<?xml version="1.0"?>
<rss version="2.0"><channel><title>Magazin: Aktuelle News</title><link><![CDATA[https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/?d=2&page=3&rss=1]]></link><description>Magazin: Aktuelle News</description><language>de</language><item><title>Teil 2: Die Zukunft der Sexarbeit - sind Bordelle noch zeitgem&#xE4;&#xDF;?</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/teil-2-die-zukunft-der-sexarbeit-sind-bordelle-noch-zeitgemaess/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/9264607_monthly_2021_111426280507_201609IMG_3426k.jpg.7ffb1287c89e3ac859ee0e5a5a23016a.jpg.4451fcedb21dd674a49c1f356514244c.jpg" /></p>



<strong>Es hat immer Bordelle gegeben. Warum soll das in Zukunft anders sein? In gewisser Weise ist ein Bordell jedoch ein Geschäftsmodell des 19. Jahrhunderts. Warum, diskutiere ich hier.</strong>
Auch um die <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/bordellroman-der-heilige-skarabaeus/" target="_blank" rel="external">Jahrhundertwende</a> gab es konzessionierte <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/bordelle-wie-in-alten-zeiten/" target="_blank" rel="external">Bordelle</a>, wo nur sauber registrierte Sexworker arbeiten durften und die häufig von Frauen, meist ehemaligen Huren, betrieben wurden. Mit zunehmenden Alter und abnehmender Kundennachfrage wird das Geschäft als Hure nicht mehr lukrativ und man wechselt in die Rolle der Betreiberin. Das ist durchaus üblich.<p> </p>
Auch heutzutage werden vor allem kleinere Bordelle von Frauen betrieben, die selbst nicht anschaffen. Große Häuser wie FKK Clubs und Laufhäuser meist von Männern.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h2>Es gibt verschiedene Gründe, warum Bordelle existieren</h2>
- Bordelle existieren in Ländern, wo Sexarbeit legal ausgeübt werden kann sowie als illegale Bordelle in Ländern mit Bordellverboten. Dies sind dann im Regelfall wechselnde Wohnungen, wo mehrere Sexworker arbeiten. Haben sich historisch Rotlichtbezirke außerhalb der Sperrgebiete entwickelt, konzentrieren sie sich häufig in einem Bezirk.<p> </p>
- Es ist eine bequeme Art des Geldverdienens für Sexdienstleister:innen, da sie sich um nichts kümmern müssen, ausser Miete zu zahlen. Die zeitraubende Werbung und Marketing, Reinigung, Kundenkommunikation, Security Maßnahmen übernehmen meist die Betreiber. Bleiben nur noch die Service- und Preisverhandlungen in den Zimmern.<p> </p>
- Die tägliche Pauschalsteuer (das sog. Düsseldorfer Verfahren, an dem sich viele Prostitutionsstätten beteiligen) wird vom Betreiber eingetrieben und an das Finanzamt weitergeleitet und dokumentiert. Allerdings entsteht bei vielen SDL der Eindruck, dass sich damit die Steuerlast erledigt hat. Dies ist keineswegs so. Natürlich müssen sie eine Steuernummer beantragen und eine jährliche Einkommensteuererklärung anfertigen und alle Quittungen der bezahlten Pauschalsteuer dokumentieren und ggf. weitere Steuern zahlen.<p> </p>
<h2>Viele kennen ihre Rechte nicht</h2>
- Bordelle sind für Sexworker mit Sprachbarrieren attraktiv, da sie kaum mit Kunden sprechen müssen. Dies ist ein Grund, warum besonders viele Migrant:innen in Bordellen arbeiten. Leider kennen aber auch viele ihre Rechte nicht.<p> </p>
- Risiko: die Mieten müssen häufig auch bezahlt werden, wenn der Umsatz niedrig ist oder ganz ausfällt. Es können sich dadurch Schulden anhäufen.<p> </p>
- In manchen Bordellen existieren strenge Hausregeln. Wenn man sich nicht unterwirft, fliegt man raus. Dies ist seit dem Prostitutionsgesetz von 2001 verboten. Betreiber:innen haben nur ein eingeschränktes Weisungsrecht.<p> </p>
- Queere oder benachteiligte Sexworker z.B. mit Be_hinderungen, Drogen gebrauchende Sexworker werden manchmal rausgeschmissen bzw. erhalten erst garnicht die Erlaubnis, dort zu arbeiten. Diese finden sich später häufig auf dem Strassenstrich wieder oder isoliert in Privatwohnungen und illegalen Wohnungspuffs.<p> </p>
<h2>Freierforen üben Druck auf Betreiber aus</h2>
- Negative Erfahrungsberichte im Internet können der Grund sein, dass eine Sexdienstleisterin ihren Arbeitsplatz verliert, weil sich viele Betreiber:innen von Bordellen oder Agenturen auf die Seite der Kunden in den Freierportalen stellen und den Erfahrungsberichten glauben.<p> </p>
- Entstehen verschiedene Abhängigkeiten zwischen Betreiber und SDL unterstellen Behörden eine Scheinselbständigkeit und können Verfahren gegen sie einleiten. Vorsicht bei Werbetexten und der <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/rotlicht-trifft-blaulicht-betreiber-diskutierten-in-berlin-ueber-die-zukunft-des-rotlichts/" target="_blank" rel="external">Umsatzsteuerproblematik</a>!<p> </p>
- In Bordellen gibt es häufig Razzien, da hier von Behörden verschiedene Delikte vermutet werden: Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung, Geldwäsche, Drogenhandel, Zwangsprostitution, keine Anmeldung nach <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/prostituiertenschutzgesetz-2017/" target="_blank" rel="external">ProstSchG</a>.<p> </p>
- Vorteil für Kunden: Kunden können im Regelfall anonym Dienstleistungen in Anspruch nehmen und sie können unter verschiedenen SDL wählen. Da sich neue Gesichter besser verkaufen, wechseln SDLs häufig Bordell und Stadt und touren deutschland- und europaweit.<p> </p>
<h2>Wie könnte ein Abrechnungsmodell der Zukunft aussehen?<span class="Apple-converted-space"> </span></h2>
Bereits jetzt gibt es <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/nichts-wird-mehr-so-bleiben-wie-es-ist-das-neue-prostituiertenschutzgesetz/" target="_blank" rel="external">Stundenzimmer</a>, wo nach Mietdauer abgerechnet wird. Wenn hier die Mieten nicht zu hoch sind, ist dies ein faires Nutzungsmodell.<span class="Apple-converted-space"> Die meisten Bordellbetreiber sind im Prinzip nur noch Vermieter. </span>
In <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/alle-wollen-ins-bordell-bahnhofsviertelnacht-frankfurt/" target="_blank" rel="external">Laufhäusern</a> hat jede Sexarbeiter:in eigenes Zimmer und zahlt z.B. in Frankfurt ca. 140€ Tagesmiete plus die tägliche Pauschalsteuer, in Terminwohnungen sind 600€ Wochenmiete üblich.<p> </p>
Die verschiedenen Abrechnungsmodelle bedeuten, dass man als SDL entweder auf Prozente arbeitet, also anteilig eine Provision pro Zimmer (30-50% ist üblich) zahlt - ähnlich auch in Escort Agenturen oder Tages- und Wochenmieten. Bei einer 50% Regel steht der Betreiber bereits unter Zuhälterverdacht und wird von den Behörden argwöhnisch beäugt.<p> </p>
Im FKK Club liegen die Eintrittsgelder von SDL UND Kunden z.B jeweils bei ca. 70€/Tag. Dies entspricht zusammen der Tagesmiete mancher Bordelle, die auch höher ausfallen können z.B. 180€/Tag.<p> </p>
<h2>Beschränkter Schutz im Bordell</h2>
Es ist keineswegs so, dass Sexdienstleister:innen in Bordellen automatisch in einem sicheren und geschützten Umfeld arbeiten können. Und selbst wenn es Alarmknöpfe und Security gibt, können Überraschungsmomente im Zimmer entstehen, wenn die SDL allein mit einem Gast ist. Da ist im Regelfall auch niemand in der Nähe, der die Hilferufe hört. Wenn der Hals oder Mund zugedrückt wird, sind noch nicht einmal Schreie hörbar oder der nächste Alarmknopf erreichbar. Insofern gibt es keine Garantie für 100%igen Schutz. Ähnlich wie bei häuslicher Gewalt, wo man Menschen in den Nahbereich läßt.<p> </p>
Es gibt natürlich auch Bordelle mit einer sehr aufmerksamen Security und Videoüberwachung, wo Kunden sofort am Eingang abgewiesen werden, wenn sie den Eindruck vermitteln, Drogen oder/und Alkohol konsumiert zu haben. Dies erhöht sonst nämlich das Gewaltrisiko in den Zimmern. Und dies wissen auch verantwortungsbewußte Betreiber:innen.<p> </p>
<h2>Lange Wartezeiten schlagen aufs Gemüt</h2>
Ich habe auch in 20 verschiedenen Bordellen in Berlin gearbeitet sowie in Terminwohnungen und Laufhäusern in Deutschland, Norwegen, der Schweiz, Großbritannien und anderen europäischen Ländern. Allerdings hatte ich dort einige negative Erlebnisse mit Kunden und Kolleginnen sowie Frauen in Zwangssituationen kennengelernt.<p> </p>
Die Zeit des Wartens zwischen den Kunden sowie die Vorstellungsrunden, schlechtgelaunte Kolleginnen mit wenig Umsatz gingen mir auf die Nerven und die Wartezeit ging  von meiner kostbaren Lebenszeit ab. Deshalb hab ich mich selbständig gemacht, auch wenn man damit nicht unbedingt mehr Geld verdient, wie sich zeigen sollte.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Aber mit einer Selbständigkeit geht mehr Verantwortung einher, man muß sich um alles selber kümmern, Steuern zahlen und sich um die Altersvorsorge kümmern. Deshalb bevorzugen ja viele Sexworker, im Bordell zu arbeiten, da sie dort keine langen Wege zum Kunden haben und auch weil der Umsatz im Verhältnis zum Aufwand meist gut ist. Z.B. in FKK Clubs. Natürlich nicht für alle anwesenden Sexworker. Es gibt welche, die laufen sehr gut und verdienen entsprechend viel Geld und können sich auch eine Stammkundschaft aufbauen, und andere weniger. Meist liegt es an Aussehen, Service und Ausstrahlung.<p> </p>
<h2>Das Bordell der Zukunft</h2>
Das häufig diskutierte <a href="https://nuttenrepublik.com/2010/09/19/das-bordell-fordistische-werkbank-oder-postfordistischer-wellness-betrieb/" target="_blank" rel="external nofollow">Bordell der Zukunft</a> ist ein genossenschaftliches, also Mitarbeiter geführtes Bordell, wo die Sex-Arbeiter:innen für ihre Arbeit nicht mit Wucher Mieten drangsaliert werden, sondern Anteile am Besitz des Bordells erwerben. Diese Teilhabe wäre damit auch automatisch ein Schritt in die Altersvorsorge und der größte Gewinn würde sich nicht in den Händen der Betreiber:innen konzentrieren.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Dies ist natürlich kaum möglich bei tourenden Sexarbeiter:innen, die die Arbeitsorte ständig wechseln. Und das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum es bislang keine erfolgreichen Kooperativen in Deutschland gibt. Bei einem genossenschaftlich geführten Bordell bedarf es der längerfristigen Bindung an das Bordell und vertraglichen Verpflichtungen und Verantwortung. Mit höherer Verweildauer an einem Ort verdienen allerdings die Damen zunehmend weniger Geld, weshalb sie lieber als „neues Gesicht“ von Stadt zu Stadt touren.<p> </p>
Also ist das nur ein Geschäftsmodell für Huren, die sich an einem Ort niederlassen wollen und regelmäßig dort arbeiten. Die Mehrheit der Sexworker in Bordellen sind oft mobile Migrant:innen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Andere arbeiten direkt von einer Wohnung aus.<p> </p>
<h2>Keine gewerkschaftliche Organisation</h2>
In diesem Zusammenhang ist die Tatsache interessant, dass sich Huren seit 2002 auch gewerkschaftlich organisieren können (Z.B. bei der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi), es aber kaum tun. Die Gründe sind ähnlich wie bei Schauspieler:innen. Sie arbeiten als Selbständige und nicht als Angestellte, wo z.B. ein Betriebsrat möglich ist, der Arbeitnehmerrechte durchsetzt. Außerdem haben sie Angst, ihre Arbeitsplätze zu verlieren, wenn sie sich als Arbeitnehmer organisieren und gegenüber dem Betreiber den Mund aufmachen.<span class="Apple-converted-space"> Wie dies ja auch für viele Branchen gilt.</span>
Allerdings kann man international sehen, dass sich durchaus manche Sexworker in Betrieben organisieren, z.B. Stripper in den USA und Großbritannien und auch als unabhängig Sexarbeiter:in Rechte erstreiten können, die normalerweise nur Arbeitnehmer erhalten z.B. Krankenversicherung, Mutterschutz etc.<p> </p>
In Thailand (Chang Mei) gibt es ein von Sexworkern kollektiv geführtes Lokal, die <a href="http://www.empowerfoundation.org/barcando_en.html" target="_blank" rel="external nofollow">Can do Bar.</a> Auch kann man in Ländern wie Neuseeland, wo Sexarbeit vollständig entkriminalisiert ist und die Sexworker dank der Lobbyarbeit der starken Sexworker Organisation <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/sexarbeit-in-neuseeland/" target="_blank" rel="external">New Zealand Prostitutes Collective</a> <strong>ihre Rechte kennen</strong>, auch rechtliche Schritte gegen Betreiber einleiten, wie es auch in der Vergangenheit bereits geschehen ist.<p> </p>
Insofern kann es für beide Seiten eine Win-Win Situation geben, wenn Arbeitsstandards eingehalten werden und keine Wucher-Mieten gezahlt werden müssen. Wenn Manager vom Selbstverständnis auch Dienstleister:innen für Sexworker sind. Auch wenn sich Prostitutionsgegner:innen Bordellverbote herbeisehnen: mit den geforderten Sexkauf- oder Prostitutionsverboten schaffen sie nur illegale Prostitution, wo niemandem geholfen ist und Sexworker unter riskanten Bedingungen arbeiten und überleben müssen.<p> </p>
Folge auch Teil 1 Die Zukunft der Sexarbeit: <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/die-zukunft-der-sexarbeit-diskretion-vs-sicherheit/" target="_blank" rel="external">Diskretion vs Sicherheit</a>
 <p> </p>
<a href="http://bigsister.de" rel="external nofollow"><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed size-full" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/Steuer.png.f1ce0c2179b3d2b5e8964f5a25eee701.png" data-fileid="1873" alt="Steuern und Sexarbeit" width="600" height="400"></a> Mache Deine Steuer richtig!<p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/susi" rel="">Susi</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">1392</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:56 +0000</pubDate></item><item><title>Am 14. September ist internationaler Sex Worker Pride!</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/am-14-september-ist-internationaler-sexworker-pride/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1419440924_monthly_2021_111370558707_20200903A231A7-8F91-407C-9764-9A248C65C13D_1_201_a.jpeg.b1481f00936bdb247ae14e0abd9a2a1a.jpeg.315753f1919ebf9d1ac7d171250d8e7e.jpeg" /></p>



<strong>Der globale Dachverband der internationalen Hurenbewegung <a href="https://www.nswp.org" target="_blank" rel="external nofollow">NSWP</a> startet seit letztem Jahr am 14. September den Sex Worker Pride. Das ist der vierte internationale Tag der Rechte von Sexarbeiterinnen. <span class="Apple-converted-space"> </span></strong>
 <p> </p>
<h2>Ein Tag der Selbstbestimmung und der Sichtbarkeit</h2>
Der Sex Worker Pride feiert  die Selbstbestimmung und die verbesserte Sichtbarkeit von Sexworkern sowie die Erfolge von durch Sexworker geführten Organisationen. Die anderen drei internationalen Sexarbeiterrechtstage, die jedes Jahr begangen werden, sind der 3. März, der <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/3-maerz-internationaler-tag-der-rechte-von-sexarbeiterinnen/" target="_blank" rel="external">Sex Workers Rights Day</a>, der internationale <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/wir-feiern-den-hurentag-2020-mit-einer-online-demo-und-spendenaktion/" target="_blank" rel="external">Hurentag</a> am 2. Juni und der 17. Dezember den <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/17-dezember-gedenken-an-die-opfer-von-gewalt-gegen-sexarbeiter/" target="_blank" rel="external">Tag gegen Gewalt an Sexarbeiter:innen</a>.<p> </p>
<h2>Forderungen nach Arbeitsrechten und Zugang zur Justiz</h2>
Damit macht die internationale Sexworker Bewegung auf die Arbeitsrechte der Sexarbeiter:innen, die Forderung nach Zugang zur Justiz und die Gewalt gegen Sexarbeiter:innen aufmerksam.<p> </p>
Der Sex Worker Pride ist eine Gelegenheit, Geschichten über die Selbstbestimmung von Sexarbeiter:innen und die Erfolge der Sexarbeiterechtebewegung im letzten Jahr zu feiern und zu teilen.<p> </p>
<h2>Gegen Kriminalisierung, Diskriminierung und Stigmatisierung</h2>
Der Sex Worker Pride erstreckt sich auf alle, die durch Kriminalisierung, Diskriminierung und Stigmatisierung in der Sex Worker-Bewegung an den Rand gedrängt werden, und feiert die Vielfalt innerhalb unserer Gemeinschaft während des International Sex Worker Pride.<p> </p>
Wie bei anderen internationalen Tagen für Sexarbeiterrechte wird der globale Dachverband NSWP die Aktionen der Mitglieder während des Sex Worker Pride teilen. Wir empfehlen, an der Feier auf <a href="https://www.facebook.com/GlobalNSWP" target="_blank" rel="external nofollow">Facebook</a> und <a href="https://www.twitter.com/GlobalSexWork" target="_blank" rel="external nofollow">Twitter</a> teilzunehmen.<p> </p>
<h2>Feiert mit uns den Sexworker Pride!</h2>
Wir hoffen, dass Ihr mit uns den Sex Worker Pride feiert und viele Sexworker ihre eigenen Aktionen organisieren, um den Tag zu feiern, einschließlich lokaler Veranstaltungen oder Online-Aktionen, um Erfahrungen mit Sexarbeiterinnen auf der ganzen Welt auszutauschen.<p> </p>
Im letzten Jahr gab es großartige Aktionen, als der erste <a href="https://www.nswp.org/news/sex-worker-pride-2019" rel="external nofollow">Sexworker Pride 2019</a> gefeiert wurde. Hier eine Übersicht von Aktionen.<p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/susi" rel="">Susi</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">1379</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:54 +0000</pubDate></item><item><title>Sexarbeiter*innen Aktionswoche! 31. August bis 7. September 2020</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/sexarbeiterinnen-aktions-woche-31-august-bis-7-september-2020/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/163852894_monthly_2021_111311176668_202008Bildschirmfoto-2020-08-04-um-12_45_30.png.6709def26d05ebdcb5af996dc8a9ab16.png.219b5a85d44e55f472fd60a7c354be25.png" /></p>
<span style="font-size: 14px;"><b>Dies ist eine Bekanntmachung aus Berlin, wo Sexworker eine Aktionswoche planen! </b></span>
<strong>Wir, die Sex Work Action Group Berlin, rufen auf zur tatkräftigen Unterstützung durch die bunte Vielfalt unserer Bewegung und ihrer Verbündeten – im Rahmen der Aktionswoche vom 31. August bis 7. September 2020, um Stigma zu bekämpfen und uns gegen die Gesetze zu wehren, die unseren Körpern aufgezwungen werden!<span class="Apple-converted-space"> </span></strong>
<strong>English below</strong>
Auch wenn die tödlichen Dynamiken der Stigmatisierung, Überregulierung und Entmenschlichung durch den Staat nichts Neues für uns sind, hat COVID-19 in unbekanntem Maße den politischen Willen offenbart, Sexarbeiter*innen zu kriminalisieren, zu marginalisieren und aus dem Stadtbild zu entfernen. Sie nutzen die Pandemie aus, um Sexarbeiter*innen als „super spreader“ zu verunglimpfen. Sie bezeichnen uns als eine „Gefahr für die öffentliche Gesundheit“. Politiker*innen arbeiten Hand-in-Hand mit Konservativen, fundamentalistischen Christ*innen und SWERF (Sex Work Exclusionary Radical Feminists) proaktiv an der Einführung neuer repressiver Gesetze und setzen so eine lange Tradition fort, die Sexarbeiter*innen zu Sündenböcken dieser Gesellschaft machen.<p>&nbsp;</p>
Solche Stigmatisierung führt zu Armut, Isolation, Gewalt und Tod. Während Profit und die Fortführung von Lohnarbeit im Fokus der staatlichen Pandemie-Maßnahmen standen, ist Sexarbeiter*innen noch immer das Arbeiten untersagt, während gleichzeitig die meisten von den staatlichen Hilfsprogrammen ausgeschlossen sind. Erschwerend kommt hinzu, dass wir einen Anstieg von Polizeikontrollen und -belästigungen beobachten, der den existenziellen Druck auf Sexarbeiter*innen noch erhöht und auf die Schwächsten unter uns abzielt: Arbeitende auf dem Straßenstrich, Migrant*innen und trans Sexarbeiter*innen.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6><b>Was wir dazu zu sagen haben!<span class="Apple-converted-space"> </span></b></h6>
Sexarbeit ist Arbeit! Bleibt uns mit euren Gesetzen und der Polizei vom Leibe! Keine Drangsalierungen in unseren Wohnungen, Bordellen und Studios!<p>&nbsp;</p>
Sexarbeiter*innen sind MENSCHEN, die denselben Schutz durch das Gesetz und dieselben Rechte und Freiheiten wie jede andere Berufsgruppe verdienen!<span class="Apple-converted-space"> </span>
Jetzt ist nicht der Moment für stilles Werkeln. Wir haben die Vielfalt der Stimmen unserer Community- Mitglieder und Verbündeten aufgerufen, an unserer Seite Laut zu werden! Unsere Bewegungen haben viel gemeinsam – nur zusammen können wir zu unüberhörbaren Stimmen werden, die die Gleichberechtigung für uns alle einfordern!<span class="Apple-converted-space"> </span>
Unsere Aktionswoche fällt mir der Rückkehr der Politiker*innen aus der Sommerpause zusammen. Weil Sexarbeiter*innen so oft dazu gezwungen sind, sich in den Schatten der Gesellschaft zu bewegen, wollen wir durch eine große Bandbreite von Aktionen soviel Sichtbarkeit wie möglich erlangen, damit der Kampf um die Rechte von Sexarbeiter*innen nicht länger ignoriert werden kann.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6><b>Was wir vorhaben<span class="Apple-converted-space"> </span></b></h6>
Unser Ziel ist es, so viele Menschen wie möglich für die Aktionswoche zu mobilisieren. Gemeinsam entwickeln wir eine Bandbreite an Aktionen, von Workshops über Community-Veranstaltungen, Podcast, Protesten, direkten Aktionen, Graffitis und Sticker, Journale, Presseartikel bis hin zu offenen Briefen und Postkarten an Politiker*innen. Alle Aktionen werden gesammelt auf unseren Social-Media-Plattformen und der Website veröffentlicht. Parallel arbeiten wir an Workshops mit Gesetzesgebenden, um die offensichtlich mangelnde Bildung darüber, was Sexarbeit ausmacht, zu unterstützen. Der große Abschluss der Aktionswoche ist die Demo am 07. September, deren Details in nachfolgenden Pressemitteilungen bekannt gegeben werden.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Wir stehen für eine Ende der Kriminalisierung und der Polizeikontrollen. Wir fordern das Recht, in Sicherheit und frei von Belästigung und Ausbeutung arbeiten zu können. Wir streben nach einer Gemeinschaft, die sich unterstützt und einander schützt. Wir stehen solidarisch mit anderen Menschen in ihrem Kampf gegen soziale Ungerechtigkeiten. Als einzelne Gruppen kämpfen wir alle für die gleichen Rechte für alle Menschen, egal, wie sehr man versucht, uns einzuschüchtern oder stumm zu machen. Und mit Stolz reichen wir euch in diesem gemeinsamen Kampf die Hände und bitten euch, LÄRM ZU MACHEN für die Autonomie, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung <i>aller Körper – überall!<span class="Apple-converted-space"> </span></i>
SWAG<p>&nbsp;</p>
Sex Worker Action Group<span class="Apple-converted-space"> </span>
<i>Möchten Sie über die Sexarbeiter*innen Aktions-Woche Bericht erstatten, kontaktieren Sie uns unter genannten Adressen. Als vielfältige Gruppe unterschiedlichster Bereiche der Sexarbeit stehen wir Ihnen für Interviews zur Verfügung. Kommen Sie gerne zu unseren Veranstaltungen sowie zur Demo. Gerne halten wir Sie mit weiteren Pressemitteilungen auf dem Laufenden. Vielen Dank.<span class="Apple-converted-space"> </span></i>
<i>###<span class="Apple-converted-space"> </span></i>
<b>Sexworker Action Week! 31th of August – 7</b><b>th </b><b>of September 2020<span class="Apple-converted-space"> </span></b>
<h6><b>Berlin, 3</b><b>rd </b><b>of August 2020: Sex workers are under attack.<span class="Apple-converted-space"> </span></b></h6>
We, the Sex Work Action Group of Berlin, are calling for the full multitude and diversity of the sex worker's rights movement and its supporters to join us for an Action Week <b>August 31st-September 7th, 2020 </b>to fight stigma and the laws it has levied on our bodies — a weight that is bleeding our community dry.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Although the deadly spectres of stigma, over-regulation, and the government denying our humanity are no strangers to us, COVID-19 has exposed politicians' will to criminalise, marginalise and erase sex workers. Exploiting the COVID-19 pandemic and calling sex workers "super spreaders" and "a risk for the public health,” politicians, together with conservatives, fundamentalist Christians, and SWERFS (Sex Worker Exclusionary Radical Feminists) are working actively to introduce repressive laws against sex workers and thereby continue the old tradition of scapegoating and stigmatising sex workers - a dynamic that ultimately leads to poverty, isolation, violence and death. While profits and the continuation of labour have been a focus for the government's pandemic regulations, sex workers are barred from any income by not being allowed to work; simultaneously, many of us are excluded from welfare programs. Already, we have seen a drastic increase in police controls and harassment against sex workers, and while the sex worker community is suffering as a whole, those attacks target the most vulnerable – particularly street-based, migrant, and trans*sex workers.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6><b>Our response?<span class="Apple-converted-space"> </span></b></h6>
Sex work is work. Laws and cops off our bodies and out of our homes, brothels, and studios. Sex workers are HUMAN BEINGS, worthy of equal protection under the law and the same rights and freedoms as members of any other profession.<span class="Apple-converted-space"> </span>
This is no moment to be laboring in solitude. We have called upon the invaluable voices of our community to fight alongside us. Our movements have much in common and, by fighting side by side, we become an undeniable force for equality for all of us.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Our action week coincides with the return of politicians from their summer break on September 7th. Since sex workers are often forced to live and work in the shadows of society, our aim is to become visible through a wide range of activity in support of sex worker's rights so that we can no longer be ignored.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6><b>What We’re Planning<span class="Apple-converted-space"> </span></b></h6>
Our goal is to bring in as many community members and allies as possible for the Action Week. We and our allies are planning a multitude of actions during the week, such as a workshop, community event, podcast, blog post, social media solidarity campaign, protest, direct action, graffiti, stickers around the city, magazine, press articles, open letter and cards to MoPs, banner drop, info stand, etc. All of these actions will be<span class="Apple-converted-space"> </span>
announced, amplified and archived on our social media and website. We are also working on direct communications and workshops with lawmakers to provide some sorely needed education on what it is sex workers actually do. The big finale of the Action Week will be <b>a demo on the 7th</b>, details to be announced in a subsequent press release.<span class="Apple-converted-space"> </span>
We stand for an end to criminalisation and police controls. We demand the right to work in safety and free of harassment and exploitation. We aim for a community that protects and uplifts each other. We stand in solidarity with other people in struggle against social injustices. As individual groups, we are all fighting for the equal rights of all people, no matter how much others want to silence us — and it is with pride in this shared struggle that we band together to<i>MAKE SOME NOISE</i>for the autonomy, justice, and equality for <i>all </i>bodies <i>everywhere</i>.<span class="Apple-converted-space"> </span>
SWAG<p>&nbsp;</p>
Sex Worker Action Group<span class="Apple-converted-space"> </span>
<i>Please contact us if you are interested in covering our action week. We are a diverse group, available for interviews covering a wide range of sex work experiences. We welcome you to our events and the demo, and we will keep you informed with details of all events planned in a subsequent press release. Thank you.</i>
<i>
###<span class="Apple-converted-space"> </span></i>
<strong>CONTACT INFORMATION:</strong>
Sex Worker Action Group<p>&nbsp;</p>
Email: SWActionWeek@protonmail.com<p>&nbsp;</p>
Website: https://swactionweek.wixsite.com/website Instagram: @swactionweek<p>&nbsp;</p>
Facebook page: SW Action Week<span class="Apple-converted-space"> </span>
<blockquote class="modern-quote full">###<b>Sexarbeitenden Aktions-Woche! 31. August bis 7. September 2020<span class="Apple-converted-space"> </span></b>
<b>Einladung Offenes Planungstreffen: 10. August, 19.30 Uhr, Berlin. (English below)<span class="Apple-converted-space"> </span></b>
Kolleg*innen! Freund*innen! Verbündete!<span class="Apple-converted-space"> </span></blockquote>
<h6><b>Sexarbeiter*innen stehen unter Angriff!<span class="Apple-converted-space"> </span></b></h6>
Wir, die Sex Work Action Group Berlin, rufen auf zur tatkräftigen Unterstützung durch die bunte Vielfalt unserer Bewegung und ihrer Verbündeten. Tragt bei zur Aktionswoche, um Stigma zu bekämpfen und uns gegen die Gesetze zu wehren, die unseren Körpern aufgezwungen werden!<span class="Apple-converted-space"> </span>
<b>Kommt zur offenen Planungs-Veranstaltung der Aktionswoche am Montag, den 10. August um 19.30 Uhr im Karada House, Greifswalder Str. 9, 10405 Berlin. Alle sind willkommen!<span class="Apple-converted-space"> </span></b>
Auch wenn die tödlichen Dynamiken der Stigmatisierung, Überregulierung und Entmenschlichung durch den Staat nichts Neues für uns sind, hat COVID-19 in unbekanntem Maße den politischen Willen offenbart, Sexarbeiter*innen zu kriminalisieren, zu marginalisieren und aus dem Stadtbild zu entfernen. Sie nutzen die Pandemie aus, um Sexarbeiter*innen als „super spreader“ zu verunglimpfen. Sie bezeichnen uns als eine „Gefahr für die öffentliche Gesundheit“. Politiker*innen arbeiten Hand-in-Hand mit Konservativen, fundamentalistischen Christ*innen und SWERF (Sex Work Exclusionary Radical Feminists) proaktiv an der Einführung neuer repressiver Gesetze und setzen so eine lange Tradition fort, die Sexarbeiter*innen zu Sündenböcken dieser Gesellschaft machen. Solche Stigmatisierung führt zu Armut, Isolation, Gewalt und Tod.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Während Profit und die Fortführung von Lohnarbeit im Fokus der staatlichen Pandemie-Maßnahmen standen, ist Sexarbeitenden noch immer das Arbeiten untersagt, während gleichzeitig die meisten von den staatlichen Hilfsprogrammen ausgeschlossen sind. Erschwerend kommt hinzu, dass wir einen Anstieg von Polizeikontrollen und -belästigungen beobachten, der den existenziellen Druck auf Sexarbeiter*innen noch erhöht und auf die Schwächsten unter uns abzielt: Arbeitende auf dem Straßenstrich, Migrant*innen und trans Sexarbeiter*innen.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6><b>Was wir dazu zu sagen haben!<span class="Apple-converted-space"> </span></b></h6>
Sexarbeit ist Arbeit! Bleibt uns mit euren Gesetzen und der Polizei vom Leibe! Keine Drangsalierungen in unseren Wohnungen, Bordellen und Studios!<p>&nbsp;</p>
Sexarbeiter*innen sind MENSCHEN, die denselben Schutz durch das Gesetz und dieselben Rechte und Freiheiten wie jede andere Berufsgruppe verdienen! Mein Körper: meine Entscheidung!<span class="Apple-converted-space"> </span>
Jetzt ist nicht der Moment für stilles Werkeln. Als Mitglieder unserer Community ist eure Stimme von entscheidendem Gewicht für unseren Kampf! Wir rufen <i>euch </i>auf, Kolleg*innen, Verbündete und Freund*innen, zu unserer Planungs-Veranstaltung zu kommen. Es geht darum zu entdecken, wie viel unsere Bewegungen gemeinsam haben – wenn wir Seite an Seite kämpfen, werden wir zu unüberhörbaren Stimmen, die die Gleichberechtigung für uns alle einfordern! Durch die Öffnung des Organisationsprozesses möchten wir die Aktionswoche so inklusiv und interaktiv wie möglich machen!<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6><b>Aktionswoche – 31. August bis 7. September 2020<span class="Apple-converted-space"> </span></b></h6>
Anfang September kehren Politiker*innen aus der Sommerpause zurück, und das ist der Moment, in dem wir zum Handeln aufrufen! Weil Sexarbeiter*innen so oft dazu gezwungen sind, sich in den Schatten der Gesellschaft zu bewegen, wollen wir durch eine große Bandbreite von Aktionen soviel Sichtbarkeit wie möglich erlangen, damit der Kampf um die Rechte von Sexarbeitenden nicht länger ignoriert werden kann.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6><b>Was wir vorhaben und wie Du dazu beitragen kannst<span class="Apple-converted-space"> </span></b></h6>
Unser Ziel ist es, für die Aktionswoche so viele Menschen aus der Community und so viele Verbündete wie möglich zusammenzubringen. Wenn du uns durch eine eigene Veranstaltung unterstützt, werden wir deren Reichweite vergrößern und sie auf unseren Kanälen kommunizieren: unserer Facebook Seite (SW Action Week), Instagram (@swactionweek) und unserer Webseite (www.swactionweek.wixsite.com/website). Wir werden alle Veranstaltungen zusammenführen und archivieren, und zu so vielen wie möglich kommen! Parallel arbeiten wir an direkten Kontakten zu Gesetzgeber*innen und gestalten Workshops. Der große Abschluss der Aktionswoche ist die Demo am 07. September, zu der ihr alle eingeladen seid! Checkt unsere Social Media- und Blog-Posts für regelmäßige Updates, und schickt uns eure eigenen Veranstaltungen, Statements und Berichte, damit wir sie dort posten.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Lasst eurer Kreativität freien Lauf! Alles, was zu mehr Sichtbarkeit in unserem Kampf um gleiche Rechte und Anerkennung beiträgt, ist willkommen – ob Workshop, Community-Veranstaltung, Podcast, Blog-Posts, eine Social Media Solidaritätskampagne, Proteste, direkte Aktionen, Graffiti, Sticker in der Stadt, Zines, Presseartikel, offene Briefe und Postkarten an Politiker*innen, Banner, Infostände ....<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6>Alles, was unsere Forderungen publik macht:<span class="Apple-converted-space"> </span></h6>
Wir stehen für eine Ende der Kriminalisierung und der Polizeikontrollen. Wir fordern das Recht, in Sicherheit und frei von Belästigung und Ausbeutung arbeiten zu können. Wir streben nach einer Gemeinschaft, die sich unterstützt und einander schützt. Wir stehen solidarisch mit anderen Menschen in ihrem Kampf gegen soziale Ungerechtigkeiten. Als einzelne Gruppen kämpfen wir alle für die gleichen Rechte für alle Menschen, egal, wie sehr man versucht, uns einzuschüchtern oder stumm zu machen. Und mit Stolz reichen wir euch in diesem gemeinsamen Kampf die Hände und bitten euch, LÄRM ZU MACHEN für die Autonomie, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung <i>aller Körper – überall!<span class="Apple-converted-space"> </span></i>
Mit solidarischen Grüßen, SWAG<p>&nbsp;</p>
Sex Worker Action Group<span class="Apple-converted-space"> </span>
CONTACT INFORMATION:<p>&nbsp;</p>
Sex Worker Action Group<p>&nbsp;</p>
Email: SWActionWeek@protonmail.com<p>&nbsp;</p>
Website: https://swactionweek.wixsite.com/website Instagram: @swactionweek<p>&nbsp;</p>
Facebook page: SW Action Week<span class="Apple-converted-space"> </span>
<img src="data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAKwAAAABCAYAAABDs0XoAAAAAXNSR0IArs4c6QAAAHhlWElmTU0AKgAAAAgABAEaAAUAAAABAAAAPgEbAAUAAAABAAAARgEoAAMAAAABAAIAAIdpAAQAAAABAAAATgAAAAAADYvMAAApqQANi8wAACmpAAOgAQADAAAAAQABAACgAgAEAAAAAQAAAKygAwAEAAAAAQAAAAEAAAAAEiEd7QAAAAlwSFlzAAAMzQAADM0B9/0h3QAAABlJREFUKBVjZEk+sJ9hFIyGwBAIAcZ/DOsBH1oDltKP/cAAAAAASUVORK5CYII=" alt="page2image39282816.png" /><span class="Apple-converted-space"> </span>
<b>Sexworker Action Week! 31st of August – 7</b><b>th </b><b>of September 2020<span class="Apple-converted-space"> </span></b>
<b>Invitation Open Planning Meeting: 10</b><b>th </b><b>of August, 7.30 pm, Berlin.<span class="Apple-converted-space"> </span></b>
Colleagues! Friends! Allies!<span class="Apple-converted-space"> </span>
<b>Sex workers are under attack.<span class="Apple-converted-space"> </span></b>
We, the Sex Work Action Group of Berlin, are calling for the full multitude and diversity of the sex worker's rights movement and its supporters to join us for an Action Week to fight stigma and the laws it has levied on our bodies — a weight that is bleeding our community dry.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<b>Join us for our open Action Week Planning Meeting on Monday, August 10th, 7:30pm, at Karada House, Greifswalder Str. 9, 10405 Berlin. All are welcome.<span class="Apple-converted-space"> </span></b>
Although the deadly spectres of stigma, over-regulation, and the government denying our humanity are no strangers to us, COVID-19 has exposedpoliticians'will to criminalise, marginalise and erase sex workers. Exploiting the COVID-19 pandemic and calling sex workers "super spreaders" and "a risk for the public health", politicians, together with conservatives, fundamentalist christians, and SWERFS (Sex Worker Exclusionary Radical Feminists) are working actively to introduce repressive laws against sex workers and thereby continue the old tradition of scapegoating and stigmatising sex workers - a dynamic that ultimately leads to poverty, isolation, violence and death. While profits and the continuiation of labour has been a focus for the government's pandemic regulations, sex workers are barred from any income by not being allowed to work; simultaneously, many of us are exluded from welfare programs. To make matters worse, we have seen a drastic increase in police controls and harassment against sex workers, and while the sex worker community is suffering as a whole, these attacks target the most vulnerable -- particularly street-based, migrant, and trans*sex workers.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<b>What do we have to say about it?<span class="Apple-converted-space"> </span></b>
Sex work is work! Laws and cops off our bodies and out of our homes, brothels, and studios!<p>&nbsp;</p>
Sex workers are HUMAN BEINGS, worthy of equal protection under the law and the same rights and freedoms as members of any other profession. My Body, My Choice!<span class="Apple-converted-space"> </span>
This is no moment to be laboring in solitude. As members of our community, your voices are invaluable to our fight. We ask <i>you</i>, our colleagues, allies and friends, to come to the meeting and see how much our movements have in common and how, by fighting side by side, we become an undeniable force for equality for all of us. By opening up the organisational process, we hope to make our Action Week as inclusive and interactive as possible.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<b>The Action Week--August 31st-September 7th, 2020<span class="Apple-converted-space"> </span></b>
Politicians are returning from their summer break early September, so we chose this moment for a time of action! Since sex workers are often forced to live and work in the shadows of society, our aim is to become visible through a wide range of activity in support of sex worker's rights, so that we can no longer be ignored.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<b>What We’re Planning And How You Can Get Involved<span class="Apple-converted-space"> </span></b>
Our goal is to bring in as many community members and allies as possible for the Action Week. If you support us by planning your own event, we will amplify it through our Facebook page (SW Action Week), Instagram (@swactionweek), and website (https://swactionweek.wixsite.com/website). We will collect and archive all these actions and attend as many as possible! We are also working on direct communications and workshops with lawmakers. The big finale of the Action Week will be a demo on the 7th, to which you are all invited! Check our social media and blog for regular updates and send in your own events, statements or reports to be posted there.<span class="Apple-converted-space"> </span>
The sky is the limit! Anything that promotes our mission of visibility and insistence on equal rights is welcome, whether it be a workshop, community event, podcast, blog post, social media solidarity campaign, protest, direct action, graffiti, stickers around the city, magazine, press articles, open letter and cards to MoPs, banner drop, info stand...anything that gets the word out that:<span class="Apple-converted-space"> </span>
We stand for an end to criminalisation and police controls. We demand the right to work in safety and free of harassment and exploitation. We aim for a community that protects and uplifts each other. We stand in solidarity with other people in struggle against social injustices. As individual groups, we are all fighting for the equal rights of all people, no matter how much others want to silence us — and it is with pride in this shared struggle that we ask you to join us to<i>MAKE SOME NOISE</i>for the autonomy, justice, and equality for <i>all </i>bodies <i>everywehere</i>.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Yours in solidarity,<p>&nbsp;</p>
SWAG<p>&nbsp;</p>
Sex Worker Action Group<span class="Apple-converted-space"> </span>
<strong>CONTACT INFORMATION:</strong>
Sex Worker Action Group<p>&nbsp;</p>
Email: SWActionWeek@protonmail.com<p>&nbsp;</p>
Website: https://swactionweek.wixsite.com/website Instagram: @swactionweek<p>&nbsp;</p>
Facebook page: SW Action Week<span class="Apple-converted-space"> </span><p>&nbsp;</p><h2>Written by <a href="/community/tags/kaufmich-team" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;" /></p>]]></description><guid isPermaLink="false">1364</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:52 +0000</pubDate></item><item><title>Rotlicht an! In K&#xF6;ln protestiert die Sex Branche gegen das Berufsverbot</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/rotlicht-an-in-koeln-protestiert-die-sex-branche-gegen-das-berufsverbot/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/6119595_monthly_2021_111442210166_202008IMG_9942.jpeg.421775270bedae668d80a612e24cf8b1.jpeg.3987686e79046718a5815c7f381e7afa.jpeg" /></p>



<strong>Fünf Monate schon sind die Bordelle geschlossen. Es herrscht praktisch ein Berufsverbot. Die Branche fordert Rotlicht an, legales Arbeiten unter Auflagen! </strong>
Denn viele Sexworker arbeiten zunehmend illegal, um zu überleben. Illegalität bedeutet immer Erpressbarkeit, Denunziation, einen Anstieg an Übergriffen und Gewalt. Aber der Staat sieht bislang keinen Handlungsbedarf.<p> </p>
<h6>Rotlicht an: über 200 rote Schirme auf der Kölner Domplatte</h6>
100 Teilnehmer waren geplant, rund 200 Sexworker, Bordellbetreiber und Verbündete sind gekommen. Sie versammelten sich letzten Mittwoch bei herrlichen Sonnenschein auf der Kölner Domplatte, um gegen das geltende Corona Prostitutionsverbot und die Forderung nach einem <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/spendenaktion-fuer-politik-gegen-freierbestrafung-und-sexkaufverbot/" target="_blank" rel="external">Sexkaufverbot</a> zu protestieren.<p> </p>
<img class="aligncenter size-medium ipsImage ipsImage_thumbnailed" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/IMG_9941-300x200.jpeg.9f3dd27832b17b004982a3ecacec0560.jpeg" data-fileid="1833" alt="Sexarbeiter Prostest in Köln" width="300" height="200">
Auch Sexarbeiterin und Aktivistin Nicole Schulze, die am Straßenstrich arbeitet, kam mit ihrem Love Mobil angereist und forderte in ihrer Rede die Gleichstellung mit anderen körpernahen Dienstleistungen, die schon längst wieder arbeiten dürfen.<p> </p>
<h6>Menschenrechte gelten auch für Sexworker</h6>
Sexarbeiterin Nadine erklärte in einer emotionalen Rede, daß Sexworker Menschen sind, die entsprechend respektiert und anerkannt werden sollen.<p> </p>
Auch die politische Sprecherin des <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/" target="_blank" rel="external nofollow">Berufsverbandes Sexarbeit</a> BESD Johanna Weber forderte die Öffnung aller Prostitutionsstätten zum 1. September als realistisches Ziel.<p> </p>
Außerdem verlas sie eine <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/2020/07/29/deutsche-aidshilfe-unterstuetzt-forderung-sexarbeit-wieder-zulassen-jetzt/" target="_blank" rel="external nofollow">Erklärung</a> der <a href="https://www.aidshilfe.de" target="_blank" rel="external nofollow">Deutschen Aidshilfe</a>, die ebenfalls auf den Zusammenhang zwischen Berufsverbot, illegales Arbeiten und die Zunahme von Gesundheitsrisiken hinwies.<p> </p>
<img class="aligncenter size-medium ipsImage ipsImage_thumbnailed" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/IMG_9940-200x300.jpeg.04ebee5ef5bbb4cc791429a3ac0413c3.jpeg" data-fileid="1834" alt="Köln Sexarbeiter Prostest" width="200" height="300"><h6>Trotz Steuern keine staatliche Unterstützung</h6>
Die BesD Pressesprecherin Susi brachte in ihrer Rede ein Defizit auf den Punkt: der Staat zieht sich aus der Verantwortung, wenn es um die Rechte von Migrant:innen in der Sexarbeit geht. Tatsache ist, dass sehr viele Sexworker jahrelang brav Steuer gezahlt haben, aber in Corona Zeiten keinerlei Ansprüche auf finanzielle Unterstützung haben, weil sie Migrant:innen sind. Das ist eine diskriminierende Praxis.<p> </p>
Dieser Ungerechtigkeit versucht der Berufsverband BESD mit einem <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/wissen/besdnotfallfonds/" target="_blank" rel="external nofollow">Spendenfonds</a> für notleidende Sexworker seit Monaten entgegen zu wirken. Immerhin konnten mehr als 125.000 € an Spenden eingesammelt und an über 400 Sexworker in Notlagen ausgezahlt werden.<p> </p>
Man kann deshalb von einem großartigen Engagement des Berufsverbandes sprechen, das bislang kaum öffentlich gewürdigt wurde.<p> </p>
<img class="aligncenter size-medium ipsImage ipsImage_thumbnailed" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/IMG_9919-e1596445556336-225x300.jpeg.7c959680d09012a89a545b49acacc336.jpeg" data-fileid="1835" alt="Sexworker Protest Hamburg" width="225" height="300">
Die Öffnung der Bordelle unter Hygiene-Auflagen in Corona Zeiten ist erklärtes Ziel der politischen Aktivisten. Denn das Abdriften in Illegalität bedeutet immer auch einen Anstieg an repressiver Staatsgewalt, Bußgelder, Gewalt, Denunziation und Anstieg von <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/safer-sex-guide-was-ihr-ueber-sexuell-uebertragbare-krankheiten-wissen-muesst/" target="_blank" rel="external">sexuell übertragbaren Infektionen</a> (STI).<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6>Internationale Studien beweisen den Zusammenhang zwischen illegalem Arbeiten und Gewalt</h6>
Auch dies belegen auch über 134 Studien weltweit, dass <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/tag-gegen-gewalt-an-frauen-experten-warnen-vor-sexkaufverbot/" target="_blank" rel="external">repressive Prostitutionspolitik</a> wie ein Sexkaufverbot mit einem Mangel an Gesundheitsschutz und einem Anstieg an Gewalt gegen Sexarbeitenden einhergeht.<p> </p>
Die roten Schirme, das Erkennungsmerkmal der internationalen Hurenbewegung, waren auch auf der Domplatte großartig inszeniert. Der Protestzug war beeindruckend und wurde musikalisch auf der "Hexengeige" von Sexarbeiterin und Künstlerin Madame Kali begleitet.<p> </p>
In einer flammenden Ansprache forderte Stephanie Klee, Sprecherin des Bundesverbandes sexuelle Dienstleistungen<a href="https://bsd-ev.info" target="_blank" rel="external nofollow"> BSD</a> die sofortige Aufhebung des Berufsverbotes. Sie hat auch ein überzeugendes Hygienekonzept für Bordelle entwickelt, das individuell und maßgeschneidert für die unterschiedlichen Prostitutionsstätten angepasst werden kann.<p> </p>
Denn die Arbeitsbedingungen sind nicht überall gleich. Es gibt Unterschiede zwischen kleinen Wohnungsbordellen, Laufhaus, Straßenstrich, Domina Studios und großen FKK Clubs.<p> </p>
<img class="aligncenter size-medium ipsImage ipsImage_thumbnailed" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/IMG_9864-300x225.jpeg.3d8c87375570cb737a4ebf68d5f97c90.jpeg" data-fileid="1836" alt="Hurendemo Köln" width="300" height="225">
 <p> </p>
<blockquote class="modern-quote full">Wer noch nie an einer Protestkundgebung von Sexarbeiter:innen teilgenommen hat, wird sich wundern, wie laut und smart Sexworker in der Öffentlichkeit auftreten, um für ihre Rechte, für mehr Sicherheit und Gesundheit in der Sex Branche zu kämpfen!</blockquote>
<img class="aligncenter size-medium ipsImage ipsImage_thumbnailed" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/IMG_9858-e1596445757564-225x300.jpeg.eb207872e24b31583c3723f2051f9f36.jpeg" data-fileid="1837" alt="Kölner Hurendemo" width="225" height="300"><h6>Sexworker setzen Zeichen</h6>
Aber der Protest in Köln - vor der imponierenden Kulisse des Kölner Doms - ist nicht nur ein Signal an Köln und NRW. Es ist eine Erinnerung für alle Politiker, die in diesen Zeiten über die Weiterarbeit der Sexarbeitenden entscheiden. Aktuell gibt es Tendenzen, daß es mit einer Öffnung der Branche in den kommenden Monaten klappen könnte. Bleiben wir vorsichtig optimistisch!<p> </p>
Auch die nächste Hurendemo ist schon geplant: am <strong>6. August in Stuttgart</strong>! Kommt nach Stuttgart und kämpft für die Rechte der Branche. Escorts, Kunden, Dominas, Huren! Wir zählen auf Euch!<p> </p>
<img class="aligncenter ipsImage ipsImage_thumbnailed size-medium" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/91E20934-46F0-4C74-99CF-B9928DA5C422-300x300.jpeg.602fba779be7b3ab7995736694154d5a.jpeg" data-fileid="1838" alt="Hurendemo in Stuttgart öffnet die Bordelle" width="300" height="300"><h6>Diskriminierung der Sex Branche durch alle Social Media Player</h6>
In eigener Sache: Kaufmich kann nur begrenzt Informationsvermittlung über die sozialen Medien wie Twitter, Instagram, Facebook, YouTube &amp; Co leisten, da ein Link zu unserer Plattform mit der sofortigen Sperrung der Accounts einhergeht. Die großen Social Media Player diskriminieren Sexarbeit und Prostitution. Das liegt vor allem daran, daß sämtliche Unternehmen US-amerikanischen Ursprungs sind und in den USA Prostitution weitgehend kriminalisiert ist. Mit verheerenden Auswirkungen.<p> </p>
 <p> </p>
<strong>Noch Fragen? Dann wendet Euch an den BESD oder BSD, werdet Mitglied und unterstützt die Verbände auf der Straße oder mit einer Spende. Der Nothilfe Fonds benötigt nämlich immer noch Spenden, um Sexworker in Not auch aktuell unterstützen zu können. </strong>
 <p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/susi" rel="">Susi</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">1363</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:52 +0000</pubDate></item><item><title>Tag der Offenen T&#xFC;r: eine Stippvisite in Berliner Bordellen</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/tag-der-offenen-tuer-eine-stippvisite-in-berliner-bordellen/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1686268823_monthly_2021_111759050107_202007IMG_9633.jpeg.f4a956bc1d7d13c9228802a7b77130d8.jpeg.29181bd37c20edf3bdbb6c9e92bb45f4.jpeg" /></p>



<strong>Der <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/tag-der-offenen-tuer-bei-den-bordellen/" target="_blank" rel="external">Tag der Offenen Tür der Bordelle</a> am 16. Juli ist ein deutschlandweites Signal, um zu zeigen: wir sind noch da und wir wollen endlich wieder unter Einhaltung von speziellen Hygienevorschriften öffnen.</strong>
Die Szene verlagert sich mit der Dauer der Prostitutionsverbote zunehmend in die Illegalität. Damit sind viele Sexworker auch für Beratungsstellen und Hilfsangebote nicht mehr erreichbar.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6>Kondompflicht wird in Bordellen konsequent umgesetzt</h6>
Auch in Berlin nehmen mehrere Bordelle an diesem Tag der Offenen Tür teil. Der Weg führt ins Freudenhaus Hase in den tiefsten Berliner Wedding, wo mir die Umsetzung des Hygienekonzepts erklärt wird. Sexarbeiter:innen und Kund:innen müssen sich nach Betreten des Arbeitszimmers die Hände gründlich waschen und desinfizieren. Jedem Kunden wird angeboten, zu duschen. Für jeden Kunden gibt es ein eigenes Handtuch und Bettlaken bzw. ein Gummilaken, dass nach jedem Kunden gereinigt und desinfiziert wird.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Vor und nach jedem Gast mußten sich schon vor der Corona Krise Sexarbeiter:in und Kunde reinigen, die Hände waschen und duschen. Sexworker sind wahre Hygiene-Expert:innen so Sexarbeiterin Milena, die schon seit 17 Jahren bei Hase arbeitet. Auch die Kondompflicht wird seit der Einführung des Prostituiertenschutzgesetzes vor drei Jahren in Bordellen konsequent umsetzt.<p> </p>
Im Freudenhaus Hase in Berlin zahlt der Gast die Zimmermiete und das Honorar wird mit den Frauen separat verhandelt. Das Freudenhaus nimmt nicht am <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/mit-einem-bein-im-knast/" target="_blank" rel="external">Düsseldorfer Verfahren</a> teil, da jede Frau eine eigene Steuernummer hat. Bei Hase können keine Frauen ohne Steuernummer arbeiten. Alles läuft korrekt und ohne Komplikationen. Quasi ein Vorzeige-Bordell.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Am Tag der Offenen der Bordelle können Besucher sich vor Ort über die aktuelle Situation der Bordelle in Zeiten von Corona schlau machen und Fragen stellen. Dazu zählt auch die Umsetzung von Hygienekonzepten, mit denen die Bordelle die Öffnung ihrer Betriebe erreichen wollen.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6>Wie Bordelle in den letzten Monaten die Corona Krise erlebt haben</h6>
Wir diskutieren auch über die Forderungen nach einem Sexkaufverbot in Zeiten des Corona bedingten Prostitutionsverbots, über Kolleginnen in den Niederlanden und Frankreich, die keine Ansprüche auf staatliche Unterstützung haben, und nun mit Zuhältern zusammenarbeiten. Ein Abhängigkeitsverhältnis, dass sich niemand freiwillig wünscht.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Mein nächster Stop an diesem Tag ist die Zimmervermietung Rose in Lichtenberg. Auch hier konnte erfolgreich Corona Soforthilfe beantragt werden. Demnächst wird im Bordell Rose ein <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/glossar-glory-hole-mysterioeses-loch-in-der-wand/" target="_blank" rel="external">Glory Hole</a> installiert. Glory Holes sind besonders durch den Film „Irina Palm“ mit Marianne Faithful einem größeren Publikum bekannt geworden. Marianne Faithful spielt die Hauptrolle und erleidet durch kontinuierliche Handentspannung einen Penisarm, weshalb sie nicht mehr arbeiten kann.<p> </p>
<h6>Bordelle bewerben sich um Corona Soforthilfe</h6>
Jetzt seit Juli kann man sich wieder über den Steuerberater um Corona Soforthilfe bewerben, wobei diesmal nur 80% der Betriebskosten übernommen werden können. Aber um Betrug vorzubeugen läuft das nur noch über den Steuerberater.<p> </p>
In Julias Kuscheladresse arbeiten immer 2-3 Frauen am Tag, außerdem gibt es eine Pärchen-Vermietung, also ein Seitensprung-Apartment. Hier arbeiten vorwiegend deutsche Frauen. Julia hat erst seit der Mitgliedschaft im BSD Kontakt zu anderen Kolleg:innen und findet es sehr hilfreich, sich auszutauschen und informiert zu sein. Sie ist seit 2 Jahren Mitglied und hat sehr gute Erfahrungen mit dem BSD gemacht, der mit der Kampagne „<a href="https://bsd-ev.info/kampagne-sexarbeit-gleichstellen/" target="_blank" rel="external nofollow">Sexarbeit gleichstellen</a>“ ebenfalls auf sich aufmerksam macht.<p> </p>
<img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed size-medium" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/IMG_9638-255x300.jpeg.be66fe666d392199ed38eaffabebd954.jpeg" data-fileid="1828" alt="" width="255" height="300"> BSD Bundesverband sexuelle Dienstleistungen - Stephanie Klee<p> </p>
Plötzlich kommen noch der Gummimann und weitere Besucher vorbei. Der Gummimann ist der Kondomlieferant. Das ein Bordell in Bayern an diesem Tag wieder öffnen darf, wäre wirklich ein Grund zum jubeln, wenn dies das Startsignal für die Bordellöffnungen bundesweit wäre. Alle sind optimistisch, dass das Prostitutionsverbot auch in Berlin bald fällt und einer Wieder-Eröffnung nichts mehr im Wege stehen wird.<span class="Apple-converted-space"> </span>
 <p> </p>
<a href="https://www.kaufmich.com/magazin/der-kaufmich-escort-guide-steuern/" rel="external"><img class="aligncenter ipsImage ipsImage_thumbnailed size-full" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/Steuer.png.3ec2e113dfe1390520160a4be6e0eb28.png" data-fileid="1829" alt="Steuern und Sexarbeit" width="600" height="400"></a>
 <p> </p>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/susi" rel="">Susi</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">1359</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:51 +0000</pubDate></item><item><title>Tag der offenen T&#xFC;r bei den Bordellen</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/tag-der-offenen-tuer-bei-den-bordellen/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/888340505_monthly_2021_112114677895_202007klein.png.6407960b26df893d879373d96ca77804.png.cc087a29fef58b741135c1be96c48283.png" /></p>



<strong>Ein Termin, den man sich merken muß. Am 16. Juli findet ein offener Tag bei vielen Bordellen statt. Alle Infos findest Du auf der <a href="https://www.redlight-on.de/news" target="_blank" rel="external nofollow">Website</a>. Hier die Einladung:</strong>
<span style="font-size: 14px;">Deutschlandweit öffnen am 16.Juli die Bordelle ihre Türen und die Öffentlichkeit und Presse ist an diesem Tag willkommen. </span>
<h6><span style="font-size: 14px;">Nutze die Chance – Sei auch Du dabei!</span></h6>
<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
In der Zeit von 10 - 18 Uhr werden die Bordelle für einen Tag der offenen Tür geöffnet. Jedes Bordell, ob klein oder groß, diskret oder weithin sichtbar, cool oder kitschig, Fetisch oder kuschelig.<p> </p>
<h6>Macht alle mit!</h6>
<ul><li></ul></div></div></div><p> Wir wollen deutlich machen „Wir sind noch da“
 	</p><li><p> Wir öffnen die Häuser für interessierte Bürger, Medienvertreter, kommunale Entscheidungsträger (z.B. Bürgermeister, Stadträte), Beratungsstellen

 </p><p> </p><ul><li></ul><p>  Wir sind gesprächsbereit und wollen informieren
 	</p></li><li><span style="font-size: 14px;">  über unsere derzeitige Situation</span></li><ul><li></ul><p>  Arbeitsbedingungen in einem sauberen und sicheren Umfeld
 	</p><li><p>  über die Umsetzung von Maßnahmen zur Herabsetzung des Infektionsrisikos.
 	</p></li><li><p>  die Folgen eines generellen „Prostitutionsverbotes“ (Verlagerung in die Illegalität und in kriminelle Strukturen)

 </p><p> </p><ul><li></ul><p>Wir stehen an diesem Tag für alle Fragen zur Verfügung.Möchtest auch Du aktiv für Dich, Dein Unternehmen, Deinen Betrieb, Deine Branche etwas machen, um wieder öffnen zu können?Möchtest Du als Sexworker*in ein befreundetes Bordell tatkräftig unterstützen? Unterstützung von Verbänden, Erotikportalen und engagierten Menschen ist willkommen.Wende Dich für weitere Informationen bitte an Laura • Mobil 0178-7641620 <span style="font-size: 14px;">• E-Mail : kontakt@redlight-on.de</span>

 </p><p> </p><h6>Ab Mittwoch, den 01.07.20, findet Ihr alle Infos auf der Kampagnen-Website <a href="http://www.redlight-on.de" target="_blank" rel="external nofollow">www.redlight-on.de</a></h6><p>
 </p><p> </p><p>
 </p><p> </p><a href="https://www.redlight-on.de/news" rel="external nofollow"><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed size-full" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/offene-tuer.png.33149f196b1148991ac9ee70e33c2f47.png" data-fileid="1826" alt="Tag der offenen Tür bei den Bordellen" width="600" height="800"></a><p> Bitte anklicken</p><p> </p><p>
 </p><p> </p><p>
 </p><p> </p><p>
 </p><p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/kaufmich-team" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>
</li>

]]></description><guid isPermaLink="false">1356</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:51 +0000</pubDate></item><item><title>Deutsche Hurengewerkschaft BESD verklagt Nonne</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/deutsche-hurengewerkschaft-besd-verklagt-nonne/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/2100948552_monthly_2021_111368390769_202006hurengewerkschaft-verklagt-nonne.jpg.1ad49e64e35aca8fe481eca20605f44a.jpg.d57d176b6379dd757b7a1b22abef0599.jpg" /></p>



<strong>Nein, das ist kein Rollenspiel. </strong><strong>Ein Anwalt wurde von der Hurengewerkschaft <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de" target="_blank" rel="external nofollow">BESD</a> beauftragt, die Ordensschwester und Prostitutionsgegnerin Dr. Lea Ackermann, Vorsitzende des Vereins für Frauenrechte <a href="https://www.solwodi.de" target="_blank" rel="external nofollow">Solwodi</a>, außergerichtlich abzumahnen. Warum das notwendig ist, erfahrt Ihr hier.</strong>
Sexworker mußten sich in den letzten Jahrzehnten an vieles gewöhnen. Auch das man ihre Stimmen und Wünsche regelmäßig zum Schweigen bringt und von Sexworkern geführte Gruppen und Organsationen in der Öffentlichkeit als „Zuhälterlobby“ bezeichnet. Dies betrifft nicht nur Deutschland, sondern auch andere Länder. Meist regt sich nur Widerstand in der Online Bubble, aber das ist nicht ausreichend.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<a href="https://menschenhandelheute.net/2014/12/10/solwodi-grunderin-lea-ackermann-sexarbeit-drecksarbeit-prostitution/" target="_blank" rel="external nofollow">Sexarbeit ist „Drecksarbeit“</a> meinte Lea Ackermann in einem Welt Interview schon 2014. Aktuell äußerte sie sich in einem <a href="https://www.welt.de/vermischtes/plus207600069/Prostitution-in-der-Corona-Krise-Sollen-die-Frauen-irgendwelchen-Gewalttaetern-hingeworfen-werden.html?wtrid=socialmedia.socialflow....socialflow_twitter" target="_blank" rel="external nofollow">Welt Interview vom 29.04.2020</a> wie folgt über den BESD:<p> </p>
<h6>Die Lobby der Zuhälter und Heuchler</h6>
<blockquote class="modern-quote full">„Ackermann: Dieser Berufsverband gibt sich fürsorglich, dabei steckt dahinter auch die Lobby der Zuhälter. Die machen nichts aus Fürsorge. Diese Helfer sind Heuchler.“</blockquote>
Dr. Lea Ackermann, Ordensschwester und Vorsitzende des Vereins Solwodi sowie Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, macht regelmässig zusammen mit anderen Prostitutionsgegnern öffentlich Hatz gegen den Berufsverband BesD und diffamiert ihn öffentlich als „Zuhälterlobby“.<p> </p>
Der BesD will sich das nicht länger gefallen lassen und setzt sich deshalb mit juristischen Mitteln dagegen zur Wehr. Die Verwendung des Begriffs „Zuhälterlobby“ gegen den Verband umfasst nämlich folgende Tatbestände<span class="Apple-converted-space"> </span>
<ul><li>Falschberichterstattung</li>
 	<li>unwahre Tatsachenbehauptung</li>
 	<li>Verleumdung</li>
 	<li>Ehrverletzung</li>
 	<li>Schmähkritik</li>
 	<li>Beleidigung in Presse, Internet und Social Media</li>
</ul>
 <p> </p>
Zur Info: im Berufsverband BESD sind nur 6% aller Mitglieder ehemalige oder aktive Sexarbeiter:innen, die gleichzeitig einen Betrieb leiten (Studio, Escort Agentur u.a.). Der BesD engagiert sich für die Rechte von Sexarbeitenden. Außerdem ist es nicht rechtmässig, eine ganze Branche zu kriminalisieren. Zuhälterei ist ein Straftatbestand und mit kriminellen Machenschaften hat der BesD grundsätzlich nichts zu schaffen.<p> </p>
Wofür sich der BESD engagiert, kann man auf ihrer <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de" target="_blank" rel="external nofollow">Website</a> nachlesen. Aktuell unterstützen wir bei Kaufmich mit einer <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/spendenaktion-fuer-politik-gegen-freierbestrafung-und-sexkaufverbot/" target="_blank" rel="external">Spendenaktion und einem virtuellen Geschenk</a> dieses Engagement.<p> </p>
<h6>Sexarbeit ist mit Gesundheitsrisiken verbunden</h6>
Leider ist Prostitution mit Gesundheitsrisiken verbunden und kann körperlich belastend sein. Deshalb muß man der Prävention, Gesundheitsförderung und medizinischen Versorgung große Aufmerksamkeit schenken, denn viele Sexworker haben nur einen eingeschränkten Zugang zur Krankenversicherung.<p> </p>
Also nicht Kriminalisierung und Verbote sind das Rezept, die Probleme in der Rotlicht Szene in den Griff zu bekommen, denn sie potenzieren Gewalt. Das weisen über 134 Studien weltweit nach.<p> </p>
Deshalb ist Professionalisierung so wichtig und wir bei Kaufmich haben dafür viele Ressourcen entwickelt, um Sexworker aber auch Kunden zu informieren und zu schulen. Eine Wissensressource für Sexworker ist zum Beispiel <a href="https://bigsister.de/" target="_blank" rel="external nofollow">Big Sister</a>, die aus den Erfahrungen von Sexworkern in Deutschland und der Welt entstanden ist. Für Sexworker gibt es hier bei Kaufmich vielfältige <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/home/info-guides-fuer-escorts/" target="_blank" rel="external">Hilfe Guides</a> und für Kunden den Kaufmich <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/der-kaufmich-kunden-knigge/" target="_blank" rel="external">Kunden Knigge</a>.<p> </p>
<h6>Letztlich drohen Sexarbeitenden nur neue Gefahren durch ein Sexkaufverbot<span class="Apple-converted-space"> </span></h6>
Fachleute weisen die Behauptung zurück, daß Sexarbeitende vor Zwang und Menschenhandel durch ein <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/tag-gegen-gewalt-an-frauen-experten-warnen-vor-sexkaufverbot/" target="_blank" rel="external">Sexkaufverbot</a> geschützt würden. Im Gegenteil: Sexworker in prekären Verhältnissen, insbesondere Migrant:innen, Transgender und drogengebrauchende Sexarbeiter:innen, würden weiter besonders geschädigt, wenn man sie weiterhin marginalisiert und sichere Arbeitsbedingungen verhindert. <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/beratungsstellen-adressen/" rel="external">Hilfs- und Beratungsangebote</a> würden es schwer haben, Zugang zu finden.<p> </p>
Der BESD hat sich schon deutlich von einem <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/2019/09/11/stellungnahme-zu-sexkaufverbot-vorschlag-in-deutschland-freierbestrafung-gefaehrdet-die-sicherheit-von-tausenden-sexarbeiterinnen/" target="_blank" rel="external nofollow">Sexkaufverbot</a> öffentlich distanziert. In den vielstimmigen Chor aus Prostitutionsgegner:innen sind auch kürzlich <a href="https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/coronavirus-prostitution-bundestagsabgeordnete-fordern-verbot-a-1a9b2a55-d8f8-41c0-996a-0755aacfea2e" target="_blank" rel="external nofollow">16 Parlamentarier</a> eingefallen, die sich für ein Sexkaufverbot in Deutschland engagieren, angeführt vom Mediziner Karl Lauterbach, dessen Stimme auch bei den aktuellen Berufsverbot für Prostitution Gewicht hat. Wen die Folgen eines Sexkaufverbots interessieren, kann es in dieser <a href="https://menschenhandelheute.net/2014/07/01/prostitution-und-menschenhandel-1-die-wahrheit-uber-das-nordische-und-schwedische-modell/" target="_blank" rel="external nofollow">Analyse</a> nachlesen.<p> </p>
Wir können allen Sexworkern nur raten, sich zu vernetzen und im Berufsverband BesD zu organisieren. Die Gebühren für die Mitgliedschaft sind in Corona-Zeiten ausgesetzt.<p> </p>
<strong>Wie ist Eure Meinung bei diesem Thema? Seid Ihr über die aktuellen Verbotsdiskussionen im Bilde? Informiert Euch hier im Kaufmich Magazin zum Thema Sexkaufverbot.</strong>
 <p> </p>
<a href="http://kaufmich.com" rel="external"><img class="aligncenter ipsImage ipsImage_thumbnailed size-full" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/ROTLICHT_500x375_GE.png.9dd0570c22a69fcf3ee2804e50f92d54.png" data-fileid="1813" alt="Rotlicht an Kampagne" width="500" height="375"></a>
 <p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/susi" rel="">Susi</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">1346</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:49 +0000</pubDate></item><item><title>Corona Update: Sexarbeit in der Krise</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/corona-update-sexarbeit-in-der-krise/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1719244911_monthly_2021_11734661400_202006ROTLICHT_500x375_GE_OP1.png.0cd40a7715ffd2863839101e547974c6.png.afec1dc5f589686d9846623498dcde00.png" /></p>



<strong>Viel ist in den letzten Wochen passiert. Gerade haben wir erst den Hurentag zusammen gefeiert. Nun möchten wir Euch über die aktuelle Entwicklung rund um die Coronakrise und Sexarbeit auf dem laufenden halten und Euch ein kurzes Corona Update geben. Hier die wichtigsten News.</strong>
<strong>+++ Update Berlin +++</strong>
Bitte beachtet, dass nach der aktuellen <span id="OBJ_PREFIX_DWT342_com_zimbra_url" class="Object" role="link"><a href="https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung/" target="_blank" rel="external nofollow">SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung</a></span> des Landes Berlin weiterhin Einschränkungen für die Erbringung sexueller Dienstleistungen gelten. Erlaubt sind aktuell ausschließlich sexuelle Dienstleistungen ohne Geschlechtsverkehr. Insbesondere erotische Massagen, Fesselspiele und verwandte Sexualpraktiken sind zulässig; gesichtsnahe Praktiken sind nicht erlaubt. Ab dem <strong>1. <span id="OBJ_PREFIX_DWT343_com_zimbra_date" class="Object" role="link">September 2020</span></strong> sind auch wieder sexuelle Dienstleistungen mit Geschlechtsverkehr zulässig. Erlaubt sind diese Dienstleistungen unter folgenden Voraussetzungen: Sofern Ihr Dienstleistungen anbietet, seid Ihr verpflichtet, ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen und dieses auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen. Alle Dienstleistungen dürfen nur nach Terminvereinbarung und ausschließlich an einzelne Personen erbracht werden. Verstöße gegen diese Bestimmungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einem Bußgeld bis zu 25.000 EUR geahndet werden.<p> </p>
<h6>In der Schweiz und Österreich ist seit Juni bzw. Juli Sexarbeit wieder erlaubt</h6>
Die Meldungen kamen letzte Woche rein. Das Sexgewerbe darf in der <a href="https://www.nzz.ch/schweiz/der-gartenparty-steht-nichts-mehr-im-weg-und-die-ferienregionen-kommen-auf-touren-das-bedeutet-die-neue-freiheit-im-detail-ld.1558124?mktcid=smsh&amp;mktcval=Twitter" target="_blank" rel="external nofollow">Schweiz</a> ab dem 6. Juni und in <a href="https://kurier.at/chronik/oesterreich/oesterreich-erlaubt-prostitution-ab-dem-1-juli/400854338?utm_medium=Social&amp;utm_source=Twitter#Echobox=1590653723" target="_blank" rel="external nofollow">Österreich</a> ab dem 1. Juli wieder seine Pforten öffnen.<p> </p>
In Deutschland müssen wir uns noch ein wenig gedulden. Kürzlich wurden auch Hygienekonzepte der Berufs- und Bundesverbände der Sexbranche wie <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/2020/05/19/hygiene-konzept-fuer-sexarbeit-besd-fordert-gleichbehandlung-bei-corona-lockerungen/" target="_blank" rel="external nofollow">BESD</a>, BSD und UEGD medial verbreitet, um Druck auf die Politik auszuüben und eine schrittweise Öffnung des Sexgewerbes sicherzustellen.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6>Hygienekonzepte und Klagewelle</h6>
Eine <a href="https://app.handelsblatt.com/unternehmen/sexarbeit-die-erotikbranche-fuerchtet-das-total-verbot/25873782.html?ticket=ST-1951601-P9ZNYqaC64ie5c51c3xF-ap5" target="_blank" rel="external nofollow">Klagewelle</a> wurde von zahlreichen Bordellbetreibern in Deutschland in der letzten Zeit losgetreten, um Lockerungen im Sexgewerbe zu erzwingen. Man findet dazu zahlreiche Medienberichte aus den verschiedenen Bundesländern. Man muß jetzt die kommenden Wochen abwarten, ob sich die deutsche Politik für eine Wiedereröffnung des Sexgewerbes entscheidet.<span class="Apple-converted-space"> </span>
 <p> </p>
<h6>Erotik findet jetzt online statt</h6>
Bis dahin bedeutet es, Geduld zu haben und in dieser Übergangszeit z.B. Online Services anzubieten und zu verkaufen, wenn man in der Sexindustrie weiter arbeiten möchte. Also Fotos, Videos, Webinars und Workshops, Webcam Chats, virtuelle Strip Shows, die man mit <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/kaufmich-gutscheine-so-verdienst-du-mit-online-services-gutes-geld/" target="_blank" rel="external">Kaufmich Gutscheinen</a> bezahlen kann.<p> </p>
Wenn auch kein käuflicher Sex erlaubt ist, so kann man jetzt etwas Zeit in den Frühjahrsputz der eigenen Online Werbung stecken und sein Profil aufpolieren. Dazu haben wir Euch in den vergangenen Wochen <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/branding-pimp-deine-marketing/" target="_blank" rel="external">Tipps und Tricks zum Thema Marketing</a> gezeigt, um das Escort Profil mit Blogs, Events und Anzeigen bei Kaufmich werbewirksam aufzufrischen und Kunden neugierig zu machen.<p> </p>
 <p> </p>
<h6>Corona Notfall Fonds für Sexworker in Not</h6>
Erfolgreich konnten in den letzten Wochen Sexarbeitende in einer Notsituation dank Spendengelder aus dem Notfall Fonds des BESD unterstützt werden. Denn Solidarität ist jetzt gefragt.<p> </p>
Knapp 300 Sexworkern konnte so geholfen werden. Auf der Website des BESD sind zahlreiche Fallgeschichten dazu veröffentlicht worden, in welchen prekären Lebenssituationen sich viele Kolleg:innen tatsächlich befinden.<span class="Apple-converted-space"> </span>
In der Zeit von Quarantäne und Abstand halten ist Solidarität mit Sexarbeitenden notwendiger denn je. Deshalb bitten wir Euch, den <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/wissen/besdnotfallfonds/" target="_blank" rel="external nofollow">Nothilfe Fonds des BESD</a> weiterhin zu unterstützen. Anläßlich des Hurentages hat die Deutsche Aidshilfe dazu auch eine <a href="https://www.aidshilfe.de/meldung/corona-krise-sexarbeiterinnen-brauchen-hilfe" target="_blank" rel="external nofollow">Stellungnahme</a> verfaßt.<p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p>
<a href="https://www.kaufmich.com/userblogs/browse" rel="external"><img class="aligncenter ipsImage ipsImage_thumbnailed size-full" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/blog.png.2e3455eb2491e5fdc8e6fd2291a2e55a.png" data-fileid="1805" alt="Paysex in Zeiten von Corona" width="600" height="400"></a>
 <p> </p>
<strong>Du möchtest auch Deine Erfahrungen der letzten Wochen mitteilen? Dann schreibe doch einen Blog, wie Du die Corona Krise überstanden hast oder teile Deine Erfahrung im Kommentarbereich.</strong>
 <p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/kaufmich-team" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">1337</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:48 +0000</pubDate></item><item><title>Wir feiern den Hurentag 2020 mit einer Online Demo und Spendenaktion!</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/wir-feiern-den-hurentag-2020-mit-einer-online-demo-und-spendenaktion/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1391109675_monthly_2021_111178482439_201405km-magazin-welthurentaggrafik.jpg.7f73d91ad3d4ea3650db3ae83c35dc4e.jpg.74d871469f22ed0616e4e7aa773e7348.jpg" /></p>



<strong>Am 2. Juni feiern wir wieder mit Euch den internationalen Hurentag 2020! Aus diesem Anlass findet die alljährliche Online-Demo bei Kaufmich statt, zu der Ihr herzlich eingeladen seid. Außerdem gibt es anlässlich des Hurentages eine Spendenaktion im ganzen Monat Juni!<p> </p>
</strong>
<h6>So kannst Du am 2. Juni ein Zeichen setzen</h6>
Wenn Du an der<strong> Online Demo</strong> teilnehmen möchtest, dann rufe über folgenden Link <strong><a href="http://kaufmich.com/welthurentag" target="_blank" rel="external">www.kaufmich.com/welthurentag</a></strong> unsere Seite zur <strong>Anmeldung</strong> auf. Dazu musst Du als Mitglied eingeloggt sein. Du kannst Dich dort auch jederzeit wieder abmelden, solltest Du Deine Meinung ändern.<p> </p>
Falls Du teilnimmst, erscheint die Startseite von Kaufmich am 2. Juni in einem anderen Design: Jedes Profil erhält neben dem Profilfoto einen roten Schirm und Du kannst Dich an diesem Tag solidarisch zeigen! <strong>Profile ohne Profilfotos können leider nicht teilnehmen.</strong>
Der rote Schirm ist das internationale Symbol der Sexworker Bewegung, die für mehr Rechte von SexarbeiterInnen kämpfen!<p> </p>
Wenn Du nicht an unserer Online-Demo teilnehmen möchtest, kannst Du gerne auf dieser Seite im Kommentarbereich ein Statement hinterlassen. Dafür musst Du nicht bei Kaufmich angemeldet sein.<p> </p>
<h6>Kaufmich Spendenaktion mit dem BESD<span class="Apple-converted-space"> </span></h6>
Außerdem gibt es ein besonderes virtuelles Geschenk bei Kaufmich, das Euch exklusiv im Monat Juni zur Verfügung steht. Ein Zeichen der Solidarität.<p> </p>
<img class="aligncenter ipsImage ipsImage_thumbnailed size-thumbnail" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/Hearthands3-150x150.png.2cd98d0fb777169f8fff7c1cc192ef70.png" data-fileid="1801" alt="Geschenk und Spendenaktion" width="150" height="150">
Ein Drittel aller Einnahmen aus dem Verkauf dieses virtuellen Geschenks geht an den <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/" target="_blank" rel="external nofollow">Berufsverband Sexarbeit BESD</a>, der sich seit vielen Jahren für die Rechte von Sexarbeitenden und gegen ein Sexkaufverbot in Deutschland engagiert. Mit dem Kauf dieses virtuellen Geschenks, kannst Du die wichtige Arbeit des Berufsverbandes unterstützen.<p> </p>
<h6></h6>
https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/2020/05/15/geschenk-zum-hurentag-kaufmich-unterstuetzt-besd-mit-spendenaktion/<p> </p>
<h6></h6>
<h6>Weitere geplante Aktionen am 2. Juni</h6>
Neben unserer Online Demo gibt es am 2. Juni folgende Aktionen von Sexworkern:<p> </p>
Kaufmich unterstützt die Online Kampagne #<a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/community/rotlichtan/#toggle-id-5" target="_blank" rel="external nofollow">Rotlicht AN</a> des Berufsverbands BesD und <a href="http://www.bufas.net" target="_blank" rel="external nofollow">Bufas</a> mit folgenden Forderungen:<p> </p>
<ul><li>Hilfe und Unterstützung statt drakonischer <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/2020/04/08/stellungnahme-besd-e-v-drakonische-bussgelder-zur-durchsetzung-des-prostitutionsverbots/" target="_blank" rel="external nofollow">Bußgelder</a> für Sexworker während des Corona Tätigkeitsverbots</li>
 	<li>für <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/2020/05/19/hygiene-konzept-fuer-sexarbeit-besd-fordert-gleichbehandlung-bei-corona-lockerungen/" target="_blank" rel="external nofollow">Gleichbehandlung mit anderen Branchen</a> in der Corona-Krise</li>
 	<li>gegen Sexkaufverbot – der <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/2019/10/15/das-schwedische-modell-mythen-faktencheck/" target="_blank" rel="external nofollow">Kauf von sexuellen und erotischen Dienstleistungen muss legal bleiben</a></li>
</ul><h6>Bitte teilt die Kampagne mit Eurem Selfie unter dem Hashtag #rotlichtAN auf allen Social Media Kanälen!</h6>
 <p> </p>
<h6><img class="aligncenter size-medium ipsImage ipsImage_thumbnailed" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/ROTLICHT_500x375_GE-300x225.png.d45ff283dbbb335e9bd972a5993ca1bc.png" data-fileid="1802" alt="Rotlicht an Kampagne" width="300" height="225"></h6>
 <p> </p>
<h6>Ask a sexworker - Gesprächsrunde live bei ZOOM</h6>
Außerdem hast Du die Möglichkeit, am 2. Juni von 18.30 - 20.00 Uhr am öffentlichen Online Event "<strong>Ask a sexworker" </strong>teilzunehmen, wo Ihr live einige Sexpert:innen mit Fragen rund um Sexarbeit löchern könnt. Diese Veranstaltung war offline bislang bei Gästen sehr beliebt.<p> </p>
Zum Hurentag beantworten Dir die Sexpert:innen im <strong>Live-Chat</strong> Eure Fragen. Gäste sind Sexworker, Kunden und die interessierte Öffentlichkeit. So könnt Ihr Euch anmelden: am Tag der Anmeldung erscheint der Zoom-Link auf der <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/events/event/ask-a-sexworker-online-gespraechsrunde-zum-hurentag/" target="_blank" rel="external nofollow">Website des Online-Events</a>. Ihr könnt auch ohne Gesicht am Zoom-Event teilnehmen.<p> </p>
<h6></h6>
<h6>Historische Fakten zum internationalen Hurentag</h6>
Am 2. Juni feiern wir den internationalen Hurentag, um auf die politischen Kämpfe der SexarbeiterInnen weltweit aufmerksam zu machen. Denn dieser Gedenktag geht auf eine politische Aktion in den 1970er Jahren in Lyon/Frankreich zurück, als etwa 100 Prostituierte am<span class="Apple-converted-space">  </span>2. Juni 1975 eine Kirche besetzten, um auf ihre schlechten Arbeitsbedingungen und ihre Kriminalisierung aufmerksam zu machen.<p> </p>
<h6>Das Prostituiertenschutzgesetz</h6>
Darüber hinaus ist legale Sexarbeit in Deutschland nur eingeschränkt möglich. Regionale Sonderverordnungen und Sperrbezirksverordnungen regeln bundesweit, wo Sexarbeit legal ausgeübt werden darf. Außerdem bestehen seit dem 1. Juli 2017 weitere Hürden, Sexarbeit legal auszuüben:<p> </p>
Jetzt muss sich jede Sexdienstleisterin einer verpflichtenden Gesundheitsberatung und einer behördlichen "Anmeldung als Prostituierte" unterziehen und die Anmeldebescheinigung bei der Arbeit bei sich tragen (Hurenpass). Du kannst auf unserer <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/prostituiertenschutzgesetz-2017/" target="_blank" rel="external">Informationsseite</a> zum #ProstSchG nachlesen, was das Gesetz alles regelt.<p> </p>
Es gibt also viele Gründe, für die Rechte von Sexarbeitenden und eine vollständige Entkriminalisierung von Sexarbeit zu protestieren. Deshalb kannst Du bei unserer <strong>Online Demo</strong> ein Zeichen setzen!<p> </p>
<h6>Wir wünschen der gesamten Community einen schönen internationalen Hurentag!</h6>
<a href="/magazin/uploads/monthly_2021_11/infografik_welthurentag.jpg.a1f56276c43ad4c7d33ad939c7c25499.jpg"><img class="aligncenter ipsImage ipsImage_thumbnailed size-large" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/infografik_welthurentag-415x1024.jpg.8bdb824eb29dce15d64cc9b3e898c73b.jpg" data-fileid="1804" alt="Infografik zum internationalen Hurentag" width="415" height="1024"></a>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/kaufmich-team" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">1336</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:48 +0000</pubDate></item><item><title>Corona sorgt f&#xFC;r Mitgliederzuwachs beim Berufsverband f&#xFC;r Sexarbeiter BESD</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/corona-sorgt-fuer-mitgliederzuwachs-beim-berufsverband-fuer-sexarbeiter-besd/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1649690937_monthly_2021_11946745836_202005BesD_logo.jpg.c383f614c97b40906b8626cdabe295f5.jpg.181c0797c5d81563bafa07b31d45ccfe.jpg" /></p>



<strong><span style="font-size: large;">Mit Workshops, Austausch und Informationen von und für Sexarbeitende sorgt Corona für Mitgliederzuwachs beim Berufsverband für Sexarbeiter:innen BESD.</span></strong>
 <p> </p>
<h6><span style="font-size: large;">Verunsicherung in der Branche</span></h6>
<span style="font-size: large;">Die Corona-Zeit macht das Leben für Prostituierte gerade verdammt schwer. Die Einnahmen brechen weg, das Risiko der Arbeitsausübung ist gestiegen. Wer erwischt wird, dem drohen Bußgelder. Viele orientieren sich gerade in Richtung Online-Sexwork. </span>
<span style="font-size: large;">Doch auch wer schon Jahre im Bordell oder im Studio gearbeitet hat, weiß deshalb nicht automatisch, welche <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/webcam-und-chat-so-machst-du-auf-deine-online-services-aufmerksam/" target="_blank" rel="external">Posen vor der Webcam</a> am besten ankommen. Welche  Preise kann man online verlangen oder wo sind die meisten Gewinne zu holen?</span>
<span style="font-size: large;">Viele in der Branche sind außerdem verunsichert, was die Corona-Regeln angeht. Was ist gerade verboten? Was geht vielleicht bald wieder? Wie hoch ist das Risiko für die eigene Gesundheit und die der anderen? </span>
<span style="font-size: large;">Welche Hilfe stellt welches Bundesland zur Verfügung, wie ist der Antrag richtig auszufüllen und wer hat überhaupt Anspruch darauf? Dazu findet man auf der <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de" target="_blank" rel="external nofollow">BESD Website</a> Informationen und Hilfe.</span>
 <p> </p>
<h6><span style="font-size: large;">Informations-Austausch wichtiger denn je</span></h6>
<span style="font-size: large;">Die vielen Fragen bedeuten: Die gegenseitige Unterstützung und der Informations-Austausch unter Sexarbeiter:innen sind gerade jetzt in der Krise wichtiger denn je.</span>
<span style="font-size: large;">Die Menschen aus der Branche – egal wie lange und in welchem Bereich sie tätig sind – haben jetzt alle ähnliche Probleme. Und sie können mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen und Fähigkeiten so viel voneinander lernen. </span>
<span style="font-size: large;">Ein bewährter Ort für genau solchen Austausch ist der Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen (BesD), der seit Beginn der Krise starken Zuwachs bei den Mitgliederzahlen feststellt. </span>
<span style="font-size: large;">Über die internen Informationswege können Mitglieder auf dem Laufenden darüber bleiben, was sie interessiert. Seien es Workshops, Termine für Online-Stammtische, oder politische Entwicklungen, die unsere Branche betreffen. Wer das möchte, kann darüber hinaus seine Ideen für Aktionen, Projekte oder Pressearbeit einbringen und damit die Aktivitäten und die politische Richtung des Verbandes mit bestimmen.</span>
 <p> </p>
<h6><span style="font-size: large;">BESD deutschlandweit im Austausch</span></h6>
<span style="font-size: large;">Die BesD-Community steht deutschlandweit im Austausch: im internen Forum, in eigenen Telegram-Gruppen oder auch in Online-Videochats. Es wird über Lösungen für aktuelle Probleme, alternative Geschäftsmodelle, aber auch ganz persönliche Probleme wie zum Beispiel Outing geredet. </span>
<span style="font-size: large;">In den vom Verband veranstalteten Workshops von Sexworkern für Sexworker können Kolleg:innen neue Skills lernen, ihr Wissen auffrischen und ihr Angebot an die derzeitige Situation anpassen. </span>
<span style="font-size: large;">Der nächste Workshop-Termin mit dem Thema:<a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/events/event/gute-fotos-videos-mit-handy-webcam-und-co-machen-online-workshop-fuer-sexworker-mit-josefa-nereus/" target="_blank" rel="external nofollow">–&gt; „Gute Fotos/Videos mit Webcam, Handy und Co machen“</a> findet am 14. Mai statt und ist für Anmeldungen offen. </span>
<span style="font-size: large;">Zitat BesD:</span>
<blockquote class="modern-quote full"><span style="font-size: large;"><i>Jeder der selbst als Sexarbeiter:in arbeitet oder gearbeitet hat, kann Mitglied im Berufsverband werden. Wir sind gegen das ProstSchG, gegen ein Sexkaufverbot und kontrollieren keine Hurenausweise. Eine Mitgliedschaft bei uns ist völlig unverbindlich, anonym und <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/verband/mitglied-werden/" rel="external nofollow">per Online-Antrag</a> möglich. Wir arbeiten ehrenamtlich und basisdemokratisch, jede und jeder hier ist wichtig. Je mehr wir sind, desto lauter wird unsere Stimme und desto glaubwürdiger werden die Anliegen von Sexarbeiter*innen für die Politik und die Medien in Deutschland.</i></span></blockquote>
 <p> </p>
<span style="font-size: large;">Während des Arbeitsverbots ist eine Mitgliedschaft beim Verband kostenfrei. Danach zahlen Mitglieder jährlich einen selbstgewählten Beitrag und unterstützen so die Arbeit des Verbands nach eigenen Möglichkeiten. <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/verband/mitglied-werden/" target="_blank" rel="external nofollow">–&gt; Hier erfährst Du mehr zu einer Mitgliedschaft beim BesD. </a></span>
 <p> </p>
<strong><span style="font-size: large;">Liebe Escort, werde Teil der BESD Community! Und an die Kunden gerichtet: Du kannst uns natürlich mit einer Spende unterstützen, damit der BESD kontinuierliche Arbeit leisten kann, weil fast alle unserer Mitglieder ehrenamtlich arbeiten. </span></strong><p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/susi" rel="">Susi</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">1332</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:47 +0000</pubDate></item><item><title>Nothilfe Fonds f&#xFC;r Sexworker: bitte spenden Sie jetzt!</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/nothilfe-fonds-fuer-sexworker-bitte-spenden-sie-jetzt/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1431815490_monthly_2021_111526026316_202005BesD_logo.jpg.eb4987a19a192d9ac1befefb20e1fae6.jpg.658a1d87f1a41b23564af7bc7de4cfa7.jpg" /></p>



<strong>Selbständige Escorts können im Regelfall Corona Soforthilfe oder staatliche Leistungen beantragen. Andere Escorts erfüllen die Voraussetzungen für staatliche Soforthilfen oder Unterstützung nicht und sind in einer existentiellen Notlage und benötigen einen Nothilfe Fonds. </strong>
Deshalb möchten wir Euch auf diese wichtige Info Seite des Berufsverbandes Sexarbeit BesD aufmerksam machen, der einen <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/wissen/besdnotfallfonds/" target="_blank" rel="external nofollow">Nothilfe Fonds</a> eingerichtet hat.<p> </p>
<h6>Finde Hilfe zum Nothilfe Fonds in 9 Sprachen</h6>
Außerdem findet man <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/wissen/corona/" target="_blank" rel="external nofollow">hier</a> die Anlaufstellen, um Grundsicherung oder Unterstützung zu beantragen. Auf deutsch, englisch und 7 weiteren Sprachen. Bitte teilt diese Information auch mit Kolleginnen!<p> </p>
Das Geld wird nur an wirklich hilfsbedürftige Sexworker ausgezahlt. Dies wird mit einer Vergabekommission und in Zusammenarbeit mit Beratungsstellen vor Ort geprüft.<p> </p>
https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/wissen/besdnotfallfonds/<p> </p>
Es sind mittlerweile sehr viele <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/wissen/besdnotfallfonds/" target="_blank" rel="external nofollow">Fallgeschichten</a> online, wie der BESD mit dem Nothilfe-Fonds unterstützt hat.<p> </p>
[gallery ids="16553,16554,16555,16556,16557,16558"]<p> </p>
Wir bitten Euch, diesen Fonds zu unterstützen und etwas zu spenden. Bitte unterstützt die Damen, die Euch sonst jede Menge Spaß bereiten, aber aktuell nicht können. Seid solidarisch mit Euren Kolleg:innen, die sich in einer Notlage befinden.<p> </p>
<h6>Helfe dem BESD, einen Härtefonds für Sexarbeiter:innen in der Krise aufzubauen!</h6>
Während des aktuellen COVID-19-Ausbruchs in Deutschland stellen viele Sexarbeiterinnen einen dramatischen Rückgang bei Kunden und Arbeit fest. Viele Sexarbeiter:innen sind obdachlos, weil Bordellschließungen dazu führen, dass sie keinen Schlafplatz haben. Manche Bordelle bieten jedoch eine Übernachtungsmöglichkeit, sodaß viele Sexworker einen Platz zum Schlafen finden.<p> </p>
Etwa 60-80% aller Sexarbeiter:innen in Deutschland sind Migrant:innen. Viele, die nicht in Bordellen übernachten können, dürfen auch nicht einfach in ihre Heimatländer zurückkehren oder bei ihrer Familie "Urlaub" machen. Dazu fehlen ihnen 1. die Finanzmittel für ein Ticket und 2. sind die Grenzen geschlossen.<p> </p>
Da sich während der Corona Pandemie immer mehr Menschen selbst isolieren, leiden besonders Sexarbeiter:innen mit chronischen Erkrankungen unter dieser Situation. Diese Extrem Situation belastet auch Menschen mit psychischen Erkrankungen (z.B. Angststörungen).<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6>Armut und Obdachlosigkeit</h6>
Denn wie andere prekär beschäftigte Arbeitnehmer:innen oder Selbständige haben Sexarbeiter:innen kein monatliches Gehalt, auf das sie sich verlassen können. Daher bekommen viele kein Krankengeld, weil sie keinen Zugang zu Gesundheitsschutz haben und keine Krankenversicherung haben. Auch existieren viele ohne Ersparnisse jeglicher Art.<p> </p>
Die am stärksten ausgegrenzten, mehrfachstigmatisierten und marginalisierten Sexworker sind aktuell am stärksten gefährdet. Sie können sich oft an niemanden wenden. Viele sprechen auch oft wenig Deutsch oder Englisch.<p> </p>
<h6>Unsere Community ist in einer Krise</h6>
Deshalb  hat der BESD den Nothilfe Fonds gegründet, um den bedürftigsten Sexarbeiter:innen zu helfen. Alle Spenden gehen direkt an diesen Fonds und helfen Sexarbeiter:innen in Deutschland, die sich in einer schweren finanziellen Notlage befinden.<p> </p>
Daher bitten wir Euch, Kunden, Verbündete, Organisationen und andere Sexarbeiter:innen, die sich in der Lage fühlen zu helfen, um Spenden. Bitte unterstütze die Sexworker-Community in dieser ungewissen Zeit. Natürlich wissen wir, dass die Zeiten derzeit für alle hart sind, aber wir freuen uns über Spenden jeder Größenordnung. Hier sind einige empfohlene Größen:<p> </p>
<ul><li>die etwas übrig haben: € 5</li>
 	<li>die weniger als 30.000 € pro Jahr verdienen: 10-20 €</li>
 	<li>die 30-80.000 € pro Jahr verdienen: 20-100 €</li>
 	<li>Diejenigen, die mehr als € 80.000 pro Jahr verdienen: Wir bitten Dich, eine erhebliche Spende von € 200 + und mehr in Erwägung zu ziehen.</li>
</ul>
 <p> </p>
<a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/wissen/besdnotfallfonds/" target="_blank" rel="external nofollow">Bitte spendet jetzt!</a>
Für Euch ist dies der effektivste Weg, um dem BESD zu helfen. Darüber hinaus tragen Eure Spenden dazu bei, dass der BESD am Laufen bleibt, und ermöglichen es, auch weiterhin für die vollständige Entkriminalisierung der Sexarbeit zu kämpfen und sichere Räume für Sexarbeiter:innen zu schaffen.<p> </p>
Vielen Dank!<p> </p>
Euer Kaufmich Team<p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/susi" rel="">Susi</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">1330</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:47 +0000</pubDate></item><item><title>Mach Werbung f&#xFC;r Deine Online Services: wir schenken Dir 50% Rabatt auf alle Anzeigen!</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/mach-werbung-fuer-deine-online-services-wir-schenken-dir-50-rabatt-auf-alle-anzeigen/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1816807091_monthly_2021_11299294705_202004shutterstock_309402311-copy.jpg.48772cfa0badd85623bcb0e04de660ac.jpg.3210dba5813e899e67b1ec6fa994390f.jpg" /></p>



<strong>Wir schenken Euch am 28. April 50% Rabatt auf alle Anzeigen, um Euer Online Geschäft anzukurbeln. Schalte ab sofort Anzeigen für Online Services und erreiche Kunden und Escorts bundesweit!</strong>
 <p> </p>
<h6><b>Erstelle eine Anzeige bei Kaufmich und erreiche Escorts und Kunden bundesweit</b></h6>
Damit Deine Kunden auf Deine <strong>Online Services</strong> wie Webcam Sessions oder Sex Chats aufmerksam werden, schalte doch ab sofort eine Anzeige in vielen Regionen Deutschlands. Deshalb bieten wir Euch <strong>am 28.</strong> April Anzeigenpreise mit 50% Rabatt, um schneller und besser gefunden zu werden.<p> </p>
Denn auch Kunden können über die Anzeigen-Funktion ihr Gesuch nach speziellen Online Services einstellen und können so von vielen Escorts bundesweit angeschrieben werden.<p> </p>
Teste noch heute unsere Kaufmich Anzeigen, die auf Deiner Startseite erscheinen, und <strong>sichere Dir 50% Rabatt</strong>!<p> </p>
Beispieltext:<p> </p>
<em>Hi Süßer! Ich biete Dir heiße Sexcam Videos für Kaufmich Gutscheine an. Schreib mich einfach an und wir machen uns ein paar schöne Stunden!</em>
oder<p> </p>
<em>Hallo hübscher Mann. Wie wäre es mit aufregendem Telefonsex? Schick mir eine Anfrage über den Date-Manager. Zahlung geht ganz einfach mit Kaufmich Gutscheinen.</em>
<a href="https://www.kaufmich.com/promotedProfile/manage" target="_blank" rel="external"><img class="alignnone ipsImage ipsImage_thumbnailed size-full" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/PROMO_ESCORT_MORGEN_560x224_GE.png.426d5996149e8045e96cfda9a9ccdfe1.png" data-fileid="1793" alt="50% Rabatt auf alle Anzeigen" width="560" height="224"></a>
<h6><b>Unsere Anzeigen haben viele Vorteile!</b></h6>
<strong>Hier steht wie es geht: Du kannst Du als Escort Deinen speziellen Online Service hervorheben und als Kunde Gesuche für spezielle Online Services über eine Anzeige einstellen</strong>
<ul><li>Stelle ein attraktives Profilfoto ein, um Aufmerksamkeit zu erzielen</li>
 	<li>Wähle unter verschiedenen Laufzeiten</li>
 	<li>Du kannst verschiedene Regionen auswählen, wo Deine Anzeige erscheinen soll</li>
 	<li>Formuliere Deinen Anzeigentext selbständig (Kontaktdaten wie Telefonnummer sind nicht erlaubt)</li>
 	<li>Bezahle Deine Anzeige unkompliziert mit <a href="https://helpdeskkaufmich.kayako.com/de/section/63-unsere-waehrung-die-kaufmich-dollars-und-gutscheine" target="_blank" rel="external nofollow">Kaufmich Dollars</a></li>
 	<li>Online Sessions kannst Du als Kunde über unser neues <a href="https://helpdeskkaufmich.kayako.com/de/article/1366-was-sind-kaufmich-gutscheine-wie-bekomme-ich-sie-und-was-kann-ich-mit-ihnen-machen" target="_blank" rel="external nofollow">Gutschein-System</a> bezahlen</li>
 	<li>Laß Dir Dein Guthaben als Escort bequem auszahlen</li>
</ul>
 <p> </p>
<h6><b>Eine Anzeige zu erstellen ist kinderleicht!</b></h6>
Wie Du eine Anzeige erstellst, ist hier erklärt:<span class="Apple-converted-space"> </span>
<ol><li>Klicke in Deinem Profil auf "Einstellungen</li>
 	<li>Unter "Profil" klicke auf "Deine Anzeigen"</li>
 	<li>Verwalte Deine gebuchten Anzeigen oder buche neue</li>
</ol>
Mehr zur <a href="https://kaufmich.servicecenter.de/de/article/146-was-ist-die-anzeigen-funktion-und-wie-benutze-ich-sie" target="_blank" rel="external nofollow">Anzeigenfunktion</a> findest Du hier in unseren FAQ.<p> </p>
<em>Bitte beachte, daß für die Anzeigentexte auch unsere Community Spielregeln gelten und Verstöße zu einer Abschaltung der Anzeige führen können.<span class="Apple-converted-space"> </span></em>
<a href="https://www.kaufmich.com/promotedProfile/manage" target="_blank" rel="external"><img class="alignnone ipsImage ipsImage_thumbnailed size-full" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/PROMO_CLIENTS_MORGEN_560x224_GE.png.81dcffd42f62f0c748a22b63d244c119.png" data-fileid="1794" alt="50% Rabatt auf alle Anzeigen" width="560" height="224"></a>
<strong>Hast Du noch Fragen? Dann teile sie uns im Kommentarbereich mit.</strong>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/kaufmich-team" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">1327</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:46 +0000</pubDate></item><item><title>Paysex in Zeiten von Corona: Das k&#xF6;nnt Ihr tun!</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/paysex-in-zeiten-von-corona-das-koennt-ihr-tun/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1165514572_monthly_2021_111569019895_202003shutterstock_413571541-copy.jpg.2947c841443f44d28d3cf628deede691.jpg.e914d6ecbe0eae768199f3da4707f84f.jpg" /></p>



<b>Das Unwort des Jahres 2020 wird wohl Corona sein. Das Virus wirkt sich auf vielerlei Aspekte in unserem Leben aus. Es gibt kein Mehl oder Klopapier mehr in den Supermärkten. Alles verfällt in eine Art Panik. Busse erlauben vorne keinen Einlass mehr. Keiner weiß so wirklich 100% Bescheid. Und ehrlich gesagt, wissen wir es auch nicht. Aber wir können Euch Rat geben, wie Paysex in Zeiten von Corona weiter gehen kann - wenn auch nur virtuell. </b>
<span style="font-weight: 400;">Auch in der Sexbranche hinterlässt das Virus seine Spuren. Da brauchen wir uns gar nichts vormachen. Alle Betreiber und Sexarbeiter sind betroffen. Damit müssen wir uns die nächste Zeit leider anfreunden und lernen wie wir mit <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/?s=paysex" target="_blank" rel="external">Paysex</a> in Zeiten von Corona am besten umgehen - auch wenn nur virtuell. </span>
<h6><b>Paysex mal anders</b></h6><p> </p>

<span style="font-weight: 400;">In Zeiten der Ungewissheit wollen wir auf Kaufmich über generelle Dinge wie Hygiene, Vorkehrungen und mehr sprechen. Grundsätzlich und vorneweg: wir wissen alle, dass wir uns auch schon vor Corona gründlich die Hände waschen sollten und nicht erst jetzt damit anfangen. Jemandem ins Gesicht zu husten oder niesen war auch schon früher widerlich und sorgte sicherlich nicht für ein sexy Date. </span>
<span style="font-weight: 400;">Die meiste Vorsicht sollte man haben, wenn man gern in größeren Gruppen unterwegs ist. Dort ist die Gefahr sicherlich noch größer, sich anzustecken, als wenn man ein privates Date mit seiner Lieblingsdame hat. Dennoch sei gesagt: auch dort gibt es bestimmte Dinge, an die man sich halten kann. </span>
<h6><strong>Paysex in deutschen Städten</strong></h6>
<span class="body" role="main">Mehrere Städte und Bundesländer haben jetzt wegen des Corona-Virus angeordnet, Prostitutionsstätten vorerst zu schließen. Mit weiteren Einschränkungen wird gerechnet. Noch sind nicht alle betroffen - aber das kann sich bald schon ändern. Wichtig: haltet Euch immer an die lokalen Regeln und Gesetze!<p> </p>
</span>
<h6><b>Urlaub machen oder kürzertreten?</b></h6>
Wie wäre es mit einer kleinen Pause, die eh schon längst überfällig war? Zuhause bleiben, Zeit für sich nehmen, das Schlafzimmer neu dekorieren. Kürzertreten ist für einige Escorts momentan angesagt und auch Kunden halten sich ein wenig zurück bei den Sex-Dates.<p> </p>
<span style="font-weight: 400;"> Um die Zeit zu überbrücken und trotzdem ein wenig Geld zu machen, haben wir alternativ ein paar Tipps für Euch zusammengefasst:</span>
<h6><strong>Stichwort: Telefonsex! </strong></h6>
Escort können ihre <a href="https://kaufmich.servicecenter.de/de/article/203-wie-funktioniert-die-sms-verifizierung-und-was-muss-ich-beachten" target="_blank" rel="external nofollow">Telefonnummern</a> auf ihrem Kaufmich Profil anzeigen lassen - wenn sie das wollen - und Kunden die Nummer durch einfaches Anklicken aufrufen. Außerdem haben wir schon einige <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/telefonsex-mit-webcam-so-geht-es/" target="_blank" rel="external">Tipps</a> für Euch zusammengefasst, wie auch der Telefonsex so richtig heiß werden kann.<p> </p>
<h6><strong>Euer Profil ist Euer Aushängeschild</strong> <strong>und besonders wichtig für den ersten Eindruck</strong></h6>
Der erste Eindruck ist der wichtigste! In einer internen Umfrage haben wir über 3000 Kaufmich-Kunden gefragt, was ihnen an einem Escort Profil besonders wichtig ist. Die Antwort war einstimmig: Fotos. Also zeigt Euch von eurer Schokoladenseite, liebe Escorts und nehmt Euch die Zeit, neue sexy Schnappschüsse zu knipsen und ladet sie in Eurem <a href="https://www.kaufmich.com/gallery/manage" target="_blank" rel="external">Profil</a> hoch. Liebe Kunden, auch Ihr braucht Euch nicht vor der Kamera zu scheuen! Profilfotos sind auch bei Escorts geschätzt und verschaffen außerdem Vertrauen. Ihr werdet schnell sehen, wie rapide Eure Erfolgsquote bei Kontaktaufnahmen steigen wird.<p> </p>
Apropos Profil... Es ist nicht nur Zeit für den Frühjahrsputz zu Hause, sondern auch auf Eurem Kaufmich-Profil. Sind Eure Angaben überhaupt noch aktuell? Füllt das <a href="https://www.kaufmich.com/interview/manage" target="_blank" rel="external">Interview</a> und <a href="https://www.kaufmich.com/user/profileData" target="_blank" rel="external">Services</a> aus oder überarbeitet Euren individuellen Profiltext. Übrigens ist es nicht nur den Escorts wichtig, dass Kunden sich ihre Profiltexte genau durchlesen, bevor sie Kontakt aufnehmen. Auch Escorts erfahren gerne mehr über ihre Kunden. Nutzt also die Gelegenheit, liebe Kunden und seid kreativ. Mit ehrlichen und charmanten Texten gewinnt man(n) sich das Vertrauen einer Escort schneller<p> </p>
<h6><strong>Erzählt erotische Geschichten in einem Blog</strong></h6>
Zwar können auf Kaufmich nur Escorts <a href="https://www.kaufmich.com/userblogs/addPost" target="_blank" rel="external">Blogs verfassen</a>, aber Kunden dürfen fleißig kommentieren und mitsprechen. Also warum der Kundschaft nicht mit einer erotischen Geschichte den Kopf in der Quarantäne verdrehen? Hier im Magazin könnt Ihr heiße <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/category/unterhaltung-und-verschiedenes/escort-top-blogs/" target="_blank" rel="external">Top Blogs</a> von Escorts nachlesen, Eure Gedanken dazu als Kommentare teilen und Euch austauschen.<p> </p>
Zugegeben ist das vielleicht nicht gerade die zufriedenstellendste Lösung. Aber so vertreiben wir uns eben die Zeit mit Paysex in Zeiten von Corona und machen das Beste daraus. ;-) Welche Variante bevorzugt Ihr? Erzählt uns davon im Kommentarteil am Ende des Artikels.<p> </p>
<h6><b>Noch mehr Tipps für Paysex in Zeiten von Corona</b></h6>
<span style="font-weight: 400;">Kaufmich hat gute Tipps, wenn es um die <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/category/politik-und-sexwork/gesundheit-sicherheit-politik-und-recht/" target="_blank" rel="external">Gesundheit</a> geht. Und solltet Ihr spezifische Fragen haben zu diesem Thema, könnt Ihr gern immer <a href="https://kaufmich.servicecenter.de/de" target="_blank" rel="external nofollow">Kontakt</a> zu uns aufnehmen. In Kürze werden wir Euch mehr Infos via Privatnachricht zukommen lassen. Loggt Euch also regelmäßig bei <a href="https://www.kaufmich.com/" target="_blank" rel="external">Kaufmich</a> ein und checkt Eure Nachrichten. In der Zwischenzeit, können sich Escorts beim <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/2020/03/14/corona-virus-what-sexworkers-and-everyone-else-should-be-aware-of-now/" target="_blank" rel="external nofollow">BesD</a> informieren.</span>
<b>Letztlich sollte eines immer klar sein: Jeder Orgasmus dient der Gesundheit - egal ob real oder virtuell! Deshalb, passt immer gut auf Euch auf aber lasst Euch niemals ganz den Spaß nehmen.</b><p> </p>

<a href="https://www.kaufmich.com/" target="_blank" rel="external"><img class="ipsImage ipsImage_thumbnailed size-full aligncenter" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/CTAs-magazine-1.png.31980f875bcf37da846b771049dccee5.png" data-fileid="1786" alt="Paysex in Zeiten von Corona" width="600" height="400"></a><p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/kaufmich-team" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">1319</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:44 +0000</pubDate></item><item><title>Internationaler Frauentag 8. M&#xE4;rz: Sexworker gehen auf die Stra&#xDF;e</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/internationaler-frauentag-8-maerz-sexworker-gehen-auf-die-strasse/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1684894627_monthly_2021_11692264310_2016015826030-lonely-red-umbrella-ber-blau-schirme-licht-das-von-sonnenschirmen.jpg.21cf447ddf8dec7ffdf0c33f8db93132.jpg.5a959da4ea955d101f0696b9afe260de.jpg" /></p>



<strong>Der 8. März ist der internationale Frauentag. Deshalb gehen Frauen seit Jahrzehnten auf die Straße, um auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen.</strong>
Dazu zählen Gender Pay Gap, unbezahlte und unsichtbare Care Arbeit (Haushalt, Pflege, Erziehung), Sexismus, Gewalt gegen Frauen und Femizide (geschlechterbasierter Mord).<p> </p>
 <p> </p>
<h6>Viele Sexworker sind Mütter</h6>
Auch viele Sexworker sind Mütter und schätzen an der Sexarbeit, daß sie zeitlich flexibel arbeiten können und finanzielle Unabhängigkeit genießen.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Daher sind Sexworker Rechte auch Frauenrechte und es braucht eine gemeinsame solidarische Basis. Der Kampf um sexuelle Selbstbestimmung und Sexismus spiegelt sich auch in den Kämpfen der internationalen Sexworker Rechte Bewegung.<p> </p>
<h6>Internationaler Frauenkampftag in vielen Städten</h6>
Am 8. März findet wieder in einigen Städten der Internationale Frauenkampftag statt. Ein breites feministisches Bündnis geht auf die Straßen und verhelfen dem Kampf um die Rechte der Frauen mehr Sichtbarkeit. Auch Sexarbeiter:innen werden im Kampf um ihre Rechte unterstützt!<p> </p>
Der Kampf um die Sexworker-Rechte teilt ähnliche Forderungen wie der Frauentag: gleiche Rechte, Arbeitsschutz, Diskriminierungs- und Gewaltverbot.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Die Mehrheit aller Erotik-Dienstleister:innen sind Frauen. Leider erfahren viele körperliche und seelische Misshandlungen aufgrund ihrer stigmatisierten Arbeit.<p> </p>
<blockquote class="modern-quote full">Sexworker-Rechte enthalten das Grundrecht auf den Schutz der Privatsphäre, ein Recht auf Leben und Schutz der persönlichen Gesundheit und Sicherheit online und offline. Die Forderung der vollständigen Entkriminalisierung von Sexarbeit bedeutet die uneingeschränkte Gewährleistung dieser Menschenrechte!</blockquote>
 <p> </p>
<h6>Termine am Frauentag:</h6>
<a href="https://frauenkampftagberlin.wordpress.com/demo/demokonsens/?fbclid=IwAR2tzzWjI8I34usWr7QYqug7VP_LCnLDC4LZ9mih6OvANth00kBMz0HCaJA" target="_blank" rel="external nofollow">Frauenkampftag Berlin</a>
<a href="https://fstreikhamburg.org/aufruf-2020/?fbclid=IwAR1nHw_DHpYiypTMkVEihkYsOZb0wHAXNjBV-Jrv4GBtI-TrWqjO-ReXewI" target="_blank" rel="external nofollow">Frauenstreik Hamburg</a>
Seid dabei und schließt Euch dem Protest der Frauen an und kommt zahlreich zu Demos und Protesten, die in einigen Städten stattfinden. Setzt ein Zeichen! Auch Männer können sich solidarisch zeigen: indem sie am heutigen Tag unser virtuelles Geschenk an die <a href="https://www.kaufmich.com/Germany" target="_blank" rel="external">Escorts</a> verschenken - eine Blume - oder Grüße unter diesem Artikel hinterlassen!<p> </p>
<h6>Geschichte des Frauentages:</h6>
Heute am 8. März feiert die Welt den Internationalen Tag der Frau, der den Frauenrechten und dem Weltfrieden gewidmet ist.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Der 8. März ist besonders im Osten Deutschlands und in Osteuropa bis heute von großer Bedeutung und hat dort einen höheren Bekanntheitsgrad als der Muttertag. Männer ehren an diesem Tag ihre Mütter, Ehefrauen, Partnerinnen und Arbeitskolleginnen mit Blumen und Geschenken.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6>In vielen Ländern ist der 8. März ein gesetzlicher Feiertag</h6>
Der Tag entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um Gleichberechtigung und das Frauen-Wahlrecht. Die Sozialistin Clara Zetkin schlug diesen Tag bei der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz 1910 in Kopenhagen vor, ohne sich jedoch auf ein Datum festzulegen.<p> </p>
Ursprünglich kam die Idee dazu aus den USA, wo Frauen der Sozialistischen Partei Amerikas ein nationales Frauenkomitee gegründet hatten und beschlossen, einen Kampftag für das Frauenwahlrecht zu begründen.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Der erste Frauentag wurde am 19. März 1911 in Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz gefeiert. Seit 1921 findet er am 8. März statt und die Vereinigten Nationen benannten ihn als Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden.<p> </p>
 <p> </p>
<img class="aligncenter ipsImage ipsImage_thumbnailed size-full" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/Rechte.png.4394e5c79def1a8946305733481924be.png" data-fileid="1780" alt="Rechte als Sexarbeiterin" width="600" height="400">
 <p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/kaufmich-team" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">1313</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:44 +0000</pubDate></item><item><title>3. M&#xE4;rz Internationaler Tag der Rechte von Sexarbeitenden</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/3-maerz-internationaler-tag-der-rechte-von-sexarbeitenden/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/184158923_monthly_2021_111145755083_2020038BA55B93-333E-4405-B606-E14E88AEDE88.jpeg.4bc46c4ea0516c7ccccd7bacae299afc.jpeg.d02297e65bccbc14fd51a6d599ecd8bc.jpeg" /></p>
<strong>Viele von Euch wissen es wahrscheinlich nicht, aber heute ist der Internationale Tag der Rechte von Sexarbeitenden. In Berlin Grund genug auf die Straße zu gehen, für die Rechte von Sexarbeitenden zu demonstrieren und Reden zu halten.</strong>
Wir haben einige schöne Momente zur heutigen Kundgebung am Brandenburger Tor für Euch eingefangen.<p>&nbsp;</p>
[gallery ids="16344,16345,16346,16347,16348,16349"]<p>&nbsp;</p>
&nbsp;<p>&nbsp;</p>
&nbsp;<p>&nbsp;</p>
&nbsp;<p>&nbsp;</p>
&nbsp;<p>&nbsp;</p><h2>Written by <a href="/community/tags/susi" rel="">Susi</a></h2><p><br style="clear:both;" /></p>]]></description><guid isPermaLink="false">1315</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:44 +0000</pubDate></item><item><title>Spendenaktion f&#xFC;r Politik gegen Freierbestrafung und Sexkaufverbot</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/spendenaktion-fuer-politik-gegen-freierbestrafung-und-sexkaufverbot/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1368441970_monthly_2021_11286889971_202001C3C1D330-08BA-447E-98CF-E5F2A147C7F4.jpeg.e39fb0fcedcbd703b4e06776733b12ef.jpeg.155c4a4a8ed6fc7d03a1bc95bb213e75.jpeg" /></p>



<strong>Der Berufsverband und Interessenvertretung für Sexarbeitende in Deutschland <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de" target="_blank" rel="external nofollow">BesD</a> macht politische Lobbyarbeit gegen das drohende Sexkaufverbot in Deutschland, daß Escorts arbeitslos machen und Kunden kriminalisieren würde. Deshalb ruft der Verband zu einer Spendenaktion auf, da die politische Arbeit nicht allein durch ehrenamtliches Engagement zu stemmen ist. Jeder Euro zählt!</strong>
<h2>Hier der Originaltext zur <a href="https://www.leetchi.com/de/c/rbg9MxEl" rel="external nofollow">Spendenaktion</a>, wo Ihr spenden könnt!</h2>
 <p> </p>
<h6><strong>Anschubfinanzierung - politische Arbeit gegen Einführung der Freierbestrafung in Deutschland</strong></h6>
Sexarbeitende haben politisch aufreibende und verunsichernde Jahre hinter sich.<p> </p>
Es ist noch keine 2 Jahre her, dass nach jahrelangen zähen Verhandlungen das sogenannte ProstituiertenSchutzGesetz (ProstSchG) in Deutschland eingeführt wurde. Obwohl es immer noch nicht in allen Bundesländern umgesetzt ist und eine Evaluation erst in drei Jahren vorliegt, werden bereits jetzt die Stimmen laut, die dieses Gesetz als gescheitert bezeichnen.<p> </p>
Auch der Berufsverband lehnt das ProstSchG ab. Die damit verbundenen Probleme haben wir <em><u><a href="https://www.aids-nrw.de/upload/pdf/empfehlungen/prostschg/20150911_besd_stellung_referentenentwurf.pdf" target="_blank" rel="external nofollow">bereits im Vorhinein immer wieder angebracht</a></u></em>. Das ProstSchG dient nicht dem Schutz der Sexarbeitenden, im Gegenteil wird ihre Situation sogar verschlimmert.<p> </p>
Prostitutionsgegner*innen lehnen das Gesetz auch ab, jedoch aus anderen Gründen. Ohne jede Faktenbasis erklären sie Deutschland zum Bordell Europas und setzen Sexarbeit pauschal mit Vergewaltigung gleich. Bilder vom Elend Tausender nach Deutschland verschleppter und zur Prostitution gezwungener Migrant*innen werden imaginiert. Als Lösung all dieser Probleme wird die aus Schweden stammende Freierbestrafung präsentiert.<p> </p>
<h6><strong>Was ist die Freierbestrafung und wo liegt das Problem?</strong></h6>
Die Freierbestrafung wird auch schwedisches Modell oder nordisches Modell genannt. In neueren Abhandlungen taucht auch das Wort Sexkaufverbot auf.<p> </p>
Unter dem Deckmantel der Behauptung, man wolle den Sexarbeitenden nicht schaden, sondern nur den vermeintlich übergriffigen Kunden das Handwerk legen, wird der Kauf sexueller Dienstleistungen unter Strafe gestellt. Sexarbeitende selbst sollen ihre Dienstleistung weiterhin legal anbieten können<p> </p>
Das klingt zunächst nach einer Gesetzgebung, die das Wohl der Sexarbeitenden im Blick hat. Allerdings, wovon sollen wir leben, wenn die Kunden ausbleiben? Was macht der Bäcker, wenn es verboten ist, seine Brötchen zu kaufen? Was der Journalist, wenn niemand mehr seine Zeitung kaufen darf? Die Kolleg*innen aus Schweden haben es treffend formuliert: „Die guten Kunden sind weg und die schlechten geblieben.“<p> </p>
Bei der Freierbestrafung geht es nicht um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Sexarbeit, sondern um die Abschaffung von Prostitution! Stellungnahme des Berufsverbandes gegen das Sexkaufverbot →  <em><u><a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/2019/09/11/stellungnahme-zu-sexkaufverbot-vorschlag-in-deutschland-freierbestrafung-gefaehrdet-die-sicherheit-von-tausenden-sexarbeiterinnen/" target="_blank" rel="external nofollow">HIER</a></u></em>
Fachberatungsstellen, Verbände und Wissenschaftler*innen warnen geschlossen vor einem Sexkaufverbot: <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/2019/11/22/fuer-frauenrechte-und-gegen-prostitution-warum-sexarbeit-nicht-mit-gewalt-gegen-frauen-gleichgesetzt-werden-kann/%C2%A0" target="_blank" rel="external nofollow"><u><em>Hier geht es zu einer Zusammenfassung, sowie Links zu den vollständigen Stellungnahmen</em></u></a>.<p> </p>
<h6><strong>Warum braucht die öffentliche Diskussion einen starken Gegenpol?</strong></h6>
Die Bilder vom brutalen Freier, von der Ausbeutung schutzsuchender Frauen, dem Menschenhandel und der Zwangsprostitution sind im öffentlichen Bewusstsein sofort präsent, wenn es um Prostitution geht. Es handelt sich bei all den angesprochenen Themen aber um Straftaten – nicht um Sexarbeit! Unser Anliegen nach Versachlichung und Faktenbasierung hat wenig Chance gegen bildgewaltige Moralkeulen.<p> </p>
<h6><strong>Was sind die Lösungsansätze des BesD?</strong></h6>
Aktuell arbeiten wird gerade an einem ausformulierten Forderungskatalog. Da dies größtenteils ehrenamtlich erfolgt, dauert es leider etwas länger. Auch um diesen Prozess zu professionalisieren benötigen wir deine Spende. Hier unsere erste Auflistung:<p> </p>
<ul><li>Arbeitsvisum für Sexarbeitende</li>
 	<li>niedrigschwelliges Ausbildungs- und Fortbildungssystem, Professionalisierung</li>
 	<li>Umstiegsangebote massiv fördern</li>
 	<li>Bleiberecht für Opfer von Menschenhandel</li>
 	<li>ProstSchG: Regelungen für Sexarbeitende abschaffen</li>
 	<li>ProstSchG: Regelungen für Betreibende ändern</li>
 	<li>Sexualkundeunterricht an Schulen durch Sexarbeitende</li>
 	<li>Anerkennung als freier Beruf</li>
 	<li>Krankenversicherung nach Vorbild der Künstler-Sozial-Kasse</li>
 	<li>Aufnahme von Sexarbeit ins AGG</li>
</ul><h6><strong>Und was macht der BesD mit meinem Geld?</strong></h6>
 <p> </p>
<strong>2.500,-</strong>
Bezahlte Mitarbeiterin für administrative Aufgaben<p> </p>
(Verschriftlichung unserer Forderungen, politische Anfragen, Lobbyarbeit)<p> </p>
 <p> </p>
<strong>1.000,-</strong>
Medienarbeit<p> </p>
(Pressemitteilungen, Medienschulungen für Sexarbeitende, Erstellung Pressematerialien, Einordnung aktueller Debatten und Forschungen)<p> </p>
 <p> </p>
<strong>600,-</strong>
juristische Beratungen<p> </p>
 <p> </p>
<strong>600,-</strong>
Umgestaltung der Webseite<p> </p>
(Einbindung der politischen Forderungen, Webseitenwochenende mit verschiedenen Mitgliedern)<p> </p>
 <p> </p>
<strong>400,-</strong>
Fahrtkosten zu politischen Veranstaltungen<p> </p>
 <p> </p>
<strong>400,-</strong>
Flyer, Postkarten mit unseren Forderungen<p> </p>
 <p> </p>
—————<p> </p>
<strong>5.500,-</strong>
Gesamtsumme<p> </p>
 <p> </p>
<h6><strong>Und was wollen wir noch?</strong></h6>
Wir wollen bei Aktionen über unseren Beruf informieren. Wir wollen an jedem runden Tisch zum Thema „Prostitution“ sitzen. Wir wollen Politikerinnen und Politiker darüber informieren, wie eine sichere und selbstbestimmte Sexarbeit möglich ist. Wir wollen Kolleg*innen, die sich in schlechten Arbeitsbedingungen oder Notlagen befinden, helfen und beraten. Wir wollen eine Gesellschaft, in der das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung verteidigt und jede Form der Sexualität akzeptiert wird, solange sie im Einvernehmen und zwischen Erwachsenen stattfindet. Dafür benötigen wir deine Spende. Auch komplett anonyme Spenden sind möglich - einfach eine Phantasie-Mailadresse eintippen, anders geht es leider nicht.<p> </p>
Vielen Dank für deine Hilfe!<p> </p>
Johanna Weber, Politische Sprecherin<p> </p>
Tamara Solidor, Finanzen<p> </p>
BesD e.V.<p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p>
<em>Kontakt:                                                                         </em>
<em>tamara[at]besd-ev.de</em>
<em>0179 - 416 78 83</em>
 <p> </p>
<em>johanna[at]besd-ev.de</em><em>                                  </em>
<em>0151 - 175 197 71</em>
 <p> </p>
<h2>Hier gehts zur <a href="https://www.leetchi.com/de/c/rbg9MxEl" target="_blank" rel="external nofollow">Spendenaktion </a>...</h2>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/kaufmich-team" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">1286</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:41 +0000</pubDate></item><item><title>Fachtag &#xFC;ber Sexarbeit, Sexkaufverbot und Menschenhandel in Berlin</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/fachtag-ueber-sexarbeit-sexkaufverbot-und-menschenhandel-in-berlin/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1239090751_monthly_2021_11611225499_20140511529035_m.jpg.d192f3bb28cf5bfea68c0d3e379241ed.jpg.97f45b350c79f3c4d694cf49c348c397.jpg" /></p>



<strong>Eingeladen hatte die Landesvertretung Hamburg in Berlin zu einem Fachtag, der den sperrigen Titel trug „Sexarbeit und Menschenhandel im Spannungsverhältnis zwischen Regulation und Abolitionismus - im Spiegel des ProstSchG und Nordischem Modell“ - das Sexkaufverbot.<span class="Apple-converted-space"> </span></strong>
Wir stellen Euch die Ergebnisse im einzelnen vor.<p> </p>
<h6>Sexkaufverbot auf dem Vormarsch</h6>
Abolitionsmus bedeutet in diesem Zusammenhang nicht die Abschaffung der Sklaverei, sondern hier die Forderung von Prostitutionsgegnern nach Prostitutionsverboten. Das Nordische bzw. Schwedische Modell bedeutet nichts anderes als ein Sexkaufverbot und Freierbestrafung.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Leider muß man solche Forderungen ernst nehmen, da das Sexkaufverbot mittlerweile in 8 Staaten Einzug gehalten hat und auch in Deutschland einige SPD und CDU Abgeordneten das Thema nach vorne bringen. Dazu gab es kürzlich eine <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/wir-brauchen-euch-protest-gegen-einfuehrung-von-sexkaufverbot-im-bundestag-15-oktober/" target="_blank" rel="external">Protestkundgebung von Sexdienstleister*innen</a> und Unterstützer*innen vor dem deutschen Bundestag.<p> </p>
<h6>Sexkaufverbot in 8 Staaten</h6>
Das Sexkaufverbot gilt mittlerweile in folgenden 8 Ländern: Schweden, Norwegen, Frankreich, Republik Irland, Nordirland, Island, Kanada und Israel. Für Prostitutionskunden ist in vielen Ländern längst der Kontakt mit Zwangsprostituierten strafbar. Auch in Deutschland nach der Novellierung der Strafrechtsreform 2016. In Wien oder <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/kontaktverbotsverordnung/" target="_blank" rel="external">Hamburg</a> gibt es ebenfalls Verordnungen für die Straßensexarbeit, die die Kontaktaufnahme von Kunden mit Sexarbeiter*innen strafbar machen.<p> </p>
Beim Fachtag am 7. November gab es so einige Referenten mit interessanten Perspektiven. Konsens war, Menschenhandel und Ausbeutung entschieden entgegen zu treten und die Stigmatisierung von Sexarbeitenden zu bekämpfen. Ihre Selbstbestimmung und Arbeitsbedingungen zu verbessern bzw. zu stärken.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6>Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes</h6>
Frau Dr. Muth vom Familienministerium wies darauf hin, daß die bundesweite Umsetzung des <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/prostituiertenschutzgesetz-2017/" target="_blank" rel="external">Prostituiertenschutzgesetzes</a> (ProstSchG) eine große Herausforderung ist. Aber die Zahlen der Anmeldungen von Sexarbeitenden sowie die Genehmigungen von Prostitutionsbetrieben steigen stetig. Bislang gibt es vom statistischen Bundesamt dazu keine Zahlen. Das ProstSchG wird ab 2022 evaluiert und dann bei Fehlentwicklungen nachgesteuert. Dr. Muth machte klar, daß ein Sexkaufverbot nichts an den Bedingungen ändern würde, die Sexarbeitende verwundbar machen.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6>Das Sexkaufverbot in Schweden</h6>
Die erste Referentin an diesem Tag war Frau Dr. Susanne Dodillet von der Universität Göteborg/Schweden, die den ideengeschichtlichen Hintergrund des Sexkaufverbotes in <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/laenderbericht-schwedisches-modell/" target="_blank" rel="external">Schweden</a> beleuchtete. Sie und ihre Kollegin Petra Östergren sind Randfiguren im schwedischen Wissenschaftsbetrieb, da sie das Sexkaufverbot in Schweden seit 1999 als repressives Gesetz einschätzen. Ziel der schwedischen Prostitutionspolitik ist es, Sexarbeit unmöglich zu machen und alle Sexarbeitenden zum sofortigen Ausstieg aus der Prostitution zu bewegen. Freiern winken bei Kontaktaufnahme mit Prostituierten Bußgelder bis zu einer Gefängnisstrafe von 6 Monaten.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Das Bild in der europäischen Öffentlichkeit vom sexliberalen Schweden stammt noch aus Filmen aus den 50er Jahren, die mit der jetzigen Lebenswirklichkeit nichts zu tun haben. Das schwedische Volk soll durch das Sexkaufverbot erzogen werden, damit nur „gesunder, natürlicher und guter Sex in Liebe“ vollzogen wird. Prostitution gilt als unsittlich und unchristlich und wird als Beruf nicht gutgeheißen.<p> </p>
<h6>Sexkaufverbot: denn Prostitution ist nicht mit einer feministischen Gesellschaft vereinbar</h6>
Aus der Sicht Schwedens ist Prostitution nicht vereinbar mit einer gleichberechtigten feministischen Gesellschaft. Und das ist das schwedische Leitbild. In Schweden sind alle Parteien für ein Sexkaufverbot. Aus ihrer Sicht wird Prostitution mit einer Vergewaltigung gleichgestellt. Jene Sexarbeitenden, die noch in Schweden aktiv sind, haben aus dieser Sicht noch nicht verstanden, daß sie alle Opfer sind und ausgebeutet werden. Man muß sie auf den richtigen Weg bringen und der heißt „Ausstieg“.<p> </p>
Tatsächlich gibt es keine seriösen Zahlen, die belegen, daß der Menschenhandel seit Einführung des Sexkaufverbots in Schweden zurück gegangen ist. Auch die Prostitution ist nicht verschwunden. Sie hat sich von der Straße ins Internet und in Wohnungen verlagert, Bordelle sind verboten. Die Zahlen verurteilter Freier haben sich auch gewandelt. Waren es 2010 noch 1251, so waren es 2017 222. Die Zahlen verurteilter Menschenhändler halten sich in Grenzen: waren es 2003 2 Personen, so sind es 2017 noch 4 Personen. Die Mehrheit der schwedischen Gesellschaft steht hinter dem Sexkaufverbot.<p> </p>
Effekte des Sexkaufverbots für die Sexarbeitenden sind die extreme <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/professionelle-sexarbeit-auch-escorts-sind-geschaeftsfrauen/" target="_blank" rel="external">Stigmatisierung</a>, ihre Abhängigkeit von Dritten, ihr Mißtrauen gegenüber öffentlichen Einrichtungen. Es gibt keine akzeptierenden Beratungsstellen, sondern nur Ausstiegshilfen für Prostituierte und Freier. Für die Sexarbeitenden gibt es eine unklare Rechtslage: Sexworker werden mal als Opfer, mal als Täter nach dem Kuppeleigesetz betrachtet und auch der gegenseitigen Zuhälterei bezichtigt, wenn sie zusammen arbeiten. Ihre Verletzlichkeit gegenüber Freiern nimmt zu. Auch werden sexarbeitenden Müttern die Kinder weggenommen. Dies wird mit "Hilfe beim Ausstieg" begründet.<p> </p>
Für die Freier gibt es ebenfalls Auswirkungen. Ihre Strafbarkeit führt zu Aussageverweigerung, wenn sie als Zeugen bei Menschenhandel und Zuhälterei geladen sind. Sie werden Opfer von Erpressung und Diebstählen und sind natürlich stigmatisiert.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6>Das Sexkaufverbot in europäischer Perspektive</h6>
Als nächstes berichtete Christine Nagl von TAMPEP über die Situation der Sexarbeit in einigen europäischen Ländern wie <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/sexarbeit-in-oesterreich/" target="_blank" rel="external">Österreich</a>, <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/laenderbericht-sexarbeit-irland/" target="_blank" rel="external">Irland</a>, Norwegen, <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/laenderbericht-schwedisches-modell/" target="_blank" rel="external">Schweden</a> und <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/sexwork-in-frankreich/" target="_blank" rel="external">Frankreich</a>.<span class="Apple-converted-space"> </span>
99% der Kontaktanbahnung findet mittlerweile über das Internet statt. Der Straßenstrich hat sich halbiert. In Ländern mit Sexkaufverbot hat die Kriminalisierung von Kunden dazu geführt, daß die Zahl gefährlicher und schwieriger Kunden zugenommen hat.<p> </p>
Angriffe, missbrauchsartige Anrufe und bedrohendes Verhalten, Gewalt und die Nachfragen nach ungeschütztem Sex haben sich potenziert, die HIV Rate ist gestiegen. Abschiebungen von Migrant*innen stehen auf der Tagesordnung.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Die Arbeitsbedingungen für Sexarbeiter*innen in Frankreich und Norwegen haben sich verschlechtert, Gewalt ist auch dort gestiegen. Die Einnahmen sind gesunken und die Aggressionen von Kunden haben sich erhöht. Sexarbeitende sind bei der Kundenvermittlung zunehmend auf Zuhälter angewiesen.<p> </p>
In Israel wurden Werbeportale und Foren geschlossen, auch Escort Agenturen zu Zuhältern erklärt. Die Polizei macht regelmäßig Jagd auf Sexarbeitende, die in Apartments arbeiten.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Die Freierbestrafung am Straßenstrich in Österreich hat dazu geführt, daß Opfer von Menschenhandel kaum identifiziert werden. Denn Kunden haben Angst, Kontakt zu Beratungsstellen aufzunehmen. In die Polizei besteht ebenfalls kein Vertrauen, was dazu führt, daß der Kontakt zu Opfern von Menschenhandel verloren geht.<p> </p>
Sexarbeitende werden zurück nach Osteuropa abgeschoben, auch Opfer von Menschenhandel. In der Abschiebehaft gibt es zahlreiche Selbstmorde. Das Heimatland erhält über Migrantinnen Informationen über ihren Status als Sexarbeiter*in. Das kann zu Bußgeldern im Heimatland führen. In China und Venezuela, landen Sexarbeitende nach ihrer Rückführung in ihre Heimatländer in Umerziehungslagern.<p> </p>
<h6>Menschenhandel im Hell- und Dunkelfeld von Prostitution</h6>
Sara Blücher von <a href="https://www.kok-gegen-menschenhandel.de/publikationen/news/kok-broschuere-menschenhandel-zur-sexuellen-ausbeutung/" target="_blank" rel="external nofollow">KOK</a> (Koordinierungskreis gegen Menschenhandel) stellte die neuesten Zahlen des Bundeskriminalamts vor. Kürzlich ist das <a href="https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/Menschenhandel/menschenhandelBundeslagebild2018.html" target="_blank" rel="external nofollow">Bundeslagebild Menschenhandel 2018</a> erschienen. Die Zahlen im Bericht, wonach die Opferzahlen um 25% seit 2017 gesunken und die Verfahrenszahlen um 14% gestiegen sind, spiegelt sich nicht in den Erfahrungen der Beratungsstellen.<p> </p>
Allerdings gibt es von den Beratungsstellen bislang keine veröffentlichten Zahlen. Die Polizei spricht bei den bekannten Zahlen vom sog. Hellfeld; eine Dunkelfeld Studie liegt bislang ebenfalls nicht vor. Opfer von Menschenhandel und <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/informationsseite-zwangsprostitution/" target="_blank" rel="external">Zwangsprostitution</a> sind an erster Stelle deutsche Frauen mit 18%, gefolgt von bulgarischen, rumänischen und nigerianischen Opfern. Die deutschen Opfer von Menschenhandel, meist jünger als 21 Jahre, gelangen sehr häufig durch die <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/vorsicht-bei-falschen-profilen-loverboys-und-cybergrooming-sind-eine-echte-gefahr/" target="_blank" rel="external">Loverboy Methode</a> in die Fänge der Menschenhändler.<p> </p>
Es gibt auch Zahlen über die Opfer von Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung nach Arbeitssettings: 63 Opfer stammen aus der Straßenprostitution, 87 aus dem Escort/H/H Bereich,<span class="Apple-converted-space">  </span>150 aus der Wohnungsprostitution und 165 wurden in Bordellen identifiziert. Das zeigt, daß viele Arbeitsbereiche in der Prostitution betroffen sind.<p> </p>
Die Expertin entwickelte auch Szenarios, wie sich ein Sexkaufverbot in <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/sexarbeit-weltweit-laenderbericht-deutschland/" target="_blank" rel="external">Deutschland</a> auswirken würde. Die Ausbeutung würde in kaum sichtbare und schwer zugängliche Bereiche verdrängt. Die Prostitutionsausübung wäre mit höheren Risiken verbunden, die Nachfrage nach Prostitution würde durch ein Sexkaufverbot nicht adressiert.<p> </p>
<h6>Sexkaufverbot und Menschenhandel</h6>
Für Betroffene von Menschenhandel würde ein Sexkaufverbot bedeuten, daß durch die Illegalität ein erhöhter Druck für sie entstünde, sich die Risiken durch Menschenhändler und Freier verstärken würden. Drogenkonsum, Schulden und psychische Gewalt nähmen zu und es bestünde noch weniger Vertrauen in die Polizei und in Beratungsstellen. Meldungen von Freiern würden komplett wegfallen, aus Angst, sich strafbar zu machen.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Für die Beratungslandschaft würde es bedeuten, daß Beratungsstellen wegfallen würden, es weniger aufsuchende Arbeit und Ausstiegshilfe gäbe und generell der Zugang zu Sexarbeitenden erschwert wäre.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6>Sexarbeit in Deutschland und die Arbeit des Berufsverbandes BesD</h6>
Als nächstes referierte die Sexarbeiterin Undine de Riviere vom <a href="https://berufsverband-sexarbeit.de" target="_blank" rel="external nofollow">Bundesverband Sexarbeit BesD</a> über Sexarbeit in Deutschland. Sie hat kürzlich das Buch „<a href="https://magazin.hiv/2018/06/25/sexarbeit-als-beruf/" target="_blank" rel="external nofollow">Mein Hurenmanifest</a>“ veröffentlicht, dass wir in unserem Magazin auch noch vorstellen wollen.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Sie berichtete über die Aktivitäten des BesD, die Besetzung des Vorstandes aus sämtlichen Arbeitsbereichen, die Vernetzung und die Hurenkongresse in diesem und letztem Jahr. Etwa 10% aller BesD Mitglieder sind gleichzeitig Betreiber UND aktive bzw. ehemalige Sexarbeitende.<p> </p>
Sie wies darauf hin, daß es über Prostitution keine verläßlichen Zahlen gibt und diese zwischen 50.000 und 400.000 Sexarbeitenden in Deutschland schwanken. Ein Grund ist auch die hohe Fluktuation. Die meisten Sexworker bezeichnen sich selbst nicht als Sexarbeit*erinnen oder als professionell. Die Szene ist sehr vielfältig, was Service, Zielgruppen, Kundenfrequenz und Arbeitszeiten betrifft.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Genauso unterschiedlich sind auch die Arbeitsorte: Straßenstrich, Wohnungen, Hotels, Haus- und Hotelbesuche, Laufhäuser und Bordelle, Kontaktbars und Pornokinos, Massage Studios und Saunaclubs.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6>Das ProstSchG und seine Auswirkungen</h6>
Auch Zahlen zur Umsetzung des ProstSchG gab es von Undine: sie schätzt den Anteil registrierter Sexarbeiter*innen auf 25-30% und die Zahl konzessionierter, also genehmigter Prostitutionsbetriebe auf 30-50%. Leider sind mit der Umsetzung des Gesetzes auch viele Befürchtungen eingetreten, nämlich Schließungen und der Wegfall guter Arbeitsplätze.<p> </p>
Es herrscht eine große Unsicherheit bei den Betreibern. Von Verstößen gegen den Datenschutz, Zwangsoutings, und der Einschränkung in der Wahlfreiheit des Arbeitsplatzes wird seitens Sexarbeitender berichtet. Von Zusatzkosten der Registrierung und zusätzlichen Übernachtungskosten (weil man an betrieblichen Arbeitsplätzen nicht mehr schlafen darf).<p> </p>
Ein wichtiges Thema ist auch die Zunahme an Illegalisierung, die Angst vor Behörden und die geringe Bereitschaft, Übergriffe anzuzeigen. Sexarbeitende arbeiten nun mehr isoliert und sind für Beratungsangebote kaum erreichbar.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6>Forderungen des BesD</h6>
Der Berufsverband fordert deshalb die Abschaffung des ProstSchG, da es ein repressives Gesetz sei. Außerdem die vollständige Entkriminalisierung von Sexarbeit, die Abschaffung von Sonderbesteuerung und Sperrbezirken, die Eingliederung von Betrieben ins Gewerberecht. Sexarbeit soll als "Freier Beruf" im Gewerbe- Steuer- und Baurecht anerkannt sein, eine Anmeldepflicht für Betriebe ist ausreichend.<p> </p>
Es müssen Richtlinien und Maßnahmen zum Arbeitsschutz sowie bessere Arbeitsbedingungen in Absprache mit den Sexarbeit-Selbstvertretungen entstehen. Außerdem ein sicheres Umfeld für die Straßensexarbeit, eine freiwillige, anonyme und kostenlose Gesundheitsberatung bundesweit eingeführt und akzeptierende Beratungsstellen ausgebaut werden.<p> </p>
Des Weiteren sollen Sexarbeitende in das Gleichbehandlungsgesetz aufgenommen und eine soziale Absicherung ähnlich der KSK (Künstlersozialkasse) möglich sein, Selbsthilfe Strukturen gefördert.<p> </p>
Dieses Maßnahmenpaket sei notwenig, um so die Stigmatisierung zu bekämpfen und der Prävention von Gewalt zu dienen. Es bedarf Maßnahmen, um Vertrauen in die Behörden aufzubauen sowie Aufklärung von Sexarbeitenden über ihre Rechte. Gleichzeitig ist es sinnvoll, die Armut und das Wohlstandsgefälle in und zwischen den Ländern zu bekämpfen und die Selbstbestimmungsrechte zu stärken. So kann langfristig echte Hilfe für Sexarbeitende sowie für Betroffene von Menschenhandel aussehen.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Der Berufsverband braucht deshalb auch Eure Unterstützung! Liebe Sexworker, werdet Mitglied im BesD und genießt Vorteile und Services, um Euch zu professionalisieren und auszutauschen. Auch Spenden von Unterstützern werden gern gesehen. Unterstützt die Arbeit des BesD, auch ohne Euch zu outen und Gesicht zu zeigen. Je mehr Unterstützer, desto stärker werden die Lobbyhuren, um Einfluß auszuüben!<p> </p>
<h6>ProstSchG und die Umsetzung in Hamburg</h6>
Zum Schluß berichtete Fabio Casagrande über die Umsetzung des ProstSchG in Hamburg. In Hamburg wird die Zahl von Sexarbeitenden auf 5.200-6.000 geschätzt. Davon sind bislang etwa 1.600 registriert. Beim Anmeldeverfahren wurde bislang in 9 Fällen eine Notlage aufgedeckt und entsprechend interveniert. Was dem Schutzgedanken und eigentlichen Zweck des ProstSchG entspricht.<p> </p>
133 Prostitutionsbetriebe erhielten eine Erlaubnis. Außerdem bietet Hamburg Betreibergespräche, um das komplizierte Erlaubnisverfahren zu verstehen. Denn es gibt auch Anwälte, die Betreiber ausbeuten. Im Gegensatz zu Schleswig-Holstein erhebt Hamburg für das Anmeldeverfahren keine Gebühren.<p> </p>
Der Tag schloß mit einer Diskussion über künftige Strategien gegen das Sexkaufverbot, alternativ zu Horrorstories und „Betroffenheitspornografie“ von Prostitutionsgegnern. Alles in allem ein interessanter und vor allem lehrreicher Tag.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<img class="aligncenter size-full ipsImage ipsImage_thumbnailed" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/km_magazine_illustraion_fetish_comment_300_150-1.png.71be61ff6a24d76d515df50d67c15a53.png" data-fileid="1706" alt="" width="300" height="150"><strong>Noch Fragen? Dann heraus damit im Kommentarteil. Escorts und Kunden, auch Betreiber sollten einfach politisch auf dem laufenden bleiben. Und wir von <a href="https://www.kaufmich.com" target="_blank" rel="external">Kaufmich.com</a> versuchen, Euch mit aktuellen Informationen zu versorgen.</strong>
 <p> </p>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/susi" rel="">Susi</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">1246</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:34 +0000</pubDate></item><item><title>Aktuelles vom Rotlicht Kongress: eine Branche ist verunsichert</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/aktuelles-vom-rotlicht-kongress-eine-branche-ist-verunsichert/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/815628958_monthly_2021_11186283115_201910rotlichtkaufmich.jpg.7c44c087a116e807e451fde9bd606ae6.jpg.b8a03869df508986bc47b2f3d17b1444.jpg" /></p>



<strong>Deutschland im Herbst 2019. Etwa 300 Betreiber von Prostitutionsstätten, Aussteller, Referenten und Publikum versammelten sich beim Rotlicht Kongress in Frankfurt/Main, um über die Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes zu diskutieren.</strong>
Ziel war es, gemeinsame Wege in der Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSch) zu finden und sich mit Anwälten, Steuerexperten, Behördenvertretern und Fachdozenten auszutauschen.<p> </p>
Wie bereits in <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/rotlicht-trifft-blaulicht-betreiber-diskutierten-in-berlin-ueber-die-zukunft-des-rotlichts/" target="_blank" rel="external">Berlin,</a><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/mit-einem-bein-im-knast/" target="_blank" rel="external"> Essen</a> und <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/rotlicht-kongress-in-frankfurt-informierten-sich-bordellbetreiber-ueber-die-zukunft-der-branche/" target="_blank" rel="external">Frankfurt</a> in den zurückliegenden Jahren geschehen. Schwierige Kost wurde da vermittelt im Saalbau Griesheim, dem Tagungsort des diesjährigen <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/28-10-2019-zukunft-rotlicht-der-2-bundesweite-rotlicht-kongress-in-frankfurt-am-main/" target="_blank" rel="external">Rotlicht Kongress</a> in Frankfurt am Main. Denn 2 Jahre ist das <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/prostituiertenschutzgesetz-2017/" target="_blank" rel="external">Prostituiertenschutzgesetz</a><span class="Apple-converted-space"> </span>nun in Kraft.<p> </p>
<h6>Vielerorts wird das Rotlicht ausgeknipst</h6>
Die vorläufige Bilanz: Viele Betriebe müssen schließen oder Erlaubnisanträge warten auf Bearbeitung, viele Betriebe arbeiten ohne Genehmigung. Offenbar gibt es die Tendenz, das <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/nichts-wird-mehr-so-bleiben-wie-es-ist-das-neue-prostituiertenschutzgesetz/" target="_blank" rel="external">Rotlicht auszuknipsen</a>. Diese Prognose wurde mit dem Start des ProstSchG bereits voraus gesehen.<p> </p>
In NRW und Bayern sind verhältnismäßig viele Betriebe genehmigt, in Baden-Württemberg sowie Hessen sind <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/ein-jahr-prostituiertenschutzgesetz-7-fragen-an-howard-chance/" target="_blank" rel="external">Genehmigungen</a> eher die Ausnahme. So der Berater <a href="http://prostitution2017.de/schutzgesetz/2019/09/16/zukunft-rotlicht-warum-der-diesjaehrige-kongress-so-wichtig-ist/" target="_blank" rel="external nofollow">Howard Chance</a>, der über die aktuelle Situation im deutschen Rotlicht-Gewerbe Auskunft gab.<p> </p>
Etwa 25% aller Sexarbeitenden ist nach 2 Jahren registriert, die Mehrheit nicht. Kein Wunder, denn die Registrierungspflicht ist eine hohe Barriere. Schließlich übermitteln die Ordnungsämter die Informationen über die Anmeldung an den Fiskus. Mit rückwirkenden Steuerschätzungen ist zu rechnen.<p> </p>
Ähnlich sieht es bei den Betrieben in vielen Städten aus: nur ein kleiner Teil hat eine Erlaubnis bislang bekommen. Kontrolle findet nur in legalen Betrieben statt. Einige Escort Agenturen wandern ins Ausland ab, genauso wie viele Prostituierte. Abgewandert wird allerdings auch in illegale Bereiche der Prostitution: z.B. in AirBnB Wohnungen, in Hotelbetriebe oder in möblierte Apartments, die man für kurze Zeit online mieten kann.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6>Die Rotlicht Szene ist verunsichert</h6>
Die Rotlicht Szene ist verunsichert. 2 Jahre nach Inkrafttreten des Prostituiertenschutzgesetzes besteht für viele Betriebe keine Planungssicherheit. Verkaufen können viele ihren Betrieb auch nicht, wenn keine <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/wiki-prostitution-was-du-ueber-die-rechtslage-wissen-musst/" target="_blank" rel="external">Konzessionierung</a> vorliegt.<p> </p>
Hinzu kommen die Fallstricke des Baurechts. Mit dem Baurecht kann man viele Betriebe schließen, auch wenn sie eine Konzession nach dem ProstSchG haben. Ohne Baugenehmigung können viele Betriebe einfach nicht weiter arbeiten.<p> </p>
<h6>Das Baurecht ist ein Prostitutionsverhinderer</h6>
Deshalb ist das Prostituiertenschutzgesetz zusammen mit dem Baurecht ein „Prostitutionsverhinderungs-instrument“, so die Anwältin Dr. Margarete van Galen. Auch der politische Verein <a href="https://www.donacarmen.de" target="_blank" rel="external nofollow">Dona Carmen</a> aus Frankfurt sieht in diesem Gesetz eine systematische Zerstörung der prostitutiven Infrastruktur in Deutschland, die eine Illegalisierung und Geheimprostitution begünstigt. Davon handelt auch ihr neues Buch "<a href="https://www.kaufmich.com/magazin/neuerscheinung-entrechtung-durch-schutz-streitschrift-gegen-das-prostituiertenschutzgesetz/" target="_blank" rel="external">Entrechtung durch Schutz</a>", das wir hier im Magazin kürzlich vorstellten.<p> </p>
Fachanwalt Guntram Knop und Rechtsanwalt Jochen Jüngst vermittelten einige wichtige Neuigkeiten aus dem Bereich der „Umsatzsteuerhinzurechnung“ und Werbung. Keine Umsatzsteuer für Betriebe fällt an, wenn in Prostitutionsstätten die selbständig Sexarbeitenden vollkommen unabhängig arbeiten. Sexworker, die keine Kleinunternehmerin sind und mehr als 17.500€/Jahr verdienen müssen ebenfalls Umsatzsteuer abführen.<p> </p>
<h6>Im Rotlicht muß die Werbung fiskusgerecht sein</h6>
Sobald aber für „unsere Damen“ geworben wird, öffentliche Anwesenheitszeiten und Preise beworben werden oder ein Wirtschafter alles organisiert, inklusive der Reinigung und Wäsche, hat es das Gepräge einer abhängigen Beschäftigung und schon ist die Umsatzsteuer fällig. Achtung: bei Werbung auf Webseiten darauf zu achten, daß sie fiskusgerecht<span class="Apple-converted-space">  </span>und rechtssicher ist.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Auch bei der Personalplanung in Prostitutionsstätten ist es sinnvoll, daß es mehrere „zuverlässige“ Personen gibt, die die <a href="https://www.kaufmich.com/magazin/rueckblick-entwicklung-der-prostitutionsgesetzgebung/" target="_blank" rel="external">Zuverlässigkeitsprüfung</a> nach dem ProstSchG erfolgreich durchlaufen haben.<p> </p>
<h6>Verstöße gegen das Betriebskonzept können zur Rücknahme der Erlaubnis führen</h6>
Es hagelt Bußgelder, wenn man in der Praxis gegen das Betriebskonzept verstößt; wiederholte Auflagenverstöße führen zu einer Rücknahme der Erlaubnis. Dazu zählt, wenn Sexarbeiterinnen gegen die Kondompflicht verstoßen, und wenn Damen rückwirkend ab dem Zeitpunkt der Anmeldung keine (Pauschal-) Steuern gezahlt haben.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Auch dann werden Betreiber in Haftung genommen, sofern sie keine Quittungen im Rahmen des Düsseldorfer Verfahrens ausstellen. Die Quittungen dürfen nicht auf den Alias-Namen der Sexarbeiterin ausgestellt sein. Zulässig ist nur der Klarname. Denn das Finanzamt fordert immer die Daten von Pass oder Personalausweis, die Meldeanschrift sowie die Steuernummer ein. Nach der Datenschutzgrundverordnung ist aber das Scannen, das Abfotografieren oder Kopieren von Ausweispapieren nicht zulässig.<p> </p>
Das ProstSchG sieht einen Zeitraum von 2 Jahren vor, was die Aufbewahrungspflicht der Unterlagen betrifft, das Finanzamt jedoch 10 Jahre. Wer steigt da eigentlich noch durch?!<p> </p>
Übrigens sind auch gefälschte Alias-Bescheinigungen im Umlauf oder ähnlich aussehende Damen arbeiten mit der gleichen Alias-Bescheinigung. Hier trifft den Betreiber aber keine Verantwortung und er wird nicht in Haftung genommen.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6>Kritisch ist die 50/50 Regelung</h6>
Wucher ist ebenfalls nicht zulässig. Kritisch ist auch die 50/50% Regelung in Mietverträgen. Sexworker dürfen nicht weniger verdienen als der Vermieter an Miete einbehält. Eine Preisliste für die Nutzung eines Zimmers muß in der Prostitutionsstätte immer ausliegen.<span class="Apple-converted-space"> </span>
Christoph Rohr, der auch die Website <a href="https://zustellanschrift.de" target="_blank" rel="external nofollow">Zustellanschrift.de</a> betreibt und eine Zustellanschrift für Sexworker ohne festen Wohnsitz anbietet, wies darauf hin, daß nach seiner Erfahrung etwa 70% der Sexarbeitenden Migrantinnen seien, die bei kurzen Aufenthaltszeiten in Deutschland nur einer "beschränkten Steuerpflicht" unterliegen.<span class="Apple-converted-space"> </span>
<h6>Es geht um die Existenz vieler Rotlicht Betriebe</h6>
Dies ist nur ein kleiner Überblick. Noch mehr wurde in den vielen Parallelveranstaltungen besprochen. Eine Fülle an Informationen, für die ein Veranstaltungstag kaum ausreicht und die wirklich notwendig sind. Schließlich geht es um die Existenz und Zukunft vieler Betriebe.<p> </p>
Der Rotlicht Konferenz war wie immer perfekt organisiert, an Speis und Trank fehlte es nicht. Aussteller, Sponsoren und Dienstleistungen wie die Anzeigenportale Quoka und sexdo, der Kondomhersteller London und Versicherungen für das Erotikgewerbe waren ebenfalls vor Ort. Eine rundum gelungene Veranstaltung mit interessanten Gesprächen und überraschenden Einblicken hinter die Kulissen.<p> </p>
<img class="aligncenter size-full ipsImage ipsImage_thumbnailed" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/km_magazine_illustraion_fetish_comment_300_150-1.png.ec1dab76bb1077d095dcf180035e1084.png" data-fileid="1701" alt="" width="300" height="150"><strong>Wie gefällt Euch unser Einblick hinter die Kulissen des <a href="https://www.kaufmich.com/germany/bordell-club" target="_blank" rel="external">Rotlicht</a> Gewerbes? Habt Ihr Fragen? Dann schreibt uns in den Kommentarteil und wir versuchen sie nach bestem Wissen zu beantworten.</strong>
 <p> </p>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/susi" rel="">Susi</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">1241</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:33 +0000</pubDate></item><item><title>28.10.2019 Zukunft Rotlicht: Der 2. bundesweite Rotlicht-Kongress in Frankfurt am Main</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/28-10-2019-zukunft-rotlicht-der-2-bundesweite-rotlicht-kongress-in-frankfurt-am-main/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/2069686111_monthly_2021_111100888528_201910rotlichtkaufmich.jpg.97cf7003704e9471f7b1bbdaa1bd3cc3.jpg.3941c6ac66d23ae4a293fdebe1a77900.jpg" /></p>



<strong>Mit vielen aktuellen wie brisanten Themen wartet der mit Spannung erwartete Rotlicht-Kongress im Saalbau Griesheim in Frankfurt/Main am 28. Oktober auf.</strong>
Die Situation bei der Umsetzung des ProstSchG hat sich sowohl für Betreiberinnen wie Betreiber von Rotlicht-Betrieben, wie auch für Sexworkerinnen und Sexworker in den vergangenen Monaten verschärft.<p> </p>
<h6>Der Rotlicht-Kongress diskutiert über die Situation für Sexworker und Betreiber</h6>
Im Bereich Bau- und Ordnungsrecht gibt es zahllose negative Bescheide, amtliche Kontrollen nehmen zu und die Finanzbehörden sind immer weiter auf dem Vormarsch, um Steuersünder aktuell und rückwirkend dingfest zu machen.<p> </p>
Unternehmer werden für nicht entrichtete Umsatzsteuern ihrer Subunternehmer in die Haftung genommen und Existenzen stehen auf dem Spiel. Die Umsetzung des Gesetzes wird vielerorts zum "Glücksspiel", je nachdem welche Sachbearbeiter am Werk sind und welche "Meinung" diese vertreten.<p> </p>
Von einheitlicher Handhabung nach wie vor keine Spur, sondern eher Hilf- und Ahnungslosigkeit auf beiden Seiten, wobei dies natürlich im Ergebnis meistens zu Lasten der Unternehmer(innen) geht!<p> </p>
<h6>Im Ergebnis wird niemand geschützt</h6>
Eingereichte Betriebskonzepte werden nicht "gelebt" oder sind schon im Ansatz grob fehlerhaft. Behörden verlangen Dinge, die gar nicht im Gesetz stehen oder sehen aus Unwissenheit über schwere Misstände hinweg. Der Ordnungsgedanke des Gesetzes wird ebenso verfehlt, wie der vermeintliche "Schutzgedanke".<p> </p>
Im Ergebnis wird so gut wie niemand geschützt, dafür werden viele gefährdet oder aber in die Illegalität gedrängt, wo die Gefährdung dann an anderer Stelle eintritt.<p> </p>
<h6>Rotlicht-Kongress diskutiert über Bestrebungen, Prostitution in Deutschland zu verbieten</h6>
Zudem gibt es aktuelle politische Bestrebungen, Prostitution in Deutschland mittel- bis langfristig generell zu verbieten. Politiker der CDU/CSU sprechen vom "nordischen Modell" und in Berlin gibt es jetzt eine Parlamentariergruppe, die solche Perspektiven diskutiert.<p> </p>
Harmlos oder nicht? Eine Frage, die man momentan noch nicht beantworten kann. Der Kongress in Frankfurt am Main, der bereits einen hohen Anmeldestand aufweist, kommt genau zur richtigen Zeit und wird viele der angerissenen Themen in Vortrag, Workshop und offener Diskussion aufgreifen.<p> </p>
Hochkarätige Dozenten stehen für Fragen und Antworten zur Verfügung. Die Vereine Dona Carmen e. V. und Madonna e. V. sind vor Ort und werden aus der aktiven Arbeit berichten.<p> </p>
Weitere Infos &amp; Anmeldung findest Du auf der offiziellen Website von<p> </p>
<span id="OBJ_PREFIX_DWT1211_com_zimbra_url" class="Object" role="link"><a class="moz-txt-link-freetext" href="https://zukunft-rotlicht.de/" target="_blank" rel="external nofollow">https://zukunft-rotlicht.de</a></span>
 <p> </p>
<img class="aligncenter size-full ipsImage ipsImage_thumbnailed" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/km_magazine_illustraion_fetish_comment_300_150-1.png.4b85591d5c59d63a67c9e23553e777c5.png" data-fileid="1696" alt="" width="300" height="150"><strong>Du hast Fragen zum Rotlicht Kongress? Dann teile sie hier im Kommentarbereich. Gerne können Escorts auch in ihren <a href="https://www.kaufmich.com/userblogs/browse" target="_blank" rel="external">Blogs</a> den Rotlicht Kongress in Frankfurt bekannt machen. Ein Kongress, der nicht nur für Betreiber interessant werden dürfte.</strong>
 <p> </p>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/kaufmich-team" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">1236</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:33 +0000</pubDate></item><item><title>Wir brauchen Euch: Protest gegen Einf&#xFC;hrung von Sexkaufverbot im Bundestag 15. Oktober</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/wir-brauchen-euch-protest-gegen-einfuehrung-von-sexkaufverbot-im-bundestag-15-oktober/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/2041560002_monthly_2021_11837204517_201910Logo_neu.jpg.515b8b97d6186b8ed2120f031157d0b0.jpg.a6b418838ff0064c9c90959c1730525c.jpg" /></p>



<strong>Morgen wird über die Einführung des Sexkaufverbots (Schwedisches Modell) in Deutschland im Bundestag beraten. Zum Sexkaufverbot formiert sich öffentlicher Protest von Sexarbeitenden und Unterstützern. Seid solidarisch und kommt morgen zahlreich! Gerne mit rotem Schirm, Maske oder Sonnenbrille.</strong>
 <p> </p>
<h6><strong>Freierbestrafung nimmt uns unsere Kunden und somit die Arbeitsgrundlage<p> </p>
</strong></h6>
WANN?      15.10.2019, 18:00 Uhr<p> </p>
WO?            Bundestag „Paul-Löbe-Haus“, Paul-Löbe-Allee, 10557 Berlin<p> </p>
WER?         Alle Sexarbeitenden und Unterstützer<p> </p>
WARUM?<p> </p>
An diesem Dienstag findet im Bundestag die erste Sitzung des parlamentarischen Arbeitskreises zum Thema Prostitution statt. Einberufen von der Bundestagsabgeordneten Leni Breymaier (SPD). Sie engagiert sich auch in der Organisation ‚Sisters‘ für das Verbot von Sexarbeit. Auch andere teilnehmende Politiker*innen der CDU/CSU und der SPD haben sich bereits positioniert: Sie wollen das „nordische Modell“, das sogenannte „Sexkaufverbot“ einführen.<p> </p>
<img class="size-medium ipsImage ipsImage_thumbnailed alignleft" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/Logo-Sexarbeit-ist-Arbeit-300x170.png.51fbadc19d6a67ee10c7fe39a2fa99f8.png" data-fileid="1694" alt="" width="300" height="170">
Intitiert wurde diese Aktion von der Initiative<strong> <a href="https://www.sexarbeit-ist-arbeit.de/" target="_blank" rel="external nofollow">„Sexarbeit ist Arbeit“.</a>
<a href="https://www.sexarbeit-ist-arbeit.de/" target="_blank" rel="external nofollow">Hier deren Aufruf</a></strong>
Der BesD schließt sich an deren Aktion an.<p> </p>
<a href="https://berufsverband-sexarbeit.de/index.php/2019/09/11/stellungnahme-zu-sexkaufverbot-vorschlag-in-deutschland-freierbestrafung-gefaehrdet-die-sicherheit-von-tausenden-sexarbeiterinnen/" target="_blank" rel="external nofollow"><strong>Stellungnahme</strong> des Berufsverbandes zu den Bestrebungen der oben genannten Politker*innen.</a>
Die Justizministerin, Christine Lambrecht, hat sich allerdings schon gegen die Strafregelung im Sinne der Freierbestrafung ausgesprochen.<p> </p>
<em>„Da, wo man das nordische Modell gewählt hat, hat dies nicht etwa zu einem Rückgang der <span class="rtr-schema-org">Prostitution</span> geführt, auch nicht zu mehr Rechten und mehr Sicherheit für die Prostituierten. Im Gegenteil: Sie sind mehr Gewalt und größeren Gefahren ausgesetzt.“ 1)</em>
<h6><strong>Der Name „nordisches Modell“ ist irreführend, denn es handelt sich um das schwedische Modell</strong></h6>
In Schweden geht man davon aus, dass Prostitution nur unter Zwang erfolgen kann. Die Frau wird als Opfer gesehen und soll geschützt werden, während der Mann pauschal als Täter veruteilt wird. Der Kauf sexueller Dienstleistungen steht unter Strafe, während Prostituierte ihre Dienstleistungen legal anbieten dürfen.<p> </p>
Was nicht gesagt wird ist, dass jegliche Unterstützung von Sexarbeitenden illegal ist. So z.B. Fahrservice zu einem Escort-Date ins Hotel und wenn Kolleginnen sich gegenseitig Schutz bieten wollen. Auch Bordellbetriebe sind verboten, und Arbeiten in Privatwohnungen ist sehr schwierig, denn es darf nicht an Sexarbeitende vermietet werden.<p> </p>
Es gibt Fälle, dass Sexarbeitenden das Sorgerecht für ihre Kinder aberkannt wurde. Es gibt Fälle, dass Kinder der Zuhälterei angeklagt wurden, weil sie vom „Hurenlohn“ ihrer Eltern leben. In Irland sitzen zwei Sexarbeiterinnen im Gefängnis, weil sie sich zum Schutz eine Arbeitswohnung teilten und dies als illegales Bordell gewertet wurde.<p> </p>
Daß der Straßenstrich kaum noch existiert wird als Erfolg des schwedischen Modells verkauft, ist aber eine natürliche Folge, wenn Sexkauf unter Strafe steht. Um überhaupt noch Kunden zu erreichen weichen die Sexarbeitenden aus an verlassene Plätze und Orte außerhalb der dichtbevölkerten Städte.<p> </p>
Die Arbeitsbedingungen in den Ländern mit Schwedischem Modell sind schlecht. Die Gewalt nimmt zu <em>2)</em>. Es gibt keine wissenschaftlich haltbaren Zahlen, dass der Menschenhandel in den Ländern zurückgegangen ist. Die Sexarbeit insgesamt verlagert sich in den Untergrund und in das Internet.<p> </p>
Infos dazu liefert die Schwedische Sexarbeits-Organisation Fuckförbundet: <a href="https://www.fuckforbundet.com/english" target="_blank" rel="external nofollow">www.fuckforbundet.com</a>
<h6><em><strong>
„Die guten Kunden sind weg, und die schlechten sind geblieben!“</strong>
</em></h6>
<em>r</em>esignierte Aussage einer schwedischen Sexarbeiterin einige Jahre nach der Einführung der Freierbestrafung.<p> </p>
Bei den Bestrebungen diese gesetzlichen Regelungen auch in Deutschland einzuführen, geht es nicht darum den Sexarbeitenden zu helfen, sondern die Prostitution soll abgeschafft werden – unter dem Deckmantel des Schutzes.<p> </p>
Den Sexarbeitenden sollen „Ausstiegs-Programme“ angeboten werden. Ein Jahr nach der Einführung der Freierbestrafung in Frankreich ermittelte eine Untersuchung  nur eine verschwindend kleine Zahl an erfolgreichen Umsteigerinnen<i>.</i>
Die angebliche Zielgruppe wird nicht erreicht, denn ein großer Teil der Sexarbeitenden möchte ihre Tätigkeit gar nicht beenden.<p> </p>
<h6><em><strong>„Meine Arbeit ist nicht mein Problem, sondern wie die Gesellschaft damit umgeht.“</strong></em></h6>
 <p> </p>
<h2>Deshalb kommt alle am Dienstag zur Protestaktion vor dem Abgeordnetenhaus.</h2>
<a href="https://www.sexarbeit-ist-arbeit.de/cms/wp-content/uploads/2019/10/Flyer-15.10.19.pdf" target="_blank" rel="external nofollow">FLUGBLATT Download</a>
<a href="https://strich-code-move.art/fake-news-5-der-parlamentarische-arbeitskreis-ist-ergebnisoffen/" target="_blank" rel="external nofollow">Hier eine Erklärung</a> von Sexarbeit-ist-Arbeit, warum der Ausschuss nicht ergebnisoffen ist, sondern die Ziele schon klar auf dem Tisch liegen.<p> </p>
Ziel: <span class="css-901oao css-16my406 r-1qd0xha r-ad9z0x r-bcqeeo r-qvutc0">1. Schwedisches Modell<p> </p>
Ziel: 2. Abschaffung Prostitution</span>
 <p> </p>
Fragen zur Aktion: <a href="https://www.sexarbeit-ist-arbeit.de/kontakt/" target="_blank" rel="external nofollow">www.sexarbeit-ist-arbeit.de</a>
Fragen allgemein: Johanna Weber, politische Sprecherin des BesD<p> </p>
0151-1751 9771 oder johanna@besd-ev.de<p> </p>
<img class="aligncenter size-full ipsImage ipsImage_thumbnailed" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/km_magazine_illustraion_fetish_comment_300_150-1.png.35c7920f79dde0f693f5c20ca9b41a43.png" data-fileid="1695" alt="" width="300" height="150"><strong>Klingeln bei Euch die Alarmglocken? Was haltet Ihr vom Sexkaufverbot bzw Schwedischen Modell? In 8 Staaten wurde es bereits eingeführt. Bald auch bei uns in Deutschland? Liebe <a href="https://www.kaufmich.com/germany/escort" target="_blank" rel="external">Escorts</a>, schreibt doch darüber in Euren Blogs und macht auf das ernste Thema aufmerksam. Diskutiert mit uns im Kommentarbereich.</strong>
 <p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/kaufmich-team" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">1235</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:43:32 +0000</pubDate></item></channel></rss>
