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<rss version="2.0"><channel><title>Magazin: Aktuelle News</title><link><![CDATA[https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/?d=2&page=7&rss=1]]></link><description>Magazin: Aktuelle News</description><language>de</language><item><title>Wonder Woman als neue UNO-Sonderbotschafterin: Think of all the wonders we can do</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/wonder-woman-als-neue-uno-sonderbotschafterin-think-of-all-the-wonders-we-can-do/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1348079902_monthly_2021_112009601714_201610wonderwoman_header_702x336.jpg.676678e92fd6213ec920cf959d196b5c.jpg.f64c48a1f92ddd05d6a8b861b6e6f131.jpg" /></p>



<b>Mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wonder_Woman" target="_blank" rel="external nofollow">Wonder Woman</a> verbinden viele ein starkes Frauenbild. Man denkt daran, wie sie sich in einer Männerdomäne durchsetzt und dabei ebenso stark wie ihre männlichen Mitstreiter gegen das Böse der Welt kämpft. Aus diesem Grund hat die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinte_Nationen" target="_blank" rel="external nofollow">UNO</a> sich dazu entschieden, Wonder Woman zur Sonderbotschafterin für Frauenrechte zu küren. Natürlich nicht ohne Protest.</b>
<span style="font-weight: 400;">Die Organisation der Vereinten Nationen (UNO) ernennt regelmäßig Sonderbotschafter, </span><span style="font-weight: 400;">sog. Honorary Ambassadors</span><span style="font-weight: 400;">, die sich durch ihre anerkannten Talente oder Leistungen aus den Bereichen Kunst, Wissenschaft, Literatur, Unterhaltung, Sport oder anderen Bereichen des öffentlichen Lebens auszeichnen. Mit ihrem starken Willen sollen sie ein Zeichen für Integrität setzen und die Aktivitäten und Ziele der UNO aktiv oder symbolisch unterstützen. Dabei ist es erstmal unerheblich, ob es sich um reale oder fiktive Persönlichkeiten handelt. <a href="http://www.happy-spots.de/uno-ernennt-red-aus-angry-birds-der-film-zum-ehrenbotschafter-des-international-day-of-happiness.html" target="_blank" rel="external nofollow">Im März</a> wurde bereits die Figur <em>Red</em> aus dem Spiel <em>Angry Birds</em> und dem gleichnamigen Film als Botschafter im Kampf gegen den Klimawandel ernannt. </span>
<h4><b>17 Ziele, die unsere Welt verändern sollen</b></h4>
<span style="font-weight: 400;">Die Wonder Woman Kampagne ist Teil <a href="http://www.un.org/sustainabledevelopment/development-agenda/" target="_blank" rel="external nofollow">einer großen Agenda</a>, die insgesamt zentrale 17 Ziele aufführt, die die nachhaltige Entwicklung fördern und damit globale Armut, Ungleichheit und Klimawandel entgegenwirken soll. Alle UNO Staaten sind dazu angehalten, sämtliche Entwicklungsprozesse entlang dieser unverbindlichen Leitregeln zu gestalten. Das allein wirkt leider wie ein schlechter Marketing-Gag. Natürlich kann jeder UNO-Staat dieser Agenda zustimmen, ob sie dann aber auch befolgt wird, wird nicht wirklich überprüft und Verstöße werden nicht ausreichend sanktioniert. </span>
<h4><b>Goal Nr. 5: Gleichstellung und Stärkung aller Frauen und Mädchen</b></h4>
<img class=" ipsImage ipsImage_thumbnailed" src="http://www.kaufmich.com/magazin/wp-content/uploads/2016/10/E_SDG-goals_icons-individual-rgb-05.png" alt="SDG 5: Gleichstellung" width="232" height="232"> Der 5. Punkt der Sustainable Development Goals der UNO ist die Gleichstellung und Stärkung aller Frauen und Mädchen (c) <a href="http://www.un.org/sustainabledevelopment/" target="_blank" rel="external nofollow">UNO</a>
<span style="font-weight: 400;"><a href="http://www.un.org/sustainabledevelopment/gender-equality/" target="_blank" rel="external nofollow">Punkt 5</a> auf der Agenda ist die weltweite Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung aller Frauen und Mädchen. Kernziele dieses Punktes sind u.a. die “Beendigung von Praktiken wie Kinderhochzeiten oder Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen”. Auch sollen Frauen und Mädchen überall die Möglichkeit haben, den gleichen Zugang zu Bildung und leitenden Positionen in der Wirtschaft zu erhalten wie Männer. </span>
<h4><b>Wonder Woman als starkes Idol für Frauen und Mädchen weltweit </b></h4>
<span style="font-weight: 400;">Symbolische Botschafterin dieser Ziele ist nun Wonder Woman. Die Versammlung ernannte den DC-Charakter am 21. Oktober unter anderem in Anwesenheit einer Gruppe Girl Scouts, den beiden Wonder Woman Schauspielerinnen Lynda Carter und Gal Gado, mehreren weiblichen Vertretern der DC Studios, die die Rechte an der Figur halten, und einem breiten Publikum, viele in Wonder Woman T-Shirts, die zu Beginn der Veranstaltung verteilt worden waren. Die Rednerinnen unterstrichen einstimmig die Stärke der Figur im Kampf für Gleichberechtigung und damit ihre Symbolkraft für die UNO. O-Ton: “Think of all the wonders we can do”.</span>
<h4><b>Protestierende Mitglieder kehrten der Veranstaltung buchstäblich den Rücken zu</b></h4>
<span style="font-weight: 400;">Die Zeremonie ging nicht ohne Proteste über die Bühne. Mehrere GegnerInnen der Kampagne aus den eigenen Reihen der UNO Vertreter legten eine unterschriebene Petition gegen die Berufung vor und schlossen sich der Versammlung an, um im Moment der feierlichen Ernennung mit dem Rücken zum Podium und erhobener Faust ihren Protest auszudrücken. <a href="https://www.theguardian.com/books/2016/oct/21/wonder-woman-un-ambassador-staff-protest" target="_blank" rel="external nofollow">Shazia Rafi</a>, US Politikerin, ist eine der Gegnerinnen, die unter anderem kritisierte, dass es ausreichend reale Frauen gäbe, die Frauen und Mädchen überall als bedeutende Vorbilder in dieser Sache dienen würden. Außerdem würde eine halbnackte Amazone wohl kaum dem Bild von weiblicher Stärke entsprechen, das die UNO vermitteln möchte. Die Äußerungen zur Bekleidung der weiblichen Superheldin lässt die kritischen Stimmen beinahe paradox klingen. Sollte es nicht egal sein, wie eine Frau aussieht und was sie trägt, um ein emanzipiertes und starkes Frauenbild zu verkörpern?</span>
<span style="font-weight: 400;">Wir finden, dass starke Frauen durchaus sexy sein dürfen. Vielleicht ist es auch etwas gewöhnungsbedürftig, eine Comicheldin als Symbolträgerin für Freiheit, Gleichberechtigung und der Beendigung von weltweiter Armut in die Welt zu entsenden. Für viele Mädchen und Frauen ist sie aber bestimmt auch jetzt schon ein großes Idol. Also: Superwoman, zieh Dein knappes Dress an, schwing das goldene Lasso und mach aus der Welt einen besseren Ort!</span>
<b>Was haltet Ihr von solchen Symbolträgern? Sind sie wirklich zielführend oder sollte man lieber an realen Persönlichkeiten festhalten? Wir sind gespannt auf Eure Meinung in den Kommentaren. </b><p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/carina" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">635</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:42:10 +0000</pubDate></item><item><title>Vor lauter Freiheit werden sie alle reguliert</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/vor-lauter-freiheit-werden-sie-alle-reguliert/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/347405522_monthly_2021_111212567792_201610freiheit_2_702x336.jpg.d8b092cdaf72c3b069aa8185add44b4d.jpg.ef1d5df595509a3ef51998c64533ed3d.jpg" /></p>



<span style="font-weight: 400;">Man könnte meinen, alle Welt würde stetig freizügiger werden. Trends wie das <a href="http://elitedaily.com/humor/most-awkward-after-sex-selfies/923379/" target="_blank" rel="external nofollow">After-Sex-Selfie</a> sind in Zeiten von Social Media längst keine Besonderheit mehr. Doch gleichzeitig regen sich Regierungen und Organisationen rund um den Globus zum Widerstand gegen die <a href="http://www.seitensprung-fibel.de/sexualitaet/promiskuitaet.php" target="_blank" rel="external nofollow">promiskuitive</a> Gesellschaft und versuchen insbesondere das älteste Gewerbe der Welt mehr und mehr zu maßregeln. Wir haben drei Regulierungsversuche exemplarisch zusammengefasst.</span>
<h4><b>Verschworen gegen die frauenverachtende Pornoindustrie</b></h4>
<span style="font-weight: 400;">In der australischen </span><i><span style="font-weight: 400;">Gartenstadt</span></i><span style="font-weight: 400;"> Toowoomba, etwa 100 Kilometer von Brisbane entfernt, haben rund 200 Männer, angeführt durch den Bürgermeister Paul Antonio, einen <a href="https://www.facebook.com/acityfreefromporntoowoomba/" target="_blank" rel="external nofollow">Schwur</a> geleistet. Sie wollen keine Pornos mehr schauen. Die Stadt will damit einen symbolischen Akt leisten, einen ersten Schritt gegen eine frauenfeindliche Industrie. Schließlich gibt es ja auch Kampagnen gegen unheilbringende Substanzen wie Drogen und Alkohol. Jetzt also auch gegen Pornos. Eine revolutionäre Idee? Nicht so ganz, denn allzu strikt geht das Stadtoberhaupt nicht vor. Wie in jeder größeren Stadt gibt es natürlich auch in Toowoomba Bordelle und Stripclubs. Diese sollen aber weiterhin offen bleiben. Mit diesem dramatischen Akt wird die komplette Pornofilm-Industrie diskreditiert und man fragt sich ernsthaft, wie die Stadt an dem Schwur festhalten will, ohne nicht großflächig Internetzugänge zu deaktivieren.</span>
<h4><b>Frankreich lässt seine Freier zahlen</b></h4>
<img class=" ipsImage ipsImage_thumbnailed" src="http://www.kaufmich.com/magazin/wp-content/uploads/2016/10/Najat_Vallaud-Belkacem_2014_Paris_Marathon_t083915.jpg" alt="Najat Vallaud-Belkacem" width="193" height="289"> Regierungssprecherin Najat Vallaud-Belkacem setzt sich dafür ein, dass Frankreichs Freier zahlen müssen (c) <a href="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c4/Najat_Vallaud-Belkacem_2014_Paris_Marathon_t083915.jpg" target="_blank" rel="external nofollow">Wikicommons</a>
<span style="font-weight: 400;">In Sachen Gleichstellung von Frauen und Männern tut sich einiges in <a href="http://www.kaufmich.com/magazin/sexwork-in-frankreich/" target="_blank" rel="external">Frankreich</a>. Vor allem die junge Regierungssprecherin Najat Vallaud-Belkacem ist Redelsführerin neuer Gesetze, die beispielsweise das Abtreibungsrecht liberalisieren, Elternzeiten zwischen Müttern und Vätern gerecht aufteilen und nun eben auch Freier zur Kasse bitten. Das </span><a href="http://www.taz.de/!5057958/" target="_blank" rel="external nofollow"><i><span style="font-weight: 400;">Gesetz zum Kampf gegen das System der Prostitution</span></i></a><span style="font-weight: 400;"> lässt Freier zahlen, die Geschlechtsverkehr gegen Bezahlung empfangen bzw. empfangen wollen. Das Gesetz soll den Opfern der Prostitution zu Gute kommen und das älteste Gewerbe der Welt erheblich maßregeln. Das Gesetz wird allerdings nicht allerorten gleichermaßen erwirkt. In Lyon beispielsweise musste noch nicht ein einziger Freier zahlen, weil es laut polizeilicher Behörden nicht, oder nur sehr schwer nachzuweisen ist, ob jemand Sex gegen Bezahlung empfangen hat. In der Stadt Narbonne, einer Hafenstadt im Süden Frankreichs, wurden hingegen 17% der landesweit ausgesprochenen Strafgelder eingetrieben. Dabei werden fast immer Männer belangt.</span>
<h4><b>Warten im Gebüsch und in Klohäuschen um die Übeltäter zu erwischen</b></h4>
<span style="font-weight: 400;">Die eifrigen Polizisten verstecken sich an Orten, an denen die Prostituierten in der Regel auf Freier warten, wie etwa in Klohäuschen oder im Gebüsch an Parkbuchten. Sobald ein/e SexarbeiterIn in Begriff ist, mit dem Freier mitzugehen, greifen die Gesetzeshüter ein und lassen den Freier ein stolzes Sümmchen zwischen 200 und 500 Euro zahlen. Diese zahlen aus Angst vor Schmach oder der Familie im trauten Heim bereitwillig. Diese Strafgelder entsprechen weit nicht der Höchststrafe von 15.000 Euro für Ersttäter. Laut Angaben der Polizei wolle man die Männer nur verwarnen und keine Familien zerstören. Der Widersinn dieser Aussage spricht Bände über das eigentliche Gesetz. Insgesamt wurden in Frankreich bisher durch Einschreiten der Polizei ca. 249 Freier mit der Geldstrafe für ihr </span><i><span style="font-weight: 400;">Vergehen</span></i><span style="font-weight: 400;"> belegt. Angesichts der 30.000 Prostituierten im Land lässt sich allerdings erahnen, dass Städte wie Narbonne eher die Minderheit im Kreuzzug gegen die Freier sind.</span>
<h4><b>Girls of Paradise - Telefonsex aus dem Jenseits</b></h4>
<span style="font-weight: 400;">Das Sexgeschäft im Internet bleibt derweil ungebrochen. Die französische Frauenrechtsorganisation </span><i><span style="font-weight: 400;">Nid</span></i><span style="font-weight: 400;"> stellt fest, dass Callgirls weiterhin gefragt sind. Wer hätte das gedacht? Als Reaktion für dieses ungebührliche Verhalten stellte die Organisation vor einigen Wochen eine <a href="http://girlsofparadise.sex/" target="_blank" rel="external nofollow">Website</a> ins Internet, die die Interessenten von Callgirls ins buchstäbliche Netz laufen lässt. Sobald ein Kunde sich auf der Website, die wie eine herkömmliche <a href="https://www.youtube.com/watch?v=FLa5Wfk1sk0" target="_blank" rel="external nofollow">Webpräsenz für Callgirl-Services</a> aussieht, für eines der Mädchen entschieden hat, kann er das Callgirl per Videoanruf oder per Live-Chat anschreiben. Wird die Frage, ob der Besucher mehr Bilder sehen möchte, oder Näheres zu dem Mädchen erfahren möchte, bejaht, folgt der Schock: Alle Mädchen auf der Website sind augenscheinlich tot. Die Mädchen sind laut Angaben der Organisation von Freiern erschlagen, von Zuhältern erstochen oder anderweitig bei der Verrichtung ihrer Arbeit ums Leben gekommen. Mehr als 4.000 Anrufe und 600 Chatgespräche verzeichnet die Organisation bereits. Die Interessenten zeigen sich natürlich größtenteils betroffen. Früher oder später überwiegt bei den Kunden allerdings das Interesse an einem noch lebenden Mädchen.</span>
<h4><b>Sinnvolle Maßregelung oder gefährliche Verdrängung?</b></h4>
<span style="font-weight: 400;">Maßnahmen wie diese zeigen, wie vielerorts mit dem Thema <a href="http://www.kaufmich.com/magazin/tag/sexarbeit/" target="_blank" rel="external">Sexarbeit</a> umgegangen wird. Die Kunden werden bestraft, was in der Konsequenz dazu führen kann, dass die Geschäfte im Geheimen abgewickelt werden und damit die tatsächlichen Opfer überhaupt nicht mehr geschützt werden können. Die Ergebnisse der Kampagnen und Gesetze zeigen außerdem deutlich, wie schwer sich diese Branche überhaupt regulieren lässt.</span>
<b>Wie steht Ihr zu diesen Regulierungen? Haltet Ihr sie für sinnvoll oder seid Ihr der Meinung, dass sie das Geschäft in den Untergrund verdrängen? Wir sind gespannt auf Eure Kommentare!</b><p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/yvonne" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">630</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:42:10 +0000</pubDate></item><item><title>Venus 2016 - Drau&#xDF;en kalt, drinnen hei&#xDF;</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/venus-2016-draussen-kalt-drinnen-heiss/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/931722428_monthly_2021_111535054685_201610Venus_WikiComm_703x336.jpg.5637df7fe130578b9e778b9ed53011f9.jpg.db423b1c8f05ca368cd68388bcbfc575.jpg" /></p>



<b>Auch in diesem Jahr öffnet die Erotikmesse </b><b><a href="http://www.venus-berlin.com" target="_blank" rel="external nofollow">Venus</a></b><b> unter dem Funkturm in Berlin wieder ihre Pforten. 20 Jahre ist die heißeste Messe Deutschlands mittlerweile schon alt und lockt auch dieses Jahr wieder mit einem bunten Treiben, unzähligen Workshops und jeder Menge Prominenz. </b>
<span style="font-weight: 400;">Das Wetter wird immer unfreundlicher und kalt und gerade in Berlin drückt die herbstliche Witterung zunehmend auf das Gemüt. Aber nicht an diesem Wochenende. Am Donnerstag dem 13. Oktober um 11 Uhr hat Europas größte Fachmesse für Internet-, Multimedia- und Adult-Entertainment auf dem Messegelände in Berlin geöffnet. Über 400 Aussteller aus mehr als 36 Ländern warten mit Ständen, Workshops und Talks auf und auch die Prominenz ist nicht zu unterschätzen.</span>
<h4><b>Buntes Treiben und Starpotenzial für alle</b></h4>
<span style="font-weight: 400;">Wer in Berlin lebt wird die Venus-Miezen schon auf den Plakaten erspäht haben: </span><span style="font-weight: 400;">Micaela Schäfer, Mia Julia, Sarah Joelle Jahnel und Lexy Roxx warben in den vergangenen Wochen eifrig für die Messe und sind auch vor Ort anzutreffen. Die berühmte Nacktschnecke Micaela Schäfer ist bereits zum 5. Mal Werbeträgerin der Erotikmesse. In Halle 20 haben Besucher die Möglichkeit die Stars der Messe beim </span><i><span style="font-weight: 400;">Star Walk</span></i><span style="font-weight: 400;"> zu sehen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und sich Autogramme zu sichern. Wirklich einzigartig ist die diesjährige Kooperation mit dem <a href="http://www.absv.de/pressemitteilungen/kunst-und-erotik-der-woche-des-sehens" target="_blank" rel="external nofollow">ABSV</a> (Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin). Führungen und Veranstaltungen für sehbehinderte Besucher machen die Erotikmesse für alle Gäste zu einem ganz besonderen Erlebnis.</span>
<h4><b>Heiß, heißer, Livestream </b></h4>
<span style="font-weight: 400;">Wer nicht vor Ort mit dabei sein kann, kann zumindest live zuschalten. Auf der Website der Venus kann man sich per <a href="http://www.venus-berlin.com/venus-live-stream/" target="_blank" rel="external nofollow">Livestream</a> ein Bild von den Geschehnissen der Messe machen. </span><span style="font-weight: 400;">999 Euro kostet ein VVVIP Ticket, das es neben den normalen Tages- und Dauerkarten für all diejenigen gibt, die etwas Geld locker haben. Mit diesem Ticket kann man sich neben dem Zutritt zum VIP-Bereich auch ein Date mit den Erotikstars sichern.</span>
<h4><b>Unsere Kaufmich Escorts auf der Venus 2016</b></h4>
<span style="font-weight: 400;">Aber mal ehrlich: Wer braucht schon ein Date mit den vermutlich viel zu gestressten Stars der Messe, wenn man auch die heißen Escorts der <a href="http://www.kaufmich.com" target="_blank" rel="external">Kaufmich</a>-Community auf der Venus treffen kann? Diese Escorts sind auf der Venus unterwegs, für ein Treffen schreibt sie einfach auf Kaufmich an: </span>
<ul><li><span style="font-weight: 400;"><a href="http://www.kaufmich.com/ChrissyPrivat" target="_blank" rel="external">ChrissyPrivat</a> – Besucht als Gast die Venus und wartet darauf, von einem heißen Date entführt zu werden</span></li>
 	<li><span style="font-weight: 400;"><a href="http://www.kaufmich.com/lady52" target="_blank" rel="external">Lady52</a> – Für sie ist es das erste Mal. Welcher erfahrene Besucher führt die heiße Escort in das Geschehen ein?</span></li>
 	<li><span style="font-weight: 400;"><a href="http://www.kaufmich.com/Sanja1997" target="_blank" rel="external">Sanja1997</a> – Möchte Euch auf der Messe gern näher kennenlernen. Vielleicht hat sie ja auch Zeit für ein heißes Date? </span></li>
 	<li><span style="font-weight: 400;"><a href="http://www.kaufmich.com/KathleenKittyBlair" target="_blank" rel="external">KathleenKittyBlair</a> – Findet Ihr vornehmlich am Red Star-Stand. Oder Ihr ladet sie am Abend auf der Netstar-Party auf einen Drink ein?</span></li>
 	<li><span style="font-weight: 400;"><a href="http://www.kaufmich.com/BusenstarDenise666" target="_blank" rel="external">BusenstarDenise666</a> – Für diese hotte Escort müsst Ihr Euch ein bisschen beeilen: Ihr könnt sie am Samstag (15.10.2016) nur von 11-20 Uhr  auf der Messe treffen</span></li>
 	<li><span style="font-weight: 400;"><a href="http://www.kaufmich.com/Cgnlovee" target="_blank" rel="external">Cgnlovee</a> – Könnt Ihr ganz spontan heute (13.10.2016) noch treffen. Haltet Ausschau nach der bezaubernden Escort und zögert nicht, sie anzusprechen</span></li>
 	<li><span style="font-weight: 400;"><a href="http://www.kaufmich.com/SexyNoemi" target="_blank" rel="external">SexyNoemi</a> – Wird voraussichtlich am Samstag Vormittag (15.10.2016) durch die Venus-Messe schlendern. Sie freut sich auf neue Kontakte</span></li>
 	<li><span style="font-weight: 400;"><a href="http://www.kaufmich.com/Sandra1966" target="_blank" rel="external">Sandra1966</a> – Freut sich Euch am Samstag (15. 10.2016) auf der Venus anzutreffen. Bei ihr ist Grabschen erlaubt!</span></li>
 	<li><span style="font-weight: 400;"><a href="http://www.kaufmich.com/CaroAnalHh" target="_blank" rel="external">CaroAnalHh</a> – Die sexy Escort aus Hamburg ist zwar nicht auf der Venus-Messe anzutreffen, aber auf der Netstar Party danach</span></li>
</ul><strong>Wir freuen uns auf Eure Erfahrungsberichte von der Venus 2016. Wenn Ihr Tipps oder Erfahrungen aus vergangenen Besuchen habt, schreibt sie einfach hier in die Kommentare.</strong><p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/yvonne" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">628</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:42:10 +0000</pubDate></item><item><title>Von A wie Ampfing bis P wie Pr&#xFC;derie: Der Rechtsstreit um Natalie Hot ist entschieden</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/von-a-wie-ampfing-bis-p-wie-pruederie-der-rechtsstreit-um-natalie-hot-ist-entschieden/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1021700859_monthly_2021_111781237973_201610NH_Titel_702_336.jpg.f65bfb06073e0d934b8c165bc33fd916.jpg.cda82e054214e5f92d9a3e777c38940b.jpg" /></p>



<a href="http://www.nataliehot.com/" rel="external nofollow"><b>Natalie Hot</b></a><b>, Amateur Erotik Darstellerin und zweifache Preisträgerin des Venus Awards, musste sich in dieser Woche in Bayern vor dem Oberlandesgericht behaupten. Grund: In der Wohngegend wird ihre Tätigkeit innerhalb der eigenen vier Wände nicht gebilligt.</b>
<span style="font-weight: 400;">Stöhnen, Seufzen, Bettgequietsche - Fast jeder hat seine Nachbarn schon einmal beim (mehr oder weniger) heißen Liebesspiel gehört. Wer selbst ein zufriedenstellendes Sexualleben hat, freut sich für den leistungsstarken Nachbarn, alle anderen verdrehen die Augen und stellen den Fernseher lauter. Natalie Hot wohnt in einem Einfamilienhaus in der  6000 Seelen Gemeinde Ampfing in Bayern, östlich von München. Ihren Nachbarn allerdings war der Lautstärkeregler am Fernsehgerät nicht genug. Anstatt eines freundlichen Empfangs, trumpften die eifrigen Nachbarn mit einer Unterschriftensammlung auf, die die junge Darstellerin und ihren Mann aus dem Haus werfen sollte. Dabei war das Gewerbe mit dem Vermieter des Hauses abgestimmt und genehmigt. </span>
<h4><b>Terror durch die Nachbarn: Belagerung und Fotos</b></h4>
<span style="font-weight: 400;">Zusätzlich zu der Unterschriftensammlung wurde das Haus des Paares, in dem sie mit einer weiteren Freundin leben, richtiggehend belagert. Die Nachbarschaft bemühte sich darum, alle Vorgänge und vor allem die Besucher des Hauses fotografisch zu dokumentieren. Eine Nachbarin war derart außer sich, dass sie kurzerhand die Scheibe der Wohnungstür einschlug und 20 Minuten versuchte, weiter in das Haus zu gelangen. In einer Antwort auf diese freundliche Begrüßung, lud das Paar die Nachbarschaft zu einer Swingerparty im Haus ein, zu der auch weitere bekannte Größen der Branche geladen waren. Natürlich wollten sie damit ein wenig provozieren, dabei aber Humor bewahren. Natalie Hot hat gemeinsam mit ihrem Mann mehrmals versucht, auf die Nachbarn zuzugehen, dies sei aber nicht möglich gewesen. Im vergangenen Sommer erfolgte schließlich eine anonyme Anzeige beim Landratsamt, dass das Paar in dem Haus ein nicht genehmigtes Gewerbe betreiben würde. Der dadurch entstandene Medienrummel war enorm. </span>
<h4><b>Erstes Urteil: Das Gewerbe ist in einem Wohngebiet nicht zulässig</b></h4>
<span style="font-weight: 400;">Der Landratsamt musste darüber entscheiden, ob die Aufnahmen von erotischen Videos, Fotos und Erotikchats in einem Wohngebiet zulässig sind. Beschluss: Der Bebauungsplan sieht kein Gewerbe vor und die Räumlichkeiten, in denen Natalie Hot lebt, dürfen ausschließlich zur Nutzung von Wohnzwecken genutzt werden. Sollte sie sich nicht daran halten, droht ihr ein Zwangsgeld von 2.000 Euro. Der Änderungsantrag wurde also abgelehnt und das, obwohl man die Tätigkeit der jungen Darstellerin mit Home Office oder Tele Jobs vergleichen könnte.</span>
<h4><b>Ein kräfteraubender Prozess</b></h4>
<span style="font-weight: 400;">Gegen dieses Urteil klagt Natalie Hot nun mit der Unterstützung ihres Ehemanns. An diesem Mittwoch ging der Fall vor das Oberlandesgericht in München. Das Urteil: Die Klage wird abgewiesen und eine Berufung ist nicht zulässig. In dem Einfamlienhaus darf Natalie Hot keine weiteren Aufnahmen machen und ihrer Tätigkeit nicht weiter nachkommen. Natalie Hot hat in den vergangenen Wochen viel Zuspruch von Mitstreitern, Kunden und neuen Freunden erhalten, aber der Prozess zerrt an den Kräften und kostet selbstverständlich viel Geld. Ob mit dem Urteil das letzte Wort in dieser Angelegenheit gesprochen ist, bleibt abzuwarten. </span>
<span style="font-weight: 400;">Wer Natalie Hot gern persönlich begegnen möchte, hat in der kommenden Woche auf der <a href="http://www.venus-berlin.com/en/" rel="external nofollow">Venus Messe</a> in Berlin dazu die Möglichkeit. Lange Wartezeiten sind dabei vermutlich vorprogrammiert, schließlich bietet Natalie gerade ganz besonders heißen Gesprächsstoff. Auf Kaufmich.com müsst Ihr gar nicht warten um sie kennezulernen. </span><a href="http://www.kaufmich.com/TG_LUDER" target="_blank" rel="external"><span style="font-weight: 400;">Hier findet Ihr sie jederzeit</span></a><span style="font-weight: 400;">.</span>
<span style="font-weight: 400;"><b>Wie steht Ihr zu dieser Angelegenheit? Hattet Ihr auch schon mal Streitereien mit Euren Nachbarn? Wie seid Ihr damit umgegangen? Wir freuen uns auf Eure Antworten in den Kommentaren.</b></span><p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/yvonne" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">626</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:42:10 +0000</pubDate></item><item><title>Das Prostituiertenschutzgesetz - das neue Buch von Howard Chance</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/nichts-wird-mehr-so-bleiben-wie-es-ist-das-neue-prostituiertenschutzgesetz/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1603827484_monthly_2021_111959304171_201609howardchance.jpg.0b947c88a3b15c8221df1ed02e411c73.jpg.d31c3b7f2173383e0f9461205a4c527e.jpg" /></p>
<p>
	<strong><span style="font-size:14px;">Der Publizist Howard Chance hat soeben ein Buch verfasst, das aufrütteln soll. Schließlich geht es um die zukünftige Existenzsicherung von Sexarbeiter*innen, Escorts, Hobbyhuren und Betrieben, wenn das Prostitutiertenschutzgesetz am 1. Juli 2017 in Deutschland in Kraft tritt.</span></strong>
</p>

<p>
	 
</p>

<h2>
	<span style="font-size:16px;"><strong><span style="color:#e30060;">Das neue Buch von Howard Chance</span></strong></span>
</h2>

<p>
	<span style="font-size:14px;">Unter dem Titel „Das neue Prostitutionsschutzgesetz - Todesstoß für das Rotlicht Gewerbe?“ hat er die einzelnen Verordnungen, die das neue Gesetz beinhalten, einem kritischen Blick unterzogen und kommt zu dem Schluss, dass wenn sich die Branche nicht rechtzeitig auf das neue Gesetz einstellt, man mit der Schließung vieler Betriebe in der Rotlichtbranche rechnen muss.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:14px;">Er kennt die Branche laut eigener Aussage sehr gut, auch weil er in der Vergangenheit selbst als Club-Manager gearbeitet hat. Er verfügt über Hintergrundwissen und Kontakte in der Berliner Politik, wie er im Vorwort schreibt, und hat bislang als Chefreporter eines Lifestyle-Magazins gearbeitet und weitere Bücher publiziert.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:14px;">Ziel seiner Publikation ist es, von möglichst vielen Personen, die im Erotik-Business arbeiten, gelesen zu werden. Auf seiner Homepage findet man weitere Informationen und Bezugsquellen zu seinem Buch, einschließlich Pressetext. Zusammen mit anderen Weggefährten aus dem Bereich Erotik-Marketing und Anwälten ist geplant, ein Berater-Netzwerk zu gründen, um Geschäftsmodelle im Hinblick auf das geplante Gesetz anzupassen, um Schlißsungen zu vermeiden.</span>
</p>

<p>
	<span style="font-size:14px;">Wenn man sich intensiv mit dem neuen Gesetz auseinandersetzt, muss man zu der Einschätzung gelangen, dass nichts mehr so bleibt wie es ist. Das Gesetz betrifft alle, die in der Branche tätig sind: Sexarbeiter*inen, Kund*innen und natürlich alle Betriebe - Laufhäuser, Clubs, Bordelle, Terminwohnungen, Wohnmobile, Escort-Agenturen, Studios usw. - sowie Webportale, die vom Werbeverbot für ungeschützte Sexpraktiken und Sex mit Schwangeren betroffen sein werden. Es betrifft auch Event-Veranstalter, da auch Gangbang-Parties und sog. Flatrate-Modelle/Pauschalclubs verboten werden.</span>
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	<span style="font-size:14px;">Wir haben deshalb dem Autor Howard Chance einige Fragen gestellt.</span>
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	<span style="font-size:14px;"><strong><em>KM-Team: Hallo Howard! Du hast Dich intensiv mit dem neuen Gesetz auseinandergesetzt, das nächstes Jahr in Kraft tritt. Insbesondere widmest Du Deine Aufmerksamkeit auch den Bordellen und anderen sog. Prostitutionsstätten, die davon betroffen sein werden. Wie kommst Du zu Deiner Einschätzung, dass viele Betreiber noch nicht über das Gesetz ausreichend informiert sind? </em></strong></span>
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	<span style="font-size:14px;">Erlaubnispflicht ist ja schon seit einigen Jahren Thema, auch der UEGD hatte Vorschläge dazu ausgearbeitet, da man davon ausging, dass eine Konzessionierung von Prostitutionsbetrieben unabwendbar war. Ich habe Anfang 2016 mit meinen intensiven Buch-Recherchen begonnen und dabei schnell festgestellt, dass es gar nicht so einfach war, an brauchbares Informationsmaterial zum geplanten neuen Gesetz zu kommen. Es liefen ja noch diverse Anhörungen und Beratungen in den zuständigen Bundestags-Ausschüssen und die endgültige Beschluss-Vorlage war erst im Mai über investigative Umwege zu bekommen. </span>
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	<span style="font-size:14px;">Die entsprach dann nicht mehr dem, was noch ein Jahr vorher in den Medien angekündigt worden war. 2007 wurde das Gesetz bereits in Angriff genommen und über sage und schreibe 9 Jahre verhandelt. Den Entstehungsprozess haben nur ganz wenige aus der Branche dauerhaft verfolgt. In Gesprächen mit Betreibern von Wohnungsbordellen, aber auch im Kontakt mit Inhabern von Großbetrieben, stellte ich sogar noch nach Verabschiedung des Gesetzes Anfang Juni 2016 fest, dass so gut wie niemand den genauen Inhalt kannte. Selbst auf den Webseiten der Fach-Ministerien standen zu diesem Zeitpunkt noch veraltete Beschluss-Empfehlungen und auch die Presse-Kollegen hatten Mühe, an den beschlossenen Gesetzestext zu kommen.</span>
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	<span style="font-size:14px;">Den Großbetrieben war längst klar, dass die Konzessionspflicht für ihre Betriebe kommen wird und dementsprechend hat der Branchenverband UEGD hier auch schon früh vorbereitend gearbeitet. In den Kleinbetrieben hat man aber wohl bis zuletzt darauf gehofft, dass das Gesetz einfach nicht kommen wird oder man hat einfach die Augen vor der Entwicklung verschlossen. Wenn ich in meine Mails der vergangenen Wochen schaue, bin ich total überrascht, was vom neuen Gesetz überhaupt bei den Betroffenen angekommen ist und was eben nicht! - Auch wenn meine Beobachtungen nicht empirisch repräsentativ sind, behaupte ich dennoch, dass der Wissensstand in der Branche noch sehr unzureichend ist.</span>
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	<span style="font-size:14px;">Die Bestimmungen für die Sexworker (Anmeldepflicht und Co.) sind ja noch relativ leicht zu vermitteln, aber die umfangreichen Regulierungsbestimmungen für die Betreiber von Prostitutionsstätten haben es in sich und die sind auf Anhieb in ihrer Dimension und Tragweite nur schwer zu überschauen. Selbst als Kenner der Materie und mit umfangreichen juristischen Kenntnissen ausgestattet, hatte ich Mühe, in die inhaltlichen Tiefen vorzudringen und abzuschätzen, was die neuen Paragraphen wirklich bedeuten! Das waren 4 Wochen intensive Arbeit nur am Gesetzestext, nur um zu verstehen, was sich darin alles verbirgt und in welchem Kontext die einzelnen Bestimmungen zu betrachten sind.</span>
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	<span style="font-size:14px;"><strong><em>KM-Team: Gute Arbeitsbedingungen vs. unfaire, ausbeuterische Bedingungen in Prostitutionsstätten sind auch Thema vieler Sexarbeit-Aktivist*innen. Wie ist Deine Einschätzung: waren die Arbeitsbedingungen bislang aus Deiner Sicht „fair“? Lässt sich das überhaupt pauschal beantworten? Schließlich gibt es Betriebe, in denen auf Sicherheit geachtet wird und die Sexworker ihre Konditionen, die sie mit Kund*innen aushandeln, selbst bestimmen. </em></strong></span>
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	<span style="font-size:14px;">Die Frage kann man in der Tat nicht pauschal beantworten. Es gibt Betriebe, wo es durchaus fair zugeht. Dabei denke ich an Wohngemeinschaften von Escorts, die gemeinsam ein Wohnungsbordell betreiben und sich einfach die Kosten für Miete, Nebenkosten und Werbung teilen. Es gibt Hostessen-Wohnungen, die für halbwegs normale Wochen- und Tages-Mieten zur Verfügung stehen und Escort-Services, die lediglich 25 - 30% Vermittlungsprovision verlangen und dafür aber auch eine intensive erfolgreiche Vermarktung bieten oder Saunaclubs, wo die Dienstleisterinnen lediglich einen pauschalen Eintritt zu entrichten haben, ohne den Betreiber zusätzlich an den Umsätzen beteiligen zu müssen. </span>
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	<span style="font-size:14px;">Aber es gibt natürlich auch nach wie vor die Prostitutionsstätten, die eher auf Ausbeutung ausgerichtet sind, in denen für kleine schmuddelige Zimmer oder Schrott-Wohnwagen Wuchermieten und diverse Nebenkosten verlangt oder wo beim Flat-Rate-Sex gerade unanständige „Stichpauschalen“ von 7,50€ gezahlt werden. Es gibt Betriebe mit ordentlicher Ausstattung und sicheren Strukturen, andererseits aber auch üble Spelunken mit geradezu unterirdischer Bewirtschaftung und fragwürdigen Gestalten in leitenden Positionen, wo das Wohl der Escorts überhaupt keine Rolle spielt, sondern lediglich ans „Haus“ gedacht wird, das ja Kasse machen muss. Den Regelfall gibt es nicht; es gibt vielmehr unzählige Einzelfälle, die eine statistische Auswertung kaum möglich machen.</span>
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	<span style="font-size:14px;"><strong><em>KM-Team: Wenn Du über Anpassung von Geschäftsmodellen schreibst: in welcher Hinsicht gibt es besonders Nachholbedarf? Und wie kannst Du als Berater dabei helfen?</em></strong></span>
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	<span style="font-size:14px;">Anpassung von Geschäftsmodellen bedeutet zunächst zu überprüfen, ob die bislang ausgeübte unternehmerische Tätigkeit mit den Bestimmungen des neuen Gesetzes in Einklang steht. Ist dies nicht der Fall, ist die Anpassung der einzige Weg in 2017 weiter im Rotlichtgewerbe aktiv sein zu können. Die Geschäftsmodelle müssen dem zuständigen Amt nämlich ab Mitte 2017 in Form eines schriftlichen Konzepts ausführlich präsentiert werden. Wenn man aber nicht exakt weiß, was nach dem neuen Gesetz erlaubt und was verboten ist, kann ein voreilig verfasstes Konzept zum Eigentor werden. Wenn ich dem Amt durch Unwissenheit oder Fehlinterpretation selbst die Munition für die scharfe Flinte liefere, darf ich mich nicht wundern, wenn dann der tödliche Schuss fällt und mich unvorbereitet trifft. Nur mit einem umfangreichen Wissensstand oder entsprechender Beratung, ist diese hohe Hürde zu nehmen. Das ist nicht anders als bei einem komplizierten Bauantrag oder einem komplexen Rechtsstreit, wo man ja auch auf Beratung und Unterstützung angewiesen ist. Als Berater kann man hier den Geschäftsbetrieb per Check-up überprüfen, dann gemeinsam mit dem Kunden ein „sauberes“ Konzept entwickeln und dieses dann dem Amt ansprechend präsentieren. Zum Glück ist ja noch ausreichend Zeit sich vorzubereiten, denn es gibt ja auch noch Übergangsfristen, die prinzipiell bis Dezember 2017 laufen. Nachholen ist also kein Problem, wenn man denn aktiv wird!</span>
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	<span style="font-size:14px;">Das Thema Ausbeutung wird auch im Zusammenhang mit hohen Mieten thematisiert. Häufig arbeiten Escorts in Häusern, in dene hohe Tagesmieten üblich sind. Woanders sind die Tagesmieten niedriger (sog. Eintrittspreis plus Pauschalsteuer) oder man zahlt nur einen Anteil, der sich nach der verbrachten Zeit mit einem Gast richtet. Welches Abrechnungsmodell ist für Dich überzeugender und kann in der Zukunft Bestand haben? Einen Teil dieser Frage habe ich ja schon unter Punkt 2) beantwortet. </span>
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	<span style="font-size:14px;">In Eros-Centern und Laufhäusern haben wir oft unglaublich hohe Tagesmieten, wo man erst nach 5 billigen Nummern im Plus ist und auch noch für Werbeumlagen oder Hausessen zusätzlich zur Kasse gebeten wird. Solche „Konzepte“ kann man sehr wohl als Wucher betrachten und bei strenger Anwendung der neuen Vorschriften dürfte hierfür von amtlicher Seite keine Erlaubnis erfolgen! Beim „Eintrittsmodell“ dürfte es die wenigsten Probleme geben, wobei die in der Frage erwähnte Pauschalsteuer (Düsseldorfer Modell) übrigens eine rein freiwillige „Vorauszahlung“ ist, die von vielen Escorts völlig falsch interpretiert wird, was aber ein ganz anderes Thema ist. </span>
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	<span style="font-size:14px;">Das Anteilsmodell, durchaus auch bekannt als „50/50“, findet man auch noch immer bundesweit, obwohl es eigentlich verboten ist und lange Zeit als Indiz für Zuhälterei gewertet wurde. Es hat den Vorteil, dass die Dienstleister*innen nicht vorab in Miete oder Eintritt investieren müssen und man sich mit dem Betreiber einfach den entstehenden Umsatz teilt. Wenn keine Kund*innen kommen, macht man kein Minus, wenn man viele Gäste hat, muss man aber eben viel abgeben. Ein wenig Lotterie, aber eben prinzipiell nicht erlaubt. Als Betreiber-Konzept kann man so etwas jedenfalls unmöglich beim Amt präsentieren, ohne was aufs Dach zu bekommen. Die rechtskonforme Alternative kann darin bestehen, für die Nutzung von Zimmern pauschale Gebühren zu entrichten: wenn ich mit einem Gast ein Zimmer nutze, zahle ich Summe X für eine definierte Zeit und alles ist gut. Das ist ja auch als Stundenzimmer-Vermietung vielerorts üblich und aus meiner Sicht rechtlich einwandfrei, wenn die Mietpreise nicht unangemessen sind!</span>
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	<span style="font-size:14px;"><strong><em>KM-Team: Du rechnest damit, dass die Zahl von Prostituierten abnehmen wird und prognostizierst eine „Marktbereinigung“. Was meinst Du genau damit? Kannst Du das näher erläutern? Worauf stützt Du Deine Prognose? </em></strong></span>
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	<span style="font-size:14px;">Die Anzahl der „Hobbyhuren“ ist, bedingt durch die immer weitere Verbreitung des Internet, unglaublich in die Höhe geschossen. Fast die Hälfte der Prostituierten in Deutschland soll zu dieser Gruppe gehören, wobei das schöne Wort „privat“ scheinbar Türen und Tore geöffnet hat. Ich gehe „privat“ ficken!  Das klingt doch viel besser, als wenn ich „in den Puff gehe“. Ein wenig Illusion muss sein und Freier lieben einfach die Legende von der geilen Nachbarin!  Es ist so ein Bereich entstanden, wo man im Nebenerwerb anschaffen gehen kann oder in dem man seine durchaus gewerblichen Interessen schön kaschieren und auch bei der Steuerpflicht recht flexibel verfahren kann. </span>
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	<span style="font-size:14px;">Was man im Chat vereinbart erfährt ja niemand und die Erträge lassen sich so auch kaum ermitteln. Doch das neue Gesetz betrachtet das Hobby eben nicht (mehr) als solches, sondern verlangt Gesundheitsberatung und Registrierung. Statt Hobby-Anbieter werde ich durch die Anmeldepflicht zum Profi-Anbieter. Das dürfte vielen zu denken geben und ich rechne damit, dass sich eine große Anzahl von Damen und Herren rechtzeitig zurückziehen wird, um nicht in der amtlichen Kartei zu landen. Manche Hobbyhure macht „es“ heimlich und der Partner weiß davon nichts. Andere bekommen Geld vom Amt und fürchten die Entlarvung beim automatischen Datenabgleich. Oder wir betrachten die Beamtin, die sich am Wochenende als Hobby-Domina anbietet, diesen Nebenjob aber laut Arbeitsvertrag ihrer Behörde melden müsste. Alles schwerwiegende Gründe, um sich aus der Sexarbeit zu verabschieden.</span>
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	<span style="font-size:14px;">Auch ist zu erwähnen, dass ergänzend zum neuen Prostitutionsgesetz auch der „Menschenhandel“ strafrechtlich neu geregelt wurde. Für kriminelle Akteure in diesem Bereich wird Deutschland wahrscheinlich nicht mehr das „El Dorado“ sein, zumal unsere Strafverfolgungsbehörden auf hohem Niveau arbeiten und nur selten der Korruption verfallen sind. Hier könnte durchaus eine zunehmende „Abwanderung der fragwürdigen Elemente“ entstehen, was die ordentlich arbeitenden Sexworker sicher durchaus begrüßen würden.</span>
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	<span style="font-size:14px;"><strong><em>KM-Team: Du schreibst vom Unterschied zwischen den „gebildeten Eliten des Rotlichts“, die durch Berufsverbände repräsentiert sind und ideologisch nichts mit dem Thema „Zwangsprostitution“ anfangen können. Können sie das denn überhaupt? Bedeutet selbstbestimmte Sexarbeit nicht das Gegenteil von Zwang? </em></strong></span>
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	<span style="font-size:14px;">Berufsverbände werden in der Regel immer von „Eliten“ repräsentiert: die besten Kräfte stehen wie in Politik und Wirtschaft an der Spitze und geben die Marschrichtung vor. Das ist beim Thema Prostitution nicht anders! Gebildete Prostituierte haben die Verbände schließlich ins Leben gerufen. Aber schauen wir uns doch einmal an, wie viele Mitglieder die verschiedenen Verbände haben: es sind nach meinen Informationen insgesamt nur einige Hundert und daraus lässt sich natürlich kein Vertretungsanspruch für Hunderttausende ableiten. Ich stelle nicht in Abrede, dass diese Verbände ehrenwerte Ziele haben und auch eine wichtige Arbeit leisten, aber die Leute, die hier öffentlich in Erscheinung treten, sind nicht repräsentativ für Sexworker als solches, sondern Bildungs-bürger*innen, die man als Otto-Normalbürger*in gar nicht dem Rotlicht zuordnet. </span>
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	<span style="font-size:14px;">Migrant*innen vom Straßenstrich und Zwangsprostituierte sieht man in den Verbänden logischerweise nicht. Dass die „Eliten“ keine Reglementierung und keinen Schutz brauchen, weil sie selbstbestimmt arbeiten und gesetzliche Vorschriften zu deuten wissen, steht auch völlig außer Frage. Wenn die „Eliten“ allerdings den Schutzaspekt, aus der eigenen Perspektive betrachtet, eindeutig ablehnen, schwächen sie damit natürlich automatisch die Schutzfunktion, die von den ausgebeuteten und unterdrückten Sexworkern aber unbedingt benötigt wird. Ein Interessenkonflikt, den ich mit dem Begriff „Klassengesellschaft im Rotlicht-Gewerbe“ bezeichne. Die unterschiedlichen Interessen sind einfach nicht unter einen Hut zu bringen.</span>
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	<span style="font-size:14px;">Selbstbestimmte Sexarbeit und Zwang? Das sind eigentlich klare Gegensätze: ein Zwang nötigt mich, etwas zu tun, was ich eigentlich nicht tun will. Nun könnte man sagen, dass Geldnot beispielsweise einen persönlichen Zwang zur Sexarbeit bedeuten könnte und ich eine bewusste Entscheidung treffe, zur Behebung der Geldnot nun der Prostitution nachzugehen. Das wäre dann durchaus selbstbestimmt, weil ich mich selbst dafür entschieden habe. Kritisch wird es, wenn andere Personen einen Zwang ausüben, mich also in die Sexarbeit treiben, um davon zu profitieren. Der Gesetzgeber betrachtet das Thema sicher primär unter fremdem Zwang und weniger unter dem Zwang, der bei mir selbst entsteht.</span>
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	<span style="font-size:14px;"><strong><em>KM-Team: Leute, die in der Rotlicht-Branche tätig sind, haben nach meiner Einschätzung keine starke Lobby. Was könnte man nach Deiner Meinung am besten tun, um möglichst viele in der Branche über die Konsequenzen des Gesetzes zu informieren? Auch hast Du auf Deiner Website einen Pressetext vorbereitet, der den Inhalt Deines Buches wiedergibt. Hast Du Dich damit an die Presse gewandt? Hast Du schon Anstrengungen unternommen, um Kooperationspartner zu finden, um auf das Thema aufmerksam zu machen? </em></strong></span>
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	<span style="font-size:14px;">Mangels Existenz einer starken Lobby, kommen die Inhalte des Gesetzes nur sehr spärlich an Frau und Mann im Milieu und man merkt auch, dass Deutschlands meinungsbildende Medien nicht unbedingt intensiv zum Thema berichten. Da sind Zuhälter und Rocker im Rotlicht viel interessanter: Sex and Crime bringt Leser und Zuschauer, Huren-Schicksale nimmt man auch noch als „Home-Story“ ins Programm, aber soziologische Fragen zum Prostitutionsgewerbe interessieren nun mal nur ganz wenige. Ist ja auch nicht verwunderlich: Medien wollen ein interessantes Produkt verkaufen und dementsprechend wählt man Inhalte aus, die eben ankommen und Quote schaffen. Selbst im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, das ja einen Bildungsauftrag hat, hört man wenig zum Thema Prostitutionsgesetz. Die großen deutschen Erotikportale haben allerdings mit der „Aufklärung“ bereits begonnen und auf ihren Webseiten Basis-Informationen veröffentlicht, die sicher von den Inserenten und Kunden aufmerksam gelesen werden. Doch das wird vermutlich nicht ausreichen, da es für konkrete Rückfragen noch keine kompetenten Ansprechpartner gibt. Die fallen ja nicht vom Himmel und sind auch auf den Ämtern und Behörden, die das Gesetz dann nächstes Jahr umsetzen müssen, bislang noch nicht zu finden. Auch da ist es völliges Neuland.</span>
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	<span style="font-size:14px;">Ich persönlich hatte schon eine Vielzahl von Anfragen: Huren, Bordell-Betreiber, Erotik-Portale und Kollegen von Kollegen, die mich um meine Einschätzung zu der einen oder anderen Frage gebeten haben und auch über meine Aktivitäten berichten. Diverse Kooperationen sind angedacht, ebenso eine umfangreiche Berichterstattung mit dem klaren Ziel, die Branche mit möglichst viel Information zu versorgen. Hier ärgere ich mich momentan auch über Leute, die mir eine Profil-Neurose oder Geschäftemacherei vorwerfen. Auf meiner Webseite gibt es sehr weitreichende kostenlose Informationen und niemand wird gezwungen, mein Buch zu kaufen. Und ob man sich mit „Prostitution“ wirklich profilieren will? Was würde das für einen Sinn machen?</span>
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	<span style="font-size:14px;"><strong><em>KM-Team: Wie ist Deine Erfahrung mit Fachverbänden als Kooperationspartner? Glaubst Du nicht, dass sie ihre Mitglieder über das Gesetz aufgeklärt haben und noch tun? </em></strong></span>
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	<span style="font-size:14px;">Die Verbände werden ihre Mitglieder sicher informieren und haben dies in vielen Fällen auch schon getan. Direkte Kooperationen haben sich leider noch nicht ergeben, da ja auch jeder gerne sein eigenes Süppchen kocht und ich ja nicht unbedingt als „Aktivist“ in Erscheinung treten möchte. Damit würde ich mich nämlich auch selbst „stigmatisieren“ und womöglich meinen eigenen Interessen schaden. In einem Sexworker-Portal aus Österreich bekam ich durch bloßen Hinweis auf meine neue Publikation vom Portal-Manager gleich die rote Karte mit dem unmissverständlichen Hinweis, dass „meine Person“ im Forum absolut unerwünscht sei.</span>
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	<span style="font-size:14px;">Es folgten Postings, die mich als Ex-Zuhälter bezeichneten, die mich als üblen Geschäftemacher und Besserwisser darstellten, ohne das jemand mich persönlich kannte oder meine Publikation zuvor gelesen hatte. Da ging es zu wie bei „Emma“, wo die liebe Alice auch gerne kräftig austeilt und willkürlich in vermeintlich passende Schubladen einordnet. Es scheint sehr schändlich zu sein, fundierte Information für einen angemessenen Preis zu verkaufen und ich habe mich aus solchen reaktionären Foren schleunigst zurückgezogen, um nicht meine gute Laune zu verlieren. Hatte ich mir als konstruktiven Dialog gewünscht, ging aber leider völlig in die Hose! Nennen wir es einfach „Künstlerpech“!  So bleibe ich lieber Beobachter und Chronist und vermeide Einmischungen in „heilige Grale“, wo scheinbar Meinungsvielfalt ein Problem geworden ist.</span>
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	<span style="font-size:14px;">Betreiber haben die Verantwortung, Sexworker in ihren Betrieben über die kommenden Änderungen aufzuklären oder? Wie kommst Du zu der Auffassung, dass insbesondere Migrantinnen erst bei Kontrollen über die Neuregelungen stolpern werden? Die Betreiber werden diesbezüglich sogar vom Gesetz in die Pflicht genommen, werden aber schon im Eigeninteresse ihrer Informationspflicht nachkommen. Man will ja keinen Ärger haben! Wie qualifiziert und umfangreich die Informationen sein werden, lassen wir mal offen. Bei den Migrantinnen sehe ich das Sprachproblem an erster Stelle: wenn man der deutschen Sprache nicht wirklich mächtig ist, sind juristische Texte kaum zu bewältigen. Und ob man den Betreiber richtig versteht, ist doch auch fraglich. In meinem Buch habe ich dargelegt, dass Migrantinnen auf dem Straßenstrich vom neuen Gesetz wahrscheinlich überhaupt nichts erfahren werden, da dort ja niemand aufläuft, um mehrsprachige Broschüren zu verteilen. Oder doch?  Vielleicht kommt irgendwann ein städtischer Sozialarbeiter mit Lektüre vorbei. Juri und Oleg, meine Musterluden, werden die Aufklärungsarbeit kaum leisten können oder wollen. Die haben ganz andere Probleme und müssen aufpassen, nicht demnächst wegen Menschenhandel und ähnlichem eingelocht zu werden.</span>
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	<span style="font-size:14px;">Sexworker müssen sich ab nächstes Jahr als Prostituierte registrieren und beraten lassen, wenn sie in der Prostitution (weiter-)arbeiten wollen. Betreiber haben die Pflicht, sich die erfolgte Anmeldung vorlegen zu lassen. Viele Sexworker haben aber Angst, sich zu outen, auch weil sie nicht wissen, was mit ihren Daten, die irgendwo gesammelt werden, passiert. Wie bewertest Du diese Registrierungspflicht und welche Auswirkungen sind Deiner Einschätzung nach damit auch für die Betreiber verbunden? Die Entscheidung zur Anmeldepflicht ist gefallen! Ob es den Sexworkern nun passt oder auch nicht. Klar ist eine amtliche Erfassung immer unerfreulich und die Daten werden nun mal nicht nur gesammelt, sondern beispielsweise auch an die Finanzbehörden geschickt. Steuersünden fallen so schnell auf und können selbstverständlich verfolgt werden. Im Bundesrat erklärte Staatsministerin Vogel (Bündnis 90/Die Grünen) in der vergangenen Woche, dass die Anmeldepflicht nicht dem Schutz der Prostituierten dienen würde, sondern lediglich zur Kontrolle geeignet sei. Anonymität sei auch Schutz und dieser würde bald wegfallen.</span>
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	<span style="font-size:14px;">Bundesministerin Schwesig konterte, dass Personen, die man nicht lokalisieren und zuordnen kann, nicht zu schützen sind, da man mit ihnen eben nicht in Kontakt kommt. Völlig konträre Positionen und Auffassungen, die keine gemeinsame Basis haben. Wie soll man das bewerten? Es kommt auf den persönlichen Standpunkt an und eben auf die Frage, ob man geschützt werden muss oder eben nicht! Fakt ist, dass die Registrierung kommt und man sich entscheiden muss, ob man weiter der Prostitution nachgehen möchte und sich registriert oder ob darauf besser, aus welchen Gründen auch immer, verzichtet. Den Betreibern bleibt auch keine Wahl: sie dürfen nur mit Sexworkern zusammenarbeiten, die über den „Ausweis“ verfügen. Alles andere wäre grob fahrlässig und gesetzeswidrig!</span>
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	<span style="font-size:14px;"><strong><em>KM-Team: Du schreibst, dass EU-Bürger*innen, die der EU-Freizügigkeits-Regelung unterliegen und Bürger*innen aus Dritt-Staaten, die mit einem EU-Bürger verheiratet sind und eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis vorweisen können, weiterhin in der Prostitution legal arbeiten dürfen. Wenn Du doch Kontakte zur Berliner Politik hast, wie Du schreibst: ist der Regierung das Schicksal jener egal, die diese aufenthaltsrechtlichen Bedingungen nicht erfüllen? </em></strong></span>
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<p>
	<span style="font-size:14px;">EU-Bürger*innen können grundsätzlich in Deutschland der Prostitution nachgehen. Bürger*innen aus Drittstaaten, also Ausländer, die nicht EU-Bürger*in sind, ist dies nur erlaubt, wenn sie eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis besitzen. Sind solche Ausländer*innen mit einem EU-Bürger verheiratet, gibt es die Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis in der Regel automatisch. Wenn ich weder mit einem EU-Bürger verheiratet bin, noch eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis besitze, bin ich eindeutig „illegal“ im Land. </span>
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<p>
	<span style="font-size:14px;">Der Aufenthalt ist nicht gestattet und folglich kann ich auch keinen Huren-Ausweis bekommen. Ein Grenzfall ist die Asyl-Gesetzgebung, wo es eine Aufenthaltserlaubnis, aber eben keine Arbeitserlaubnis gibt. So können Asylanten auch nicht in den „Genuss“ eines Huren-Ausweises kommen. Was das Schicksal und die Haltung der Berliner Politik anbelangt, bedarf es nicht vieler Worte: illegaler Aufenthalt kann und wird zwar ein Schicksal sein, ist aber juristisch gesehen eine Straftat. Hier kann die Politik keine Brücke bauen und es wäre auch gesellschaftlich sicher nicht wünschenswert, wenn man den „Illegalen“ einen legalen Zugang zur Prostitution verschaffen würde. Illegal schließt legal einfach völlig aus!</span>
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	<span style="font-size:14px;"><strong><em>KM-Team: Die Rotlicht-Branche hat zwar keine Lobby. Bei Anhörungen im Vorfeld kamen aber Sachverständige, Interessenvertreter*innen und Berufsverbände und all jene zu Wort, die beruflich mit dem Thema Prostitution zu tun haben. Das Gesetz scheint das Resultat dieser Beratungen zu sein. Hältst Du persönlich das Gesetz für gerechtfertigt? Schließlich erwähnst Du in Deinem Buch auch Missstände. </em></strong></span>
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	<span style="font-size:14px;">Als „Bürger“ bin ich der Meinung, dass das Prostitutionsgewerbe in irgendeiner Form reguliert werden musste, da sich ja Entwicklungen ergeben haben, die gesellschaftlich nicht zu tolerieren sind. Wenn man Deutschland als das „Freudenhaus Europas“ bezeichnet, ist es ja schon weit gekommen! Wenn wir zum Tummelplatz für kriminelle Banden werden, die Frauen aus armen Ländern verschleppen und hier zum tabulosen Sex zwingen, wird mir ganz übel! </span>
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	<span style="font-size:14px;">Das erwarte ich in Bananen-Republiken, aber doch nicht in meinem Heimatland. Doch zur Bewältigung dieses Problems gibt es ja die neuen Menschenhandels-Pararaphen im Strafgesetzbuch und die Zuhälterei etc. hat man daraus auch nicht gestrichen. Dass man die Regulierung des Gewerbes mit einem zusätzlich Monster-Gesetz deutsch-gründlich anpackt, verwundert mich nicht und ich sehe schon die Berge von Papier, die dies verursachen wird. Ob das so sein musste?  Die Frage lass ich einmal zwinkernd offen, da ich ja geschäftlich von diesem Gesetz durchaus profitiere und mir keine Verlogenheit unterstellen lassen möchte.</span>
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	<span style="font-size:14px;">In Kanada gibt es Sexwork-Aktivist*innen, die die Rolle von sog. „Dritten Parteien“ in der Prostitution untersucht haben. Gemeint ist das Management in der Sexindustrie, wozu Prostitutionsbetriebe und Dienstleistungen rund um Prostitution zählen. Diese wurden befragt. Es geht hier vor allem um Arbeits- und Gesundheitsschutz zum Wohle der SexarbeiterInnen. Gesprochen wird von einem „ethischen Unternehmertum“. Wäre das nicht auch ein Thema im Rahmen Deiner Beratung? Du hast ja die Gründung einer Unternehmensberatung angekündigt, die u.a. helfen soll, Geschäftsmodelle anzupassen. </span>
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	<span style="font-size:14px;">Meine „Anpassung von Geschäftsmodellen“ hat schon gewisse ethische Ansprüche. Ich sehe mich nicht als „Lückenfinder“, der gesetzliche Regeln geschickt aushebelt und damit das Recht etwas beugt. Leute, die so etwas tun, wird es sicher geben, aber ich denke, dass deren Erfolg eher von kurzer Dauer sein wird. Wenn man Modelle schafft, mit denen alle gut, sicher und ertragreich leben und arbeiten können, wäre doch viel gewonnen. </span>
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	<span style="font-size:14px;">Wenn man gegen das Gesetz provokativ rebelliert, wird man feststellen, dass der Staat ganz unemotional am längeren Hebel sitzt. Wenn man sich mit dem Gesetz arrangiert und sich vielleicht sogar mit den Behörden informativ austauscht, sind die Chancen auf ein friedliches Miteinander viel größer. Offener Dialog beseitigt nämlich Misstrauen und wenn man das „Gesicht“ vom Amt kennt und freundlich interagiert, gibt es möglicherweise dann eher amtliche Hinweise statt Bußgeldbescheide.</span>
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	<span style="font-size:14px;"><strong><em>KM-Team: Du bietest ja dann auch Beratungsleistungen für Prostituierte an?! Glaubst Du, dies ist notwendig?</em></strong></span>
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	<span style="font-size:14px;">Meine angebotenen Beratungsleistungen für Prostituierte beziehen sich grundsätzlich auf solche Fälle, in denen eine Prostituierte durch das Gesetz zur Betreiberin einer Prostitutionsstätte wird. Hier kommen dann Konzepte, Zuverlässigkeitsprüfungen etc. in den Blick, die unter dem Aspekt der Unternehmensberatung zu betrachten sind. Basis-Informationen für Sexworker halte ich übrigens kostenfrei bereit. Die „normale“ Beratung werden die üblichen Fachberatungsstellen, die ich für sehr kompetent halte, sicher übernehmen. Die können natürlich keine Unternehmensberatung bieten, da dies nicht ihr Fachgebiet ist und es wohl auch nicht zum Selbstverständnis passt. </span>
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	<span style="font-size:14px;">Ob es hier Symbiosen gibt, wird sich zeigen. In jedem Fall bekommt jede und jeder, die oder der mich anschreibt oder anruft, eine Antwort auf seine Frage und in meinem Netzwerk, zu dem auch einige Juristen und Steuerberater gehören, gibt es für die meisten Fällen einen geeigneten Ansprechpartner, falls denn entsprechender Bedarf entsteht.</span>
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	<span style="font-size:14px;">Auch die Kunden werden in die Pflicht genommen: es werden Geldstrafen bis zu 50.000€ für Kondom Verweigerer angedroht, Haftstrafen bis zu 5 Jahren im Kontakt mit 'Zwangsprostituierten'. Zwei Fragen dazu hab ich: Was glaubst Du, was Betreiber tun können, um die Kondompflicht durchzusetzen? Und wie sollen Kunden, aber auch Betreiber Zwang und Fremdbestimmung feststellen? Hast Du auch dafür Beratung? Das Gesetz verlangt von den Betreibern lediglich auf die Kondompflicht hinzuweisen! </span>
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	<span style="font-size:14px;">Dem Gesetz dürfte Genüge getan sein, wenn ein entsprechender Hinweis auf der Webseite vorhanden ist und im Bordell entsprechende Schilder angebracht werden. Die Durchsetzung ist nicht unbedingte Pflicht des Betreibers, da er ja beim „Vollzug“ des Aktes selten zugegen ist. Wenn er natürlich erfährt, dass in seinem Betrieb ohne Gummi verkehrt wird, muss er zum Eigenschutz einschreiten und die „Wüstlinge“ zur Ordnung rufen. Denn wenn er es fortlaufend duldet, kann man ihm daraus natürlich eine Lampe bauen oder sogar unterstellen, dass er ein solches Verhalten aus geschäftlichem Interesse sogar fördert. Wäre dies so, könnte seine Erlaubnis zum Betrieb einer Prostitutionsstätte schnell in Gefahr sein.</span>
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	<span style="font-size:14px;">Was die Zwangsprostitution und deren Wahrnehmung anbelangt, sind wir ein wenig auf hoher See: man guckt Menschen immer nur vor den Kopf und hinter einer sympathischen Fassade können sich durchaus Abgründe verbergen. Sexworker sind nun mal begnadete Schauspieler, sonst hätten sie in ihrem Beruf auch keinen Erfolg. Wer täglich Lust und Leidenschaft suggerieren kann, dem wird es auch nicht wirklich schwer fallen, bestehenden Zwang zu überspielen und den Zuhälter zu verleugnen. Deswegen ist es für Betreiber und Freier schwer, Zwangsprostituierte zu identifizieren. Der Betreiber kann sich durchaus auf den Standpunkt stellen, dass ihm ein gültiger Huren-Ausweis vorgelegt wurde und er so davon ausgehen kann, dass die Prostituierte amtlich beraten und geprüft wurde. </span>
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	<span style="font-size:14px;">Wenn das Amt die Fremdbestimmung nicht erkannte, wie sollte es dem Betreiber dann gelingen? Und der Freier wird doch alle belastenden Indizien ausblenden, wenn er dem Modell seiner Träume begegnet und sich dann auch sicher mit seiner fehlenden Auffassungsgabe herausreden. Wie will man ihm auch das Gegenteil beweisen?  Wenn eine Frau einen Betreiber oder einen Freier nicht konkret um Hilfe bittet, wird wohl nichts passieren. Selbst wenn sie sich offenbart, ist wahrscheinlich nur vom Betreiber Hilfe zu erwarten; der Freier, so er denn Frau und/oder Familie hat, wird schnell verschwinden, um nicht in polizeilichen Akten zu landen, denen häusliche Dramen folgen könnten.</span>
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	<span style="font-size:14px;"><strong><em>KM-Team: Du schreibst auch, dass das Erotik-Marketing (Printbereich, Online Werbung) von dem Gesetz betroffen ist. Was würdest Du Webportalen als erstes raten, wo sexuelle Dienstleistungen beworben werden? </em></strong></span>
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	<span style="font-size:14px;">Die Portale müssen sich in Hinsicht auf Erotikwerbung, die den deutschen Markt betrifft, intensive Gedanken machen. Ab Juli 2017 sind Begrifflichkeiten wie AO, FO, Sex mit Schwangeren und Flat-Rate-Ficken im gewerblichen Bereich verboten. Prostituierte, ob nun haupt- oder nebenberuflich tätig, dürfen solche Praktiken nicht mehr anbieten und in ihren Werbetexten auch nicht mehr veröffentlichen. Printmagazine und Internet-Portale, die in Deutschland ansässig sind, und damit eindeutig dem deutschen Recht unterliegen, könnten wegen Beihilfe zu einem Gesetzesverstoß belangt werden, wenn sie rechtswidrige Anzeigen drucken oder online stellen sollten. Ähnlich wie beim Jugendschutz, werden sich die Profis in der Branche rechtssicher aufstellen und ihre Kunden auch entsprechend informieren.</span>
</p>

<p>
	 
</p>

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	<span style="font-size:14px;"><strong><em>KM-Team: Vielen Dank für das Interview!</em></strong></span>
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	<span style="font-size:14px;">Weitere Artikel zum Thema ProstG und ProstSchG chronologisch angeordnet:</span>
</p>

<ul><li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/10-jahre-prostitutionsgesetz/" rel="external" target="_blank">10 Jahre ProstG - eine Bilanz</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/ein-ehrabschneidendes-prostitutionsgesetz/" rel="external" target="_blank">Ein ehrabschneidendes ProstG</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/rueckblick-entwicklung-der-prostitutionsgesetzgebung/" rel="external" target="_blank">Rückblick: Entwicklung der Prostitutionsgesetzgebung</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/das-prostitutionsgesetz-kommt/" rel="external" target="_blank">Das ProstSchG kommt</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/prostituiertenschutzgesetz-lust-auf-illegales/" rel="external" target="_blank">ProstSchG: Lust auf Illegales?</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/ist-das-prostituiertenschutzgesetz-noch-aufzuhalten/" rel="external" target="_blank">Ist das ProstSchG noch aufzuhalten?</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/kondombeauftragte-gesucht/" rel="external" target="_blank">Kondombeauftragte gesucht</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/neue-kampagne-gegen-das-prostituiertenschutzgesetz/" rel="external" target="_blank">Kampagne gegen das ProstSchG</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/flatrate-sex-gang-bang-parties-nach-dem-prostschg-erlaubt-oder-unzulaessig/" rel="external" target="_blank">ProstSchG: Was ist erlaubt?</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/community/prostituiertenschutzgesetz-sind-anzeigenportale-prostitutionsvermittler/" rel="external" target="_blank">Sind Anzeigeportale Prostitutionsvermittler?</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/prostituiertenschutzgesetz-wir-haben-den-test-gemacht/" rel="external" target="_blank">ProstSchG: Wir haben den Test gemacht</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/fuer-escorts/gute-geschaefte-das-abc-des-prostituiertenschutzgesetz/" rel="external" target="_blank">Das ABC des ProstSchG</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/ein-jahr-prostituiertenschutzgesetz-7-fragen-an-howard-chance/" rel="external" target="_blank">1 Jahr ProstSchG</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/prostituiertenschutzgesetz-verfassungsbeschwerde-gescheitert/" rel="external" target="_blank">Verfassungsbeschwerde gescheitert</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/pressemitteilung-bsd-zwischenbilanz-zum-prostituiertenschutzgesetz/" rel="external" target="_blank">ProstSchG: eine Zwischenbilanz</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/pressemitteilung-prostituiertenschutzgesetz-vor-dem-europaeischen-menschenrechtsgerichtshof/" rel="external" target="_blank">ProstSchG vor dem Europäischen Menschengerichtshof</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/community/das-prostituiertenschutzgesetz-prostschg-r1539/" rel="external">Das Prostituiertenschutzgesetz - ProstSchG</a></span>
	</li>
</ul><p>
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height: 1.38; margin-top: 12pt; margin-bottom: 12pt;">
	<span style="font-size:22px;"><strong><span style="color:#e30060;">Was ist eigentlich die Sexdating Community Kaufmich?</span></strong></span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height: 1.38; margin-top: 12pt; margin-bottom: 12pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: Arial; background-color: transparent; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;">Kaufm</span><span style="font-family: Arial; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;">ich.com ist ein </span><span style="font-family: Arial; font-weight: bold; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;">kostenloses soziales Netzwerk</span><span style="font-family: Arial; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"> für Dienstleister und <strong><a href="https://www.kaufmich.com/clients?lat=48.20921&amp;lon=16.37278&amp;radius=100" rel="external" target="_blank">Kunden</a></strong> aus der Escort-Branche. Sexkontakte mit <strong><a href="https://www.kaufmich.com/huren-nutten" rel="external" target="_blank">Hobby-Huren</a></strong>, Studentinnen für Girlfriendsex, leidenschaftlichen <strong><a href="https://www.kaufmich.com/male-escort/germany" rel="external">Typen</a></strong> und <strong><a href="https://www.kaufmich.com/transen-shemale" rel="external" target="_blank">Trans</a></strong></span><span style="font-family: Arial; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"><strong>*</strong> Personen für heiße Abenteuer, </span><strong><a href="https://www.kaufmich.com/agenturen-clubs" rel="external" target="_blank">Escort-Agenturen</a></strong><span style="font-family: Arial; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;">, Bordelle und </span><strong><a href="https://www.kaufmich.com/clients?lat=48.20921&amp;lon=16.37278&amp;radius=100" rel="external" target="_blank">Kunden</a></strong><span style="font-family: Arial; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"> - hier findet jeder, wen er sucht und kann jeden direkt kontaktieren, egal ob hetero, bi oder schwul. Mit dieser Community bringen wir das älteste Gewerbe der Welt ins 21. Jahrhundert!</span></span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height: 1.38; margin-top: 12pt; margin-bottom: 12pt; text-align: center;">
	<video class="ipsEmbeddedVideo" controls="" data-controller="core.global.core.embeddedvideo" data-fileid="2667" data-unique="93x7ku2j1"><source type="video/mp4" src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2022_05/1697356711_KaufmichregistrierenPromo.mp4.e1c6fd696868aa313beb88532a6a0bb6.mp4"><a class="ipsAttachLink" data-fileext="mp4" data-fileid="2667" href="https://www.kaufmich.com/communityiframe/applications/core/interface/file/attachment.php?id=2667&amp;key=10b9fa12e90bb47749f847a50b614d9e" rel="">Kaufmich registrieren Promo.mp4</a>
	</source></video></p>

<p dir="ltr" style="line-height: 1.38; margin-top: 12pt; margin-bottom: 12pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: Arial; font-weight: bold; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;">Bei Kaufmich hat jeder die freie Auswahl</span></span><span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: Arial; font-weight: bold; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;">:</span><span style="font-family: Arial; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"> In vier Ländern stehen für jeden Anlass und Geschmack passende Escorts bereit – auch außerhalb der Großstädte! Egal ob <strong><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/category/community/bdsm-fetisch/" rel="external" target="_blank">BDSM</a></strong>, <strong><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/rimming-guide/" rel="external" target="_blank">Rimming</a></strong>, <strong><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/wiki-cuckold-hoerner-aufsetzen-fuer-fortgeschrittene/" rel="external" target="_blank">Cuckold</a></strong>, <strong><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/der-reiz-einem-flotten-dreier/" rel="external" target="_blank">Gruppensex</a></strong> oder einfach eine schlichte Abendbegleitung – Kaufmich bietet das All-Round-Paket!</span></span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height: 1.38; text-align: center; margin-top: 12pt; margin-bottom: 12pt;">
	<strong><span style="font-size: 14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/escort/germany/berlin/berlin" rel="external" target="_blank">Escorts in Berlin</a><br><a href="https://www.kaufmich.com/escort/germany/hamburg/hamburg" rel="external" target="_blank">Escorts in Hamburg</a><br><a href="https://www.kaufmich.com/escort/germany/bayern/m%C3%BCnchen" rel="external" target="_blank">Escorts in München</a><br><a href="https://www.kaufmich.com/escort/germany/nordrhein-westfalen/k%C3%B6ln" rel="external" target="_blank">Escorts in Köln</a><br><a href="https://www.kaufmich.com/escort/germany/hessen/frankfurt%20am%20main" rel="external" target="_blank">Escorts in Frankfurt</a><br><a href="https://www.kaufmich.com/escort/germany/sachsen/leipzig" rel="external" target="_blank">Escorts in Leipzig</a><br><a href="https://www.kaufmich.com/escort/germany/baden-w%C3%BCrttemberg/stuttgart" rel="external" target="_blank">Escorts in Stuttgart</a></span></strong>
</p>

<div>
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: Arial; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;">Auf Kaufmich wird Sexarbeit als eine sehr persönliche Dienstleistung verstanden und Anbieter*innen, Kund*innen und Gewerbe als anerkannte Mitglieder unserer Gemeinschaft gesehen. Bei Kaufmich gilt die gesetzliche <strong><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/community/prostituiertenschutzgesetz-2017-r1539/" rel="external" target="_blank">Kondompflicht</a></strong> u</span></span><span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: Arial; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;">nd</span><span style="font-family: Arial; background-color: transparent; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"> d</span><span style="font-family: Arial; background-color: transparent; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;">as Werbeverbot für sexuelle Dienste ohne Schutz. </span></span>
</div>

<div>
	 
</div>

<div>
	<div style="text-align: center;">
		<strong><span style="font-size:12px;"><a href="https://www.kaufmich.com/domina-bdsm/germany" rel="external">Dominas &amp; BDSM</a><br><span ipsnoautolink="true"><a href="https://www.kaufmich.com/transen-shemale/germany" rel="external">TS-Ladies</a> </span></span></strong><span class="ILfuVd"><span class="hgKElc">| </span></span><strong><span ipsnoautolink="true"><span style="font-size:12px;"><a href="https://www.kaufmich.com/male-escort/germany" rel="external">Callboys</a></span></span></strong>
	</div>

	<div>
		<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" href="https://www.kaufmich.com/domina-bdsm/germany" rel="external" style="float: left;"><img alt="Kaufmich BDSM Fetisch Domina.png" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="2836" data-ratio="60.26" data-unique="ca8zo69q1" style="width: 312px; height: auto;" width="376" src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2022_07/941879581_KaufmichBDSMFetischDomina.thumb.png.c33c418bde3610b8554cd72964d5d90d.png"></a><a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_right" href="https://www.kaufmich.com/male-escort/germany" rel="external" style="float: right;"><img alt="Kaufmich Callboys.png" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="2837" data-ratio="60.26" data-unique="iy1ioi5f9" style="width: 312px; height: auto;" width="376" src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2022_07/2097192540_KaufmichCallboys.thumb.png.c30f8f1334d5be6afb95a7c6ea526b99.png"></a>
	</div>

	<div style="text-align: center;">
		<strong><span style="font-size:12px;"><a href="https://www.kaufmich.com/tantra-erotische-massagen/germany" rel="external">Erotische Massagen</a><span style="display: none;">           </span></span></strong><br><strong><span style="font-size:12px;"><a href="https://www.kaufmich.com/huren-nutten/germany" rel="external">Hobbyhuren &amp; Studentinnen</a></span></strong>
	</div>

	<div style="text-align: center;">
		<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" href="https://www.kaufmich.com/tantra-erotische-massagen/germany" rel="external" style="float: left;"><img alt="Kaufmich Massage.png" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="2839" data-ratio="60.26" data-unique="d7opi4mwn" style="width: 312px; height: auto;" width="376" src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2022_07/283919845_KaufmichMassage.thumb.png.042e60e630ab45387cbbfb3ee786c076.png"></a><a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_right" href="https://www.kaufmich.com/huren-nutten/germany" rel="external" style="float: right;"><img alt="Kaufmich Hobbyhuren.png" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="2840" data-ratio="60.26" data-unique="z9czmj4rf" style="width: 312px; height: auto;" width="376" src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2022_07/561954824_KaufmichHobbyhuren.thumb.png.ee790d1f398e8a34ab77523928f17e57.png"></a>
	</div>
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">622</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:42:09 +0000</pubDate></item><item><title>Alle wollen ins Bordell: Bahnhofsviertelnacht Frankfurt</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/alle-wollen-ins-bordell-bahnhofsviertelnacht-frankfurt/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1907827737_monthly_2021_111741635447_2016048298596_m.jpg.2b5021084bcca5a30d3debe65948ed0c.jpg.bb5c54f12b8d15494fa91b2024a35277.jpg" /></p>



<strong>Es war mal wieder soweit. Zum 9. Mal fand die <a href="/magazin/uploads/monthly_2021_11/BHVN_PROGRAMMHEFT_2016_pdf.91c3c5d6a655142223e589cdc28471ec" target="_blank" rel="noopener">Bahnhofsviertelnacht</a> <span style="font-size: 14px;">bei sommerlichen Temperaturen in Frankfurt statt. Unter sengender Sonne schoben sich tausende Menschen durch das <a href="http://www.kaufmich.com/magazin/home/die-kaufmich-rotlicht-guides/" target="_blank" rel="external">Rotlichtviertel</a>, wo wieder Bordellführungen und Table Dance Schnupperkurse für Frauen angeboten wurden, die sonst in Bordellen keinen Einlass haben.</span></strong>
 <p> </p>
<strong>Lange Schlangen vor den Bordellen</strong>
Auch der Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten - <a href="http://www.donacarmen.de" target="_blank" rel="external nofollow">Dona Carmen</a> - war beteiligt und organisierte kostenlose Bordellführungen im Roten Haus, ein Laufhaus mit 67 Zimmern, und Table Dance Schnupperkurse in der Bar des Pure Platinum gleich nebenan. Schon am Nachmittag bildeten sich riesige Schlangen, um sich anzumelden. Leider konnten nicht alle rein, um ihre Neugier zu befriedigen, da die Teilnehmerzahl begrenzt war. Erstaunlich, wie viele Frauen einen Blick hinter die Kulissen eines Bordells werfen wollen. Empfangen wird man am Eingang schon mit erotischen Filmen, dann schlängelten sich die etwa 28 Besucherinnen durch das schummrige Treppenhaus, wo jede Sexarbeiterin ein eigenes Zimmer hat. Offenbar ist auch ein Haustier erlaubt: der kleine Hund einer hübschen Mieterin begrüsste schwanzwedelnd die Besucherinnen. Die Zimmer sind unterschiedlich eingerichtet und mit Bett und Arbeitsutensilien ausgestattet. Wer hier länger arbeitet, richtet sich das Zimmer meist liebevoll ein.<p> </p>
<strong>Gevögelt wird abends</strong>
Harry, Sicherheitsmann im Roten Haus, beantwortete geduldig alle Fragen der teilnehmenden Frauen. Bei dieser Hitze kommen die Kunden erst abends erzählt Harry. Und auf Nachfrage, dass die Tagesmiete für die Zimmer 140€ beträgt und davon 15€ Pauschalsteuer abgeführt werden. Den Besucherinnen kommt die Miete sehr hoch vor. Das sei relativ, denn schliesslich verdienen die Frauen vergleichsweise gut. Aber auch das variiert, manche haben drei Kunden am Tag, andere Frauen 40. Man muss den Job gut können, um gut zu verdienen, wie bei anderen Berufen. Gekicher bei den anwesenden Damen. Was das denn heisst, gut können? Auf die Ausstrahlung, das gewisse Etwas kommt es an, meint Harry. Man muss nicht unbedingt jung und hübsch sein, um gut zu verdienen. Generell gilt: wenn das Geschäft schlecht läuft, ist miese Stimmung angesagt. Dann gibts Theater.<p> </p>
In den Kosten sei der Sicherheitsdienst sowie Kaffee und belegte Brötchen enthalten; die Frauen haben Dusche, Telefon, Fernseher sowie Alarmknöpfe auf den Zimmern.<p> </p>
Ob denn der Alarm häufig betätigt wird, möchte eine Teilnehmerin wissen. Das sei unterschiedlich, mal passiert ein paar Tage garnichts und dann schlägt es 10 Mal Alarm an einem Tag. Gründe sind meist Alkohol, Diebstahl und das Absprachen nicht eingehalten werden. Auch die Polizei kommt jeden Tag vorbei, um zu kontrollieren, ob alles in Ordnung sei. Drogen sind im Roten Haus tabu.<p> </p>
<strong>Erotischer Tanz will gelernt sein</strong>
Nebenan gehts weiter zum Pole Dance Schnupperkurs. In der Table Dance Bar Pure Platinum haben die Besucherinnen die Möglichkeit, von Profis etwas zu lernen, die ausserdem ultra hübsch und gertenschlank sind.<p> </p>
 <p> </p>
Wie man sich erotisch an und um die Stange bewegt, ist allerdings eine Kunst für sich: manch eine schwerfällige Besucherin muss von einer zierlichen Tänzerin hochgehoben werden, um sich an der Stange überhaupt halten zu können. Zum erotischen Tanz gehört nicht nur Training, sondern auch Grazie, und das auf mindestens 10 cm hohen Absätzen. Erotik will eben gelernt sein! Der Kurs ist recht kurz und der DJ läutet dann auch per Durchsage das Ende ein.<p> </p>
<strong>Was Sie schon immer über Sex (Arbeit) wissen wollten</strong>
In Anlehnung an Woody Allens berühmten Film hatten Sexarbeiterinnen am Abend zur Diskussion in den Vereinsräumen von Dona Carmen geladen. Rund 20 Besucherinnen fanden sich ein. Die SexarbeiterInnen und AktivistInnen hatten gut zu tun, Rede und Antwort zu stehen und der Öffentlichkeit, Fragen rund um ihren Job zu beantworten.<p> </p>
Sexarbeiterin und Aktivistin Francis hat gut 35 Jahre Szene-Erfahrung und ist engagiert im Verein von Dona Carmen. Sie gab einen Überblick über die Frankfurter Szene, z.B. dass es im Bahnhofsviertel 21 Häuser gibt mit 678 Zimmern, d.h. es können 920 Frauen dort arbeiten. Zu Hochzeiten haben hier 1200 Frauen gearbeitet. Mittlerweile ist es so, dass 600 Frauen täglich im Bahnhofsviertel arbeiten. Es gibt auch noch ein zweites Rotlichtviertel in Frankfurt: am Anfang von der Zeil auf der Breiten Gasse. Dort gibt es 4 Häuser mit 148 Zimmern, wo ca. 200 Frauen arbeiten.<p> </p>
Natürlich findet nicht nur Prostitution in Bordellen statt, es gibt auch Wohnungsprostitution und FKK Clubs in Frankfurt, ausserdem einen kleinen Strassenstrich an den Messehallen.<p> </p>
<strong>Fakten, Fakten, Fakten</strong>
Wir befinden uns hier mitten im Rotlichtbezirk und gleichzeitig im Sperrbezirk erläutert Francis. Der gilt für Frauen, die auf der Strasse arbeiten. Früher sind hier Frauen wie <a href="http://www.kaufmich.com/magazin/rosemarie-nitribitt-leben-und-tod-einer-edel-hure/)" target="_blank" rel="external">Nitribitt</a> im Auto durch die Strassen gekreuzt, dann gab es eine Repressionswelle und die Frauen mussten aus dem sichtbaren Bereich raus. Dadurch sind die Bordelle entstanden.<p> </p>
Dona Carmen führt auch Zählungen durch: zum Beispiel, woher die Frauen kommen. 1976 waren überwiegend Frauen aus Lateinamerika hier, damals etwa 71%. 2002 sind die Zahlen auf 62% gesunken, 2006 auf 47% und aktuell sind es 36%. Der Grund, warum das zurückgegangen ist, ist das die LateinamerikanerInnen jahrelang geduldet wurden. Dann aber gab es grosse Razzien, wo man im Schnellverfahren die Frauen ausgewiesen hat. Einige sind dann zurückgekommen, konnten aber nicht mehr arbeiten.<p> </p>
Jetzt gibt es viele osteuropäische Frauen, da liegt der Prozentsatz bei 46%. Sie kommen aus Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Polen. Es gibt wenig Deutsche, Engländerinnen oder Frauen aus Griechenland, die hier arbeiten.<p> </p>
Die Durchschnittswerte des Verdienstes am Tag liegen bei 250-300€. Davon geht die Miete ab: es kommt darauf an, ob eine Frau für 90€ Miete 12 Stunden oder bei 140€ Miete 24 Stunden das Zimmer gemietet hat. Nach Abzug der Miete kommen die Frauen im Durchschnitt auf einen täglichen Verdienst von 140-160€. Es gibt Frauen, die verdienen fast nichts, und welche, die sehr gut verdienen. Das hat nichts mit dem Alter, Nationalität oder Aussehen zu tun erklärt Francis. Es kommt immer darauf an, wie man beim Kunden ankommt. Es gibt auch Frauen, die verdienen in Frankfurt gut, aber in München nichts. Das Business treibt die seltsamsten Blüten.<p> </p>
<strong>Das Prostituiertenschutzgesetz: ein Prostitutionsverhinderungsgesetz?!</strong>
2017 kommt ja das neue Prostituiertenschutzgesetz klärt Francis auf: es diene nicht dem Schutz, sondern der Kontrolle. Das ist ein Punkt, der ihr sehr am Herzen liegt: Bestandteile des Gesetzes sind gesundheitliche Zwangsberatung und eine Anmeldepflicht mit Hurenpass: man muss sich wieder als Prostituierte registrieren wie damals 1939, der Hurenpass muss bei der Arbeit immer mitgeführt und bei Kontrollen vorgelegt werden. Es wird eine Kondompflicht für Kunden geben sowie eine Erlaubnispflicht für Betreiber. Diese gilt nicht nur für die grossen Betriebe, sondern auch für Wohnungen, wo nur 2 Sexarbeiterinnen werkeln. Dabei wird das Grundgesetz ausser Kraft gesetzt, was die „Unverletzlichkeit“ der Wohnung betrifft: das öffne auch der Denunziation Tür und Tor prognostiziert Francis. Ein Exfreund oder Nachbar, den man nicht rangelassen hat, oder auch die Konkurrenz können dann diese Wohnungen melden. Da reicht der reine Verdacht aus, der Prostitution nachzugehen.<p> </p>
<strong>Fragen und Antworten</strong>
Eine Besucherin fragt, wie das gehen kann, wenn man abgeschoben wurde, wieder einzureisen. Es gibt Wege, den Aufenthalt zu legalisieren weiss Francis, z.B. durch eine Schwangerschaft oder Heirat. Sie hat in 35 Jahren mehrere Einwanderungswellen in die Prostitution erlebt: zuerst gab es die afrikanischen Frauen, dann die thailändischen Frauen, die lateinamerikanischen Frauen und die Osteuropäerinnen. Die Diskussionen um Menschenhandel seien auch alle nicht neu: demnach sind alle Prostituierten Opfer.<p> </p>
Apropos: eine Teilnehmerin fragt, wie es denn mit der Zuhälterei aussieht und wieviel Prozent der Frauen einen Zuhälter haben. Francis fragt zurück, was sie sich genau unter einem Zuhälter vorstellt. Die Fragestellerin antwortet, dass sie sich jemanden vorstellt - Mann oder Frau -, der/die einen Anteil des Verdienstes bekommt, indem er/sie z.B. ein Zimmer zur Verfügung stellt. Der Betreiber sei kein Zuhälter, so Francis. Es ist schon ein Unterschied, wenn eine Frau das Geld freiwillig zahlt. Heutzutage gehen ja viele Frauen arbeiten: da müsste ja jeder Mann ein Zuhälter sein, der weniger verdient als seine Frau und von ihren Einkünften lebt.<p> </p>
Natürlich gibt es Gewaltfälle in der Prostitution, aber das muss man davon abgrenzen. Man setzt Prostitution häufig mit Gewalt gleich. Prostitution beruht zunächst auf Einvernehmlichkeit. Man sollte mal einen Blick in die Frauenhäuser dieser Republik werfen, die wegen häuslicher Gewalt überfüllt sind. Aber deshalb kommt niemand auf die Idee und fordert, die Ehe abzuschaffen.<p> </p>
Was rät man einer geschlagenen und ausgebeuteten Frau fragt sie in die Runde. Genau: sie soll sich von diesem Idioten trennen. Und was sagt man in der Prostitution? Steig aus der Prostitution aus. Die Leute lachen.<p> </p>
Eine Teilnehmerin fragt nach, wie das gehen kann, dass man ohne richterlichen Beschluss eine Wohnung betreten kann. Und wie konnte dieses Prostituiertenschutzgesetz an Menschenrechtlern und Datenschützern vorbeigehen? Ja, gute Frage. Das müsste man die Regierung fragen sagt Francis. Jeder guckt weg und glaubt, es würde ihn nicht betreffen. Letztlich betrifft es ja alle Frauen ergänzt Sexarbeiterin und Aktivistin Melanie. Es gibt eben keine schlagkräftige Lobby und es hört einem auch keiner zu, obwohl man schon jahrelang auf das Problem aufmerksam gemacht hat. Jedenfalls wird das Grundgesetz nun ausgehebelt, um durch diese Massnahmen Frauen in der Prostitution zu schützen. In den Medien wurde auch nur einseitig berichtet und man fokussierte auf Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution. Eine Fragestellerin sagt, dass deshalb ihr Eindruck sei, dass viele junge Osteuropäerinnen nicht freiwillig hier sind. Deshalb wollen viele auch den Frauen helfen. Dies ginge aber dann doch an der Lebenswirklichkeit der anderen Frauen vorbei, die freiwillig in der Prostitution arbeiten.<p> </p>
<strong>Ziel: die vollständige Entkriminalisierung der Sexarbeit</strong>
Was würden die SexarbeiterInnen sich unter diesen Umständen wünschen, fragt jemand aus dem Publikum. Francis erklärt, dass nicht nur sie, sondern SexarbeiterInnen weltweit sich die vollständige Entkriminalisierung der Prostitution wünschen. Das bedeutet der Wegfall der Regulierung durch Strafgesetze und die rechtliche Gleichstellung mit anderen Gewerben. Bis jetzt gibt es ja noch 6 Sonderparagrafen, die Sexarbeit kriminalisieren. Dies ist keine Lösung, um Sexarbeit nachhaltig zu entstigmatisieren.<p> </p>
Und warum wird die Kondompflicht abgelehnt, fragt eine Gesprächsteilnehmerin. Es diene nur der Kontrolle, so die Antwort. Dies gibt es schon lange in Bayern. Hier werden sog. Scheinfreier eingesetzt, um die Kondompflicht durchzusetzen. Man weiss durch Erfahrungen in der Bekämpfung von Aids, dass man mehr Erfolge in der Aufklärung und Prävention hat, wenn Gesundheitsschutz freiwillig stattfindet. Hier helfen keine Repressionen. Stefan Raab hat es doch bei der Einführung der Kondompflicht im Saarland vor zwei Jahren gut gesagt: wenn schon Kondompflicht, dann sollte sie für alle Bürger in diesem Land gelten, also auch für Leute mit gelegentlichen One-Night-Stands. Das Publikum lacht.<p> </p>
<strong>Ein Blick nach Frankreich - das Schwedische Modell</strong>
Sexarbeiterin und Aktivistin Coco von der Hurengewerkschaft STRASS berichtet. Die französische Hurengewerkschaft legt den Schwerpunkt auf die Rechte der ArbeiterInnen und auf Arbeitsschutz: Sexarbeit ist schliesslich Arbeit, was im Regelfall nicht anerkannt wird. Daher gibt es auch den Mangel an Arbeitsrechten. Frankreich hat einen anderen politischen Ansatz als Deutschland: Deutschland reglementiert Prostitution, in Frankreich war es ebenfalls so, etwa seit Napoleon bis in die 1940er Jahre, das ist aber seit 1946 nicht mehr so, wo alle Bordelle geschlossen wurden. Das Ergebnis war, dass alle Frauen von heute auf morgen auf der Strasse standen.<p> </p>
In Frankreich regieren jetzt die Abolitionistinnen, die wollen, dass Sexarbeit verschwindet. Deshalb werden SexarbeiterInnen alle als Opfer klassifiziert, die gerettet werden müssen; dies durch eine kräftig finanzierte „Rettungsindustrie“. Es gäbe in Frankreich noch mehr Kriminalisierungsparagrafen als in Deutschland. Dazu zähle das Verbot der aktiven Anwerbung von Kunden. Dies wurde dann auf die passive Anwerbung ausgeweitet: also man machte sich verdächtig, wenn man im Minirock an der Bushaltestelle steht. Dies wurde nun abgeschafft und durch die Kriminalisierung von Sexkauf, das sog. Schwedische Modell, ersetzt. Also die Kunden werden bestraft, wenn sie für Sexdienstleistungen zahlen. Ergebnis: es schränkt die Frauen ein, ihre Arbeit auszuüben. Selbst die Polizei hat sich dagegen ausgesprochen, weil sie anderes zu tun hat, was wichtiger ist, nämlich Kriminalität von ganz anderem Kaliber zu bekämpfen. STRASS und andere Leute haben lange dagegen gekämpft. Erfolglos.<p> </p>
Was sind die praktischen Konsequenzen? Kunden blühen beim ersten Mal, wenn sie erwischt werden, 1.500€ Geldstrafe, beim zweiten Versuch 3.750€ Geldstrafe plus Belehrungskurs, vergleichbar mit dem Idiotentest in Flensburg - und ich ergänze, den sogenannten John-Schools in den USA (John ist die übliche Bezeichnung für Freier), wo Kunden sich „rehabilitieren“ müssen. Diese Reha-Kurse werden üblicherweise von der katholischen Kirche finanziert ergänzt Coco.<p> </p>
Die abolitionistische Linie ist reine Ideologie: Das Hurenstigma diene dazu, auch alle anderen Frauen auf Linie zu bringen. Nun ist Frankreich nicht Schweden: Schweden sei ein sehr folgsames und autoritätshöriges Land, Frankreich das Gegenteil. Es kann jedoch sein, dass Frankreich zusammen mit den Notstandsgesetzen wegen der Terroranschläge wirklich einen Polizeistaat bekommt und dann hat keine Hure mehr Arbeit. So wird es Deutschland auch gehen, wenn das geplante Gesetz konsequent angewandt wird. Man sehe an diesen beiden Länderbeispielen, dass man mit völlig unterschiedlichen Ansätzen das gleiche Ziel verfolgt: in Deutschland setzt man auf das Angebot, d.h. es werden dann die Bordelle geschlossen und den Frauen schwer gemacht, dieser Arbeit weiter nachzugehen. In Frankreich und Schweden versucht man, die Nachfrage einzudämmen. Freierbestrafung wird es in Deutschland ebenfalls geben, aber es kommt durch die Hintertür: gemeint ist, dass Kunden von Zwangsprostituierten bestraft werden sollen.<p> </p>
<strong>Wie sieht es mit dem Respekt seitens der Kunden aus?</strong>
Auf die Frage, ob man als Sexarbeiterin von Kunden respektiert wird, antworten Francis und Coco beide mit Ja. Wenn sich ein Kunde mal nicht benimmt, wird er schon beim Anbahnungsgespräch aussortiert oder er wird rausgeschmissen. Das sei in 12 Jahren einmal vorgekommen so Coco. Sowohl Luxus-Callgirls als auch Frauen am Strassenstrich wählen ihre Kunden aus. Coco hat auch schon mal an der Strasse gearbeitet. Natürlich braucht man auch Berufserfahrung, um zu wissen, mit wem man es zu tun hat. Im Escort Bereich läuft viel über den Preis. Der Preis sortiert schon mal vor. Und dann gäbe es auch die Tastenwichser, die nur schreiben, und mit denen man nichts verdient. Die Kunden, die man dann treffe, seien aber zu 99% korrekt.<p> </p>
Ausserdem schütze man sich, indem man sich mit Kolleginnen oder in Foren austauscht. In Bordellen gibt es ausserdem eine Türpolitik und Security, wo alkoholisierte Typen erst garnicht reinkommen. Und wenn sich Kunden trotzdem daneben benehmen, gibt es noch eine Alarmglocke, so dass schnell jemand zur Stelle ist.<p> </p>
Wenn man freiberuflich arbeitet, gelten die gleichen Sicherheitsprobleme, wie wenn man privat und anonym jemanden über das Internet kennenlernt oder in eine Disko geht, um jemanden anzubaggern. Das Geld ist im Prinzip ein positiver Filter. Bevor das Geld nicht in der Tasche ist, läuft garnichts. Das ist schon mal die erste Regel. Falls man doch mal auf einen Psychopathen trifft, muss man privat oder als SexarbeiterIn so oder so das gleiche machen: Feuer schreien, um Hilfe rufen, Polizei anrufen usw. Beim Escort schützt man sich normalerweise mit einem Cover, also einer Vertrauensperson, wo man sich vor und nach einem Date an- und abmeldet und bei der man alle Kontaktdaten hinterlegt. Man kann sich so gegenseitig absichern.<p> </p>
Francis erzählt, dass sie in 35 Jahren auch schon Gewalterfahrungen gemacht hat. Da hilft kein Cover, höchstens das Bauchgefühl. Am besten ist es, man redet mit dem Gast, wenn man merkt, dass es ein Psychopath ist und versucht zu deeskalieren. Ein Risiko besteht an jedem Arbeitsplatz, egal ob man im Bordell oder alleine in einer Wohnung, im Hotel oder an der Strasse arbeitet. Dabei ist es egal, ob man SexarbeiterIn oder eine sonstige Frau ist, es spielt keine Rolle, wenn man erstmal an einen Psychopathen gerät.<p> </p>
<strong>Zum Schluss:</strong>
Der Verein <a href="http://www.donacarmen.de" target="_blank" rel="external nofollow">Dona Carmen</a> hat diese Diskussion erst möglich gemacht, wo sich SexarbeiterInnen und AktivistInnen mit der Öffentlichkeit austauschen. Solche Foren müsste es häufiger geben, um mehr Aufklärungsarbeit zu machen. Stattdessen wurde dem Verein wegen Bordellführungen die Gemeinnützigkeit kürzlich aberkannt. Der Verein kritisiert seit langem heftig die Prostitutionspolitik in Deutschland und hat in diesem Zusammenhang u.a. die Pauschalsteuer kritisiert, also das Düsseldorfer Verfahren, das die Betreiber zum verlängerten Arm der Finanzbehörden macht. Ein Verfahren, das es in anderen Branchen nicht gibt und deshalb als diskriminierendes Sonderrecht kritisiert wird. Schliesslich wendet sich der Verein satzungsgemäss seit fast 20 Jahren gegen die gesellschaftliche Ausgrenzung von Prostituierten, eine Satzung, die vom Finanzamt auch mehrfach anerkannt wurde. Der Verein kämpft natürlich gegen diese Entscheidung und will die Gemeinnützigkeit zurück!<p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/susi" rel="">Susi</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">611</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:42:07 +0000</pubDate></item><item><title>Tote Hose bei Olympia</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/tote-hose-bei-olympia/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1459139703_monthly_2021_111301911380_20160837211658_mlk.jpg.dd44ef1472128cb161a98e338e0e1018.jpg.263b91939f8ff1acc63acdce5bee4f07.jpg" /></p>



Alle Jahre wieder gibt es im Zusammenhang mit Gross Events eine Diskussion über Prostitution. Meist im Zusammenhang mit Menschenhandel, wo irre Zahlen aufgeführt werden und angeblich zig Tausende Menschenhandelsopfer in die Austragungsorte geschleust werden, um dort sexuell ausgebeutet zu werden. Während der WM 2006 war von 40.000 ‚Zwangsprostituierten‘ die Rede, die illegal nach Deutschland verbracht worden sein sollen und fand breiten Anklang in den Medien. Diese unglaubliche Zahl stellte sich letzten Endes als falsch heraus. <a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/prostitution-die-spur-der-40-000.976.de.html?dram:article_id=296569" target="_blank" rel="external nofollow">Recherchen</a> ergaben jedoch, dass dem BKA tatsächlich 33 Fälle in diesem Zeitraum gemeldet wurden; in 5 Fällen bestand eine direkte Verbindung zur WM.<p> </p>
Prostitutionsgegner versuchen allerdings mit ihrer PR Maschine seit Jahren immer wieder einen Anstieg von Zwangsprostitution bei Mega-Events wie den Olympischen Spielen zu behaupten, um ihre Forderungen ins Gespräch zu bringen. Allerdings: es gibt einfach <a href="http://www.lauraagustin.com/?s=events" target="_blank" rel="external nofollow">keine Nachweise</a> für diese These. Hier vermischen sich <a href="https://menschenhandelheute.net/2014/06/15/weltmeisterschaft-2014-uber-mythen-und-realitat-von-menschenhandel/" target="_blank" rel="external nofollow">Mythen und Realität</a>.<p> </p>
Jedoch hat dieser Alarmismus immer die gleichen Konsequenzen: um Opfer von Zwangsprostitution zu finden oder Kinderprostuierte zu schützen, werden an den Austragungsorten polizeiliche Kontrollmassnahmen verschärft, die sich gegen die gesamte Prostitutionsbranche richten und damit auch gegen sämtliche SexarbeiterInnen. Dies konnte man sehr gut bei den letzten olympischen Spielen in London beobachten sowie  bei der <a href="https://rdl.de/beitrag/repression-statt-empowerment-die-situation-marginalisierter-gruppen-rio-im-vorfeld-der" target="_blank" rel="external nofollow">Vorbereitung auf die olympischen Spiele</a> aktuell in Rio.<p> </p>
Tatsächlich ist es so, dass das Geschäft während solcher Grossveranstaltungen alles andere als gut für die Sexarbeiterinnen läuft: das haben viele nach der letzten WM in Deutschland und auch beim letzten Confederations Cup in Brasilien <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-05/fussball-wm-brasilien-prostitution-rio" target="_blank" rel="external nofollow">berichtet</a>. So wird es wahrscheinlich auch jetzt während der Olympischen Spiele  sein. Im Bericht der Tageszeitung DIE WELT, die schon in der Vorbereitung auf Olympia vor Ort recherchierte, spricht man deshalb auch von „<a href="http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article157480071/Spiele-voller-Frust.html" target="_blank" rel="external nofollow">Spielen voller Frust</a>“. In dem Beitrag geht es um einige übelgelaunte Sexarbeiterinnen, die in einem Nachtclub nix zu tun haben. Natürlich ist man als Journalist bei solchen auflagensteigernden „Tabu“ Themen wie Prostitution immer sehr bemüht, das Leben der Beteiligten auszuforschen und schwere Schicksale zu ergründen. In diesem Fall, um nachzuweisen, dass allein die Not die Sexarbeiterinnen antreibt. Nun wirtschaftliche Zwänge und Armut zwingen fast alle Menschen auf diesem Planeten, einem Geldverdienst nachzugehen. In diesem Fall zwingt diese Frauen niemand dazu, sie mögen diesen Job einfach nicht, eine hasst ihn sogar, und machen ihn dennoch, weil sie sich klare Ziele gesetzt haben: nämlich in kürzester Zeit ein kleines Vermögen zu verdienen, um andere persönliche Wünsche zu realisieren. Auch in der sonstigen Arbeitswelt hassen viele ihren Job und machen ihn trotzdem weiter. Ein Blick auf die hohen Krankenstände in Deutschland verdeutlicht das. Hier bilden viele SexarbeiterInnen eben keine Ausnahme und die hohe Fluktuation in der Branche ist dafür ein deutliches Zeichen.<p> </p>
Hoffen wir dennoch, dass die brasilianischen Kolleginnen entgegen aller Unkenrufe trotzdem ein gutes Geschäft machen und sie ihren Zielen näher kommen.<p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/susi" rel="">Susi</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">598</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:42:06 +0000</pubDate></item><item><title>Spendenaufruf f&#xFC;r eine Anzeige in der Tageszeitung</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/spendenaufruf-fuer-eine-anzeige-in-der-tageszeitung/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/807892323_monthly_2021_111070081327_201502umbrella-red-610x400.jpg.5fe43871fc9b4b59d63b1a2baa8c60a0.jpg.cedf53b5c3f0eb303059d5c886ecb404.jpg" /></p>



<em>Wir möchten auf folgenden Spendenaufruf aufmerksam machen:</em>
 <p> </p>
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde und Unterstützer/innen,<p> </p>
ausgerechnet am 2. Juni 2016, dem Internationalen Hurentag, findet im Deutschen Bundestag die erste Lesung des so genannten „Prostituiertenschutzgesetzes“ statt!<p> </p>
Das ist ein Affront der politischen Klasse gegenüber Sexarbeiter/innen und dem gesamten Prostitutionsgewerbe. Die CDU/CSU/SPD-Bundesregierung hat es offenbar jetzt sehr eilig mit der Verabschiedung dieses repressiven Gesetzes.<p> </p>
<a href="http://www.donacarmen.de" target="_blank" rel="external nofollow">Dona Carmen</a> e.V. plant deshalb aus diesem Anlass am 2. Juni 2016 die Veröffentlichung einer Erklärung gegen das geplante Anti-Prostitutions-Gesetz in einer überregional und bundesweit erscheinenden Tageszeitung. Es ist und bleibt ganz wichtig, die Öffentlichkeit auf dem Laufenden zu halten! Unterstützt wird die Anzeige von <a href="http://www.voice4sexworkers.com" target="_blank" rel="external nofollow">voice4sexworkers</a>, sexworker.at / Österreich sowie <a href="http://strass-syndicat.org" target="_blank" rel="external nofollow">STRASS</a> (Syndicat du Travail Sexuel) / Frankreich.<p> </p>
Da die Zeit ausgesprochen knapp ist, bitten wir Euch / Sie dringend um eine finanzielle Unterstützung für diese Aktion. Bitte überweisen Sie unter dem Stichwort „<a href="http://www.donacarmen.de/schaemt-euch/#more-728" target="_blank" rel="external nofollow">Anzeige 2. Juni</a>“ einen Solidaritäts-Betrag auf folgendes Konto:<p> </p>
Doña Carmen e.V., Frankfurter Sparkasse,<p> </p>
IBAN: DE68 5005 0201 0000 4661 66, BIC: HELADEF 1822<p> </p>
Wir bedanken uns vorab für jede geleistete Unterstützung!<p> </p>
Mit freundlichen Grüßen<p> </p>
Juanita Henning<p> </p>
Dona Carmen e.V.<p> </p>
--<p> </p>
DONA CARMEN E.V.<p> </p>
Elbestr. 41<p> </p>
60329 Frankfurt/Main<p> </p>
Tel: 069-76752880<p> </p>
Fax: 069-76750882<p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/susi" rel="">Susi</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">549</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:42:02 +0000</pubDate></item><item><title>Die Gewinner stehen fest!</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/die-gewinner-stehen-fest/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1090812212_monthly_2021_112106122128_2012055490801_m.jpg.1055ac928f0d90bec015fbcbc05da37b.jpg.9da1579f53d46f2647211af0e7fa5d4e.jpg" /></p>
Liebe Community,<p>&nbsp;</p>
wir freuen uns riesig, dass so viele von Euch an unserem Gewinnspiel zum 7. Kaufmich Geburtstag teilgenommen haben. Es gab doch zahlreiche Teilnehmer, die alle Fragen über Kaufmich richtig beantworten konnten. Wir sagen ein grosses DANKE an alle, die teilgenommen haben.<p>&nbsp;</p>
Die richtigen Antworten bei unserem Quiz lauteten:<p>&nbsp;</p>
1.) Kaufmich möchte, dass sexuelle Dienstleistungen in der Gesellschaft vollständig akzeptiert werden<p>&nbsp;</p>
2.) Kaufmich ist seit 2009 online!<p>&nbsp;</p>
3.) Ca. 800.000 Mitglieder sind derzeit auf Kaufmich registriert<p>&nbsp;</p>
4.) Kaufmich gibt es in Deutschland, Niederlande, Österreich und der Schweiz<p>&nbsp;</p>
&nbsp;<p>&nbsp;</p>
<em>Die Gewinner stehen nun fest!!!</em> Applaus, Applaus ….<p>&nbsp;</p>
*** Die Reise nach Berlin zum Meet &amp; Greet mit dem Kaufmich Team am 24. Juni haben gewonnen:<p>&nbsp;</p>
Cristaleye<p>&nbsp;</p>
ded002<p>&nbsp;</p>
*** Die Gewinner des 4000 Kaufmich Dollar Pakets heissen:<p>&nbsp;</p>
cupidus88<p>&nbsp;</p>
lieberkerl95<p>&nbsp;</p>
&nbsp;<p>&nbsp;</p>
Herzlichen Glückwunsch dazu!! Selbstverständlich werden die Gewinner auch persönlich informiert.<p>&nbsp;</p>
Euer Kaufmich Team<p>&nbsp;</p><h2>Written by <a href="/community/tags/yvonne" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;" /></p>]]></description><guid isPermaLink="false">546</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:42:01 +0000</pubDate></item><item><title>Digitaler Trend: VR Pornos</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/digitaler-trend-vr-pornos/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1841695350_monthly_2021_111320327248_2013106772899_m-1.jpg.1f3154c05240421c1931f7d09d7b1ffc.jpg.c84a6036067cdb196c886482015f8880.jpg" /></p>



<strong>Das Thema Virtuelle Realität (Virtual Reality VR) ist schon seit längerem Thema in der Sexbranche. Aber mittlerweile kommt Schwung in die Sache und VR Pornos werden produziert und sind auch seit kurzem auf Pornhub kostenlos zugänglich. Auch Betreiber wie VirtualRealPorn und BaDoink VR bieten Downloads an. Ein neuer Trend, der sich durchsetzt?</strong>
Der Nutzer trägt eine Brille auf dem Kopf und er taucht ein in lebensechte Sex Szenarien in einer 360 Grad Umgebung. In VR Pornos soll sogar ein Gefühl der Nähe und Intimität und dadurch Erregung erzeugt werden können.<p> </p>
Gedreht werden die Filme in der Ich-Perspektive und Frauen übernehmen meist den aktiven Part. Wie das ungefähr aussieht, könnt Ihr in dieser <a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/virtual-reality-pornos-sex-filme-fuer-rift-und-gear-vr-fotostrecke-132673.html" target="_blank" rel="external nofollow">Bilderstrecke</a> nachschauen.<p> </p>
Die Innovationen kommen wie üblich aus den USA, der grösste Standort der weltweiten Pornoindustrie. Dort werden z.B. in einem Studio von SugarDVD 3D-Modelle von echten Portodarstellern angefertigt. Der Clou: Der User kann später selbst die Körperformen verändern, z.B. Po oder Brüste und den Background neu anordnen bzw. hinzufügen. Für Outdoor Sex empfiehlt sich dabei Wald oder Wiese.<p> </p>
Bislang können die User nur hören und sehen. Aber dies soll sich ändern, indem Filme mit Sexspielzeug vernetzt wird und dadurch auch gefühlt werden kann. So bietet der niederländische Hersteller Kiiroo ein zweiteiliges Set an, dass Sex zwischen Partnern über eine grosse räumliche Distanz ermöglichen soll. Perfekt bei Fernbeziehungen!<p> </p>
Schon mit der Datenbrille Google Glass wurde damit experimentiert, aber Google löschte eine entsprechende App, weil nach den App-Store Richtlinien sexuelle Handlungen tabu sind.<p> </p>
Eine interessante Doku über die <a href="https://www.vice.com/de/video/the-digital-love-industry-das-geschaeft-mit-virtueller-liebe-469" target="_blank" rel="external nofollow">digitale Pornoindustrie</a> hat das Online Magazin Vice produziert (nur in englischer Sprache).<p> </p>
Bislang zählen zur Kundschaft von VR Pornos vor allem Technik-Begeisterte. Die ersten Reaktionen von VR Konsumenten besagen, dass das Schauen ein wenig unheimlich sein soll, besonders wenn die Darstellerin direkt auf einen zukommt.<p> </p>
Ob dieser Trend auch beim Mainstream ankommt, wird die Zukunft zeigen. Immerhin wurden von Samsung Gear VR Headset schon 1 Million verkauft (Stand April 2016). Aber wer sich mit einer Virtual Reality Brille aus Pappe begnügen will, die gibt es schon für rund 8-20€.<p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/susi" rel="">Susi</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">545</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:42:01 +0000</pubDate></item><item><title>Kaufmich wird 7</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/kaufmich-wird-7/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/2124882276_monthly_2021_1184959158_20160236897620_m.jpg.7d4785bdf2659e2e7c9825f762909846.jpg.2935107de5285bf4ffd3f8c6773fd9a5.jpg" /></p>



Liebe Community,<p> </p>
<p style="text-align: left;">es ist wieder soweit: Kaufmich feiert Geburtstag! Ganze 7 Jahre ist Kaufmich nun am Start. Das bedeutet</p>
<p style="text-align: center;">365 Wochen</p><p> </p>
2.555 Tage<p> </p>
61.320 Stunden<p> </p>
3.679.200 Minuten<p> </p>
220.752.000 Sekunden
<p style="text-align: left;">In diesem Jahr wartet ein Geburtstagsquiz auf Euch und Ihr braucht nur wenige kniffelige Fragen beantworten. Testet Euer Wissen über Kaufmich!</p>
<p style="text-align: left;">Beim Gewinnspiel verlosen wir tolle Preise unter den Teilnehmern, die alle Fragen richtig beantworten können:</p>
<p style="text-align: left;">*** <strong>Meet &amp; Greet am 24. Juni in Berlin</strong>: <em>zwei Gewinner</em> sind in Berlin am 24. Juni zu einem tollen Meet &amp; Greet eingeladen; inklusive Anreise per Bahn, ein gemeinsamer Brunch mit dem Kaufmich Team sowie eine Hotelübernachtung in einem attraktiven City Hotel</p>
<p style="text-align: left;">*** <strong>2 x 4000 Kaufmich Dollars</strong> für virtuelle Geschenke und persönliche Anzeigen</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Teilnahmeschluss ist der 17. Mai</strong>. Also beeilt Euch und macht mit!</p>
<p style="text-align: left;">In Feierlaune,</p>
<p style="text-align: left;">Euer Kaufmich Team</p>
<iframe src="http://www.quiz-maker.com/QR2XCNN?iframe=1" width="100%" height="750" frameborder="0" scrolling="auto"><a href="http://www.quiz-maker.com/QR2XCNN" rel="external nofollow">View Survey</a></iframe><p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/yvonne" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">543</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:42:01 +0000</pubDate></item><item><title>1. Mai Sexworker Demo in Berlin</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/1-mai-sexworker-demo-in-berlin/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/164730884_monthly_2021_11135269502_2015031512309_10203982143094043_5666344931929633753_n.jpg.41d62da5b5b62372d45967a9ba576d3c.jpg.da519cde668d76fc1593ba387465d01e.jpg" /></p>



<strong>Die Sexarbeiterin und politische Aktivistin <a href="https://www.facebook.com/stephanie.klee.161?fref=ts" target="_blank" rel="external nofollow">Stephanie Klee</a> sowie die Fachberatungsstelle für Sexworker in Berlin <a href="https://www.facebook.com/hydra.berlin.ev/?fref=ts" target="_blank" rel="external nofollow">Hydra e.V.</a> rufen anlässlich der DGB-Demo am internationalen Tag der Arbeit dazu auf, in einem eigenen SexarbeiterInnen Block zu demonstrieren.</strong>
<p style="text-align: left;"><em>Treffpunkt:</em>
<em>Sonntag, 1. Mai 2016, um 9:45 Uhr Litfaßsäule am Litfaß-Platz, Nähe Hackescher Markt.</em>
Hier der Aufruf an alle SexarbeiterInnen im Wortlaut!</p><p> </p>
<blockquote class="modern-quote full">Deutschland plant ein Prostituiertenschutzgesetz.<p> </p>
Dieses Gesetz wird unsere Arbeitsbedingungen weiter verschlechtern.<p> </p>
Deshalb gehen wir am 1. Mai auf die DGB Demo.<p> </p>
• Wir rufen auf der Demo die Gewerkschaften auf, sich mit uns zu solidarisieren.<p> </p>
• Wir rufen die Gewerkschaften auf, sich unserer Arbeitskämpfe anzunehmen.<p> </p>
• Wir rufen feministische Mitstreiter_innen auf, sich mit uns zu solidarisieren und in unserem Block mitzukommen.<p> </p>
Wir kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen und gegen die Zerstörung der Vielfalt unserer Arbeitsplätze.<p> </p>
Deswegen lasst uns am 1. Mai demonstrieren und für unsere Rechte einstehen.<p> </p>
Wir fordern:<p> </p>
• Redet mit uns nicht über uns!<p> </p>
• Fragt uns, was wir unter guten Arbeitsbedingungen verstehen!</blockquote>
<a href="http://www.openstreetmap.org/?mlat=52.52175&amp;mlon=13.40310#map=18/52.52255/13.40351" target="_blank" rel="external nofollow">Der Link zum Treffpunkt</a><p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/susi" rel="">Susi</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">533</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:42:00 +0000</pubDate></item><item><title>Bericht vom Sexarbeit-Kongress Hamburg</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/bericht-sexarbeit-kongress-hamburg/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/805558733_monthly_2021_111512102387_20160312804763_836785823117272_6875155168059528388_n.jpg.db087fe7f1de6cd08d7b35f28a15fec5.jpg.5d4df3961dd6bc45f5a0418ea5619a88.jpg" /></p>



Für alle Interessierten, die nicht am Sexarbeit-Kongress in Hamburg teilnehmen konnten, habe ich einmal ein paar Infos zusammengestellt, denn ich war da!<p> </p>
Gemeinsam mit dem bundesweiten Netzwerk der Fachberatungsstellen für SexarbeiterInnen <a href="http://bufas.net" target="_blank" rel="external nofollow">BUFAS</a> hat die Interessenvertretung für SexarbeiterInnen <a href="http://berufsverband-sexarbeit.de" target="_blank" rel="external nofollow">BesD</a> - Bundesverband erotische und sexuelle Dienstleistungen - diesen Fachkongress vom 2. bis 4. März in Hamburg organisiert.<p> </p>
Aufgerufen, sich am Kongress zu beteiligen, waren natürlich aktive und ehemalige SexarbeiterInnen. Auch engagierte Kunden wurden gesichtet. In der Mehrzahl hatten sich AkademikerInnen, SozialarbeiterInnen und StudentInnen am Veranstaltungsort der <a href="https://www.haw-hamburg.de/news-single/artikel/offene-fachtagung-zum-thema-sexarbeit-und-prostituiertenschutzgesetz.html" target="_blank" rel="external nofollow">HAW</a> (Hochschule für Angewandte Wissenschaften) eingefunden und diskutierten die möglichen Auswirkungen des geplanten Prostituiertenschutzgesetzes, die Arbeit in den Beratungsstellen und die Rolle von Sperrbezirksverordnungen, Gesundheitsschutz, die Konzessionierung von Prostitutionsstätten sowie Migration und Menschenhandel.<p> </p>
Seit einigen Jahren ist ja schon das neue Gesetz zur Regulierung der Prostitution in Planung. Es soll nun Mitte 2017 in Kraft treten. Wir berichteten <a href="http://bit.ly/1UJ6ka2" target="_blank" rel="external nofollow">dazu</a> bereits ausführlich. Auch darüber wurde beim 2. Sexarbeit-Kongress in Hamburg beraten, wie schon vor zwei Jahren beim letzten Sexarbeit-Kongress in Berlin. <a href="http://sexarbeits-kongress.de/news/" target="_blank" rel="external nofollow">Hier</a> lassen sich die Vorträge vom letzten Kongress 2014 downloaden.<p> </p>
Am ersten Tag - dem Politik-Tag - wurden allerhand Vorträge gehalten: Unter anderem stellt sich die Frage, wie die verpflichtenden Gesundheits-Beratungen, die auf die SexarbeiterInnen zukommen, das Vertrauensverhältnis der bisherigen anonymen Beratungspraxis beschädigen. Auch sah man die Existenz vieler Sexdienstleisterinnen mit in Kraft treten des neuen Gesetzes bedroht. Zum Beispiel dürfen SexarbeiterInnen nicht mehr an ihren Arbeitsplätzen übernachten. Dies führt dazu, dass ihre Mietkosten in schwindelerregende Höhen gehen dürften, da sie zusätzlich in einer anderen Stadt Hotelzimmer u.ä. anmieten müssten.<p> </p>
Eine Juristin zweifelte an der Verfassungsmässigkeit des Gesetzes. Wenn wahr ist, dass kleine Wohnungsbordelle die gleichen Auflagen wie Grossbetrieben drohen, wird es wohl zur Konsequenz haben, dass die vielen Kleinen schliessen müssen, wie man es in den letzten Jahren auch in Wien und Zürich beobachten kann, wo ähnliche Regelungen schon länger in Kraft sind.<p> </p>
Auch wurde das Thema männliche Sexarbeit angesprochen; nur 9 Beratungsstellen gibt es bundesweit. Viele Männer können sich selbst weder als Prostituierte noch als Sexarbeiter identifizieren, es gibt kein Bewusstsein von diesem „Beruf“. Ähnliches gilt sicher auch für die vielen Frauen, die in der Branche unterwegs sind. Wenn die Männer hauptsächlich über das Internet ihr Geschäft abwickeln, bezeichnen sich viele als Escort. Männer, mehrheitlich Migranten, in deren Herkunftsländern Homosexualität geächtet ist, haben überhaupt keine Bezeichnung für ihren Job. Der Sozialarbeiter der Beratungsstelle Nachtfalke in Essen, Manuel Hirschmann, berichtete auch, dass seine Klientel vorwiegend aus Armutsgründen anschafft.<p> </p>
Interessant war auch der Vortrag zum Thema Sexarbeit und Datenschutz: hier berichtete die Referentin Bärbel Uhl, dass in Deutschland erhobene Daten über SexarbeiterInnen zur Strafverfolgung in anderen Ländern, z.B. den Herkunftsländern führen können. Insbesondere dort, wo Sexarbeit verboten ist.<p> </p>
Wer mehr Details zu den Vorträgen erfahren möchte, kann sich unseren Twitter-Feed dazu anschauen @kaufmichcom oder warten, bis auf der Seite des BesD die Vorträge zum <a href="http://sexarbeits-kongress.de/news/" target="_blank" rel="external nofollow">Download</a> bereitstehen.<p> </p>
Der zweite Tag - der Workshop-Tag -, wurde mit Vorträgen eingeleitet und die Themen in zahlreichen Arbeitsgruppen vertieft. So erfuhr man im Workshop Migration viel über die Arbeitssituation migrantischer Sexarbeiterinnen in ganz Europa, die an manchen Orten etwa 90% des Anteils aller SexarbeiterInnen ausmachen. Hier referierte Veronica Munk von <a href="http://tampep.eu" target="_blank" rel="external nofollow">Tampep</a>.<p> </p>
In den Abendstunden wurde dann der Film „Sexarbeiterin“  vor neugierigen Publikum gezeigt. Eine <a href="http://bit.ly/1YAfBmU" target="_blank" rel="external nofollow">Filmkritik</a> findet Ihr dazu hier im Magazin.<p> </p>
Ein Highlight bestand in der abendlichen Führung durch den Rotlichtbezirk St. Georg, dem traditionellen Bahnhofsviertel, wo uns Emilia Mitrovic von Verdi (ja auch SexarbeiterInnen sind seit 2002 willkommen in der Gewerkschaft) Auskunft über Veränderungen in diesem Viertel gab. Praktisch ist ganz St. Pauli und St. Georg Sperrbezirk, trotzdem schaffen Frauen, Trans*Frauen und Männer dort an. Meist auf der Strasse und in Stundenhotels. Dem Viertel droht, durch die Gentrifizierung das Gesicht zu verlieren: Viele Stundenhotels  - die sog. Stiegen - wurden in den letzten Jahren in normale Hotels umgewandelt: zwei iranische Brüder haben bspw. eine Menge Stiegen aufgekauft und so viele Arbeitsplätze von Sexarbeiterinnen vernichtet. Es finden ständig Polizei-Kontrollen statt, die dazu führen, dass Sexarbeiterinnen hohe Bußgelder zahlen müssen und, wenn sie es nicht können, teils im Gefängnis landen. Denn in St. Georg gilt die sog. <a href="http://www.kaufmich.com/magazin/2012/02/kontaktverbotsverordnung/" target="_blank" rel="external">Kontaktverbotsverordnung</a>, über die wir bereits berichteten. Nicht nur die SexarbeiterInnen machen sich für das öffentliche Werben strafbar, auch Kunden, die mit den Frauen in Kontakt treten.<p> </p>
Am Ende unseres Rundgangs landeten wir am Hansaplatz in der Kneipe „<a href="http://www.hansatreff.de" target="_blank" rel="external nofollow">Hansa-Treff</a>“ von dem türkischen Wirt Mehmet und der Rumänin Liliana. Die beiden sind seit 10 Jahren ein Paar und haben eine bewegte Vergangenheit;  Liliana war früher Zwangsprostituierte und Mehmet, ehemaliger langjähriger Junkie, holte sie da raus. Heute betreiben die beiden zwei Kneipen und zwei weitere Unternehmen. Hut ab vor den beiden, wie sie ihr Schicksal erfolgreich gemeistert haben! Eine echte Erfolgsstory! Auch die Leute, die in ihren Unternehmen arbeiten, sind alles Leute aus der Szene, ob Drogen oder Strich. So haben sie alle eine neue Arbeit und einen liebenswerten Ort gefunden, wo man zusammenhält.<p> </p>
Und natürlich wurde auch gefeiert. Am zweiten Tag fand eine Party statt. Dort hatte man mal die Zeit und Ruhe, von Aussenstehenden unbehelligt im Kreis von aktiven und ehemaligen SexarbeiterInnen zu plaudern. Ein schöner Abend!<p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/susi" rel="">Susi</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">511</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:58 +0000</pubDate></item><item><title>Wer ist Deine Heldin? Umfrage zum Weltfrauentag am 8. M&#xE4;rz</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/wer-ist-deine-heldin-umfrage-zum-weltfrauentag-am-8-maerz/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/470984944_monthly_2021_111147766253_20111220280359_s.jpg.c2b8c78b45fd175e360143d51e2153eb.jpg.a4238a8a94c2f64a691276061014769f.jpg" /></p>
<p style="text-align: left;">Wer ist Deine persönliche Heldin?</p>
<p style="text-align: left;">Eine historische Figur wie Joan d'Arc? Oder eine Frau, die unserer Gegenwart ihren Stempel aufgedrückt hat wie z. B. Rosa Parks?</p>
<p style="text-align: left;">Ist es eine Prominente oder ein Mensch aus Deinem direkten Umfeld?</p>
<p style="text-align: left;">Es gibt Frauen, die prägen das Leben Anderer; ohne sie wäre unser Leben ärmer an Inspiration, Kraft, Stärke und Mut.</p>
<p style="text-align: left;">Hast Du eine solche weibliche Leitfigur in Deinem Leben? Dann lass es uns wissen und nimm an unserer Umfrage zum Weltfrauentag 2016 teil!</p>
<iframe src="https://docs.google.com/forms/d/1netIq81xJvZ-bkzwKT7i_83-qwyhqTvgNIUCQplAmRM/viewform?embedded=true" width="570" height="800" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0">Wird geladen...</iframe>
&nbsp;<p>&nbsp;</p>
Wir werden all Eure Antworten auswerten und in eine tagcloud packen, um zu veranschaulichen, wie reich unsere Welt an Heldinnen und weiblichen Role Models ist - wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis!<p>&nbsp;</p>
&nbsp;<p>&nbsp;</p>
Euer Kaufmich-Team<p>&nbsp;</p><h2>Written by <a href="/community/tags/nikola" rel="">Nikola</a></h2><p><br style="clear:both;" /></p>]]></description><guid isPermaLink="false">491</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:57 +0000</pubDate></item><item><title>Nachsatz zum Nationaltag des Kondoms (14. Februar)</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/nachsatz-zum-nationaltag-des-kondoms-14-februar/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/273510515_monthly_2021_1160150516_20150941500154_m.jpg.be8c2d59c2f7882eae1ae9c0d63c45aa.jpg.52839ce2c560455ed56fe89208a18f94.jpg" /></p>



Am 14. Februar haben wir nicht wie der Rest der Welt den Valentinstag gefeiert, sondern etwas, was besser zu unserer Community passt: den Nationaltag des Kondoms!<p> </p>
In diesem Rahmen haben wir Euch nicht nur etliche wichtige und wissenswerte Informationen rund ums Gummi geboten, Ihr konntet Euer vorhandenes Wissen auch anhand unseres Kondom-Wissenstestes ermitteln...<p> </p>
Und was sollen wir sagen: Wir sind stolz auf Euch!<p> </p>
<a href="http://www.kaufmich.com/magazin/wp-content/uploads/2016/02/km_poll_condoms_day_results.png" rel="external"><img class=" size-medium ipsImage ipsImage_thumbnailed aligncenter" src="http://www.kaufmich.com/magazin/wp-content/uploads/2016/02/km_poll_condoms_day_results-300x250.png" alt="km_poll_condoms_day_results" width="300" height="250"></a>
61% der Teilnehmer gehören zu den absoluten Experten im Gummi-Bereich, 39% können immerhin mit profundem Basiswissen beeindrucken und sagenhafte 0% haben nicht den leisesten Schimmer, was Sinn und Zweck der Lümmeltüte angeht...<p> </p>
Und immerhin haben an diesem Tag ganze 450 Leute an unserem Quiz teilgenommen - wer sich auch daran versuchen möchte: Ihr findet den Quiz am Ende <a href="http://www.kaufmich.com/magazin/aber-bitte-mit-gummi-heute-ist-tag-des-kondoms/" target="_blank" rel="external">dieses Artikels</a>. Viel Spaß!!!<p> </p>
Und um aus unserer Aktion zum Kondomtag ne runde Nummer zu machen, möchten wir abschließend gerne von Euch wissen:<p> </p>
<iframe src="https://docs.google.com/forms/d/1Rqe1CZg0eBDFYzXJDdMiUjSMmOgDkLzA4HXTTN8s84A/viewform?embedded=true" width="570" height="900" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0">Wird geladen...</iframe><p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/yvonne" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">493</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:57 +0000</pubDate></item><item><title>Das Prostituiertenschutzgesetz kommt</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/das-prostitutionsgesetz-kommt/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1776379069_monthly_2021_111450119168_201502umbrella-red-610x400.jpg.5a8089a91e33104c5510ba33d58def62.jpg.16e0c4ce590df9926d3463d7535cf047.jpg" /></p>
<h2 style="text-align: center;">
	<span style="font-size:16px;"><strong><span style="color:#e30060;">Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) kommt Juli 2017</span></strong></span>
</h2>

<p>
	<span style="font-size:14px;"><strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/schutz-fuer-prostituierte-kondompflicht-fuer-freier-kommt-1.2845874" rel="external nofollow" target="_blank">Gestern</a> einigte sich die Regierungskoalition auf die Kernpunkte des geplanten Gesetzes. Wir hatten bereits hier im <span ipsnoautolink="true">Magazin</span> darüber informiert, aber möchten Euch nochmal die wichtigsten Punkte dazu vorstellen:</strong></span>
</p>

<ul><li>
		<span style="font-size:14px;">Betreiber von Prostitutionsbetrieben, wozu u.a. Bordelle, Laufhäuser und Escort-Agenturen zählen, müssen sich zukünftig einer sog. <strong>Erlaubnispflicht</strong> unterwerfen. D.h. Leute mit Vorstrafen (Vorlage des polizeilichen Führungszeugnisses) dürfen keine Betriebe mehr führen. So soll die Zuverlässigkeit der Betreiber sowie der Geschäftsführer oder anderer Vertreter eingeholt werden. Außerdem muss ein <strong>Betriebskonzept</strong> vorgelegt werden. Die <strong>Zuverlässigkeitsprüfung</strong> soll sich regelmäßig wiederholen.</span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;">Prostitutionsbetriebe müssen sich an behördliche <strong>Auflagen</strong> und Anordnungen halten, andernfalls kann ihnen der Betrieb untersagt werden (<strong>Entzug der Erlaubnis</strong>).</span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;">Es sollen gesetzliche <strong>Mindeststandards</strong> für Prostitutionsbetriebe gelten: dies bezieht sich auf gesundheitsbezogene, hygienische, sicherheitstechnische oder räumliche Mindestanforderungen. Dazu zählt die Ausstattung aller Räume mit Notrufsystem. Außerdem soll es zukünftig <strong>verboten</strong> sein, <strong>in den Arbeitsräumen zu wohnen und zu schlafen</strong>.</span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;">Menschenunwürdige und <strong>ausbeuterische Betriebskonzepte</strong> sollen verboten werden. Dazu zählen u.a. Flatrate-Bordelle und und Gang-Bang-Rape-Parties.</span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;">Zukünftig sollen die Betreiber lückenlos <strong>auskunfts- und dokumentationspflichtig</strong> gegenüber sämtlichen Behörden werden; dies betrifft insbesondere den Zahlungsverkehr und Zahlungsnachweise zwischen Escorts und Betreibern.</span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><strong>Gesundheitsschutz &amp; Sicherheit</strong>: Betreiber von Prostitutionsstätten müssen zukünftig Kondome und Gleitmittel zur Verfügung stellen und den Zugang zu sozialer und gesundheitlicher Beratung für die Escorts im Betrieb oder außerhalb garantieren.</span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;">Bei Verstößen gegen das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) hagelt es <strong>Bußgelder</strong></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;">Es wird eine <strong>bundesweite Kondompflicht</strong> eingeführt: Betreiber müssen deutlich sichtbar mit Aushängen in ihren Betrieben darauf hinweisen (<strong>Hinweispflicht</strong>). Die Kondompflicht richtet sich auch an Kunden: wenn Kunden sich weigern, ein Kondom zu benutzen, können sie bestraft werden (Bußgelder bis zu 50.000€ winken).</span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><strong>Werbeverbot</strong>: Escorts dürfen nicht mehr <strong>für ungeschützte Sex-Praktiken</strong> werben</span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;">Escorts müssen sich zukünftig als Prostituierte anmelden (<strong>Anmeldepflicht</strong>); dies betrifft nicht die ohnehin geltende Steuerpflicht und Meldung beim Finanzamt. Bei der Anmeldung ist ein Beratungs- und Informationsgespräch vorgesehen, in denen man über die Rechtslage uvm. aufgeklärt werden soll. Diese Anmeldung muss <strong>alle 2 Jahre</strong> erneuert werden.</span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;">Escorts müssen sich alljährlich einer verpflichtenden <strong>Gesundheitsberatung</strong> unterziehen, die Voraussetzung für die Anmeldung ist.</span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;">Junge Prostituierte <strong>bis 21 Jahre</strong> müssen sich <strong>jährlich anmelden</strong> und alle 6 Monate beraten lassen.</span>
	</li>
</ul><p>
	<br><span style="font-size:14px;">Weitere Artikel zum Thema ProstG und ProstSchG chronologisch angeordnet:</span>
</p>

<ul><li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/10-jahre-prostitutionsgesetz/" rel="external" target="_blank">10 Jahre ProstG - eine Bilanz</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/ein-ehrabschneidendes-prostitutionsgesetz/" rel="external" target="_blank">Ein ehrabschneidendes ProstG</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/rueckblick-entwicklung-der-prostitutionsgesetzgebung/" rel="external" target="_blank">Rückblick: Entwicklung der Prostitutionsgesetzgebung</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/sex-erotik/prostituiertenschutzgesetz-lust-auf-illegales/" rel="external" target="_blank">ProstSchG: Lust auf Illegales?</a></span><span style="font-size:14px;"><span style="display: none;"> </span></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/nichts-wird-mehr-so-bleiben-wie-es-ist-das-neue-prostituiertenschutzgesetz/" rel="external" target="_blank">Nichts bleibt, wie es ist: das ProstSchG</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/ist-das-prostituiertenschutzgesetz-noch-aufzuhalten/" rel="external" target="_blank">Ist das ProstSchG noch aufzuhalten?</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/kondombeauftragte-gesucht/" rel="external" target="_blank">Kondombeauftragte gesucht</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/neue-kampagne-gegen-das-prostituiertenschutzgesetz/" rel="external" target="_blank">Kampagne gegen das ProstSchG</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/flatrate-sex-gang-bang-parties-nach-dem-prostschg-erlaubt-oder-unzulaessig/" rel="external" target="_blank">ProstSchG: Was ist erlaubt?</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/community/prostituiertenschutzgesetz-sind-anzeigenportale-prostitutionsvermittler/" rel="external" target="_blank">Sind Anzeigeportale Prostitutionsvermittler?</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/prostituiertenschutzgesetz-wir-haben-den-test-gemacht/" rel="external" target="_blank">ProstSchG: Wir haben den Test gemacht</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/fuer-escorts/gute-geschaefte-das-abc-des-prostituiertenschutzgesetz/" rel="external" target="_blank">Das ABC des ProstSchG</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/ein-jahr-prostituiertenschutzgesetz-7-fragen-an-howard-chance/" rel="external" target="_blank">1 Jahr ProstSchG</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/prostituiertenschutzgesetz-verfassungsbeschwerde-gescheitert/" rel="external" target="_blank">Verfassungsbeschwerde gescheitert</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/pressemitteilung-bsd-zwischenbilanz-zum-prostituiertenschutzgesetz/" rel="external" target="_blank">ProstSchG: eine Zwischenbilanz</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/pressemitteilung-prostituiertenschutzgesetz-vor-dem-europaeischen-menschenrechtsgerichtshof/" rel="external" target="_blank">ProstSchG vor dem Europäischen Menschengerichtshof</a></span>
	</li>
	<li>
		<span style="font-size:14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/community/das-prostituiertenschutzgesetz-prostschg-r1539/" rel="external">Das Prostituiertenschutzgesetz - ProstSchG</a></span>
	</li>
</ul><p>
	 
</p>

<p dir="ltr" style="line-height: 1.38; margin-top: 12pt; margin-bottom: 12pt;">
	<span style="font-size:22px;"><strong><span style="color:#e30060;">Was ist eigentlich die Sexdating Community Kaufmich?</span></strong></span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height: 1.38; margin-top: 12pt; margin-bottom: 12pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: Arial; background-color: transparent; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;">Kaufm</span><span style="font-family: Arial; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;">ich.com ist ein </span><span style="font-family: Arial; font-weight: bold; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;">kostenloses soziales Netzwerk</span><span style="font-family: Arial; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"> für Dienstleister und <strong><a href="https://www.kaufmich.com/clients?lat=48.20921&amp;lon=16.37278&amp;radius=100" rel="external" target="_blank">Kunden</a></strong> aus der Escort-Branche. Sexkontakte mit <strong><a href="https://www.kaufmich.com/huren-nutten" rel="external" target="_blank">Hobby-Huren</a></strong>, Studentinnen für Girlfriendsex, leidenschaftlichen <strong><a href="https://www.kaufmich.com/male-escort/germany" rel="external">Typen</a></strong> und <strong><a href="https://www.kaufmich.com/transen-shemale" rel="external" target="_blank">Trans</a></strong></span><span style="font-family: Arial; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"><strong>*</strong> Personen für heiße Abenteuer, </span><strong><a href="https://www.kaufmich.com/agenturen-clubs" rel="external" target="_blank">Escort-Agenturen</a></strong><span style="font-family: Arial; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;">, Bordelle und </span><strong><a href="https://www.kaufmich.com/clients?lat=48.20921&amp;lon=16.37278&amp;radius=100" rel="external" target="_blank">Kunden</a></strong><span style="font-family: Arial; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"> - hier findet jeder, wen er sucht und kann jeden direkt kontaktieren, egal ob hetero, bi oder schwul. Mit dieser Community bringen wir das älteste Gewerbe der Welt ins 21. Jahrhundert!</span></span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height: 1.38; margin-top: 12pt; margin-bottom: 12pt; text-align: center;">
	<video class="ipsEmbeddedVideo" controls="" data-controller="core.global.core.embeddedvideo" data-fileid="2667" data-unique="93x7ku2j1"><source type="video/mp4" src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2022_05/1697356711_KaufmichregistrierenPromo.mp4.e1c6fd696868aa313beb88532a6a0bb6.mp4"><a class="ipsAttachLink" data-fileext="mp4" data-fileid="2667" href="https://www.kaufmich.com/communityiframe/applications/core/interface/file/attachment.php?id=2667&amp;key=10b9fa12e90bb47749f847a50b614d9e" rel="">Kaufmich registrieren Promo.mp4</a>
	</source></video></p>

<p dir="ltr" style="line-height: 1.38; margin-top: 12pt; margin-bottom: 12pt;">
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: Arial; font-weight: bold; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;">Bei Kaufmich hat jeder die freie Auswahl</span></span><span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: Arial; font-weight: bold; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;">:</span><span style="font-family: Arial; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"> In vier Ländern stehen für jeden Anlass und Geschmack passende Escorts bereit – auch außerhalb der Großstädte! Egal ob <strong><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/category/community/bdsm-fetisch/" rel="external" target="_blank">BDSM</a></strong>, <strong><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/rimming-guide/" rel="external" target="_blank">Rimming</a></strong>, <strong><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/wiki-cuckold-hoerner-aufsetzen-fuer-fortgeschrittene/" rel="external" target="_blank">Cuckold</a></strong>, <strong><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/der-reiz-einem-flotten-dreier/" rel="external" target="_blank">Gruppensex</a></strong> oder einfach eine schlichte Abendbegleitung – Kaufmich bietet das All-Round-Paket!</span></span>
</p>

<p dir="ltr" style="line-height: 1.38; text-align: center; margin-top: 12pt; margin-bottom: 12pt;">
	<strong><span style="font-size: 14px;"><a href="https://www.kaufmich.com/escort/germany/berlin/berlin" rel="external" target="_blank">Escorts in Berlin</a><br><a href="https://www.kaufmich.com/escort/germany/hamburg/hamburg" rel="external" target="_blank">Escorts in Hamburg</a><br><a href="https://www.kaufmich.com/escort/germany/bayern/m%C3%BCnchen" rel="external" target="_blank">Escorts in München</a><br><a href="https://www.kaufmich.com/escort/germany/nordrhein-westfalen/k%C3%B6ln" rel="external" target="_blank">Escorts in Köln</a><br><a href="https://www.kaufmich.com/escort/germany/hessen/frankfurt%20am%20main" rel="external" target="_blank">Escorts in Frankfurt</a><br><a href="https://www.kaufmich.com/escort/germany/sachsen/leipzig" rel="external" target="_blank">Escorts in Leipzig</a><br><a href="https://www.kaufmich.com/escort/germany/baden-w%C3%BCrttemberg/stuttgart" rel="external" target="_blank">Escorts in Stuttgart</a></span></strong>
</p>

<div>
	<span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: Arial; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;">Auf Kaufmich wird Sexarbeit als eine sehr persönliche Dienstleistung verstanden und Anbieter*innen, Kund*innen und Gewerbe als anerkannte Mitglieder unserer Gemeinschaft gesehen. Bei Kaufmich gilt die gesetzliche <strong><a href="https://www.kaufmich.com/magazin/community/prostituiertenschutzgesetz-2017-r1539/" rel="external" target="_blank">Kondompflicht</a></strong> u</span></span><span style="font-size: 14px;"><span style="font-family: Arial; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;">nd</span><span style="font-family: Arial; background-color: transparent; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;"> d</span><span style="font-family: Arial; background-color: transparent; font-weight: 400; font-style: normal; font-variant: normal; text-decoration: none; vertical-align: baseline; white-space: pre-wrap;">as Werbeverbot für sexuelle Dienste ohne Schutz. </span></span>
</div>

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	<div style="text-align: center;">
		<strong><span style="font-size:12px;"><a href="https://www.kaufmich.com/domina-bdsm/germany" rel="external">Dominas &amp; BDSM</a><br><span ipsnoautolink="true"><a href="https://www.kaufmich.com/transen-shemale/germany" rel="external">TS-Ladies</a> </span></span></strong><span class="ILfuVd"><span class="hgKElc">| </span></span><strong><span ipsnoautolink="true"><span style="font-size:12px;"><a href="https://www.kaufmich.com/male-escort/germany" rel="external">Callboys</a></span></span></strong>
	</div>

	<div>
		<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" href="https://www.kaufmich.com/domina-bdsm/germany" rel="external" style="float: left;"><img alt="Kaufmich BDSM Fetisch Domina.png" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="2836" data-ratio="60.26" data-unique="ca8zo69q1" style="width: 312px; height: auto;" width="376" src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2022_07/941879581_KaufmichBDSMFetischDomina.thumb.png.c33c418bde3610b8554cd72964d5d90d.png"></a><a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_right" href="https://www.kaufmich.com/male-escort/germany" rel="external" style="float: right;"><img alt="Kaufmich Callboys.png" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="2837" data-ratio="60.26" data-unique="iy1ioi5f9" style="width: 312px; height: auto;" width="376" src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2022_07/2097192540_KaufmichCallboys.thumb.png.c30f8f1334d5be6afb95a7c6ea526b99.png"></a>
	</div>

	<div style="text-align: center;">
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	</div>

	<div style="text-align: center;">
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	</div>
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">484</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:56 +0000</pubDate></item><item><title>Ank&#xFC;ndigung: Sexarbeits-Kongress in Hamburg</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/ankuendigung-sexarbeits-kongress-hamburg-2-4-maerz/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/192770291_monthly_2021_11667653206_201601a0cbe899c8271f21d0a86e8c1e80a290f27dea0b_m.jpg.51e468deb7d0e733daba68b80ad5891d.jpg.45c97ae6d7689f3854fca70c97386ce1.jpg" /></p>



<p style="text-align: center;">Liebe Kaufmich Community,</p>
 <p> </p>
<p style="text-align: center;">wir möchten Euch gerne auf den kommenden <strong>Sexarbeit-Kongress in Hamburg</strong> aufmerksam machen.</p>
<p style="text-align: center;">Er findet vom<strong> 2. bis 4. März</strong> statt.</p>
<p style="text-align: center;">Es wird um das kommende Prostituiertenschutzgesetz gehen sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Konzepte für die Zukunftsfähigkeit der Branche.</p>
<p style="text-align: center;">Hier findet Ihr das <a href="http://sexarbeits-kongress.de" target="_blank" rel="external nofollow">Programm</a> und Hinweise zur Anmeldung.</p>
 <p> </p>
<p style="text-align: center;">viele Grüsse</p>
<p style="text-align: center;">Euer Kaufmich Team</p>
 <p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/susi" rel="">Susi</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">482</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:56 +0000</pubDate></item><item><title>Stellungnahme des Vereins Dona Carmen, Frankfurt</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/stellungnahme-des-vereins-dona-carmen-frankfurt/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1918642317_monthly_2021_11559003215_20150611390232_10204631662491622_179631046106939948_n.jpg.ad72ccbe413b64bf76ef985247b87cd3.jpg.e54146d267c3331f41485137aeb1fc3e.jpg" /></p>



Doña Carmen setzt sich für die sozialen und politischen Rechte von Frauen ein, die in der Prostitution arbeiten. Die Organisation hat ihren Sitz im Rotlichtmilieu von Frankfurt am Main. Aktuell hat sie eine Stellungnahme gegen die geplante Erlaubnispflicht im neuen Prostituiertenschutzgesetz verfasst, das dieses Jahr in Kraft treten soll und worüber wir hier gerne informieren möchten.<p> </p>
Die Stellungnahme ist sehr umfangreich; wer Zeit und Interesse hat, kann sie <a href="http://www.donacarmen.de/25-gute-gruende-fuer-einklares-nein-zur-geplanten-erlaubnispflicht-fuer-prostitutionsgewerbe/" target="_blank" rel="external nofollow">hier</a> nachlesen.<p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/carina" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">474</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:55 +0000</pubDate></item><item><title>Gedenken an die Opfer des Terrors</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/gedenken-an-die-opfer-des-terrors/</link><description><![CDATA[<a href="/magazin/uploads/monthly_2021_11/trauer.jpg.7d1b4204e6368e1a8658745e10f37a6e.jpg" data-fileid="849"><img class="aligncenter size-full ipsImage ipsImage_thumbnailed" src="/magazin/uploads/monthly_2021_11/trauer.jpg.7d1b4204e6368e1a8658745e10f37a6e.jpg" data-fileid="849" alt="trauer" width="200" height="200" /></a>
Das Kaufmich-Team ist - genau wie die Kaufmich-Community - erschüttert über die jüngsten Ereignisse in Baghdad, Beirut und zuletzt in Paris.<p>&nbsp;</p>
Wir möchten an dieser Stelle den Opfern des Terrors gedenken. Unsere Herzen sind bei allen, die durch die menschenverachtenden Taten von Terroristen ihr Leben verloren haben und bei ihren Familien und Freunden.<p>&nbsp;</p>
Jeder Leser ist dazu eingeladen, sich im Kommentarteil zu Wort zu melden, aber bitte ohne Hass, Wut und Schuldzuweisungen - denn so hätten die Terroristen etwas Furchtbares erreicht: unsere Herzen zu vergiften.<p>&nbsp;</p>
Und das darf nicht geschehen.<p>&nbsp;</p>
Euer Kaufmich-Team<p>&nbsp;</p><h2>Written by <a href="/community/tags/nikola" rel="">Nikola</a></h2><p><br style="clear:both;" /></p>]]></description><guid isPermaLink="false">428</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:50 +0000</pubDate></item><item><title>4. Frankfurter Prostitutionstage</title><link>//www.kaufmich.com/magazin/aktuelle-news/4-frankfurter-prostitutionstage-2/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.kaufmich.com/communityiframe/uploads/monthly_2021_12/1062533078_monthly_2021_11628987189_201502umbrella-red-610x400.jpg.392fe2133888b031e279cf3a9793c43e.jpg.f6ae76d27868e4054277e71061ae24e6.jpg" /></p>



Von <strong>Freitag, 13. Nov. bis Sonntag, 15. Nov. 2015</strong>, finden in <strong>Frankfurt</strong> die<p> </p>
<strong>4. Frankfurter Prostitutionstage</strong>
statt.<p> </p>
Interessierte sind recht herzlich eingeladen. <strong>Für Sexarbeiter/innen ist der Eintritt frei!</strong>
Bekanntlich will die Bundesregierung im kommenden Jahr ein neues „Prostituiertenschutzgesetz“ einführen. Die Stichworte lauten:<p> </p>
Zwangsberatungen für Sexarbeiter/innen, Registrierungspflicht, Prüfung der „Einsichtsfähigkeit“ von Sexarbeiter/innen, Hurenpass, jederzeitige, anlasslose Kontrollen, zahllose neue Pflichten und Auflagen durch die „Erlaubnispflicht“ für Prostitutionsgewerbe. Die behördlich-polizeiliche Erlaubnispflicht gilt schon dann, wenn zwei (!) Frauen sich zum Zwecke der Prostitutionsausübung zusammentun.<p> </p>
Es braut sich etwas zusammen. Um die Rechte und Verdienstmöglichkeiten im Prostitutionsgewerbe sieht es schlecht aus.<p> </p>
Über alle Fragen, die damit zusammenhängen, kann man sich auf den 4. Frankfurter Prostitutionstagen informieren.<p> </p>
<em>Für interessierte Kolleginnen und Kollegen sind noch Plätze frei. Man muss nicht alle drei Tage anwesend sein, man kann auch gerne an einem Tag vorbeischauen.</em>
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich:<p> </p>
 <p> </p>
Tel: 069 – 7675 2880 (AB) oder per Mail: <a href="mailto:donacarmen@t-online.de" target="_blank" rel="noopener">donacarmen@t-online.de</a>.<p> </p>
Mehr Infos unter: <a href="http://www.donacarmen.de" target="_blank" rel="external nofollow">www.donacarmen.de</a><p> </p><h2>Written by <a href="/community/tags/kaufmich-team" rel="">Kaufmich Team</a></h2><p><br style="clear:both;"></p>


]]></description><guid isPermaLink="false">423</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 04:41:49 +0000</pubDate></item></channel></rss>
