, um dadurch unser persönliches Zeichen für die Zukunft zu setzen.
Am 8. März ist es mal wieder soweit: die Welt feiert den Internationalen Tag der Frau, der den Frauenrechten und dem Weltfrieden gewidmet ist. Der 8. März ist besonders im Osten Deutschlands und generell in Osteuropa bis heute von großer Bedeutung und hat dort einen höheren Bekanntheitsgrad als der Muttertag. Männer ehren an diesem Tag ihre Mütter, Ehefrauen, Partnerinnen und Arbeitskolleginnen mit Blumen und Geschenken. In vielen Ländern ist der 8. März ein gesetzlicher Feiertag.
Der Tag entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um Gleichberechtigung und das Frauen-Wahlrecht. Die Sozialistin Clara Zetkin schlug diesen Tag bei der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz 1910 in Kopenhagen vor, ohne sich jedoch auf ein Datum festzulegen.
Ursprünglich kam die Idee dazu aus den USA, wo Frauen der Sozialistischen Partei Amerikas ein nationales Frauenkomitee gegründet hatten und beschlossen, einen Kampftag für das Frauenwahlrecht zu begründen. Der erste Frauentag urde am 19. März 1911 in Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz gefeiert. Seit 1921 findet er am 8. März statt und die Vereinigten Nationen benannten ihn als Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden.
Dass das Thema Frauenrechte nicht nur am 8. März eine Rolle spielt, konnte man auch bei der letzten Oskar-Verleihung in den USA sehen. Dort rief die oskarprämierte Schauspielerin Patricia Arquette in ihrer Dankesrede für mehr Rechte der Frauen auf und stritt öffentlich für gleiche Rechte und gleiche Löhne für Frauen.
Und da Kaufmich ein soziales Netzwerk für Escorts und Kunden ist, erinnere ich bei dieser Gelegenheit einfach noch an den Internationalen Tag der Sexworker-Rechte am 3. März, der teils ähnliche Forderungen stellt wie der Frauentag: gleiche Rechte, Arbeitsschutz, Diskriminierungs- und Gewaltverbot. Die Mehrheit aller Erotik-DienstleisterInnen sind Frauen, viele erfahren körperliche und seelische Misshandlungen aufgrund ihrer stigmatisierten Arbeit. Sexworker-Rechte enthalten das Grundrecht auf den Schutz der Privatsphäre, ein Recht auf Leben und Schutz der persönlichen Gesundheit und Sicherheit online und offline. Die Forderung der vollständigen Entkriminalisierung von Sexarbeit bedeutet die uneingeschränkte Gewährleistung dieser Menschenrechte!
[embed] Dies ist ein Videostatement von den Frauen von Madonna e.V. aus Bochum.
Madonna e. V. ist ein Verein, der 1991 von Sexarbeiterinnen, ehemaligen Sexarbeiterinnen und Frauen aus anderen Berufen gegründet wurde, um die Interessen von Sexarbeiter_innen zu vertreten.
In Berlin findet am 8. März eine Demo statt an der auch ein Block von Sexworkern beteiligt sein wird. Wer mitlaufen möchte, kann sich hier beim Facebook-Event anmelden und erhält dort weitere Infos, auch wo der Treffpunkt für die Sexworker ist. https://www.facebook.com/events/853417101388880 Die Videos stammen von den Hydra e. V. und Madonna e.V.