Escort des Monats März: Lucien Lafayette bewegt sich jenseits klassischer Rollenbilder. Als genderqueerer BDSM-Dom verbindet Lucien Dominanz, Empathie und politische Haltung zu einem eigenen Konzept: Queerdom. Im Interview sprechen wir über aktivistische Arbeit, BDSM und die Frage, wie Freiheit in der Sexarbeit aussehen kann.

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KM-Team: Hallo Lucien, herzlich willkommen zum Interview. Zum Einstieg ein Zitat aus Deinem Profil: “Ich bin genderqueer, pansexuell und weit aus emanzipierter als der Rest der Männerwelt. Maskulin - Feminin - Androgyn - mir egal! Ich bin das Beste aus allem.” Wie prägt diese Freiheit Deine Arbeit?

Lucien: Jede Form von Gender oder Rollenbild definiert uns nicht nur, sondern begrenzt uns auch innerhalb dieser Definition. Und da ich kein Gender brauche, um mich selbst zu definieren, erlege ich mir auch nicht die Grenzen eines Genders auf und kann Sexualität aus allen Blickwinkeln erforschen und erleben. Im BDSM gibt es klassischerweise die Definitionen Femdom und Maledom. Zwei geschlechtsbasierte Herrschaftssysteme nach traditioneller Genderordnung.

Femdom beschreibt eine heiß begehrte und untertänig angebetete Herrin, die in Highheels und Korsett auf ihrem Thron sitzt und ihren Sklaven die Gunst gewährt, ihr Eigentum zu werden, um ihr untertänigst zu dienen. Eine tolle Welt, an der ich vieles genieße. Es ist ein tolles Gefühl, so verehrt und angebetet zu werden, welches viele CIS-Männer niemals in dieser Qualität erleben. Aber ich bin dabei nur Gottheit, weil mein Sklave mich dazu macht. In Heels und Korsett wäre ich auch kaum fähig, ihn niederzuringen, würde er sich anders entscheiden.

Im Maledom bin ich der harte Zuchtmeister, der sich holt, was er will, weil er kann. Der Alpha, der niedere Männer zum Sextoy abrichtet und dann für seine Lust benutzt. Diese Macht und Kontrolle fühlen sich absolut geil an, aber das Verhältnis zu meinen Sklaven ist verhältnismäßig weniger innig und romantisch. Ich werde gefürchtet, aber nicht geliebt.

Also habe ich lieber das Beste aus beidem und bin alles, was mir Spaß macht. Ich kann mit jedem Menschen alles genießen, was zwischen uns passieren kann. Und darum geht es letztendlich. Ich nenne das ganze "Queerdom".

Das alles ist natürlich die perfekte Grundlage zum Genderplay. Eine meiner liebsten Spielweisen und wesentlich mehr als nur Sex. Dabei reiße ich meine Spielpartner aus ihrem gewohnten Gender heraus und nehme sie mit auf eine Reise hinter die Grenzen ihrer Rollenbilder. Und sie kommen immer um einige neue Erfahrungen und Denkanstöße reicher von dort zurück.

 

KM-Team: Du stehst öffentlich zu Deinem Beruf. Was hat Dich dabei unterstützt, erstmalig offen über Deinen Beruf zu sprechen?

Lucien: Ja, ich bin einer der Glücklichen und Privilegierten unter meinen Kolleg*innen, der frei und offen zu seinem Job stehen kann. Verheimlicht habe ich das nie und bin vom ersten Tag an offen damit umgegangen. Es war nie eine Option, mich dafür zu schämen oder zu verstecken. Und da ich schon Erfahrung darin hatte, mich für Sexualität und Geschlechtsidentität zu outen, war ich geübt darin, wie man das macht… mit Stolz!

Deshalb: Nicht Whorephobia internalisieren, sondern Bitchpride externalisieren. Unterstützend wirkten dabei meine Lebensumstände und meine große Klappe. Mein Freundeskreis besteht nicht aus Idioten und meine Familie hält zusammen. Beruflich komme ich aus der Gestaltung. Der Fachzweig ist sehr aufgeschlossen. So bin ich heute der doppelt-qualifiztierte Fachmensch in Sachen Werbung und Kommunikation für Sex und Erotik. Man muss seinen Weg mutig gehen, ohne sich aufhalten zu lassen. Dann findet man am Ende des Weges auch ein nettes Plätzchen. Karma hat Humor!

Trotzdem ist die Alltagsdiskriminierung eine nie endende und stets nervenzehrende Geisel aller geouteten Sexarbeitenden. Egal was ich im Leben machen möchte, wenn ich meinen Job erwähne, geht das Gespräch in eine Richtung, die ich schon auswendig kenne.

Zuerst wird gefragt, ob ich Angelstelle hätte. Das ist die schlecht getarnte Frage, ob ich ein Zuhälter wäre. Wenn ich das kurz mit "Nein, Solo-Selbstständiger" verneine, kommt als nächste Frage, ob ich das denn für jemanden machen würde, der daran mitverdient. Das ist die noch schlechter getarnte Frage, ob ich Opfer eines Zuhälters wäre. Darauf wiederhole ich demonstrativ repetitiv "Nein, Solo-Selbstständiger". Im weiteren Gespräch kann ich dann nach und nach sämtliche anderen Hurenstigmen aufklären, bis am Ende trotzdem die immergleichen Sätze kommen:

  • "Aufgrund einer internen Weisung können wir nicht mit Ihnen zusammenarbeiten.",
  • "Ich habe ja nix dagegen, aber wir müssen die Kinder schützen",
  • "Das müsste ich erst mit meinem Chef besprechen..",
  • "Sie können sich sicher selber denken, dass wir so etwas nicht unterstützen können."

Tja, schönen Tag noch…

Aber das ist kein Vergleich zu einen Leben in Angst vorm Fremdouting. Oder zum Gewerbetreiben in Zwangsanonymität. Ich kann total relaxed damit umgehen, bin nicht erpressbar und kann eine seriöse Tätigkeit führen. Ich glaube, das verbessert auch die Qualität meiner Dienstleistung. Mit mir kann man fühlen, dass nichts, was wir zusammen tun, ein Grund wäre, sich schlecht zu fühlen und es einfach voll und ganz ohne Hintergedanken genießen.

 

KM-Team: Der März vereint gleich mehrere wichtige Aktionstage: den Internationalen Tag der Rechte von Sexarbeiter*innen, den Weltfrauentag und den Trans Visibility Day. Wie kann Solidarität konkret aussehen – ob als Kolleg*in, Betreiber*in, Kund*in oder Außenstehende*r?

Lucien: Toll, dass du mir genau diese Frage genau hier stellst. Dann möchte ich das Wort gleich an unsere Leser*innen richten. Solidarität ist essenziell wichtig. Jede der genannten Gruppen möchte letztendlich im Prinzip nur in Frieden mit dem Rest der Welt zusammenleben, deswegen muss man auch gemeinsam für diese bessere Welt einstehen. Bei Frauen- und Transrechten funktioniert das schon ganz gut, aber in der Sexarbeit gibt es noch Optimierungsbedarf. Und damit meine ich die Kundschaft.

Jawohl liebe Leser! Wir brauchen euch nicht nur im Bett, sondern auch in der Politik! Jedes Mal, wenn ich mit 100 Kolleginnen auf einer kleinen Sexwork-Demo oder Kundgebung stehe, denke ich mir: "Auf jede*n von uns kommen 100 Kunden*innen. Wo sind die? Wären die jetzt alle hier, wären wir nicht 100, sondern 10.000." Warum die nicht kommen ist klar. Weil sie Unwohlsein vorm Freier-Stigma fühlen. Weil sie sich nicht outen wollen, um dann als der "grausame Vergewaltiger armer Damen in Not" abgestempelt zu werden. Aber u.a. genau gegen dieses Stigma protestieren wir ja gerade.

Dafür ist es erstens wichtig, dass wir viele sind und zweitens, dass wir zeigen, dass wir nicht "Täter und Opfer", sondern seriöse Dienstleister und ordentliche Kundschaft sind. Also: am 2. Juni ist Hurentag. An dem Tag schnappt sich jede*r von euch einen roten Regenschirm, das internationale Symbol aller Sexarbeitsbewegungen, und geht auf die Hurentagsdemo in eurer nächstgelegenen Großstadt.

Präsenz zeigen! Nicht verstecken! Keine Angst vor Diskriminierung, sondern Kampf gegen Diskriminierung. Nicht nur an einem Tag im Jahr auf einer Demo, sondern jeden Tag im Netz. Wenn irgendwo eine Klöckner, Schwarzer, Warken oder sonst jemand uns abschaffen möchte, halten wir gegen Hass und Lüge und zeigen, wer wir wirklich sind. Schreibt Kommentare. Gebt Kontra. Verfasst Gegendarstellungen. Macht Meinung. Schweigt nicht, wenn man euch und uns unrecht tut, sondern macht das Maul auf.

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Ja, dafür muss man sich öffentlich als Sexarbeitssupporter bekennen. Viele trauen sich das nicht, weil sie Vorurteile aus Freundes- und Bekanntenkreis fürchten. Aber genau da kann man gleich anfangen, über Sexarbeit aufzuklären.

Wer anonym bleiben möchte, hat Möglichkeiten, uns zu unterstützen. Jede Sexarbeitsorganisation startet regelmäßig Petitionen gegen diskriminierende Gesetzgebung. Und die Beteiligung ist einfach nur peinlich. Würde sich jede*r Kund*in die 60 Sekunden Zeit nehmen, diese mitzuzeichnen, hätten die Zigmillionen Unterschriften und wir hätten keine Probleme mehr. 

Und unsere politische Arbeit und Aktionismus brauchen Geld. Als Creative Director des Berufsverband-Sexarbeit.de reiße ich mir den sexy Arsch für unsere Rechte auf. Unsere Mitglieder leisten von dem Geld, was sie hier verdienen, ihre Mitgliedsbeiträge, aber trotzdem brauchen wir dazu eure Spenden, um stark und handlungsfähig zu bleiben!

 

Kaufmich-Team: Gibt es unter all diesen Aktionstagen einen, der Dir besonders am Herzen liegt?

Lucien: Die Aktionswoche um den Hurentag am 2. Juni herum. Am Herzen liegt sie mir, weil ich selber mithelfe, sie zu organisieren und sie immer lustig ist. Vom 1. bis zum 6. Juni veranstalten wir in vielen Städten Deutschlands verschiedenste Events zur Sexarbeit: Tag der offenen Tür im Bordell, Führung durchs Rotlichtviertel, Standupcomedy von Kolleginnen über ihre Arbeit, Podiumsdiskusionen, Ask a Sexworker im Livestream, Vorträge und Workshops. Das Programm arbeiten wir gerade aus und veröffentlichen in den nächsten Monaten hier. Also sucht euch was aus und kommt vorbei.

Ich biete selber auch wieder eine Veranstaltung an und finde dabei immer total erfrischend, wenn ich dabei meine Arbeitsumgebung selber auch mal ganz zu erleben. Ich stehe dann mit einer Gruppe von Besucher*innen im SM-Studio. Alle angezogen und weder gefesselt noch auf ihren Knien. Ein total ungewohntes und verwirrendes Bild für mich. Ich führe sie herum und beantworte Fragen wie: "Was macht man auf dem Gynstuhl dort,", "Wie finde ich das perfekte Kondom?", "Wie funktioniert dieses Sextoy da?" oder "Wieso liegt da eigentlich Stroh?".

Also tragt euch den 1.-6. Juni in den Terminkalender ein und besucht, was euch gefällt.

 

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KM-Team: Auch nach einigen Jahren in der Branche gibt es sicher immer wieder Neues zu erlernen! Wie hältst Du Dein Wissen im Bereich BDSM aktuell und entwickelst Deine Fähigkeiten weiter?

Lucien: Mein Studio, das Lux, veranstaltet immens viele externe und interne Workshops. Lehre von Profis mit jahrzehntelanger Erfahrung. Dazu kommt der Skillshare mit den Kolleg*innen. Das ist die Theorie - die Praxis kommt im Leben. Learning by living. Ich bin einfach eine sehr versaute und durchtriebene Seele. Da ist die Sexualität selbst eine niemals endende Entdeckungsreise. BDSM ist ja nicht bloß mein Job -  was ich verkaufe, ist eigentlich die Teilhabe an meinem ganz normalen Sexualleben.

Manchmal wachse ich auch an meinen Spielpartnern. Jeder Mensch und jede Sexualität ist verschieden und ich kann von jeder etwas lernen. Je seltener, desto mehr. Wie man beispielsweise SM mit Menschen im Rollstuhl hat, hat mir niemand auf einer medizinischen Fortbildung erklärt. Das habe ich mit denen gelernt, die mich im Rollstuhl besuchten. Und auch wenn's mehr Vorbereitungszeit und Umdenkarbeit kostet, freue ich mich immer sehr über neue Spielarten.

Freuen würde ich mich über bessere Angebote im Bereich der therapeutischen Weiterbildung. Manche Menschen kommen mit sehr persönlichen Themen, Fragen, Problemen oder Traumata zu mir. Ich habe dann einige Stunden Zeit, diese mit ihnen zu be- oder verarbeiten. Dabei stehen mir Möglichkeiten zur Verfügung, die Psychologen nicht Mal ansatzweise haben. Allerdings bin ich kein ausgebildeter Psychologe, aber trotzdem mit ihrem Arbeitsgebiet konfrontiert. Im einfachsten Falle ist es schon heilsam, wenn ich gewünschte Erfahrungen einfach zum ersten Mal im Leben des Menschen richtig und sehr achtsam mache. Bei anderen Klient*innen schaffe ich einen Raum, in dem sie ihre Themen in einem sexualisierten Framing intensiv erleben können. Wieder andere bitten mich, ihre schlimmste Angst zu sexualisieren.

Das ist der einzige Bereich, auf dem ich mich nicht als gut geschult bezeichnen würde, aber da das niemand ist, bin ich immerhin einer der erfahrensten. Und um das auszugleichen, biete ich zusammen mit einem Berliner Sexualtherapeuten und einer Sexualberaterin ein duales Format aus Theorie und Praxis an.

 

KM-Team: Auch das Kaufmich-Team hatte bereits das Vergnügen, Dich persönlich kennenzulernen – zum Beispiel bei unseren jährlichen Community-Treffen in Berlin. Wie hat das persönliche Miteinander Deine Sicht auf Kaufmich und die Community verändert?

Lucien: Also erst mal: BeXx und Lea sind ein zuckersüßes und hochprofessionelles Gespann, mit dem ich immer gern zusammenarbeite und zusammen feiere. Meine Sicht auf die Community verändern diese Treffen weniger. Die Community kenne ich schon aus unseren Sessions. Aber Kaufmich und die Menschen dahinter kennenzulernen ist wirklich was Besonderes. Kaufmich ist nicht nur groß im Geschäft, sondern auch groß im Engagement. Euch muss man nicht erst erklären, was Corporate Social Responsibility ist, ihr seid schon von euch aus aktiver Teil der Community.

Als ihr 2024 zur Tanzdemo WeAreSexworkers, dem großen Fest der Sexarbeit, mein Team und mich unterstützt habt, fand ich es toll, dass ihr nicht nur Geld reingeworfen habt, sondern euch wirklich proaktiv involviert habt. Während wir mit rauchenden Köpfen alle Herausforderungen des Eventmanagements meistern mussten, kam euer Team immer wieder vorbei und brachte sich sinnvoll ein. "Ey, ich hab damit Erfahrung vom CSD und erzähl dir gern was dazu." "Wir haben da schonmal 'ne kleine Werbekampagne vorbereitet", "Wenn ihr noch dies und das braucht, organisieren wir das gern". Danke und Respekt an euch dafür!

Ich bin also sehr gespannt, was wir als Nächstes zusammen unternehmen.

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KM-Team: Hand aufs Herz: Gibt es bei Deinen Sessions auch mal lustige / humorvolle Momente?

Lucien: Nein, SMler gehen zum Lachen in den Keller. In den Folterkeller. Quatsch, natürlich passiert auch im SM bei aller Ernsthaftigkeit auch mal was Lustiges. Das konnte ich mir nicht mehr verkneifen, als ich jemanden, der mir als Toilette dienen wollte, besuchte und sich die Situation etwas anders als gedacht entwickelte.

Vorab erzählte er mir fasziniert, er hätte da was total Geiles gekauft, was wir unbedingt ausprobieren müssten. Als ich dort war, zeigte er mit stolz einen medizinischen Toilettenstuhl, den er mir als meinen Thron vorbereitet hatte. Er führte mir die Funktionsweise vor und setzte sich demonstrationshalber selber darauf. In diesem Moment wurde mir klar, wie glücklich ich mich schätzen konnte, nicht die erste Person auf diesem Stuhl zu sein. Es ertönte ein lautes "Krach!" und er rutschte mit dem ganzen Körper 30cm tiefer. Das Geräusch verebbte langsam im Raum, während er mich wie erstarrt mit großen Augen ansah und ich mir eher schlecht als recht versuchte, das Lachen zu verkneifen.

Ein Moment der Stille ging ins Land, bis er aufsprang. Im Rahmen seiner Möglichkeiten... Denn er steckte in der Konstruktion fest. In zusammengefalteter sitzender Position watschelte er wie eine Ente auf den Unterbeinen durch das Zimmer. Den Arsch exponiert nach oben gestreckt fluchte er hilflos: "Oh nein, oh nein, das ist gar nicht gut... Moment… ich schaff' das..." Bei den Versuchen, sich zu befreien, drehte er sich im Kreis um sich selbst. Jetzt sah er aus, wie eine watschelnde Ente, die ihren eigenen Schwanz jagte. Ich hatte noch nie so etwas Hilfloses und Lustiges gesehen.

Ich ging ihm zur Hand und erkannte das Problem. Der Sitz war zerbrochen und das Bruchstück stach in seine Seite. Ich beruhigte ihn, beendete den Ententanz, fragte nach dem Werkzeugkoffer und sägte ihn heraus. Dann konnten wir beide herzhaft darüber lachen.

Die Moral von der Geschichte: Setz dich niemals auf den Thron deiner Herrin!

 

KM-Team: Danke Lucien für Deine Zeit, Deinen Aktivismus und für diese Anekdote - Kopfkino inklusive! Wir wünschen Dir alles Gute!

 

Was ist eigentlich die Sexdating Community Kaufmich?

Kaufmich.com ist ein kostenloses soziales Netzwerk für Dienstleister und Kunden aus der Escort-Branche. Sexkontakte mit Hobby-Huren, Studentinnen für Girlfriendsex, leidenschaftlichen Typen und Trans* Personen für heiße Abenteuer, Escort-Agenturen, Bordelle und Kunden - hier findet jeder, wen er sucht und kann jeden direkt kontaktieren, egal ob hetero, bi oder schwul. Mit dieser Community bringen wir das älteste Gewerbe der Welt ins 21. Jahrhundert!

Bei Kaufmich hat jeder die freie Auswahl: In vier Ländern stehen für jeden Anlass und Geschmack passende Escorts bereit – auch außerhalb der Großstädte! Egal ob BDSM, Rimming, Cuckold, Gruppensex oder einfach eine schlichte Abendbegleitung – Kaufmich bietet das All-Round-Paket!

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Auf Kaufmich wird Sexarbeit als eine sehr persönliche Dienstleistung verstanden und Anbieter*innen, Kund*innen und Gewerbe als anerkannte Mitglieder unserer Gemeinschaft gesehen. Bei Kaufmich gilt die gesetzliche Kondompflicht und das Werbeverbot für sexuelle Dienste ohne Schutz.
 
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