Internationaler Hurentag – wir starten unsere Online Demo

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Wie in den letzten Jahren möchten wir Euch auch in diesem Jahr am internationalen Hurentag zu unserer virtuellen Demo einladen.

Alle Fans der käuflichen Lust sind dazu aufgerufen, Farbe zu bekennen und sich für die Rechte von Sexworkern zu engagieren. Da dies für viele vor Ort und ohne Outing nicht möglich ist, haben wir diese Initiative vor einiger Zeit ins Leben gerufen.

Der rote Schirm ist das Symbol der internationalen Bewegung von SexarbeiterInnen. Am 2. Juni, dem internationalen Hurentag, erscheinen Profile, die an unserer Demo teilnehmen, mit diesem kleinen Schirm und Kaufmich in neuem Gewand.

So könnt Ihr ein Zeichen setzen und Euch den Zielen der Hurenbewegung für mehr Rechte, guten Arbeitsbedingungen und gegen Kriminalisierung und Verbote anschliessen.

Ihr wollt teilnehmen? Klickt auf diesen Link https://www.kaufmich.com/welthurentag und Euer Profil erscheint am 2. Juni automatisch mit einem roten Schirm. Dieser Link ist ab sofort freigeschaltet. Falls Ihr Euch anders entscheidet, könnt Ihr Euch über diesen Link jederzeit abmelden.

Wir rufen alle Escorts, Kunden sowie Clubs- und Agenturen auf, an unserer virtuellen Demo teilzunehmen! Macht mit, zeigt Schirm!

Hier einige Hintergrundinfos über diesen besonderen Tag:

Der 2. Juni gilt als Geburtsstunde der europäischen Hurenbewegung und wird auch mittlerweile international gefeiert. 1989 wurde dieser Tag erstmalig in Deutschland auf Initiative von Laura Méritt ausgerufen.

An diesem Tag im Jahre 1975 besetzten knapp 100 Prostituierte eine Kirche in Lyon, um gegen die Kriminalisierung ihrer Arbeit zu protestieren. Die Kirchenbesetzung fand grosse Aufmerksamkeit in den Medien, hatte aber in der Realität kaum politische Konsequenzen. Bordellverbote gelten bis heute, auch der Strassenstrich ist in Frankreich weiterhin ein illegalisierter Ort der Kontaktanbahnung. Alles Bedingungen, die geschütztes und gutes Arbeiten erschweren. In jüngster Zeit ist in Frankreich ein Sexkauf Verbot wie in Schweden hinzugekommen, dass die Kunden kriminalisiert. In Deutschland haben Prostitutionsgegner ebenfalls an Einfluss gewonnen, wie das neue Prostituiertenschutzgesetz zeigt, das am 1. Juli in Kraft tritt: es bedeutet mehr Kontrolle und die Einschränkung von Grundrechten.

Infografik zum Welthurentag

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