Du erstellst Dir auf Kaufmich.com ein schönes Profil als Escort und der Cursor blinkt im Preisfeld, und Du weißt nicht so recht, welche Zahl da hingehört. Zu hoch, und keiner bucht. Zu niedrig, und Du verkaufst Dich unter Wert. Also wird es oft etwas dazwischen – und diese Zahl bleibt dann nicht selten jahrelang stehen.
Dabei ist Dein Honorar mehr als eine reine Preisangabe. Es sagt nicht nur aus, was Dein Service kostet, sondern ebenfalls, wen Du anziehst. Ein niedriger Preis lockt viele Kunden an, ein selbstbewusster Preis sortiert viele davon vorher aus. Wer in Ruhe kalkuliert, hat am Ende zwar weniger Termine, verdient dabei aber mehr.
Dieser Guide zeigt Dir, wie Du Deinen Preis in Ruhe bestimmst, wann und wie sich ein Aufschlag anbietet und was Du entspannt antworten kannst, wenn ein Kunde fragt, warum Du so viel verlangst.
Die schwierigste Zahl auf Deinem Profil ist die im Preisfeld - dabei arbeitet die für Dich, wenn sie stimmig gesetzt ist.
Was kostet eine Stunde eigentlich?
Einen Einheitspreis gibt es in Deutschland nicht. Zur groben Orientierung: Unabhängige Ladies bewegen sich in den meisten Städten etwa zwischen 150 und 250 Euro pro Stunde, in München, Frankfurt oder Berlin und im gehobenen Segment liegt es deutlich höher. Bei Agenturen sieht es ähnlich aus, hier behält die Agentur einen Teil. Overnight, Reisebegleitung oder besondere Wünsche rechnest Du nochmal separat.
Ein guter Ausgangspunkt ist der marktübliche Preis: Schau Dir in Ruhe an, was vergleichbare Ladies in Deiner Stadt für dieselbe Zeit und dasselbe Angebot verlangen. Ein guter Ausgangspunkt ist der marktübliche Preis: Schau in Ruhe, was vergleichbare Ladies in Deiner Stadt für dieselbe Zeit und dasselbe Angebot verlangen. Mit der Zeit arbeitest Du Dich nach oben, denn der marktübliche Preis ist der Start, nicht das Ziel.
Drei typische Wege aus der Community
So oder so ähnlich klingt es in der Kaufmich-Community immer wieder: drei typische Wege, wie Escorts mit ihrem Preis umgehen:
"Die Anfängerin"
„Ich bin bei 130 Euro gestartet, weil ich mich nicht getraut habe, mehr zu verlangen. Nach drei Monaten war mein Kalender voll mit Terminen, die sich kaum gelohnt haben. Mit 170 blieben mir auf einmal die anstrengenden Anfragen erspart - übrig blieben die, die wirklich zu mir wollten."
"Die Rechnerin (Agentur)"
„Der Kunde zahlt 240 Euro, davon gehen 40 an die Agentur, 200 bleiben bei mir. Ich sehe das nicht als ‚die nehmen mir 40 weg', sondern so: Der Kunde zahlt meine Fixkosten mit, und ich brauche keine eigene Wohnung fürs Arbeiten."
"Die Erfahrene"
„Ich stand jahrelang bei 200. Irgendwann hat mich diese Zahl morgens nicht mehr aus dem Bett geholt. Ich bin auf 280 gegangen, ohne sonst etwas zu ändern. Zwei Wochen war es ruhig, danach lief es besser als vorher."
Drei Situationen, ein Muster: Dein Preis darf mitwachsen, wenn Du ihn wachsen lässt.
Ein wirksamer Hebel: ein zweites, teureres Angebot
Das Schöne daran: Es kostet Dich nichts. Du kannst neben Dein normales Angebot ein zweites stellen, das rund 30 Prozent darüber liegt, und ihm einen eigenen Namen geben - „Deluxe", „Premium", was zu Dir passt.
Zwei Dinge passieren dann. Zum einen wirkt Dein Standardangebot neben dem teureren plötzlich günstig und vernünftig. Zum anderen gibt es immer Kunden, die von sich aus das teurere Angebot nehmen, weil sie das Beste wollen. Ohne das zweite Angebot verpasst Du diese Chance.
Ein zweites, teureres Angebot lässt Deinen Standardpreis günstiger wirken.
Wann sich ein Aufschlag anbietet - und wie Du dranbleibst
Das deutlichste Zeichen ist, wenn Dich Deine eigene Zahl nicht mehr reizt. Wenn sich 200 Euro nur noch nach 200 Euro anfühlen und Du Termine ablehnst, weil sich die Anfahrt nicht lohnt, ist das kein schlechtes Signal – im Gegenteil, Dein Selbstwert ist gewachsen. Dann darf es ruhig so weit sein. Ein paar Dinge, die vielleicht dabei helfen:
Ein spürbarer Schritt wirkt meist besser als ein zaghafter. 20 Euro mehr fallen kaum jemandem auf, Dir am Ende auch nicht.
Gib der Änderung Zeit. Es kann länger als zwei Wochen dauern, bis sich etwas zeigt. Viele senken zu früh wieder und wissen hinterher nie, ob der Preis überhaupt schuld war.
Am aussagekräftigsten ist es, wenn Du nur den Preis änderst und sonst nichts: gleiche Fotos, gleiche Erreichbarkeit, gleiches Auftreten. So erkennst Du, woran ein Ergebnis wirklich lag.
Eine Faustregel, die vielen hilft: Bei einem Kunden, den Du nicht verlieren möchtest, gehst Du eine Erhöhung besser behutsam an - dazu gleich mehr.
Der eine Kunde, den Du nicht verlieren willst
Fast jedes Escort kennt ihn - den Stammkunden, der einen großen Teil ihres Einkommens ausmacht. Bei ihm zu erhöhen traut man sich kaum, aus Angst, ihn zu verlieren.
Wenn der Verlust eines einzigen Kunden Dich allerdings ins Wanken bringt, liegt das selten an ihm, sondern eher an Deiner Sichtbarkeit. Ein solcher Kunde ist dann nur das Symptom - die Ursache ist, dass zu wenig neue nachkommen. Was hilft, ist ein verlässlicher Zulauf neuer Anfragen. Damit erhöhst Du nicht mehr aus Angst, sondern aus einer Position der Ruhe: Der Termin wird frei für den Nächsten, der Deinen neuen Preis zahlt.
Manchmal ist es sogar stimmig, sich von einem Stammkunden zu trennen. Wann das der Fall sein kann, liest Du in Wann Du Stammkunden aussortieren solltest.
So kannst Du es bei Stammkunden ansprechen
Weil Deine Preise meist offen im Profil stehen, ist bei Stammkunden ein wenig Fingerspitzengefühl schön. Am angenehmsten ist es, wenn sie es persönlich von Dir hören, bevor sie zufällig online darüber stolpern.
Ein eleganter Weg: Du kündigst eine Erhöhung an, lässt ihren Preis aber vorerst, wie er ist. So fühlen sie sich wertgeschätzt und wissen, dass sie gerade günstiger fahren als alle anderen. Ziehst Du später doch nach, sind sie längst vorbereitet – und dankbar für die Zeit davor. Das bindet oft stärker als jeder Rabatt.
„Warum bist Du so teuer?"
Diese Frage kommt früher oder später. Rechtfertigen musst Du Dich dafür nicht, und über andere Escorts stellen brauchst Du Dich auch nicht. Schöner wirkt es, wenn Du einfach sagst, dass Du ein Erlebnis bietest, für das Kunden wiederkommen - zum Beispiel: „Ich halte mich nicht für besser als andere Escorts, aber meine Stammkunden bleiben, weil bei mir das Erlebnis stimmt." Das nimmt der Frage jede Spitze.
Noch entspannter ist es, die Frage zu beantworten, bevor sie überhaupt gestellt wird. Ein Satz im Profil kann schon reichen. So erreichst Du auch solche Kunden, die es sich denken, aber nie fragen würden.
Ein Gedanke, den viele aus eigener Erfahrung bestätigen: Wer den Preis senkt, bekommt selten mehr Anfragen - eher weniger Respekt. Ein Escort hat es ausprobiert und eine Weile günstiger angeboten; an der Zahl der Kunden änderte sich nichts, nur der Umgangston wurde rauer.
Häufige Fragen
Wie hoch sollte mein Einstiegspreis sein?
Ein guter Richtwert ist der marktübliche Durchschnitt vergleichbarer Escorts in Deiner Stadt und Deinen Angeboten. Ein sehr niedriger Preis zieht erfahrungsgemäß nicht mehr Kunden nach sich.
Um wie viel darf ich erhöhen?
Ein spürbarer Schritt wirkt meist am besten. Kleinere Sprünge merkt kaum jemand und Du merkst sie auch nicht wirklich auf dem Konto.
Bleiben mir die Kunden weg, wenn ich teurer werde?
Meistens nicht. Auch im oberen Segment gibt es genug Nachfrage; Du sprichst dann einfach eine andere Zielgruppe an. Wichtig ist vor allem, dass Preis, Fotos und Auftreten zusammenpassen.
Wie gehe ich mit Kunden um, die handeln wollen?
Auf „halbe Zeit, halber Preis" und Ähnliches musst Du Dich nicht einlassen. Ein Vergleich, den Escorts in der Community gern nutzen: Beim Friseur gibt es für den halben Preis auch keinen halben, guten Schnitt. Bleib freundlich, aber bei Deinem Preis – wer nur drückt, wird selten ein angenehmer Termin.
Was, wenn nach einer Erhöhung erst einmal weniger kommt?
Das ist völlig normal. Gib der Änderung mehr als zwei Wochen und lass in der Zeit alles andere unangetastet. Ruhige Phasen nach einer Erhöhung gehen fast immer vorüber.
Sollte ich Stammkunden den alten Preis lassen?
Kannst Du gern – als bewusstes Zeichen der Wertschätzung. Am schönsten sprichst Du es persönlich an und machst klar, dass es ein Entgegenkommen ist.
Unabhängig oder über eine Agentur – was bringt mehr?
Unabhängig behältst Du alles, trägst aber Aufwand und Fixkosten selbst. Über eine Agentur zahlst Du eine Provision und hast weniger Aufwand. Beides funktioniert – es ist vor allem eine Typfrage. Wie Du Deine Einnahmen sauber versteuerst, erklärt der Kaufmich Escort-Guide: Steuern.
Kurz gesagt
Dein Honorar ist keine bloße Zahl, sondern eine Positionierung. Ein stimmiger Weg: etwa beim marktüblichen Preis einsteigen, ein Premium-Angebot rund 30 Prozent darüber danebenstellen und Dich ruhig trauen zu erhöhen, sobald Dich Deine eigene Zahl nicht mehr reizt. Erhöhungen sprichst Du am besten persönlich an, bei ruhigen Phasen lohnt sich Geduld und die, die nur den günstigsten Preis suchen, dürfen ruhig ziehen. Die anderen zahlen gern für etwas, das sie woanders nicht bekommen.
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Wie machst Du es?
Teile Deinen Weg zum richtigen Preis gern mit anderen Escorts im Kaufmich-Forum oder schreib uns im Kommentarbereich. Deine Erfahrung hilft anderen, die vor demselben blinkenden Preisfeld sitzen.
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