Unsere Gastautorin in dieser Woche ist Escort BelgischesLiebchen, die sehr engagiert die Auffassung vertritt, dass man stolz sein kann, eine "Hure" zu sein, ein Beruf, für den man sich nicht schämen muss. Danke für diesen sehr selbstbewussten Appell! ***

 

In letzter Zeit lese ich in vielen Kommentaren in sozialen Netzwerken Wörter und Ausdrücke wie Hurenbock, Hurensohn, Dreckshure .... ich könne das endlos weiterführen. Was veranlasst Menschen sich derart unangemessen zu äußern? Was ist den schlimm daran, wenn Mama eine Hure ist? Es sollte eigentlich ein gewisser stolz dahinter stecken, Hure zu sein .... Sohn einer Hure zu sein.

 

WIR arbeiten für unser Geld. Und ja ... es ist Arbeit. Mit Hinlegen und Beine breit hat das nichts mehr zu tun. Wir verkaufen Illusionen, geben Männern Geborgenheit und manchen auch ihr Selbstwertgefühl zurück, das ihnen von den lieben Ehefrauen genommen wurde.

 

Woher nehmen diese Ehefrauen das Recht, ihren Männern vorzuschreiben, das sie keinen Sex mehr haben dürfen, nur weil sie keinen mehr möchten. Die sollten froh sein, dass wir ihren Männern geben, was sie Zuhause nicht mehr bekommen. Denn so kommt er glücklich und befriedigt nach Hause.

 

Mich hat so eine Ehefrau mal angerufen und als Drecksschlampe beschimpft. Ich sagte ihr nur, wenn er Zuhause bekäme, was er braucht, käme er nicht zu mir.

 

Wir reden mit den Gästen, machen sie glücklich und geben Ihnen das Gefühl, der Beste im Bett zu sein. Und wir wissen alle, dass das nicht so ist, egal, es macht den Gast glücklich und darauf kommt es an.

 

Es ist also keine Schande eine Hure zu sein und auch keine Schande, Sohn einer Hure zu sein. Vielmehr ist es ein künstlerischer Beruf, ein psychologischer Beruf, ein Beruf der Seelen heilen kann. Sind wir also stolz darauf, Huren zu sein.

 

 

 

Written by Gastautor


10 Kommentare

Anonymous

Geschrieben

Lieber Thomas, weil viele Hure das machen , um die magere Monatskasse aufzubessern . Um ihren Kindern mehr bieten zu können. Du kannst eine Tschechische Hure mit Zuhälter nicht mit einer Hausfrau -Hure vergleichen. Wir haben ein normales Leben wie Lieschen Müller und zeigen unsere "dunkle " Seite nur den Gästen. Das deine Süsse von einem Zuhälter abhängig ist tut mir leid. Das ist dann aber ein anderer Level als der , von dem ich geschrieben habe.

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Anonymous

Geschrieben

Wenn ich das im Artikel lese.... "Mama einer Hure", "Sohn einer Hure"...wie kann eine Prostituierte Kinder haben, sofern dies nicht beruflich zustande kam, wenn Prostituierte keine normalen Beziehungen haben dürfen? Wenn ihr Zuhälter selbst nicht ihr Typ ist? Ich habe keine Ahnung, wie oft diese Pretty Woman-Geschichte vorkommt oder wie oft diese dann wirklich ernst ist und nicht zu den angesprochenen Illusionen zählt. Ich mache jedoch gerade diese Erfahrung. Und ich fragte mich schon sehr oft selbst, ob es nicht nur ein Spiel ist, ob es unecht ist. Aber ein wenig Menschenkenntnis habe ich ja dann doch. Jedenfalls geht es seit einem Jahr und nur heimlich und inoffiziell. Normale Beziehung Fehlanzeige. Bemühungen zur Normalität endeten für sie immer in mächtig großem Ärger von Seiten ihres Zuhälters. Dann ging es auch mal weg nach Cheb für eine Woche - quasi als Strafe. Sieben Tage in der Woche ist sie im Club, keine freien Tage, nur arbeiten. Will ich meine Liebste sehen, muss ich offiziell als Freier zu ihr kommen und zahlen. Telefonieren und/oder Schreiben nur nachts, nachdem sie Feierabend hat... Uns beide macht das langsam ziemlich fertig... Und da frage ich mich, wie eine Prostituierte Kinder haben kann, wenn es nicht gerade ein "Arbeitsunfall" war oder ihr Zuhälter ihr Typ ist...

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Anonymous

Geschrieben

Sehe ich auch so. Sex mit einer Hure ist was Schönes und es ist nicht verwerflich, wenn auch verheiratete Männer das genießen. Sie sollten ihren Gattinnen natürlich das gleiche Fecht auf Abwechslung einräumen -- auch wenn das nicht immer offen ausgesprochen werden kann. Jeder gesunde Mann sollte regelmäßig ins Bordell gehen.

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Anonymous

Geschrieben

Mein Reden: Huren verdienen hohen Respekt. In welchem anderen Beruf geht man Tag für Tag das Wagnis ein, sich in die Gewalt eines wildfremden und körperlich überlegenen Menschen zu begeben? Übele Geschichten über Vertrauensmissbrauch und Gewalt sind bekannt, auch wenn so etwas sehr selten vorkommt. Aber im Grunde genommen beginnt jedes Date (zumindest bei Neukunden) mit einem großen Vertrauensvorschuss von seiten der Hure. Und was die Ehefrauen betrifft: die können in einer gewissen Weise auch davon profitieren. Sex kann über die Jahre zu Routine und Langeweile werden, aber wenn der Mann bei einer Hure war, dann stellt der nächste Sex mit der Ehefrau auch wieder eine Abwechslung dar, die zu mehr Lust und Spaß führen kann, auch wenn die Ehefrau gar nichts von dem Seitensprung weiß.

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Anonymous

Geschrieben

Eine "gute" Hure hat für mich den selben Stellenwert wie ein "guter" Arzt oder ein "guter" Psychotherapeut. Und ich habe lieber Sex mit einer Frau, die Spaß daran hat und ihren Spaß auch zeigt als mit einer, bei der man nicht weiß, ob sie nicht in diesem Augenblick gedanklich die Einkaufsliste für den nächsten Tag zusammenstellt. Ich hatte eine Partnerin, die auf wahrhaft bestialische Weise ums Leben gekommen ist, die mir die Augen und die Sinne geöffnet hat für die unglaublichen Erlebnisse beim Sex und beim Sex mit wechselnden Partnerinnen und die mir auch nahegebracht hat, daß die fehlende Wertschätzung der Huren wesentlich von einem verfehlten Besitzdenken bei Männern wie bei Frauen verursacht ist. Außerdem: Wenn ich mit einer anderen Frau schlafe und "meine eigene" Frau ist hunderte oder auch tausende Kilometer entfernt, worin liegt das angeblich Verwerfliche? Mein Verzicht auf einen möglichen Sex bringt "meiner eigenen" Frau nichts, mir aber Frust wegen der vertanen Chance auf ein lustvolles Erlebnis. Nach meiner Wertevorstellung ist die sogenannte offene Beziehung bei gleichem Verständnis der Partner ein Garant für eine dauerhafte Beziehung; das etzt natürlich wechselseitige Offenheit im gemeinsamen Erleben voraus. Als Nachsatz: Ich unterscheide auch durchaus zwischen einer ehrlichen Hure und einer billigen Nutte.

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Anonymous

Geschrieben

Wenn Huren und Freier diese Begriffe verwenden, ist es etwas anderes als wenn sie jemand ausserhalb dieses Kreises verwendet. "Wir" meinen es ja nicht herablassend, sondern es ist der richtige Begriff. Unter uns sollten wir keine Scheu vor den Begriffen haben und dabei ausgesprochen höflich und respektvoll miteinander umgehen.

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Anonymous

Geschrieben

Ich sehe das ebenso! Ich hatte schon viele Super-Dates, bei denen ich nicht den Eindruck hatte, dass es NUR ums Geld geht. Klar weiß ich, dass es ein Job ist. Sofern jedoch die gegenseitige Sympathie stimmt, wird es mehr als das. Ich merke auch, dass sich meine Stammdates immer freuen, wenn ich erscheine - das kann man nicht spielen. Ich bekomme überraschender Weise - so wie bei einer guten Freundin - auch immer mal wieder eine kleine Aufmerksamkeit geschenkt und werde sogar zum Essen eingeladen oder auf den Weihnachtsmarkt - natürlich bezahle ich nicht dafür, aber übernehme logischer Weise Speis und Trank - auch wenn ich eingeladen wurde (gibt dann meistens Stress, weil die Mädels bezahlen wollten). ;-). (Eigentlich sollte es ja umgekehrt sein!) Klar geht das nicht mit allen. Aber im "richtigen Leben" ist man auch nicht allen Menschen sympathisch und umgekehrt. Ich bedaure es, dass der Beruf einer Hure allgemein so negativ gesehen wird. Aber ändern kann ich nur meine Einstellung.

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Anonymous

Geschrieben

Auch der Körperkontakt tut dem Gast gut. Denn was ist, wenn es zuhause keine Nähe mehr für ihn gibt? Es wirkt sich psychisch aus und jeder Mensch benötigt es ab und an. In meiner Stadt gibt es ein gutes Beispiel aus der Kommunalpolitik: alle vier Jahre, wenn die Wahlen anstehen, meinen manche Kandidaten (hier in der gewachsenen katholischen Region) die Prostitution lauthals und profiliersüchtig verbieten zu müssen- um es dann plötzlich und sofort NACH den Wahlen völlig vergessen zu haben. -es geht um den Sperrbezirk in der Altstadt, also die gut erreichbaren Lagen mit Parkplätzen- sie sollen abgegrenzten Vierteln am Stadtrand weichen, wo sich dann alles `tummeln` soll. Nur vergessen die Stadträte dabei, dass nur einige wenige Investoren neue Objekte in rentabler Grösse auch wirklich stemmen können. Dass ein Strassenstrich aufleben würde, sich Gangs bilden, die von der Polizei nur schwer zu kontrollieren sind- und alle Arten der Begleitkriminalität mit sich bringen werden. Dass vermutlich Missbrauchsfälle in den abgelegeneren Orten richtig zunehmen würden und die Angehörigen der US-Army in Vilseck/Grafenwöhr, von denen einige ledig sind, keinen Ausgleich zu den monatelangen Auslandseinsätzen hätten, die sie ständig zu absolvieren haben. Deshalb: lasst den Männer ihre `kleinen Freuden`. Manche haben einen so unerfreulichen Alltag, vom Privatleben mal ganz zu schweigen- dass sie einfach dieses als kleinen Ausflug einmal brauchen, um manchmal widrige Umstände andererseits vergessen zu können.

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Anonymous

Geschrieben

Ich gebe dir Recht, dass es ein ehrenhafter Beruf ist. Du tust Gutes für uns Freier und damit auch für die Gesellschaft.

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Anonymous

Geschrieben

Genau recht hast Du !

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