Flaute? Tipps, die Dein Telefon klingeln lassen

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Jede Escort Dame kennt das: es gibt Zeiten, an denen das Telefon stumm und das Postfach leer bleibt und Dates ausbleiben. Es gibt nichts frustrierenderes, als herumzusitzen und zu warten, dass das Telefon klingelt. Es gibt gewisse Flaute Zeiten im Jahr, wo tagelang nichts läuft, sei es zu den Urlaubszeiten oder rund um die Feiertage. 

Mit das schwierigste in diesem Job ist die Date Anbahnung. Deshalb sollte man die Flaute Zeiten sinnvoll nutzen, um das Telefon wieder zum klingeln zu bringen. Hier einige Tipps für die Escorts unter Euch.

1. Mach Dir klar, welche Kunden Du mit Deinem Angebot ansprechen willst

Am besten ist es, Dir vorzustellen, wer Deine besten Kunden sind. Was ist es genau, was einen besten Kunden für Dich ausmacht? Mache Dir klar, welche Services Du gerne anbietest und bleibe dabei. Weite aus Verzweiflung nicht Dein Serviceangebot aus, um mehr Kunden anzusprechen. Bleibe Deiner Linie treu und fokussiere Dein Angebot auf den Kundentyp, den Du ansprechen willst.

2. Neue Bilder beleben das Geschäft

Männer sind Augentiere, die es lieben, Fotos zu betrachten, um die Fantasie anzuregen. Nutze die Flaute, um neue Bilder von Dir zu machen und Deine Werbung damit aufzuhübschen. Männer lieben Abwechslung, daher solltest Du regelmässig neue Bilder von Dir machen und entsprechend Dein Profil aktualisieren.

3. Überarbeite Deine Profiltexte

An erster Stelle stehen Fotos, aber danach folgen schon die Profiltexte. Auch hier ist ein Update ratsam. Stelle Dir beim Schreiben Deines Textes vor, welchen Kundentyp Du am liebsten ansprechen möchtest (siehe Punkt 1). Es ist am besten, sich dabei auf die besten Kunden zu fokussieren, die Du hast. Auch hier gilt nicht Masse, sondern Klasse. Hast Du vielleicht neue Kenntnisse in jüngster Zeit erworben? Vielleicht an einen Bondage Workshop oder Tantra Kurs teilgenommen? Dann solltest Du das unbedingt in Deinem Werbetext einfliessen lassen, um Kunden mit diesen Vorlieben zu begeistern.

4. Werde aktiv in Online Foren

Foren sind ein zweischneidiges Schwert. Man kann durch rege Teilnahme an Diskussionen potentielle Kunden gewinnen. Dennoch sollte man vorsichtig damit sein, wieviel man von sich preisgibt. Dies betrifft auch kritische Themen wie Politik und weltanschauliche Fragen. Man sollte sich am besten nur die harmlosen Themen rauspicken, wo man nicht so viel falsch machen kann und die Meute einen in Diskussionen nicht zerreißt. Ein gut moderiertes Forum ist z.B. das Poppen Forum.

Bevor man aber dort anfängt zu posten, sollte man sich erst einen Überblick verschaffen, welcher Ton herrscht und sich natürlich persönlich vorstellen.

5. Bringe Dich bei Stammkunden in Erinnerung

Hier reicht eine Email, um Dich bei Stammkunden in Erinnerung zu rufen. Benutze keine SMS und ruf nicht an, da dies den allermeisten Kunden überhaupt nicht passt, unaufgefordert Anrufe zu erhalten. Grundsätzlich solltest Du auch bei einer Email vorsichtig sein. Dir sollte vorher klar sein, welche Kunden mit einer Kontaktaufnahme von Dir einverstanden sind.

6. Wechsele Deinen Arbeitsort

Du hast bisher nur Haus- und Hotelbesuche auf Kaufmich angeboten? Vielleicht ist es Zeit für diskreten Empfang. Dies gilt natürlich auch umgekehrt. Suche Dir einen ansprechenden Arbeitsort, wo Dich Kunden besuchen können. Viele Kunden wollen nicht besucht werden und sind immer auf der Suche nach einer Möglichkeit, ein Escort diskret zu besuchen. Informiere Dich aber vorher im Kreis von Kolleginnen über die besten Arbeitsorte und Konditionen vor Ort.

7. Ändere Deinen Standort

Du bist immer nur in einer Stadt? Warum nicht mal etwas Abwechslung? Bring Dich auf Touren! Also plane eine Tour in eine andere Stadt. Das Geschäft lebt von neuen Gesichtern. Wenn Du zu lange an einem Standort verbringst, wirst Du für viele Kunden uninteressant, denn sie wünschen sich Abwechslung. Auch hier gilt z.B. für Terminwohnungen in anderen Städten, dass Du Dich vorab genauestens über die Arbeitsbedingungen informieren solltest, damit Du eine gepflegte und gut eingelaufene Adresse findest, die faire Konditionen anbietet.

8. Ändere Deinen Zeitplan

Du hast z.B. bislang nur an Wochenenden gearbeitet? Vielleicht kannst Du es einrichten, Deine Zeiten zu ändern und unter der Woche Dates anzubieten. Aber natürlich liegt es an Dir, an welchen Tagen Du ein Date am besten einrichten kannst. Manchmal kann ein Wechsel jedoch sehr erfolgreich sein und speziell neue Kunden ansprechen.

9. Arbeite mit einer Kollegin zusammen

Ganz alleine arbeiten kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Auch ist etwas risikobehafteter als im Kreis von Kolleginnen zu werkeln. Wie wäre es daher mit etwas Abwechslung? Überlege, ob Du nicht eine Kollegin finden kannst, mit der Du gemeinsame Dates anbietest oder ganz einfach, um eine Arbeitswohnung zu teilen. Dies verspricht auch mehr Schutz, wenn man weiss, dass jemand in der Nähe ist. Link einfügen

10. Schränke Deine Verfügbarkeit ein

Konzentriere Dich auf kürzere Zeiträume, an denen Du verfügbar ist und überlege grundsätzlich, ob Du nicht nach Terminvereinbarung mit etwas längerem Vorlauf Dates anbieten möchtest. Es gibt nichts schlimmeres, als ganze Tage lang verfügbar zu sein, wenn sich kaum jemand meldet. Nutze die freie Zeit sinnvoll. Mache Dich rar und die Kunden auf Dich neugierig.

 

Das sind jetzt alles ganz subjektive Empfehlungen, die aus eigenen Erfahrungswerten resultieren. Es gibt sicher noch viele andere Tips, die helfen, Saure Gurken Zeiten zu überstehen. Teilt Sie uns doch im Kommentarteil mit, um andere zu inspirieren!

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7 Kommentare

  1. Das mit den Angeboten der Damen war füher eindeutig besser zu lösen. Als die Damen noch per Blog auf Angebote, Ideen und spezielle Dienstleistungen hinweisen konnten.

    Aber das gibt es ja leider nicht mehr. Stattdessen öde Blogs, die, wenn diese aufmerksam gelesen werden, x mal geändert werden müssen, um die Zensur zu überstehen.

    Die hier angesprochenen Tipps sind gut und waren sicherlich auch mal mit KM umsetzbar. Man beachte die Vergangenheitsform.

    Statt bezahlenden Mitgliedern innovative und zeitgemäße Funktionen anzubieten, muss man für Basisfunktionalitäten zahlen und der kostenlose Kunde wird gegeißelt. Eine nachhaltige Produktstrategie sieht anders aus.

  2. Prostitutionsbetrieb vs. Prostitutionsstätte …
    Keine Ahnung, welcher Begriff jetzt im neuen Gesetz was meint, und ob sie tatsächlich unterschieden werden, aber klar ist: wenn zwei SDL an einem Ort zusammen werkeln, enthält das neue Gesetz Regelungen, die das Ganze echt erschweren …

    Was die Tips angeht: die könnten funktionieren – es muss aber nicht sein … trotzdem sind sie es wert, darüber nachzudenken.
    Nur bei Punkt 5 habe ich auch so meine Bedenken; nicht jeder Freier betreibt einen Mailaccount nur für sein Hobby, ebensowenig wie jeder Freier ein eigenes Handy dafür hat. Hier bei Kaufmich finde ich so eine aktive Kontaktaufnahme ja noch als ganz reizvoll, aber eine echte email oder gar eine SMS oder ein Anruf ginge gar nicht!!
    Darüberhinaus muss die Dame sich aber auch darüber im Klaren sein, was sie mit so einer aktiven Kontaktaufnahme aussagt bzw. beim Empfänger auslöst – egal welchen Kanal sie dafür benutzt. Ein Text wie “Hi Süßer, Du warst beim letzten Mal sooo toll, ich muss Dich wiedersehen!” kann einen netten “Geschäftstermin” ergeben – oder die Geburt eines LKS-kranken Stalkers … Vorsicht ist also geboten, sowohl bei der Formulierung des Textes als auch bei der Auswahl der Adressaten! Ein Spruch wie “Ich will im Juli in den Urlaub fliegen und brauche noch Kohle.” ist zwar ehrlich, aber ich glaube, er führt auch nicht zum Erfolg …

    Was in der Aufstellung allerdings meiner Meinung nach noch fehlt, sind die “Sonderangebote” – wobei mir sehr bewusst ist, wie schwierig es in diesem Gewerbe ist, über den Preis zu diskutieren. Vielleicht also weniger “Sonderangebote”, sondern mehr “Sonderaktionen”. Dies könnten Dinge sein wie “Badespaß” oder eine Intimrasur, oder ein “Bonusprogramm” (“Wer im Mai viermal kommt, bekommt im Juni ein Date für die Hälfte” – zugegeben: grenzwertig!), oder ein befristetes Angebot für einen flotten Dreier mit einer Kollegin (wobei hier oft noch nicht einmal etwas am Preis gemacht werden muss).
    Reine Preisreduktionen (“Im Mai die Stunde für die Hälfte”) oder befristet kostenlose Zusatzleistungen (“Im Mai ist Anal inbegriffen”) sind billig und auf Dauer wohl eher kontraproduktiv, weil sie später, nach Ablauf der Aktion, zu unangenehmen Preisdiskussionen mit Stammkunden führen können – und zum Verlust derselben! Oder aber die Dame muss sich zukünftig unter Wert verkaufen, was auch kaum besser ist.

  3. Hi Dirk,

    vielleicht liest Du noch einmal Nr. 5.

    Da geht es nicht um Kontaktaufnahme per PN über KM.
    Dagegen ist sicher nichts einzuwenden, für die, die es mag.

    Es wird vorgeschlagen, sich per email in Erinnerung zu bringen.
    Hast DU Lust in Deinem privaten Postfach irgendwann ne Nachricht von X zu bekommen:
    Hi Dirk-Schatzi, wie siehts aus? Mal wieder Bock vorbeizukommen?

    Vielleicht stört es Dich ja nicht, aber was ist, wenn Deine Frau, Dein Kind, Deine Kollegen etc. es lesen?
    Da nützt auch der nett gemeinte Hinweis am Ende von Nr. 5 nichts.
    So etwas ist genau so ein NoGo, wie einen Kunden auf der Straße oder im Baumarkt anzusprechen.
    Was ist, wenn in dem Moment seine Frau um die Ecke kommt?

    @ Tom Meter
    Was Du meinst, nennt sich Prostitutionsstätte.

    • Hallo Rosi,

      Ich meine ausschließlichen Kontakt per PN ( persönliche Nachricht) hier über kaufmich. Und etwas niveauvoller und auf mich bezogen sollte der Text schon sein, um mich anzusprechen. Das kann vielleicht nicht jede, aber dann kann sie eben auch nicht so viel Dates haben.

      Meine private Mailadresse und meine Telefonnummer hat nur meine “Stammdame” und die sind ausschließlich für den Notfall (z.B KM wird abgeschaltet 😉 ) und wurden bis jetzt auch noch nicht gebraucht. Vertrauen und Diskretion sollten neben dem Spaß auf beiden Seiten Priorität haben.

  4. Hallo Rosi

    Warum ist das ein no go???

    Ich hatte meine schönsten (und auch teuersten) Dates mit einer jungen Dame, die mich sogar zuerst angeschrieben hat. Sie fand mein (damaliäges) Profil ansprechend und zu ihren Vorstellungen von einem Date sehr passend. Ich treffe mich heute nach drei Jahren noch immer regelmäßig mit ihr und wenn eine längere Zeit vergangen ist, bringt sie sich mit einer PN wieder in Erinnerung. Ich finde das sehr gut und es schmeichelt mir sogar.

    Es ist auch für die Damen hier einträglicher und sicherer, mehr auf Stammkunden zu setzen und diese – übrigens wie in jedem anderen Business auch – zu pflegen. Man weiß, was der Gegenüber mag und nicht mag, die Gesundheit ist geschützter (weniger wechselnde Sex-Partner) und es ist immer ein gewisser “Grundumsatz” da. Vielleicht lassen sich so auch die Werbungskosten minimieren und eine etwaige “Wartezeit” sinnvoll überbrücken. Der sich einstellende Erfolg macht dann doch auch wieder Spaß.

    Was nicht geht, sind Anrufe, SMS, WhatsApp-Nachrichten, e-Mails usw., die nicht vorher abgesprochen sind. Aber was ist hier gegen eine persönlich adressierte (nicht die gleiche an alle) adressierte Nachricht einzuwenden? Klar, ein einziger Smilie reicht nicht, Frau sollte sich schon etwas Mühe geben.

    LG Dirk

  5. Mit der gemeinsamen Arbeitswohnung wäre ich unter der neuen Gesetzeslage vorsichtig.
    Könnte als Prostitutionsbetrieb angesehen werden und den muss man jetzt unter strengen Auflagen anmelden.

  6. Sorry, aber Nr. 5 ist ja wohl nicht Euer Ernst !!!
    ….
    Absolutes No Go, egal in welcher Form.

    *kopfschüttel*

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