Spätestens mit Fifty Shades of Grey ist der Begriff BDSM zum Mainstream-Thema avanciert. BDSM bezeichnet Spiele um Machtaustausch und sexuelle Vorlieben rund um Sadomasochismus. Der Begriff BDSM kommt ursprünglich aus dem englischsprachigen Raum: BDSM steht für Bondage und Disziplin, Dominanz und Unterwerfung sowie Sadismus und Masochismus, kurz: Sadomaso oder SM. Nachfolgend ein kurzer Überblick.

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BDSM bereits im alten Mesopotamien?

 BDSM umfasst eine Vielzahl von erotischen Praktiken, zu denen Bondage, Rollenspiele und Machtspiele gehören. Der Begriff hat seit den 90er Jahren mit dem Film “Eyes Wide Shut” den Mainstream erreicht und wurde mit "Fifty Shades of Grey" in der Gegenwart so richtig populär. BDSM-Praktiken reichen aber geschichtlich nicht nur ins antike Griechenland zurück (neuntes Jahrhundert v. Chr.), nein, sie sollen angeblich noch viel älter sein! Für die mesopotamische Sex-Göttin Inanna (andernorts auch als Göttin Ischtar bekannt) sollen alten Texten zufolge bereits im vierten Jahrtausend v. Chr. Rituale abgehalten worden sein, bei denen tanzende Männer durch Peitschenhiebe regelrecht in Ekstase versetzt wurden. Inanna war definitiv nicht einfach zufrieden zu stellen!

Auch im Kamasutra wurden Schlagspiele (Flagellation) zelebriert, die nur in gegenseitiger Übereinstimmung abzulaufen hatten. Die häufig mit den Namen Marquis de Sade oder Leopold von Sacher-Masoch verbundenen Begriffe Sadismus und Masochismus sind in der modernen Lesart des BDSM nicht mit dem Begriff der Freiwilligkeit verbunden, die Sadomaso-Spielen als wichtige Regel zugrunde liegt. Die moderne BDSM-Kultur in Europa und den USA hat übrigens ihre Wurzeln in der Subkultur, die sich in der homosexuellen Lederszene entwickelte.

 

Was bitte ist ein Sub?

Um einen Einblick in das Thema BDSM zu erhalten, ist es wichtig, einige Schlüsselbegriffe zu kennen, die in der Szenesprache üblich sind. Im modernen Verständnis begeben sich alle Beteiligten eines BDSM-Spiels „freiwillig“ in ein Machtspiel, bei dem der unterlegene Part einen Teil seiner Autonomie aufgibt. Der dominante Part wird als Top oder Dom bezeichnet, der devote Part als Sub oder Bottom. Bei den erotischen Machtspielen gibt es klare Regeln: das Spiel muss im gegenseitigen Einverständnis, sicher und bei klarem Verstand stattfinden. Nichts anderes bedeuten die aus dem englischen stammenden Grundprinzipien „Safe, sane and consensual“, die gewissermaßen die Grundlagen des BDSM darstellen.

Ein zweites Grundprinzip im BDSM-Kontext ist RACK (Risk aware consensual kink). Hier steht die Einvernehmlichkeit und die individuelle Risikobereitschaft der Beteiligten im Vordergrund. Die Einvernehmlichkeit ist Grundlage für jede SM-Handlung und setzt sich von strafrechtlich relevanten Handlungen wie Gewaltmissbrauch oder Verbrechen ab.

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Viele Rollenspiele kommen ohne Geschlechtsverkehr aus

BDSM-Praktiken umfassen das Hinzufügen von Schmerz und Erniedrigung. Geschlechtsverkehr kann möglich sein, ist aber kein Muss. Viele Dominas sind unberührbar, d.h. sie bieten grundsätzlich keinen Sex an. Eine Ausnahme stellen Bizarrladies dar, wo beides möglich ist: SM und Sex. SM-Handlungen müssen in einem sicheren Rahmen stattfinden, wobei die Einvernehmlichkeit Grundlage des gesamten Spiels ist. Im Regelfall findet ein Vorgespräch statt, um die Wünsche, Vorlieben und Grenzen auszuloten.

Auf dieser Grundlage entwickelt sich eine BDSM-Session, bei der zu Beginn ein Sicherheitswort (safeword) vereinbart wird. Wird das Sicherheitswort während des Spiels genannt, wird die Handlung sofort abgebrochen. Schwierig ist es, wenn sowohl der Mund verschlossen als auch die Hände gefesselt sind. Im Idealfall muss es eine Möglichkeit der Verständigung geben, entweder durch Hände, Augen oder Mund, damit die Sicherheit während des Spiels garantiert wird.  

Ansonsten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Eine Session kann durch allerlei Gegenstände, bestimmte Rollenspiele oder Kleidungsstücke ergänzt werden, um den eigenen Vorlieben bestmöglich Rechnung zu tragen.

 

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