Auch heutzutage müssen sich Sexarbeitende noch reichlich mit Vorurteilen, Diskriminierung und generellem Unverständnis für ihre freie Berufswahl herumärgern. Dabei gibt es doch so viele Beispiele aus der Geschichte, in denen Prostiutierte ihre Rolle geschickt gespielt haben und so mächtige Positionen und Einfluss erreichen konnten.

Kaufmich-Kaiserin-Theodora-Konstantinopel-Istanbul

  • Wo: Römische Hauptstadt Konstantinopel (heutiges Istanbul)
  • Wann: 6. Jahrhundert


Theodora und die nicht endende Lust

Wir möchten Euch eine Reihe dieser historischen Prostituierten vorstellen und fangen mit der beeindruckenden Geschichte von Kaiserin Theodora an.

Wie es anfing: Die Geschichte erinnert sich an Theodora als Frau und Co-Regentin von Justinian dem Großen, einem der bedeutendsten römischen Kaiser der Spätantike und Heiligem der orthodoxen Kirchen. Aber sie wurde nicht als Herrscherin geboren.
 Nachdem ihr Vater starb, schlitterten Theodora, ihre Mutter und ihre zwei Schwestern in tiefste Armut. In ihrer Verzweiflung schickte die Mutter ihre drei Töchter zur "Arbeit ins Theater", und man darf sich vorstellen, was das zur damaligen Zeit geheißen haben mag.

Theo nahm die Prostitution an wie eine Ente das Wasser. Sie konnte weder singen noch tanzen oder ein Instrument spielen, also glich sie dies damit aus, die umtriebigste Prostituierte zu werden, die Konstantinopel je gesehen hat. Der Historiker Procopius schrieb, dass sie ihre Jugend an jeden hergab, den sie traf, was eine schöne Formulierung dafür ist, dass sie Prostitution wie eine Wettkampfdisziplin gehandhabt haben soll. Procopius ließ sich weiter über das Thema aus:

In der Tat gab es niemanden, der so sehr dem Vergnügen in allen Formen verfallen war; denn oft ging sie mit zehn oder mehr Jünglingen, die alle von außerordentlicher körperlicher Kraft waren und die Lust an der Unzucht zum Beruf gemacht hatten, zu einem gemeinschaftlichen Abendessen, und sie lag die ganze Nacht mit allen ihren Tischgenossen, und wenn sie alle zu erschöpft waren, um weiterzumachen, ging sie zu ihren Begleitern, vielleicht dreißig an der Zahl, und trieb es mit jedem von ihnen; aber auch so konnte sie nicht genug von dieser Wollust bekommen." (Procopius: Anekdota 9,16)

Übersetzung: Sie trieb es mit zehn jungen Männern, bis diese in Ohnmacht fielen und spielte dann Schoß-Fußball mit dreißig von deren Dienern.

"Bei einer Gelegenheit betrat sie das Haus eines der angesehenen Persönlichkeiten während des Trinkens, und man erzählte sich, dass sie vor den Augen aller Festgäste auf den vorstehenden Teil der Bankettliege stieg, auf dem ihre Füße lagen , und dort ihre Kleider schamlos hochzog, wobei sie nicht zögerte, ihre Lüsternheit zu zeigen." (Procopius: Anekdota 9,17)

Übersetzung: Menschen werden zu schnell müde, also musste eben auch der Couchtisch herhalten.

"Auch wenn sie die drei Öffnungen stets weit geöffnet hatte, beschwerte sie sich darüber, dass die Natur ihre Brüste nicht zu einem weiteren Eingang der Lust gemacht hatte." (Procopius: Anekdota 9,18)

Übersetzung: Drei Löcher sind einfach nicht genug...

 

Kaiserin Theodora: Der Aufstieg zur mächtigsten Frau im Römischen Reich

Was hat Theodora schließlich groß gemacht? Irgendwann hatte Theo dann mal einen Freier gefunden, den sie länger als nur eine Nacht mit nach Hause nehmen wollte. Glücklicherweise war dieser Freier der legendäre Justinian. Theodora wurde seine geschätzte Kaiserin und war auf allen Ebenen ein gleichwertiger Partner in der Regentschaft des Römischen Reiches.

In ihren Jahren an der Spitze setzte sich das zur Herrscherin gewordene Freudenmädchen gegen erzwungene Prostitution ein, etablierte die Todesstrafe für Vergewaltigung und half dabei, Grundrechte für Frauen im römischen Reich zu etablieren.
 Trotz ihres hohen Status hat Theodora niemals ihre bescheidenen Wurzeln vergessen. Sie war eine Freundin der Armen und eine der größten weiblichen Reformerinnen der Geschichte.

Aber nicht nur das... so soll sie ihrem Ehegatten während des sogenannten Nika-Aufstandes geholfen haben, die Nerven zu behalten und ihrer beider Stellung zu halten. Nur durch ihren Mut und ihre Willensstärke rettete sie das Reich vor einem Staatsstreich und einem unkontrollierten Fall ins Chaos.

 

In diesem Sinne wünschen wir Euch allen einen aufbauenden Weltfrauentag! Nutzt Eure Möglichkeiten und lasst Euch nicht unterkriegen!

 

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