Selbständige Escorts können im Regelfall Corona Soforthilfe oder staatliche Leistungen beantragen. Andere Escorts erfüllen die Voraussetzungen für staatliche Soforthilfen oder Unterstützung nicht und sind in einer existentiellen Notlage und benötigen einen Nothilfe Fonds.  Deshalb möchten wir Euch auf diese wichtige Info Seite des Berufsverbandes Sexarbeit BesD aufmerksam machen, der einen Nothilfe Fonds eingerichtet hat.

 

Finde Hilfe zum Nothilfe Fonds in 9 Sprachen
Außerdem findet man hier die Anlaufstellen, um Grundsicherung oder Unterstützung zu beantragen. Auf deutsch, englisch und 7 weiteren Sprachen. Bitte teilt diese Information auch mit Kolleginnen!

 

Das Geld wird nur an wirklich hilfsbedürftige Sexworker ausgezahlt. Dies wird mit einer Vergabekommission und in Zusammenarbeit mit Beratungsstellen vor Ort geprüft.

 

https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/wissen/besdnotfallfonds/

 

Es sind mittlerweile sehr viele Fallgeschichten online, wie der BESD mit dem Nothilfe-Fonds unterstützt hat.

 

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Wir bitten Euch, diesen Fonds zu unterstützen und etwas zu spenden. Bitte unterstützt die Damen, die Euch sonst jede Menge Spaß bereiten, aber aktuell nicht können. Seid solidarisch mit Euren Kolleg:innen, die sich in einer Notlage befinden.

 

Helfe dem BESD, einen Härtefonds für Sexarbeiter:innen in der Krise aufzubauen!
Während des aktuellen COVID-19-Ausbruchs in Deutschland stellen viele Sexarbeiterinnen einen dramatischen Rückgang bei Kunden und Arbeit fest. Viele Sexarbeiter:innen sind obdachlos, weil Bordellschließungen dazu führen, dass sie keinen Schlafplatz haben. Manche Bordelle bieten jedoch eine Übernachtungsmöglichkeit, sodaß viele Sexworker einen Platz zum Schlafen finden.

 

Etwa 60-80% aller Sexarbeiter:innen in Deutschland sind Migrant:innen. Viele, die nicht in Bordellen übernachten können, dürfen auch nicht einfach in ihre Heimatländer zurückkehren oder bei ihrer Familie "Urlaub" machen. Dazu fehlen ihnen 1. die Finanzmittel für ein Ticket und 2. sind die Grenzen geschlossen.

 

Da sich während der Corona Pandemie immer mehr Menschen selbst isolieren, leiden besonders Sexarbeiter:innen mit chronischen Erkrankungen unter dieser Situation. Diese Extrem Situation belastet auch Menschen mit psychischen Erkrankungen (z.B. Angststörungen). 
Armut und Obdachlosigkeit
Denn wie andere prekär beschäftigte Arbeitnehmer:innen oder Selbständige haben Sexarbeiter:innen kein monatliches Gehalt, auf das sie sich verlassen können. Daher bekommen viele kein Krankengeld, weil sie keinen Zugang zu Gesundheitsschutz haben und keine Krankenversicherung haben. Auch existieren viele ohne Ersparnisse jeglicher Art.

 

Die am stärksten ausgegrenzten, mehrfachstigmatisierten und marginalisierten Sexworker sind aktuell am stärksten gefährdet. Sie können sich oft an niemanden wenden. Viele sprechen auch oft wenig Deutsch oder Englisch.

 

Unsere Community ist in einer Krise
Deshalb  hat der BESD den Nothilfe Fonds gegründet, um den bedürftigsten Sexarbeiter:innen zu helfen. Alle Spenden gehen direkt an diesen Fonds und helfen Sexarbeiter:innen in Deutschland, die sich in einer schweren finanziellen Notlage befinden.

 

Daher bitten wir Euch, Kunden, Verbündete, Organisationen und andere Sexarbeiter:innen, die sich in der Lage fühlen zu helfen, um Spenden. Bitte unterstütze die Sexworker-Community in dieser ungewissen Zeit. Natürlich wissen wir, dass die Zeiten derzeit für alle hart sind, aber wir freuen uns über Spenden jeder Größenordnung. Hier sind einige empfohlene Größen:

 

  • die etwas übrig haben: € 5
  • die weniger als 30.000 € pro Jahr verdienen: 10-20 €
  • die 30-80.000 € pro Jahr verdienen: 20-100 €
  • Diejenigen, die mehr als € 80.000 pro Jahr verdienen: Wir bitten Dich, eine erhebliche Spende von € 200 + und mehr in Erwägung zu ziehen.
 

 

Bitte spendet jetzt! Für Euch ist dies der effektivste Weg, um dem BESD zu helfen. Darüber hinaus tragen Eure Spenden dazu bei, dass der BESD am Laufen bleibt, und ermöglichen es, auch weiterhin für die vollständige Entkriminalisierung der Sexarbeit zu kämpfen und sichere Räume für Sexarbeiter:innen zu schaffen.

 

Vielen Dank!

 

Euer Kaufmich Team

 

 

 

 

 

Written by Susi


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4 comments

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Hallo Jürgen, ich hab mich mal schlau gemacht. Du kannst auch ganz normal überweisen. Kontoinhaber: BesD e.V. IBAN: DE49100500000190290862 BIC: BELADEBEXXX Landesbank Berlin – Berliner Sparkasse Und zur Not Bargeld per Einwurfeinschreiben an : BesD e.V. Köpenicker Straße 187/188 10997 Berlin Danke Jürgen für Dein Engagement. Jeder Teuro ist hier gut angelegt. viele Grüße Susi Community Management

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Hallo! Wo spende ich denn? Hab kein Paypal - würde gerne ganz konservativ was überweisen Ich vermisse die mädels und möchte dass sie über den viralen Winter kommen

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Hallo Franz, bitte schau dir die beschriebenen Fälle auf der Website des BesD zum Nothilfe Fonds an. Außerdem gibt es hier im Artikel eine Bildergalerie mit autorisierten Geschichten von Sexworkern, die eine Spende erhalten haben und warum. Mit freundlichen Grüßen Susi Community Management

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diese Initiative ist großartig, ich gehe davon aus, dass das Geld ausschließlich den notleidenden Damen zu gute kommt.

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