönlich Gespräch mit seinem Abgeordneten führen. Man muss nur einen Termin machen... 2 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 8. November 2023 Share Geschrieben 8. November 2023 vor einer Stunde schrieb Anonymous: Wenn ich etwas verkaufe was man nicht kaufen darf ist das doch Anstiftung zu einer Straftat? Und wen ich den Käufer also den Straftäter nicht benenne ist das doch Strafvereitelung? Ich frage mich wie das funktionieren soll... Ich frage mal meinen Abgeordneten. Das ist übrigens der beste Weg sich politisch einzubringen. Das persönlich Gespräch mit seinem Abgeordneten führen. Man muss nur einen Termin machen... Nein, die Sexarbeiterin begeht keine Straftat. Es heißt ja Sexkaufverbot. Also nur der Käufer macht sich strafbar. Allerdings wird natürlich auch die Sexarbeiterin einen gewissen Schaden davontragen, wenn ihr Kunde von der Polizei erwischt wird. Vor allem, wenn es ein Stammkunde ist. Er wird es sich dann in Zukunft zweimal überlegen, ob er das Risiko eingehen und die Sexarbeiterin wieder besuchen wird. Genau das ist ja die Strategie hinter dem Nordischen Modell - zumindest theoretisch: Durch Abschreckung und Strafverfolgung den Markt so lange ausdünnen, bis die Sexarbeiterinnen mangels Kunden ihren Job aufgeben müssen. Das mit den Abgeordneten ist der beste Weg überhaupt, um das Sexkaufverbot noch zu stoppen. Normalerweise müssten in Berlin mal mehrere hundert Sexarbeiterinnen in den Reichstag gehen und den Politikern persönlich ihre Sicht der Dinge schildern. Es ist sowieso ein Unding, dass ständig nur über die Köpfe der Frauen hinweg entschieden wird, anstatt sie aktiv in die ganze Debatte einzubinden und zu fragen, was denn aus ihrer Sicht die beste Lösung in der Prostitution wäre. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 8. November 2023 Share Geschrieben 8. November 2023 Eigentlich einfach! Wird es kriminalisiert, bin ich raus, so werden halt einige andere auch entscheiden. Das uns eine Beschneidung unserer Freiheiten stört, ist klar. Das einige Geschäftsmodelle darunter leiden, auch. Eine gesamtgesellschaftliche Gesetzgebung soll Rahmenbedingungen schaffen, die der Mehrzahl der Bürger in ihrem ethischen und moralischem Handeln von Vorteil ist, auch wenn es einige benachteiligt. Ob es in diesem Falle (nordisches Modell) tatsächlich so ist, dass es für viele einen Vorteil in Sachen Sicherheit und menschenwürdiges Handeln erbringt, möchte ich aufgrund eigener Erfahrungen in Frage stellen. Ob meine Sichtweise repräsentativ für die überwiegende Menge ist, weiß ich nicht. Viele dunkle Machenschaften orientieren sich an schnellem Geld, egal, ob das durch Prostitution, Dogen, Waffen, Gewalt oder Menschenhandel generiert wird. Nimmt man eine Einnahmequelle weg, wird eine andere intensiver genutzt. Will man Ruhe, hilft es nur, skrupellose, egoistische Ausbeuter dingfest zu machen. 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 9. November 2023 Share Geschrieben 9. November 2023 vor 12 Stunden schrieb Anonymous: Nein, die Sexarbeiterin begeht keine Straftat. Es heißt ja Sexkaufverbot. Also nur der Käufer macht sich strafbar. Allerdings wird natürlich auch die Sexarbeiterin einen gewissen Schaden davontragen, wenn ihr Kunde von der Polizei erwischt wird. Vor allem, wenn es ein Stammkunde ist. Er wird es sich dann in Zukunft zweimal überlegen, ob er das Risiko eingehen und die Sexarbeiterin wieder besuchen wird. Genau das ist ja die Strategie hinter dem Nordischen Modell - zumindest theoretisch: Durch Abschreckung und Strafverfolgung den Markt so lange ausdünnen, bis die Sexarbeiterinnen mangels Kunden ihren Job aufgeben müssen. Das mit den Abgeordneten ist der beste Weg überhaupt, um das Sexkaufverbot noch zu stoppen. Normalerweise müssten in Berlin mal mehrere hundert Sexarbeiterinnen in den Reichstag gehen und den Politikern persönlich ihre Sicht der Dinge schildern. Es ist sowieso ein Unding, dass ständig nur über die Köpfe der Frauen hinweg entschieden wird, anstatt sie aktiv in die ganze Debatte einzubinden und zu fragen, was denn aus ihrer Sicht die beste Lösung in der Prostitution wäre. Strafvereitelung und Anstiftung zu einer Straftat ist auch strafbar, ganz allgemein. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 9. November 2023 Share Geschrieben 9. November 2023 vor 6 Stunden schrieb Anonymous: Strafvereitelung und Anstiftung zu einer Straftat ist auch strafbar, ganz allgemein. In den Ländern mit Sexkaufverbot wird ausdrücklich damit "geworben", dass dabei die Sexarbeitenden straffrei bleiben. "Nur" die Kundschaft und jede Person, die die Prostitution sonst so fördert (Taxifahrer, Vermieter etc) sowie von dem Geld aus der Prostitution der Sexarbeitenden mit lebt (erwachsene Kinder, Partner, die Omma im Haus etc) haben mit rechtlichen Konsequenzen zu rechnen. Soweit die Theorie. Wir wissen mittlerweile zur Genüge, wie verheerend sich diese Gesetze auf Kolleg*innen in den entsprechenden Ländern ausgewirkt hat und auswirkt. Das Sexkaufverbot ist in erster Linie ein Vergütungsverbot. Wir dürfen sexuelle Dienstleistungen anbieten, aber sobald jemand dafür zahlt, wird er als Straftäter deklariert. Würde kein Geld die Besitzer wechseln, wäre ja alles fein... Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 9. November 2023 Share Geschrieben 9. November 2023 vor 6 Stunden schrieb Anonymous: Strafvereitelung und Anstiftung zu einer Straftat ist auch strafbar, ganz allgemein. Nein, im Fall des Nordischen Modells nicht. Das ist ja das Verrückte an der Geschichte. Die Sexarbeiterin darf ganz legal ihre Dienste anbieten. Der Kunde macht sich eben nur strafbar, wenn er diese Dienste in Anspruch nimmt. Die Sexarbeiterin wird allerdings den Teufel tun und ihren Kunden bei der Polizei anschwärzen, sofern er sich ordentlich benimmt. Schließlich lebt sie ja von der Kundschaft - und sie würde ja wohl kaum ihre Einnahmequelle vergraulen. Allerdings hat das Nordische Modell so einige perfide Nebeneffekte, die die Politiker nur allzu gerne verschweigen. Denn jeder, der die Sexarbeiterin in irgendeiner Weise unterstützt, wird automatisch ebenfalls kriminalisiert. Der Taxifahrer, der die Arbeiterin zu ihrem Kunden fährt, zum Beispiel. Der Vermieter, der ihr eine Wohnung zur Verfügung stellt. In Schweden gibt es Fälle, da werden sogar die Lebensgefährten der Frauen strafrechtlich verfolgt, weil sie als Zuhälter gelten, obwohl das nicht der Fall ist. Sprich: In Wirklichkeit raubt das Nordische Modell den Sexarbeiterinnen jegliche Grundlage, ein bürgerliches, normales Leben führen zu können, sofern sie ihren Job weiter ausüben wollen. Aber wie gesagt: Darüber spricht kein Politiker. Weil sich ja sonst Widerstand regen würde ... 2 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 9. November 2023 Share Geschrieben 9. November 2023 vor 5 Minuten schrieb Anonymous: Nein, im Fall des Nordischen Modells nicht. Das ist ja das Verrückte an der Geschichte. Die Sexarbeiterin darf ganz legal ihre Dienste anbieten. Der Kunde macht sich eben nur strafbar, wenn er diese Dienste in Anspruch nimmt. Die Sexarbeiterin wird allerdings den Teufel tun und ihren Kunden bei der Polizei anschwärzen, sofern er sich ordentlich benimmt. Schließlich lebt sie ja von der Kundschaft - und sie würde ja wohl kaum ihre Einnahmequelle vergraulen. Allerdings hat das Nordische Modell so einige perfide Nebeneffekte, die die Politiker nur allzu gerne verschweigen. Denn jeder, der die Sexarbeiterin in irgendeiner Weise unterstützt, wird automatisch ebenfalls kriminalisiert. Der Taxifahrer, der die Arbeiterin zu ihrem Kunden fährt, zum Beispiel. Der Vermieter, der ihr eine Wohnung zur Verfügung stellt. In Schweden gibt es Fälle, da werden sogar die Lebensgefährten der Frauen strafrechtlich verfolgt, weil sie als Zuhälter gelten, obwohl das nicht der Fall ist. Sprich: In Wirklichkeit raubt das Nordische Modell den Sexarbeiterinnen jegliche Grundlage, ein bürgerliches, normales Leben führen zu können, sofern sie ihren Job weiter ausüben wollen. Aber wie gesagt: Darüber spricht kein Politiker. Weil sich ja sonst Widerstand regen würde ... Guten morgen, Das Problem mit dem Ehe Partner oder Freund ,das der als zuhälter abgestempelt wird ,gibts jetzt auch schon . Darüber reden nur nicht viele , ich kann davon auch ein lied singen. Man darf anscheinend keinen Partner haben in diesem Beruf, die Polizei deklariert es als nicht "normal" ab , vermutlich aus vielen schlechten Erfahrungen. Und zum Thema das die Kunden sich strafbar machen ist ja jetzt auch schon so , normal müsste ein Kunde vorm date oder wärend dem date , nach dem Hurenausweis fragen ,wenn der nicht vorhanden ist ,ist es automatisch ja schon illegal für beide, fals man erwischt wird. Viele wissen nicht mal das es so ein Ausweis gib. Ich weiß nicht was och von dem Nordischen Modell halten soll, denn ich lebe von meinem Beruf . Es gibt Frauen, wie zb mich die ihn gerne ausüben. Warum werde ich oder viele andere Frauen, die es gerne ausüben automatisch in die Prostitution schublade geschoben. Wir sind ja noch nicht mal welche , da wir es freiwillig tun. Da gibt's ja wieder ein Unterschied. Ich beantragt dann bald bürgergeld oder Arbeit für ein hungerlohn wie alle anderen für 12,80 die stunde. Ich verstehe es nicht warum andere Leute über mein Leben entscheiden dürfen, die bezahlen nicht meine Miete und machen mein Kühlschrank voll. Liebe Grüße Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 9. November 2023 Share Geschrieben 9. November 2023 vor 8 Minuten schrieb Anonymous: Guten morgen, Das Problem mit dem Ehe Partner oder Freund ,das der als zuhälter abgestempelt wird ,gibts jetzt auch schon . Darüber reden nur nicht viele , ich kann davon auch ein lied singen. Man darf anscheinend keinen Partner haben in diesem Beruf, die Polizei deklariert es als nicht "normal" ab , vermutlich aus vielen schlechten Erfahrungen. Und zum Thema das die Kunden sich strafbar machen ist ja jetzt auch schon so , normal müsste ein Kunde vorm date oder wärend dem date , nach dem Hurenausweis fragen ,wenn der nicht vorhanden ist ,ist es automatisch ja schon illegal für beide, fals man erwischt wird. Viele wissen nicht mal das es so ein Ausweis gib. Ich weiß nicht was och von dem Nordischen Modell halten soll, denn ich lebe von meinem Beruf . Es gibt Frauen, wie zb mich die ihn gerne ausüben. Warum werde ich oder viele andere Frauen, die es gerne ausüben automatisch in die Prostitution schublade geschoben. Wir sind ja noch nicht mal welche , da wir es freiwillig tun. Da gibt's ja wieder ein Unterschied. Ich beantragt dann bald bürgergeld oder Arbeit für ein hungerlohn wie alle anderen für 12,80 die stunde. Ich verstehe es nicht warum andere Leute über mein Leben entscheiden dürfen, die bezahlen nicht meine Miete und machen mein Kühlschrank voll. Liebe Grüße Der "Hurenausweis" ist ein Beleg für die Anmeldung und hat absolut nichts in den Fingern der Kundschaft zu tun! Kein Kunde hat ein Recht darauf, dieses Dokument zu sehen. Es muss in sog. Prostitutionsstätten den Betreibern vorgelegt werden, damit die kontrollieren können, dass man angemeldet ist, und ansonsten den Mitarbeitenden von Behörden und ggf. der Polizei, anlässlich einer Kontrolle der jeweiligen Location. Nicht in jedem Bundesland sind das dieselben Behörden btw. Sexarbeit in Deutschland von einer Sexarbeiterin in Anspruch zu nehmen die nicht angemeldet ist, dabei macht sich zur Zeit kein Kunde grundsätzlich strafbar, weil er überhaupt nicht das Recht (und somit die Möglichkeit) hat, den Ausweis zu kontrollieren. Sexarbeitende, die sich bei einer Kontrolle als nicht angemeldet herausstellen, werden in aller Regel ermahnt sich zeitnah anzumelden. Es sind aber, genauso wie für Bordellbetreiber die nicht kontrollieren ob ihre Mieterinnen angemeldet sind, Geldstrafen dafür vorgesehen. Bis jetzt scheint es aber überwiegend so, dass die Sexarbeitenden bei einem ersten Mal mit einer Ermahnung davon kommen. Wo ich Dir aber Recht gebe ist, dass unsere Partner misstrauisch beäugt werden. Man kann sich offenbar in dieser moralinsauren Gesellschaft nicht vorstellen, dass auch wir feste, langjährige Partnerschaften oder Ehen haben, bei denen die eigenen Partner Bescheid über den Job wissen, und damit völlig ok sind. Da werden unsere Beziehungsmenschen schon mal schnell unter Verdacht gestellt unsere Zuhälter oder Loverboys zu sein. Was natürlich vollkommener Quatsch ist. Und auch unsere Kundschaft, die ja sehr gerne eine schöne Zeit mit uns verbringt, könnte sich dann wiederum nicht vorstellen mit "so einer" eine tatsächliche Partnerschaft zu führen. Es ist noch viel zu tun auf dem Weg das sog. "Hurenstigma" abzubauen, und Forderungen nach einem Sexkaufverbot machen das alles nicht besser für uns. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 9. November 2023 Share Geschrieben 9. November 2023 sorry Ayoona, aber das stimmt so nicht. Du musst keinem Kunden den Pass zeigen ! ? ? ? F.A.Q. – BesD e. V. | Berufsverband Sexarbeit (berufsverband-sexarbeit.de) Auszug: NEIN! Der Kunde hat weder das Recht noch die Pflicht, deine Anmeldebescheinigung zu kontrollieren oder auch nur zu sehen. Da darauf auch persönliche Daten von dir stehen, raten wir dringend davon ab, sie dem Kunden zu zeigen! 1 Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 9. November 2023 Share Geschrieben 9. November 2023 vor 31 Minuten schrieb Anonymous: Der "Hurenausweis" ist ein Beleg für die Anmeldung und hat absolut nichts in den Fingern der Kundschaft zu tun! Kein Kunde hat ein Recht darauf, dieses Dokument zu sehen. Es muss in sog. Prostitutionsstätten den Betreibern vorgelegt werden, damit die kontrollieren können, dass man angemeldet ist, und ansonsten den Mitarbeitenden von Behörden und ggf. der Polizei, anlässlich einer Kontrolle der jeweiligen Location. Nicht in jedem Bundesland sind das dieselben Behörden btw. Sexarbeit in Deutschland von einer Sexarbeiterin in Anspruch zu nehmen die nicht angemeldet ist, dabei macht sich zur Zeit kein Kunde grundsätzlich strafbar, weil er überhaupt nicht das Recht (und somit die Möglichkeit) hat, den Ausweis zu kontrollieren. Sexarbeitende, die sich bei einer Kontrolle als nicht angemeldet herausstellen, werden in aller Regel ermahnt sich zeitnah anzumelden. Es sind aber, genauso wie für Bordellbetreiber die nicht kontrollieren ob ihre Mieterinnen angemeldet sind, Geldstrafen dafür vorgesehen. Bis jetzt scheint es aber überwiegend so, dass die Sexarbeitenden bei einem ersten Mal mit einer Ermahnung davon kommen. Wo ich Dir aber Recht gebe ist, dass unsere Partner misstrauisch beäugt werden. Man kann sich offenbar in dieser moralinsauren Gesellschaft nicht vorstellen, dass auch wir feste, langjährige Partnerschaften oder Ehen haben, bei denen die eigenen Partner Bescheid über den Job wissen, und damit völlig ok sind. Da werden unsere Beziehungsmenschen schon mal schnell unter Verdacht gestellt unsere Zuhälter oder Loverboys zu sein. Was natürlich vollkommener Quatsch ist. Und auch unsere Kundschaft, die ja sehr gerne eine schöne Zeit mit uns verbringt, könnte sich dann wiederum nicht vorstellen mit "so einer" eine tatsächliche Partnerschaft zu führen. Es ist noch viel zu tun auf dem Weg das sog. "Hurenstigma" abzubauen, und Forderungen nach einem Sexkaufverbot machen das alles nicht besser für uns. Huhu, mir hat man das beim ordnungsamt anders erklärt, das die Kunden auch das Recht hätten das zu kontrollieren bzw. Nach zufragen um auf die sichere Seite zu sein. Ich hab 2015 eine auf den Deckel bekommen, also nichts mir Verwarnung. Ich hatte zwei möglichkeiten entweder 3 Monate haft oder 3 Monate sozialstunden, hab mich natürlich für die sozialstunden entschieden. Ich hatte eine Geldstrafe von 4500€ . Da hab ich im Bayern gewohnt, ist wohl überall anders . Ich kenn auch die andere böse seite der Behörden. Man soll ja mal alles ausprobieren im Leben hab ich gehört . Eine ehemalige Freundin wurde 2018/2019 hops genommen, die hat auch eine hohe Geldstrafe bekommen und ihr Freund/Zuhälter wort wörtlich auch. Also nix mit Verwarnung, die nehmen das hier sehr ernst bei uns und wohl auch in Bayern. Liebe Grüße Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 9. November 2023 Share Geschrieben 9. November 2023 vor 24 Minuten schrieb Anonymous: sorry Ayoona, aber das stimmt so nicht. Du musst keinem Kunden den Pass zeigen ! ? ? ? F.A.Q. – BesD e. V. | Berufsverband Sexarbeit (berufsverband-sexarbeit.de) Auszug: NEIN! Der Kunde hat weder das Recht noch die Pflicht, deine Anmeldebescheinigung zu kontrollieren oder auch nur zu sehen. Da darauf auch persönliche Daten von dir stehen, raten wir dringend davon ab, sie dem Kunden zu zeigen! Huhu, ich hab zwei Ausweise . Einmal mit richtigen Namen und ein mal mit Ayoona. Deswegen hab ich in den anderen Beiträgen geschrieben das man als Kunde des auch nachfragen könnte , weil man mir das vom ordnungsamt so erklärt hat. Einer ist für die Behörden Polizei usw. Der andere für die Kunden. Lg Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 9. November 2023 Share Geschrieben 9. November 2023 vor 17 Minuten schrieb Anonymous: Huhu, mir hat man das beim ordnungsamt anders erklärt, das die Kunden auch das Recht hätten das zu kontrollieren bzw. Nach zufragen um auf die sichere Seite zu sein. Ich hab 2015 eine auf den Deckel bekommen, also nichts mir Verwarnung. Ich hatte zwei möglichkeiten entweder 3 Monate haft oder 3 Monate sozialstunden, hab mich natürlich für die sozialstunden entschieden. Ich hatte eine Geldstrafe von 4500€ . Da hab ich im Bayern gewohnt, ist wohl überall anders . Ich kenn auch die andere böse seite der Behörden. Man soll ja mal alles ausprobieren im Leben hab ich gehört . Eine ehemalige Freundin wurde 2018/2019 hops genommen, die hat auch eine hohe Geldstrafe bekommen und ihr Freund/Zuhälter wort wörtlich auch. Also nix mit Verwarnung, die nehmen das hier sehr ernst bei uns und wohl auch in Bayern. Liebe Grüße Das ProstSchG und die damit verbundenen Hurenausweise gibt es erst seit 2017. Du wurdest also nicht im Zusammenhang damit belangt. Ich weiß aber, dass insbesondere große Teile von Bayern und nicht zuletzt München aus Sperrgebiet bestehen und generell weniger lax als andere Bundesländer ist. Dieses Bundesland ist alleine deswegen für mich unattraktiv, weil sie auch für die Anmeldung angeblich Geld nehmen (so erzählten es mit Bayrische Kolleginnen, berichtige mich gerne wenn das falsch ist. ) in anderen Bundesländern ist das nicht überall so. Ist jetzt natürlich im Nachhinein schwer nachzuvollziehen, aber es kann 2015 nicht mit fehlendem Hurenausweis und der Anmeldung nach ProstSchG zu tun gehabt haben, denn das gab es damals noch nicht. Die Bußgeldvorschriften nach § 33 - Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) finden sich zum Beispiel hier: https://www.prostituiertenschutzgesetz.info/bussgeldvorschriften/ Dort findet sich übrigens auch die Strafe für Kunden, die nicht dafür Sorge tragen, dass ein Kondom verwendet wird. Nach allem was ich bisher auch von Beratungsstellen weiß, kommt es nicht oft zu Geldstrafen und wenn, dann im Bereich von 1000 - 1500€. Was natürlich keineswegs heißen soll, dass es nie passiert! Das habe ich ja auch nicht geschrieben. Zu der Information von der Beratungsstelle - sie ist falsch. Klar kann ein Kunde danach fragen, aber es gibt keinen Anspruch darauf, dass er die Anmeldebescheinigung sehen darf. Null. Nada. Ich zitiere hier mal von der Seite von Cara, die zwar in NRW sind, aber die gesetzlichen Regelungen sind Bundesweit: "Wer darf meine Anmeldebescheinigung kontrollieren? Nur die Betreiberinnen und Betreiber von Prostitutionsstätten, die zuständigen Behörden und die Polizei dürfen deine Anmeldebescheinigung kontrollieren. Niemand anderes hat das Recht, deine Bescheinigung zu sehen. Wenn du den Verdacht hast, dass dich jemand anlügt, frag ihn oder sie nach dem Dienstausweis. Niemand darf bei der Kontrolle Geld von dir verlangen. Wenn dir so etwas passiert und du dich unsicher fühlst, darfst du auch jederzeit die Polizei informieren." Ich weiß ja nicht wann Du die Beratung hattest, in der Dir das erzählt wurde, aber die ersten Monate nach Einführung des ProstSchG, der Beratungs- und Anmeldepflicht, wussten die Berater*innen selbst nicht so genau, was sie tun. Es ist nicht so, dass die alle in Schulungen darauf vorbereitet worden wären und bis heute sind die Beratungen in unterschiedlichen Bundesländern auch sehr unterschiedlich in der Qualität. Auch die Behörden die den Ausweis kontrollieren dürfen, sind nicht in jedem Bundesland dieselben. In Hamburg darf zum Beispiel die Polizei den Hurenausweis auch nicht einfach so zu sehen verlangen, sondern nur anlässlich einen Kontrolle eines Betriebs und die dürfen sie nicht alleine machen. Auch das Ordnungsamt ist da nicht zuständig, sondern die Mitarbeiter*innen von Pro*BEA und nur die. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 13. November 2023 Share Geschrieben 13. November 2023 Am 8.11.2023 um 10:14 schrieb Anonymous: Wir können bloß hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht ein solches Sexkaufverbot kassieren bzw. abmildern wird. Auch wenn ich diesbezüglich wenig Hoffnung habe, weil die Richter nur allzu gerne nach der Pfeife der Politiker tanzen. Soso, das klingt für mich sehr nach ( EDIT BY MOD), sorry. In Deutschland tanzen zum Glück die Richter nicht nach der Pfeife von Politikern, sondern nach der Pfeife der Gesetze. In vielen Ländern (zum Beispiel weiter in Richtung Osten von Deutschland) sieht das völlig anders aus. Bei den aktuellen Mehrheitsverhältnissen im Bundestag gehe ich davon aus, dass das Nordische Modell sicher nicht 1:1 für Deutschland übernommen wird. Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 13. November 2023 Share Geschrieben 13. November 2023 Hallo sage, @Depechie diskutieren , sehr gerne aber bitte nicht mit politisch motivierten Schlagwörtern . Aus diesem Grund mußte dein Beitrag z.T. editiert werden. Danke Lieben Gruß Rosie Link zu diesem Kommentar
Anonymous Geschrieben 13. November 2023 Share Geschrieben 13. November 2023 Am 16.10.2023 um 16:46 schrieb Anonymous: Habe das alles schon verstanden, deshalb sage ich ja wegen Zwangsprostitution.Die gibt es auch in Deutschland deshalb gehört das Norddeutsche Gesetz auch in Deutschland. Nordisches Modell nicht norddeutsches Gesetz. Zwangsprostitution ist in Deutschland schon verboten und wird bestraft, da brauchen wir kein nordisches Modell für. 1 Link zu diesem Kommentar
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