Gearbeitet wird üblicherweise in Termas (Saunas), Luxusbordellen, Nachtclubs, Hotels, an Strassenecken und in Rotlicht-Bars. Der Sex-Tourismus ist der Regierung ein Dorn im Auge, weshalb bspw. in Rio de Janeiro einige Bordelle und Rotlicht-Treffpunkte geschlossen wurden. Insbesondere mit Blick auf die letzte WM 2014 und der kommenden Olympiade 2016, will man Brasilien vom Schmuddel-Image befreien.
Auch gibt es eine eigene Website der Regierung, die sich an Sexarbeiterinnen richtet und Beratung und Professionalisierung für jene anbietet, die einsteigen wollen. Nichtsdestotrotz liegt der Anteil von Prostituierten, die mit HIV infiziert sind, bei 6% (Zahlen von 2003); mit Aufklärungskampagnen und der Verteilung kostenloser Kondome versucht man die Nutzung von Kondomen zu verbreiten.
Unter Federführung und Namensgebung der mittlerweile verstorbenen Ex-Prostituierten und Aktivistin Gabriela Leite hat sich ein Projekt entwickelt, das darauf abzielt, Prostitution als Beruf zu regulieren und die schlechten Arbeitsbedingungen abzuschaffen. Das Projekt soll auch dazu beitragen, Kinderprostitution sowie Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung zurückzudrängen.
Neben diesem Artikel "Sexarbeit in Brasilien" haben wir noch weitere Länderberichte mit interessanten Informationen über die speziellen gesetzlichen Regelungen und Gesetzen der jeweiligen Länder für Euch:
Länderberichte weltweit - eine Übersicht
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