Das Schlüsselwort im Glossar Bondage stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie Knechtschaft und Unfreiheit, bezeichnet im Bereich des BDSM allerdings keine strafrechtlich relevante Freiheitsberaubung, sondern geschieht im gegenseitigen Einvernehmen zumeist zur sexuellen Stimulation...

Kaufmich-Bondage-Fesselspiele

Bondage und BDSM

Bondage ist fest verwurzelt in der BDSM-Szene - so gibt es dem Akronym BDSM den ersten Buchstaben. Es kann dabei als Teil einer Session praktiziert werden oder aber selbständig das Hauptmotiv einer Session darstellen - denn das Gebiet des Bondage ist weitläufig und geht weit über das bloße Fesseln der Hände am Bettpfosten hinaus. Letzteres ist eher eine light Variante des Bondage, die ihren Weg in den Bereich des Vanillasex (und damit in die Betten von Frau Hinz und Herrn Kunz) gefunden hat. Es ist fraglich, ob hartgesottene BDSMler sich freiwillig mit rosa Plüschhandschellen fesseln lassen würden, es sei denn, man baut diese Demütigung ebenfalls ins Spiel ein…

Die Grundmotivation des Folterbondage liegt darin, den Gefesselten in eine unangenehme bis schmerzhafte Lage zu bringen. Zusätzlich ist es garniert mit dem Gefühl des Ausgeliefertseins gegenüber dem ”Folterknecht”. Hier wird sehr deutlich, dass es beim Bondage um das Spiel mit Dominanz und Unterwerfung geht. Denn der Gefesselte gibt das gleichberechtigte Machtverhältnis für die Dauer des Spiels ab.

Daraus ergibt sich natürlich, dass Bondage zu den Techniken zählt, die den Richtlinien des SSC bzw RACK gehorchen sollten und ein Safeword unerlässlich ist, um das Spiel zu stoppen, falls es aus dem Ruder läuft.

 

Für Autoerotiker - Self-Bondage

Das  mit dem Safeword ist natürlich nahezu unmöglich, wenn jemand Self-Bondage, also Selbstfesselung praktiziert. Diese Spielart - die im Übrigen wegen ihrer Selbstgefährdung nicht empfehlenswert ist - erfordert eine gewisse schöpferische Kraft. So muss nicht nur getüftelt werden, wie man sich selber wirksam fesselt. Es müssen auch Techniken her, die für die selbständige spätere Befreiung geeignet sind. Dies kann zum Beispiel eine Fesselung mit Handschellen sein. Der Schlüssel ist in einem Eiswürfel eingefroren und steht erst nach einer gewissen Zeit zur Verfügung. Oder er wird sich mit der Post zugeschickt. Dumm nur, wenn die gerade streikt...

 

Auch im Glossar Bondage: Shibari - asiatisches Bondage

Eine weitere Sonderform ist das schon oben genannte Zierbondage, das die Japaner zu einer hohen Kunst entwickelt haben. Dieses Bondage dient nicht nur der Immobilisierung des Gefesselten, sondern wird nach hohen ästhetischen Maßstäben praktiziert. So fesselt der sogenannte Rigger (der aktiv Fesselnde) das Bunny (die gefesselte Person) kunstvoll nach überlieferten Regeln. Ziel ist, eine Harmonie zwischen Körper und Seil-Arrangement zu erreichen. Shibari stammt vermutlich von alten militärischen / polizeilichen Fesselungen ab.

 

Aus der Bondage-Toolbox - Seile, Ketten, Haken

Für ein Bondage kann alles verwendet werden, was eine Fixierung ermöglicht: Seile, Ketten, Klebeband, Frischhaltefolie und Handschellen sind nur ein paar Möglichkeiten. Für Einsteiger & Vanillasexer (z. B. Frau Hinz und Herr Kunz vom Anfang des Artikels) sind natürlich Seidentücher, Strumpfhosen und Krawatten das Mittel der Wahl.

Ganz ohne Hilfsmittel kommt das verbale Bondage aus. Dabei sorgen lediglich Befehle dafür, dass der Spielpartner fixiert und unbeweglich gemacht wird. Dies ist tatsächlich die mit am häufigsten vorkommende Art des Bondage im Bereich des BDSM!

Wer nun Lust auf fesselnde Spiele bekommen hat: Mach Dich vorher schlau über alle Möglichkeiten und vor allem über die Risiken. Schließlich soll dieses ein lust(schmerz)volles Erlebnis werden , das nicht im Krankenhaus enden sollte...

 

Lasst Ihr Euch auch gerne mal in Ketten legen? Wir freuen uns über Eure Kommentare!

 

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